Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

DNA Replikation einfach erklärt!

Studyflix4:52 718.247 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
Herunterladen
  1. Unsere Appinformation, die DNA, muss vor jeder Zellteilung verdoppelt werden, um die Informationen an andere Zellen
  2. weiterzugeben. Wie genau die Verdopplung bzw. Replikation der DNA funktioniert, erfährst du hier. Die DNA befindet sich
  3. bei Eukarioten im Zellkern. Sie kommt dort in Form langer schraubförmiger Doppelstränge und Proteine gewickelt als
  4. Chromosom vor. Wenn sich unsere Zellen aufgrund von Wachstum oder Fortpflanzung teilen, muss
  5. sich zuvor natürlich auch der Kern teilen. Das kannst du Mythose nennen. Vor der Mythose muss die Verdopplung der
  6. DNA oder auch DNA Replikation stattfinden. Hier wird unter Beteiligung vieler Enzyme eine identische Kopie der
  7. ursprünglichen DNA angefertigt. Es handelt sich um einen semikonservativen Mechanismus, da
  8. jeweils eine Hälfte der neuen DNA von der ursprünglichen DNA stammt und die andere Hälfte neu erstellt wird.
  9. Doch wie verläuft die Verdopplung genau? Die schraubförmige DNA muss zuerst entwunden und aufgetrennt werden. Das
  10. kannst du dir wie bei der Öffnung eines Reißverschlusses vorstellen. Die beiden offen gelegenen Einzelstränge
  11. stellen eine Vorlage für jeweils einen neu herzustellenden Strang dar. An jeder aufgetrennte Base kann sich ein DNA
  12. Baustein, das Nukleotid, mit der passenden Base anlagern. Den Ablauf der Replikation kannst du in
  13. drei Phasen unterteilen. Die Initiation, die Elongation und die Termination. Beginnen wir mit der Initiationsphase.
  14. Hier startet die Replikation an definierten Stellen, den Replikationsursprüngen.
  15. Zunächst bewirkt das Enzym Topoisomerase, dass der helixförmige Doppelstrang entspiralisiert wird.
  16. Darunter kannst du verstehen, dass die Schraubenform in eine Strickleiterform umgewandelt wird. Wichtig, wir haben es
  17. hier immer noch mit einem Doppelstrang zu tun. Um nun die beiden Einzelstränge zu erhalten, müssen die
  18. Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Basenpaaren getrennt werden. Hierfür ist das Enzym Helikase zuständig. Es
  19. entsteht eine yförmige Stelle, die sogenannte Replikationsgabel. Von jedem Replikationsursprung aus
  20. wandert je eine Gabel nach rechts und eine nach links. Um die getrennten Stränge zu
  21. stabilisieren, binden sich spezielle Proteine an die jeweiligen Abschnitte. Damit die Verdopplung beginnen kann,
  22. benötigen wir bestimmte Startmoleküle, die Primer. Sie werden von der Primase hergestellt. Es handelt sich um ein
  23. kurzes RNA-Stück, das an das Dreistrichende der Einzelstränge angebracht wird. Die RNA enthält statt
  24. der Base Türmin die Base Urazil. Deshalb muss nach der Replikation Uraziel wieder mit Tymin ausgetauscht werden.
  25. Nach der Initiation kann die Elongation, also die Synthese neuer Einzelstränge starten. Das Enzym, das hierfür
  26. zuständig ist, ist die DNA Polymerase. Sie fügt neue Nukleotide an die Primer an und zwar immer an das Dreistrichende,
  27. denn nur dort kann eine Verknüpfung stattfinden. Die Polymerase arbeitet also von 5 zu 3 Strich Rrichtung.
  28. Die beiden Einzelstränge verlaufen antiparallel, also in eine entgegengesetzte Richtung. Ein Strang,
  29. der Leitstrang, ist deshalb so orientiert, dass er ohne Unterbrechung verlängert werden kann. Hier arbeitet
  30. die Polymerase in die gleiche Richtung wie die Helikase. Es findet eine kontinuierliche Verlängerung statt.
  31. Der andere entstehende Strang, der Folgestrang, ist so angeordnet, dass sich sein Dreistrende von der
  32. Replikationsgabel entfernt und eine immer größer werdende Lücke entsteht. Doch es gibt eine Lösung. Die Primase
  33. fügt immer wieder Primer an den Folgestrang an. Dadurch kann die Polymerase so lange neue Nukleotide an
  34. das Primerende anlagern, bis sie den Primer des vorherigen Abschnitts erreicht hat. Hier erfolgt eine
  35. diskontinuierliche Verlängerung. Die dabei entstehenden kurzen DNA-abschnitte kannst du auch als Okasaki Fragmente
  36. bezeichnen. Ein weiteres Enzym entfernt anschließend die Primer, woraufhin eine andere DNA
  37. Polymerase die nun entfernten RNA-abschnitte durch komplementäre DNA Bausteine ersetzt. Zum Schluss schließt
  38. das Enzymligase die zwischen den OKSaki Fragmenten entstandenen Lücken wie eine Art Kleber.
  39. Jetzt sind wir am Ende der Replikation angelangt, der Termination. Sie ist bei Eukarioten und Prokarioten
  40. unterschiedlich geregelt. Bei den linearen DNA Molekülen der Eukarioten endet die Replikation meist nur beim
  41. Erreichen der jeweiligen Enden. Prokarioten mit ringförmigen DNA-Srängen besitzen einen definierten Abschnitt,
  42. der das Ende einläutet. Er liegt gegenüber dem Startpunkt. Halten wir zum Schluss noch einmal fest.
  43. Unter der DNA Replikation kannst du die identische Verdopplung des Erbguts verstehen, die immer vor der Zellteilung
  44. erfolgt. Das Enzym DNA Polymerase verknüpft neue Nukleotide an die offengelegenen Einzelstränge, wodurch
  45. ein Folge und ein Leitstrang entsteht. Dir hat das Video gefallen? Für mehr kostenlose Videos komm auf studyflix.de
  46. und hol dir unsere App.

Zum Nachlesen