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Ethische Modelle: Diskursethik
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 23 Zeilen
- ethische Modelle die Diskursethik zentrale Frage der Ethik ist es immer herauszufinden wie ich mich in
- bestimmten Situationen verhalten soll also welches Verhalten ist moralisch gut oder richtig und welches Verhalten ist moralisch schlecht bzw falsch im Laufe
- der Geschichte gaben Philosophen immer wieder neue Antworten auf diese Frage heute wollen wir uns hier für die Diskursethik anschauen
- mit Hilfe eines ethischen Modells soll die Gültigkeit bestimmter Verhaltensnormen bzw der moralische Wert gut oder schlecht einer Handlung
- untersucht und beschrieben werden wie in jedem ethischen Modell erfolgt dies anhand einer theoretischen Grundlage und deren Begründung die
- Begründung für die Gültigkeit moralische Norm ergibt sich in der Diskursethik aus einem Prozess heraus dieser Prozess wird praktischer Diskurs genannt hierzu jetzt
- genauer zunächst einmal unterstellt die Diskursethik jedem Menschen eine gewisse vernunftfähigkeit und Rationalität im
- Zentrum des praktischen Diskurses steht der Konflikt dessen Lösung soll nun ausgehandelt werden erfolgt der praktische Diskurs anhand der
- Diskursregeln müssen die entstandenen Lösungen und moralischen Normen als allgemeingültige Handlungsregeln anerkannt werden der Rückgriff auf die
- Allgemeingültigkeit von Regeln betont die Nähe zur Kantischen Ethik die Diskursethik stellt hierzu zwei Leitprinzipien auf das diskursprinzip
- und das universalisierungsprinzip das diskursprinzip besagt dass nur diejenigen Normen gelten können den alle
- Betroffenen in ihrer Geltung in einem praktischen Diskurs zugestimmt haben oder zustimmen hätten können das bedeutet alle Betroffenen dieser Regel
- müssen ihr Einverständnis gegeben haben können das universalisierungsprinzip besagt dass alle Betroffenen auch mit der allgemeinen Anwendung der Regel und
- den entstehenden Folgen hier raus laut dem praktischen Diskurs leben können der praktische Diskurs erfolgt nun anhand bestimmter Diskurs Regeln diese
- orientieren sich an dem Leitsatz der zwanglose Zwang des besseren Argumentes das bedeutet zwanglos dass der praktische Diskurs herrschaftsfrei und
- gewaltfrei sein muss jede teilnehmende Person hat gleiches Stimmrecht und ist in ihrer Rede völlig frei von Beeinflussung außerdem zeigt jede Person
- einen guten Willen sie unterwirft sich einem selbstzwang und ist dem Konsens interessiert bringt die Gegenseite beispielsweise die besseren Argumente
- stimmt man aufgrund dieser Selbstverpflichtung der Meinung der Gegenseite zu letztlich müssen die gebrachten
- Argumente selbst logisch sein und auf Vernunft basieren keine Person darf unvernünftiges fordern oder logisch falsch argumentieren diese Regeln
- basieren wiederum auf den zwei Leitprinzipien der Diskursethik die ich zuvor dargestellt habe gegen die Diskursethik kann eingewandt
- werden dass sie naiv ist sie geht davon aus dass jeder Konflikt rational gelöst werden kann wir wissen in der Realität sehr gut dass das nicht immer der Fall
- ist außerdem verneint sie die Existenz von moralischen Dilemmata auch das ist eine Position die strittig diskutiert werden kann
- du hast noch Fragen dann schreib sie einfach in die Kommentare [Musik]
Zum Nachlesen
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