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Das Ohr - Schulfilm Biologie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
- [Musik] Das Ohr. Der Mensch hat fünf Sinnesorge, mit denen er die Welt wahrnehmen kann.
- Die Augen zum Sehen, die Nase zum Riechen, die Zunge zum Schmecken, die Haut zum
- Fühlen und die Ohren zum Hören. Außen sieht man vom Ohr nur die Ohrmuschel und den äußeren
- Gehörgang. Am Ende dieses Gehörgangs befindet sich das Trommelfell, eine dünne Haut, die das Mittelohr und das
- Innenohr schützt. Alle Töne und Geräusche wie Musik, Maschinen und Sprache senden unsichtbare
- Schallwellen aus. Die Schallwellen treffen auf das Trommelfell und versetzen es in
- Schwingungen. Diese Schwingungen übertragen sich auf die dahinter hängenden drei Gehörknöchel, Hammer,
- Ambos und Steigbügel, die sie an das eigentliche Organ zum Hören, die sogenannte Hörschnecke,
- weiterleiten. Sie ist etwa so groß wie eine Erbse und voll mit tausenden von Sinnesharzellen. Sie verwandeln die
- Schwingungen in elektrische Impulse und so gelangen sie über den am Ende der Schnecke liegenden Hörnerv ins
- Hörzentrum im Gehirn. Hinter der Hörschnecke befindet sich im Innenohr noch das
- Gleichgewichtsorgan. Es ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die sich bei Bewegungen des Kopfes
- verlagert und damit die Sinnesharzellen in Bewegung bringt. Sie leiten diesen Reiz an das Gehirn weiter. Mit den
- zusätzlich empfangenen Informationen von Auge und Körper kümmert sich das Gehirn darum, das Gleichgewicht aufrecht zu
- erhalten. Es veranlasst, die Muskeln, sich zusammenzuziehen oder zu entspannen, um nicht
- umzufallen. Mit dem menschlichen Ohr können wir Lautstärken von 10 bis 140 Dezbel
- wahrnehmen. Dezibel ist eine Einheit, mit der Lautstärke angegeben wird. Ab 120 Dezbel tut es weh. Durch Lärm kann
- man kurzfristig oder für immer schwerhörig werden. Starker Lahm wie ein Schuss oder
- ein lauter Knall kann in kurzer Zeit denselben Schaden auslösen wie schwächere zu laute Geräusche, die man
- dauerhaft hört. Beispielsweise immer wieder zu laute Musik über Kopfhörer. Zu großer Lärm ist nicht nur für die Ohren,
- sondern für den ganzen Menschen schädlich. Bei einer Dauerbelastung von 65 Dezbel, das entspricht dem Geräusch
- eines Staubsaugers, wächst die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Ohr muss bei
- jedem Geräusch arbeiten. Es kann nicht zugeklappt werden. Nur Stille verschafft ihm eine
- Ruhepause. Dann können sich auch Hörzellen, wenn sie nur geschwächt, aber noch nicht zerstört sind,
- regenerieren. Deshalb ist es wichtig, den Ohren ab und zu Ruhe zu gönnen. Das Ohr ist das erste
- Sinnesorgan, das schon vor der Geburt im Mutterleib funktioniert. Ab etwa 4er Monaten kann ein Baby hören und lernt
- schon die Stimme seiner Mutter kennen, auch die seines Vaters oder seiner Geschwister. Durch das Hören lernen wir
- sprechen. Wer taub auf die Welt kommt, kann die Sprache nur mit einer speziellen Therapie
- erlernen. Ohne sprechen zu können, werden Menschen einsam. Genau. Jeder will sich anderen
- mitteilen. Ohren werden überall auf der Welt gerne geschmückt. Einige afrikanische Stämme gehen viel weiter,
- als wir es hier zulande tun. Bei manchen Menschen liegen die Ohren nicht an, sondern sie stehen
- ab. In asiatischen Kulturen gelten abstehende Ohren als Zeichen von Weisheit.
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