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09 Fällungsreaktionen

Wolfgang Dukorn12:20 78.822 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 85 Zeilen
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  1. willkommen zum Screencast der fällungsreaktionen die fllungsreaktionen sind ein Teil der Analytik um eben auch
  2. herauszubekommen in der Chemie welche Ionen in Lösung vorhanden sind dazu mal ein kleiner Versuch ein kleines
  3. Experiment wir nehmen zwei Reagenzgläser mit zwei Lösungen in dem ersten Reagenzglas ist eine
  4. kaliumchloridlösung die ist deswegen so dargestellt weil sie klar ist wie Wasser sieht sie aus und eine zweite Lösung die
  5. Silbernitratlösung ebenso dargestellt weil sie auch klar wie Wasser ist man würde also nicht erkennen dass
  6. tatsächlich hier Salze drin gelöst sind die beiden nehmen wir und schütten sie einfach zusammen egal wie welches
  7. Reagenzglas in welches und dann entsteht hier so eine milchig aussehende Flüssigkeit aber das ist natürlich keine
  8. Milch sondern nach einer Zeit wenn man das Reagenzglas stehen lässt setzt sich da unten ein weißer Feststoff ab es ist
  9. also eine Suspension entstanden also eine Flüssigkeit hier oben und ein Feststoff hier unten und weil der
  10. Feststoff natürlich hier herabsinkt kann man dann eben auch von fellungsreaktionen
  11. sprechen so viel zum Experiment nun die chemis Analyse das heißt wir gehen runter auf
  12. die teilchenebene Kaliumchlorid als Formel KCl bewusst zwei Farben genommen hier
  13. weiß und grün und bei Silbernitrat agno3 auch zwei Farben AG na ja so gräulich hier und
  14. NO3 in dem Fall rot nur zur besseren Unterscheidung schauen wir uns jetzt mal auf teilchenebene jetzt an ich habe
  15. versucht es darzustellen und zwar einfach mal ich nehme drei Ionen Kaliumionen die schwimmen da umeinander
  16. und dazwischen irgendwo die Chloridionen weil es ist ja in Wasser aufgelöst heißt im Wasser aufgelöst das
  17. feste Kaliumchlorid als Salz geht in Lösung das heißt die einzelnen Ionen schwimmen frei hier im Wasser
  18. uminander das gleiche ist natürlich bei Silbernitrat der Fall die ag+ Ionen und die no3- Ionen schwimmen im Wasser
  19. uminander und wir lassen hier die Wassermoleküle unberücksichtigt weil die wärden
  20. natürlich hier noch überall dazwischen zwischen diesen ganzen Ionen aber dann wird sehr sehr unübersichtlich also zur
  21. Vorstellung die Kaliumionen die Chloridionen ag+ Ionen und no3- Ionen schwimmen im Wasser umeinander
  22. am Anfang getrennt in den Reagenzgläsern und jetzt werden sie zusammengekippt und dann kommt eigentlich logischerweise nur
  23. eins in Frage dass diese Ionen sich neu kombinieren oder neu durchmischen Kalium war vorher mit
  24. Chlorid verbunden Kalium iionen können sich nur mit no3- Ionen verbinden weil K+ und ag+ wird sich ja nicht verbinden
  25. gleiches mit cl- das kann sich mit ag+ verbinden und dann entsteht eben entstehen wieder zwei neue Salze und das
  26. eine Salz ist AgCl heißt ganz viele ag+ Ionen und ganz viele cl- Ionen hier immer drei Stück
  27. bilden jetzt ein festes Kristallgitter obwohl es noch vom Wasser umgeben
  28. ist das andere Salz das ich bilden würde Kaliumnitrat ist weiterhin in Wasser gelöst
  29. und ist sozusagen ein lösliches Salz heißt z Reagenzglas hier oben hier unten ist der Niederschlag sagt man
  30. AgCl Silberchlorid ein festes unlösliches Salz im Wasser und hier oben ist ganz viel Wasser natürlich und die
  31. K+ Kalium iionen und no3- nitrationen noch in Lösung wir Chemiker stellen es dann auf diese Art
  32. und Weise da fllungsreaktion bedeutet also zur Zusammenfassung dass wir zwei lösliche
  33. Salze und zwar löslich in Wasser haben sie bilden eine klare Lösung und ein Salz entsteht das ist
  34. dann unlösig in Wasser und ein Salz entsteht das löslich in Wasser bleibt folglich können wir eben Silberchlorid
  35. in diesem Fall hier herstellen probieren wir das nun in eine Reaktionsgleichung
  36. zusammenzufassen wir haben die ganzen Ionen als eduktseite zu schreiben hier
  37. kaliumionionen Chloridionen Silberionen und nitrationen wir könnten das jetzt
  38. natürlich auch als wie vorhin denen als KCl oder agno3 schreiben aber dann würde eines in
  39. der Reaktionsgleichung nicht erscheinen nämlich dass die alle in Wasser gelöst sind wir kennzeichnen die einzelnen
  40. Ionen durch AQ das heißt die sind in Wasser gelöst Aqua in Wasser gelöst sie sind nicht mehr im ionenverband im
