Das Ohr - Schulfilm Biologie Schulfilme https://www.youtube.com/watch?v=qrtjO1d_324 Transkript (automatisch erstellt) 0:01 [Musik] Das Ohr. Der Mensch hat fünf Sinnesorge, mit denen er die Welt wahrnehmen kann. 0:18 Die Augen zum Sehen, die Nase zum Riechen, die Zunge zum Schmecken, die Haut zum 0:25 Fühlen und die Ohren zum Hören. Außen sieht man vom Ohr nur die Ohrmuschel und den äußeren 0:34 Gehörgang. Am Ende dieses Gehörgangs befindet sich das Trommelfell, eine dünne Haut, die das Mittelohr und das 0:41 Innenohr schützt. Alle Töne und Geräusche wie Musik, Maschinen und Sprache senden unsichtbare 0:48 Schallwellen aus. Die Schallwellen treffen auf das Trommelfell und versetzen es in 0:54 Schwingungen. Diese Schwingungen übertragen sich auf die dahinter hängenden drei Gehörknöchel, Hammer, 1:00 Ambos und Steigbügel, die sie an das eigentliche Organ zum Hören, die sogenannte Hörschnecke, 1:07 weiterleiten. Sie ist etwa so groß wie eine Erbse und voll mit tausenden von Sinnesharzellen. Sie verwandeln die 1:16 Schwingungen in elektrische Impulse und so gelangen sie über den am Ende der Schnecke liegenden Hörnerv ins 1:22 Hörzentrum im Gehirn. Hinter der Hörschnecke befindet sich im Innenohr noch das 1:28 Gleichgewichtsorgan. Es ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die sich bei Bewegungen des Kopfes 1:33 verlagert und damit die Sinnesharzellen in Bewegung bringt. Sie leiten diesen Reiz an das Gehirn weiter. Mit den 1:40 zusätzlich empfangenen Informationen von Auge und Körper kümmert sich das Gehirn darum, das Gleichgewicht aufrecht zu 1:48 erhalten. Es veranlasst, die Muskeln, sich zusammenzuziehen oder zu entspannen, um nicht 1:56 umzufallen. Mit dem menschlichen Ohr können wir Lautstärken von 10 bis 140 Dezbel 2:02 wahrnehmen. Dezibel ist eine Einheit, mit der Lautstärke angegeben wird. Ab 120 Dezbel tut es weh. Durch Lärm kann 2:11 man kurzfristig oder für immer schwerhörig werden. Starker Lahm wie ein Schuss oder 2:17 ein lauter Knall kann in kurzer Zeit denselben Schaden auslösen wie schwächere zu laute Geräusche, die man 2:23 dauerhaft hört. Beispielsweise immer wieder zu laute Musik über Kopfhörer. Zu großer Lärm ist nicht nur für die Ohren, 2:32 sondern für den ganzen Menschen schädlich. Bei einer Dauerbelastung von 65 Dezbel, das entspricht dem Geräusch 2:38 eines Staubsaugers, wächst die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Ohr muss bei 2:47 jedem Geräusch arbeiten. Es kann nicht zugeklappt werden. Nur Stille verschafft ihm eine 2:53 Ruhepause. Dann können sich auch Hörzellen, wenn sie nur geschwächt, aber noch nicht zerstört sind, 2:59 regenerieren. Deshalb ist es wichtig, den Ohren ab und zu Ruhe zu gönnen. Das Ohr ist das erste 3:06 Sinnesorgan, das schon vor der Geburt im Mutterleib funktioniert. Ab etwa 4er Monaten kann ein Baby hören und lernt 3:13 schon die Stimme seiner Mutter kennen, auch die seines Vaters oder seiner Geschwister. Durch das Hören lernen wir 3:21 sprechen. Wer taub auf die Welt kommt, kann die Sprache nur mit einer speziellen Therapie 3:26 erlernen. Ohne sprechen zu können, werden Menschen einsam. Genau. Jeder will sich anderen 3:33 mitteilen. Ohren werden überall auf der Welt gerne geschmückt. Einige afrikanische Stämme gehen viel weiter, 3:40 als wir es hier zulande tun. Bei manchen Menschen liegen die Ohren nicht an, sondern sie stehen 3:48 ab. In asiatischen Kulturen gelten abstehende Ohren als Zeichen von Weisheit.