Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Das Ohr - Schulfilm Biologie

Schulfilme3:59 621.641 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
Herunterladen
  1. [Musik] Das Ohr. Der Mensch hat fünf Sinnesorge, mit denen er die Welt wahrnehmen kann.
  2. Die Augen zum Sehen, die Nase zum Riechen, die Zunge zum Schmecken, die Haut zum
  3. Fühlen und die Ohren zum Hören. Außen sieht man vom Ohr nur die Ohrmuschel und den äußeren
  4. Gehörgang. Am Ende dieses Gehörgangs befindet sich das Trommelfell, eine dünne Haut, die das Mittelohr und das
  5. Innenohr schützt. Alle Töne und Geräusche wie Musik, Maschinen und Sprache senden unsichtbare
  6. Schallwellen aus. Die Schallwellen treffen auf das Trommelfell und versetzen es in
  7. Schwingungen. Diese Schwingungen übertragen sich auf die dahinter hängenden drei Gehörknöchel, Hammer,
  8. Ambos und Steigbügel, die sie an das eigentliche Organ zum Hören, die sogenannte Hörschnecke,
  9. weiterleiten. Sie ist etwa so groß wie eine Erbse und voll mit tausenden von Sinnesharzellen. Sie verwandeln die
  10. Schwingungen in elektrische Impulse und so gelangen sie über den am Ende der Schnecke liegenden Hörnerv ins
  11. Hörzentrum im Gehirn. Hinter der Hörschnecke befindet sich im Innenohr noch das
  12. Gleichgewichtsorgan. Es ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die sich bei Bewegungen des Kopfes
  13. verlagert und damit die Sinnesharzellen in Bewegung bringt. Sie leiten diesen Reiz an das Gehirn weiter. Mit den
  14. zusätzlich empfangenen Informationen von Auge und Körper kümmert sich das Gehirn darum, das Gleichgewicht aufrecht zu
  15. erhalten. Es veranlasst, die Muskeln, sich zusammenzuziehen oder zu entspannen, um nicht
  16. umzufallen. Mit dem menschlichen Ohr können wir Lautstärken von 10 bis 140 Dezbel
  17. wahrnehmen. Dezibel ist eine Einheit, mit der Lautstärke angegeben wird. Ab 120 Dezbel tut es weh. Durch Lärm kann
  18. man kurzfristig oder für immer schwerhörig werden. Starker Lahm wie ein Schuss oder
  19. ein lauter Knall kann in kurzer Zeit denselben Schaden auslösen wie schwächere zu laute Geräusche, die man
  20. dauerhaft hört. Beispielsweise immer wieder zu laute Musik über Kopfhörer. Zu großer Lärm ist nicht nur für die Ohren,
  21. sondern für den ganzen Menschen schädlich. Bei einer Dauerbelastung von 65 Dezbel, das entspricht dem Geräusch
  22. eines Staubsaugers, wächst die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Ohr muss bei
  23. jedem Geräusch arbeiten. Es kann nicht zugeklappt werden. Nur Stille verschafft ihm eine
  24. Ruhepause. Dann können sich auch Hörzellen, wenn sie nur geschwächt, aber noch nicht zerstört sind,
  25. regenerieren. Deshalb ist es wichtig, den Ohren ab und zu Ruhe zu gönnen. Das Ohr ist das erste
  26. Sinnesorgan, das schon vor der Geburt im Mutterleib funktioniert. Ab etwa 4er Monaten kann ein Baby hören und lernt
  27. schon die Stimme seiner Mutter kennen, auch die seines Vaters oder seiner Geschwister. Durch das Hören lernen wir
  28. sprechen. Wer taub auf die Welt kommt, kann die Sprache nur mit einer speziellen Therapie
  29. erlernen. Ohne sprechen zu können, werden Menschen einsam. Genau. Jeder will sich anderen
  30. mitteilen. Ohren werden überall auf der Welt gerne geschmückt. Einige afrikanische Stämme gehen viel weiter,
  31. als wir es hier zulande tun. Bei manchen Menschen liegen die Ohren nicht an, sondern sie stehen
  32. ab. In asiatischen Kulturen gelten abstehende Ohren als Zeichen von Weisheit.

Zum Nachlesen