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Sigmund Freuds Religionskritik verständlich erklärt | Abitur
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
- Religion ist eine psychische Störung das meint Sigmund Freud und darum geht es in diesem Video Sigmund Freud war ein österreichischer Neurologe und Begründer
- der Psychoanalyse einer tiefen psychologischen Methode zur Untersuchung und Behandlung seelischer Störungen seine Theorien und Forschungen haben die
- Psychologie und das Verständnis des menschlichen Geistes revolutioniert Freud äußert sich auch zur Religion und Glauben in der 1927
- erschienenen Schrift die Zukunft einer Illusion legt er seine Kritik der Religion da darin spielt Feuerbachs Gedanke der Projektion eine zentrale
- Rolle wenn auch aus einer stärker psychologischen Perspektive das Video zu Feuerbachs projektionsverdacht findest du auf meinem Kanal Freud geht davon aus
- dass der Mensch in eine unsichere und bedrohliche Welt hineingeboren wird als Kind sind wir hilflos und abhängig aber auch stark von unseren Eltern geprägt
- die als scheinbar allmächtige und schützende Figuren wahrgenommen werden diese frühen Erfahrungen prägen unser Bedürfnis nach Sicherheit und
- Geborgenheit im Laufe der Reifung verlassen Kinder jedoch das elterliche Umfeld und damit auch die klar strukturierten
- Schutzmechanismen an diesem Punkt wird so freut das Bedürfnis nach Schutz auf eine überirdische Vaterfigur projiziert ein allmächtigen Gott der die Rolle der
- Eltern ersetzt und weiterhin Schutz und Geborgenheit bietet der Glaube an Gott vermittelt den Gläubigen dass alles seine Ordnung hat und sie in guten
- Händen sind sie wissen dass sie Regeln befolgen müssen vertrauen aber darauf dass der himmlische Vater sie behütet und beschützt egal was geschieht Freud
- interpretiert diesen Glauben als den Versuch die kindliche Abhängigkeit und das Bedürfnis nach Geborgenheit ein Leben lang aufrecht zu erhalten in sein
- Augen ist der Glaube an Gott somit eine Illusion die den Menschen klein und abhängig hält indem er ihn in einem kindlichen Zustand verharren lässt dies
- bezeichnet Freud auch als Infantilisierung also das Verharren auf der Entwicklungsstufe eines Kindes sodass der Mensch geistig
- unselbstständig bleibt die Menschen also die eine Religion anhängen hängen im Grunde einen psychischen Infantilismus an sie bleiben Kinder und werden nicht
- erwachsen weil sie ähnlich wie Kinder an ihrem Vater hängen an Gott hängen Freud bezeichnet Religion in diesem Kontext
- als universelle Zwangsneurose Religion ist also eine psychische Störung das Ergebnis für Freud ist klar Erft die Befreiung von
- Gott der eine Illusion ist dies ermögliche den Menschen schließlich dass er sich entwickeln und persönlich Reifen könne was kann man daran würdigen aber
- auch kritisieren zunächst Freud liefert eine wichtige Anregung die tieferliegenden psychischen Bedürfnisse hinter dem religiösen Glauben zu
- entdecken und zu reflektieren denn es gibt gewiss Menschen die sich in einer Naivität ihrem Glauben hingeben die die eigene Entwicklung und Reife behindert
- so verlassen sich manche Menschen vollständig auf den Glauben dass alles im Leben durch göttliche Vorhersehung bestimmt ist dadurch fühlen sie sich
- weniger verantwortlich für eigene Entscheidungen und Taten ein solches Denken kann dazu führen dass sie keine Eigeninitiative entwickeln oder wichtige
- Schritte für Ihre persönliche Reifung und Unabhängigkeit unterlassen weil sie glauben dass Gott schon alles regeln wird Freud hilft uns auch dabei uns von
- der ein oder anderen Glaubensvorstellung zu befreien die tatsächlich eine Entmündigung des Menschen darstellen kann so z.B der Glaube daran dass leid
- ausschließlich eine göttliche Prüfung ist manche Menschen glauben dass alles Leid das sie erfahren von Gott geschickt wird um sie zu prüfen oder zu strafen
- dieser Glaube kann dazu führen dass sie passiv in schwierigen Lebenssituationen verharren anstatt aktiv nach Lösungen zu suchen oder ihr Leben selbst in die Hand
- zu nehmen sie können sich damit abfinden anstatt Verantwortung für die eigene Situation zu übernehmen allerdings darf man zumindest
- in Frage stellen ob fre als Gottesbild dem biblischen Gottesbild entspricht denn dort findet man keinen autoritären Vatergott der entmündigt sondern einen
- Gott der Liebe der mündige und selbstbestimmte Menschen als seine Stellvertreter gebraucht freud hat in seiner Praxis
- sicherlich viele Patienten kennengelernt bei denen Religion tatsächlich ein Hindernis in der psychischen Entwicklung dargestellt hat allerdings wäre es
- unzulässig Fehlformen religiöser Praxis insgesamt zu verallgemeinern und das war mein Video zu Freuds Religionskritik ich würde mich
- wieder über eure Kommentare freuen und sonst sehen wir uns beim nächsten Video