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Historischer Kontext für das Abitur erklärt

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 17 Zeilen
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  1. Nachdem ihr den ersten Aufgabenteil in der Geschichtsklausur abgeschlossen habt, wird von euch erwartet, dass ihr die Quelle in den historischen Kontext
  2. einordnet. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint? Als historischer Kontext bezeichnet man die Strukturen, Prozesse und Ereignisse, in der eine
  3. Quelle oder der Vorgang, der in einer Quelle beschrieben wird, eingebettet ist. Das heißt, er bezieht sich auf die Zeit unmittelbar vor, während und nach
  4. den Ereignissen einer Quelle. Es kommt hier also auf das historische Vorwissen an. Es empfiehlt sich dabei chronologisch vorzugehen. Das heißt, ihr
  5. beginnt mit dem Zeitgeschehen vor der Quelle. Wählt dabei ein Ereignis aus, das euch als Startpunkt für den Kontext als geeigt erscheint. Seid bei der
  6. Auswahl des Startpunktes pragmatisch. Natürlich kann man, wenn man über die Ursachen des zweiten Weltkriegs diskutiert, bis zu Napoleon zurückgehen.
  7. Wirklich sinnvoll ist das im Abitur aber nicht. Am besten sucht man sich die direkten Ursachen und Auslöser raus. Der Auslöser markiert ein bestimmtes
  8. Ereignis, das eine Kette oder einen Prozess in Gang setzt, [musik] in den auch die vorliegende Quelle eingottet werden kann. Urssachen hingegen sind
  9. Ereignisse oder Zustände, die einen solchen Prozess fördern oder bedingen. Auch sie sind zeitlich vor der Quelle zu suchen. Nehmen wir mal den ersten
  10. Weltkrieg als Beispiel. Der Auslöser ist hier eindeutig das Attentat von Zarajevo am 28. Juni 1914. Und zu den Ursachen zählten z.B. Nationalismus.
  11. Imperialismus, das Wettrüsten zur damaligen Zeit und damit auch der Militärismus. Diese Faktoren machen den Krieg
  12. wahrscheinlich, aber nur deswegen allein begann er noch nicht. Anschließend beschreibt ihr jedes Ereignis in ein bis zwei Sätzen und erläutert den Bezug zur
  13. Quelle. wichtig dann am Ende auch noch auf die direkten Folgen und Auswirkungen einzugehen. Folgen sind direkte und kurzfristige Ergebnisse und Auswirkungen
  14. beschreiben langfristige tiefgreifende Veränderungen. Nehmen wir dazu wieder den ersten Weltkrieg als Beispiel. Folgen wir in hier z.B. der Versa
  15. Vertrag, die Gründung des Völkerbundes und der Zusammenbruch großer Reiche wie das deutsche Kaiserreich oder Österreich-Ungarn.
  16. Auswirkungen wären beispielsweise die große politische Instabilität, welche den Aufstieg Hitlers begünstigte und damit auch den Weg in den Zweiten
  17. Weltkrieg.

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