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Fällungsreaktion ☆ Chemie Lernvideo

Lernvideos und Vorträge12:20 22.203 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 65 Zeilen
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  1. willkommen zum Screencast der fllungsreaktionen die fllungsreaktionen sind ein Teil der Analytik um eben auch herauszubekommen in der Chemie welche
  2. Ionen in Lösung vorhanden sind dazu mal ein kleiner Versuch ein kleines Experiment wir nehmen zwei Reagenzgläser mit zwei Lösungen in dem ersten
  3. Reagenzglas ist eine kaliumchloridlösung die ist deswegen so dargestellt weil sie klar ist wie Wasser sieht sie aus und eine zweite Lösung die
  4. Silbernitratlösung ebenso dargestellt weil sie auch klar wie Wasser ist man würde also nicht erkennen dass tatsächlich hier Salze drin gelöst sind
  5. die beiden nehmen wir und schütten sie einfach zusammen egal wie welches Reagenzglas in welches und dann entsteht hier so eine milchig aussehende
  6. Flüssigkeit aber das ist natürlich keine Milch sondern nach einer Zeit wenn man das Reagenzglas stehen lässt setzt sich da unten ein weißer Feststoff ab es ist
  7. also eine Suspension entstanden also eine Flüssigkeit hier oben und ein Feststoff hier unten und weil der Feststoff natürlich hier herabsinkt kann
  8. man dann eben auch von fellungsreaktionen sprechen so viel zum Experiment nun die chemis
  9. Analyse das heißt wir gehen runter auf die teilchenebene Kaliumchlorid als Formel KCl bewusst zwei Farben genommen hier
  10. weiß und grün und bei Silbernitrat agno3 auch zwei Farben AG na ja so gräulich hier und NO3 in dem Fall rot nur zur besseren
  11. Unterscheidung schauen wir uns es mal auf teilchenebene jetzt an ich habe versucht es darzustellen und zwar einfach mal ich nehme drei Ionen
  12. Kaliumionen die schwimmen da umeinander und dazwischen irgendwo die Chloridionen weil es ist ja in Wasser aufgelöst heißt im Wasser aufgelöst das
  13. feste Kaliumchlorid als Salz geht in Lösung das heißt die einzelnen Ionen schwimmen frei hier im Wasser uminander das gleiche ist natürlich bei
  14. Silbernitrat der Fall die ag+ Ionen und die no3- Ionen schwimmen im Wasser uminander
  15. und wir lassen hier die Wassermoleküle unberücksichtigt weil die wären natürlich hier noch überall dazwischen zwischen diesen ganzen Ionen aber dann
  16. wird sehr sehr unübersichtlich also zur Vorstellung die Kaliumionen die Chloridionen ag+ Ionen und no3- Ionen schwimmen im Wasser umeinander
  17. am Anfang getrennt in den Reagenzgläsern und jetzt werden sie zusammengekippt und dann kommt eigentlich logischerweise nur eins in Frage dass diese Ionen sich neu
  18. kombinieren oder neu durchmischen Kalium war vorher mit Chlorid verbunden Kalium iionen können sich nur mit no3- Ionen verbinden weil
  19. K+ und ag+ wird sich ja nicht verbinden gleiches mit cl- das kann sich mit ag+ verbinden und dann entsteht eben entstehen wieder zwei neue Salze und das
  20. eine Salz ist AgCl heißt ganz viele ag+ Ionen und ganz viele cl- Ionen hier immer drei Stück bilden jetzt ein festes
  21. Kristallgitter obwohl es noch vom Wasser umgeben ist das andere Salz das ich bilden würde Kaliumnitrat ist weiterhin in Wasser
  22. gelöst und ist sozusagen ein lösliches Salz heißt z Reagenzglas hier oben hier unten ist der Niederschlag sagt man
  23. AgCl Silberchlorid ein festes unlösliches Salz im Wasser und hier oben ist ganz viel Wasser natürlich und die K+ Kaliumionen und
  24. no3- nitrtionen noch in Lösung wir Chemiker stellen es dann auf diese Art und Weise da fllungsreaktion bedeutet also zur
  25. Zusammenfassung dass wir zwei lösliche Salze und zwar löslich in Wasser haben sie bilden eine klare Lösung und ein Salz entsteht das ist
  26. dann unlösig in Wasser und ein Salz entsteht das löslich in Wasser bleibt folglich können wir eben Silberchlorid in diesem Fall hier
  27. herstellen probieren wir das nun in eine Reaktionsgleichung zusammenzufassen wir haben die ganzen Ionen als
  28. eduktseite zu schreiben hier kaliumionionen Chloridionen Silberionen und nitrationen wir könnten das jetzt
  29. natürlich auch als wie vorhin denen als KCl oder agno3 schreiben aber dann würde eines in der Reaktionsgleichung nicht erscheinen
  30. nämlich dass die alle in Wasser gelöst sind wir kennzeichnen die einzelnen Ionen durch AQ das heißt die sind in Wasser gelöst Aqua in Wasser gelöst sie
  31. sind nicht mehr im ionenverband im Kristallgitter sondern schwimmen frei im Wasser herum also zwei lösliche Salze werden so dargestellt dann reagiert es
