Ethische Modelle: Diskursethik Andreas Lorson https://www.youtube.com/watch?v=rAusTxkzYwI Transkript (automatisch erstellt) 0:00 ethische Modelle die Diskursethik zentrale Frage der Ethik ist es immer herauszufinden wie ich mich in 0:10 bestimmten Situationen verhalten soll also welches Verhalten ist moralisch gut oder richtig und welches Verhalten ist moralisch schlecht bzw falsch im Laufe 0:20 der Geschichte gaben Philosophen immer wieder neue Antworten auf diese Frage heute wollen wir uns hier für die Diskursethik anschauen 0:29 mit Hilfe eines ethischen Modells soll die Gültigkeit bestimmter Verhaltensnormen bzw der moralische Wert gut oder schlecht einer Handlung 0:37 untersucht und beschrieben werden wie in jedem ethischen Modell erfolgt dies anhand einer theoretischen Grundlage und deren Begründung die 0:46 Begründung für die Gültigkeit moralische Norm ergibt sich in der Diskursethik aus einem Prozess heraus dieser Prozess wird praktischer Diskurs genannt hierzu jetzt 0:57 genauer zunächst einmal unterstellt die Diskursethik jedem Menschen eine gewisse vernunftfähigkeit und Rationalität im 1:07 Zentrum des praktischen Diskurses steht der Konflikt dessen Lösung soll nun ausgehandelt werden erfolgt der praktische Diskurs anhand der 1:17 Diskursregeln müssen die entstandenen Lösungen und moralischen Normen als allgemeingültige Handlungsregeln anerkannt werden der Rückgriff auf die 1:26 Allgemeingültigkeit von Regeln betont die Nähe zur Kantischen Ethik die Diskursethik stellt hierzu zwei Leitprinzipien auf das diskursprinzip 1:38 und das universalisierungsprinzip das diskursprinzip besagt dass nur diejenigen Normen gelten können den alle 1:46 Betroffenen in ihrer Geltung in einem praktischen Diskurs zugestimmt haben oder zustimmen hätten können das bedeutet alle Betroffenen dieser Regel 1:56 müssen ihr Einverständnis gegeben haben können das universalisierungsprinzip besagt dass alle Betroffenen auch mit der allgemeinen Anwendung der Regel und 2:07 den entstehenden Folgen hier raus laut dem praktischen Diskurs leben können der praktische Diskurs erfolgt nun anhand bestimmter Diskurs Regeln diese 2:20 orientieren sich an dem Leitsatz der zwanglose Zwang des besseren Argumentes das bedeutet zwanglos dass der praktische Diskurs herrschaftsfrei und 2:29 gewaltfrei sein muss jede teilnehmende Person hat gleiches Stimmrecht und ist in ihrer Rede völlig frei von Beeinflussung außerdem zeigt jede Person 2:38 einen guten Willen sie unterwirft sich einem selbstzwang und ist dem Konsens interessiert bringt die Gegenseite beispielsweise die besseren Argumente 2:48 stimmt man aufgrund dieser Selbstverpflichtung der Meinung der Gegenseite zu letztlich müssen die gebrachten 2:56 Argumente selbst logisch sein und auf Vernunft basieren keine Person darf unvernünftiges fordern oder logisch falsch argumentieren diese Regeln 3:06 basieren wiederum auf den zwei Leitprinzipien der Diskursethik die ich zuvor dargestellt habe gegen die Diskursethik kann eingewandt 3:16 werden dass sie naiv ist sie geht davon aus dass jeder Konflikt rational gelöst werden kann wir wissen in der Realität sehr gut dass das nicht immer der Fall 3:25 ist außerdem verneint sie die Existenz von moralischen Dilemmata auch das ist eine Position die strittig diskutiert werden kann 3:37 du hast noch Fragen dann schreib sie einfach in die Kommentare [Musik]