  41. Kristallgitter sondern schwimmen frei im Wasser herum also zwei lösliche Salze werden so dargestellt dann reagiert es
  42. natürlich und jetzt entsteht wieder ähm ein lösliches Salz nämlich Kalium Nitrat die Kaliumionen sind in Wasser
  43. gelöst und die nitraaten sind in Wasser gelöst deswegen AQ AQ Silberchlorid ist nicht löslich in
  44. Wasser und fällt aus wir sagen es ist fest solid und hier ein Pfeil nach unten dass es eben
  45. ausfällt also ist ein unlösliches Salz entstanden nun ja können wir als Chemiker neben dem Darstellung aller
  46. Ionen auch feststellen dass wir relativ faul sind das heißt wir stellen fest dass eigentlich irgendwie zwischen
  47. manchen Teilchen keine Reaktion stattgefunden hat also hier die nitratteilchen die sind hier AQ in
  48. Lösung und hier ebenso auf der anderen Seite auch Kaliumionen und hier Kaliumionen und dann können wir ein lös
  49. iches Salz klar dann können wir auch noch diese Ionen einfach wegstreichen links stehen Sie rechts stehen sie also
  50. streichen wir sie einfach weg weil sie haben ja eigentlich nicht reagiert sie sind zwar vorhanden klar vorher und
  51. nachher aber sie reagieren nicht also schreiben wir eine Kurzform und schreiben einfach die cl-
  52. Ionen und die ag+ Ionen und lassen sie dann zu AgCl
  53. reagieren wohl wissend dass Chloridionen alleine ja nicht existieren da müssen ja immer
  54. irgendwelche Kationen voranden sein in diesem Fall ein k kaliumion k plus Silberchlorid ist ein weiße Salz
  55. das sollte für die Analytik auswendig zu wissen sein na gut jetzt können wir sozusagen die Versuche erklären machen
  56. wir mal noch ein paar Übungsaufgaben bei den Aufgaben ist zu formulieren immer eine vollständige
  57. ionengleichung also mit allen Ionen wie gerade eben beschrieben und die Kurzform nur mit den reagierenden Ionen also die
  58. Ionen die dann tatsächlich ein festes unlösliches Salz in Wasser bilden die erste Reaktion die man üben kann ist
  59. Kalium Bromid mit Silbernitrat und zwar in Lösung wenn man das üben will jetzt
  60. einfach auf Stopp drücken und schreiben die Lösung kommt jetzt Kaliumionen bromidionen
  61. Silberionen nitraen alle gekennzeichnet löslichen Wasser
  62. AQ nun kann man natürlich sagen ja ich weiß ja gar nicht welchees Salz schwerlösig ist aber vorhin war es ein
  63. Chlorid also ein halogenit dann wird's hier wahrscheinlich das Bromid sein ebenfalls ein halogenit also fällt hier
  64. AgBr aus Silberbromid und Kaliumionen und nitrationen bleiben in
  65. Lösung streichen wir die Teilchen wieder weg die nicht reagiert haben sprich die links und rechts sind steichen die
  66. Kaliumionen Weg die nitraaden und kriegen eine kurz Form br- und ag+ AQ in Wasser gelöst reagieren zu AgBr
  67. Silberbromid und das ist ein gelbliches Salz Silberchlorid weißes Salz Silberbromid
  68. gelblich nächste Übung und dann sind wir auch schon fast fertig Natrium Jodid reagiert mit Silbernitrat einfach wieder
  69. stoppdrücken und selber probieren und jetzt die Lösung natriumionionen und
  70. jodidionen reagieren mit Silbernitrat ag+ Ionen und no3- Ionen jodidonen das hier ist ein i i- kein J bitte i-
  71. schreiben für joditonen ausfallen wird wieder ein silberhalogenit in dem Fall
  72. Agi und die Natriumionen und die nitraen bleiben wieder in Lösung AQ AQ streichen wir wieder die Ionen auf
  73. beiden Seiten weg um und nitraen und können die Kurzform wie folgt formulieren i- und ag+ zu Agi und fällt
  74. aus Agi silberiodit ein gelbes Salz und jetzt wird's
  75. offensichtlich wie man die fllungsreaktionen zum Nachweis der Halogenide benutzen kann
  76. bromidionen bilden mit Silberionen einen gelblichen Niederschlag AgBr
  77. jodidionen bilden mit Silberionen einen gelben Niederschlag Agi zur
  78. Erinnerung Chloridionen bilden mit Silberionen einen weißen Niederschlag AgCl folglich ist das Silbernitrat immer
  79. also AG plus no3- unser nachweisreagenz für Halogenide Bromid Jodid oder Chlorid und
  80. je nachdem wenn ich da eine Lösung vor mir habe mit bromidionen und ich gebe Silbernitrat hinzu entsteht eben ein
  81. gelbliches Salz wenn es jodidionen sind entsteht ein gelbes Salz sind Chloridionen es ist ein weißes Salz
  82. somit kann man Chlorid Bromid und Jodid eindeutig mit Silbernitrat nachweisen Problem bei der ganzen Geschichte ist
  83. immer das auswendig lernen man muss die Formeln auswendig können Nitrat Ionen Silberionen und so weiter und so fort
  84. dann dürfte das Formulieren der Reaktionsgleichungen keine Schwierigkeit sein viel Spaß beim Lernen und auch viel
  85. Erfolg dabei