  32. natürlich und jetzt entsteht wieder ähm ein lösliches Salz nämlich Kalium Nitrat die Kaliumionen sind in Wasser gelöst und die nitraaten sind in Wasser
  33. gelöst deswegen AQ AQ Silberchlorid ist nicht löslich in Wasser und fällt aus wir sagen es ist fest solid und hier ein Pfeil nach unten
  34. dass es eben ausfällt also ist ein unlösliches Salz entstanden nun ja können wir als Chemiker neben dem Darstellung aller
  35. Ionen auch feststellen dass wir relativ faul sind das heißt wir stellen fest dass eigentlich irgendwie zwischen manchen Teilchen keine Reaktion
  36. stattgefunden hat also hier die nitratteilchen die sind hier AQ in Lösung und hier ebenso auf der anderen Seite auch kaliumionionen und hier
  37. Kaliumionen und dann können wir ein lös iches Salz klar dann können wir auch noch diese Ionen einfach wegstreichen links stehen Sie rechts stehen sie also
  38. streichen wir sie einfach weg weil sie haben ja eigentlich nicht reagiert sie sind zwar vorhanden klar vorher und nachher aber sie reagieren nicht also
  39. schreiben wir eine Kurzform und schreiben einfach die cl- Ionen und die ag+ Ionen und lassen sie dann zu
  40. AgCl reagieren wohl wissend dass Chloridionen alleine ja nicht existieren da müssen ja immer irgendwelche Kationen voranden
  41. sein in diesem Fall ein k kaliumion k plus Silberchlorid ist ein weiße Salz das sollte für die Analytik auswendig zu wissen sein na gut jetzt können wir
  42. sozusagen die Versuche erklären machen wir mal noch ein paar Übungsaufgaben bei den Aufgaben ist zu formulieren immer eine vollständige
  43. ionengleichung also mit allen Ionen wie gerade eben beschrieben und die Kurzform nur mit den reagierenden Ionen also die Ionen die dann tatsächlich ein festes
  44. unlösliches Salz in Wasser bilden die erste Reaktion die man üben kann ist Kalium Bromid mit Silbernitrat und zwar in
  45. Lösung wenn man das üben will jetzt einfach auf stoppp drücken und schreiben die Lösung kommt
  46. jetzt Kaliumionen bromidionen Silberionen nitraen alle gekennzeichnet löslichen Wasser
  47. AQ nun kann man natürlich sagen ja ich weiß ja gar nicht welchees Salz schwerlösig ist aber vorhin war es ein Chlorid also ein halogenit dann wird's
  48. hier wahrscheinlich das Bromid sein ebenfalls ein halogenit also fällt hier AgBr aus Silberbromid und Kaliumionen und nitrationen bleiben
  49. in Lösung streichen wir die Teilchen wieder weg die nicht reagiert haben sprich die links und rechts sind steichen die
  50. Kaliumionen Weg die nitraen und kriegen eine kurz Form br- und ag+ AQ Wasser gelöst reagieren zu AgBr Silberbromid und das ist ein gelbliches
  51. Salz Silberchlorid weißes Salz Silberbromid gelblich nächste Übung und dann sind wir auch schon fast fertig Natrium Jodid
  52. reagiert mit Silbernitrat einfach wieder stoppdrücken und selber probieren und jetzt die
  53. Lösung natriumionionen und jodidionen reagieren mit Silbernitrat ag+ Ionen und no3- Ionen jodidonen das hier ist ein i i- kein J bitte i-
  54. schreiben für joditonen ausfallen wird wieder ein silberhalogenit in dem Fall Agi und die Natriumionen und die
  55. nitraonen bleiben wieder in Lösung AQ AQ streichen wir wieder die Ionen auf beiden Seiten weg um und nitraen und können die Kurzform wie folgt
  56. formulieren i- und ag+ zu Agi und fällt aus Agi silberiodit ein gelbes
  57. Salz und jetzt wird's offensichtlich wie man die fllungsreaktionen zum Nachweis der Halogenide benutzen kann
  58. bromidionen bilden mit Silberionen einen gelblichen Niederschlag AgBr jodidionen bilden mit Silberionen einen
  59. gelben Niederschlag Agi zur Erinnerung Chloridionen bilden mit Silberionen einen weißen Niederschlag
  60. AgCl folglich ist das Silbernitrat immer also AG plus no3- unser nachweisreagenz für Halogenide Bromid Jodid oder Chlorid und
  61. je nachdem wenn ich da eine Lösung vor mir habe mit promidionen und ich gebe Silbernitrat hinzu entsteht eben ein gelbliches Salz wenn es jodidionen sind
  62. entsteht ein gelbes Salz sind Chloridionen es ist ein weißes Salz somit kann man Chlorid Bromid und Jodid eindeutig mit Silbernitrat nachweisen
  63. Problem bei der ganzen Geschichte ist immer das auswendig lernen man muss die Formeln auswendig können Nitrat Ionen silberionionen und so weiter und so fort
  64. dann dürfte das Formulieren der Reaktionsgleichungen keine Schwierigkeit sein viel Spaß beim Lernen und auch viel Erfolg
  65. dabei

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