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Von der Oktoberrevolution bis zum Zerfall der Sowjetunion: Russlands Kriege (Teil 2) | ZDFinfo Doku

ZDFinfo Dokus & Reportagen44:40 653.098 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 244 Zeilen
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  1. blutige Kriege erbarmungslose Herrscher
  2. großmachtstreben seit Jahrhunderten wenn Russland zu den Waffen greift hält die Welt den Atem
  3. [Musik] an [Musik]
  4. 1917 beginnt in Russland eine neue Zeit in der Oktoberrevolution übernehmen Lenin und die bolswiiki gemeinsam die macht doch die Lage ist chaotisch das
  5. Land versinkt im Bürgerkrieg weite Teile des Riesenreichs sind in Händen von Feinden der bolschwiiki zarrentreue weiße
  6. Nationalisten und Separatisten bedrohen den Sieg der Revolution die russische Revolution ist eines der furchtbarsten und blutigsten
  7. Ereignisse auf der Welt bis zu diesem Zeitpunkt Bürgerkriege sind immer
  8. schrecklich eine neue Armee soll für den Machterhalt der bolswiiki sorgen doch die meisten revolutionäre
  9. sind Arbeiter und Bauern es gibt nur wenige ausgebildete Offiziere der Aufbau einer neuen Armee scheint eine Herkules
  10. aufgabeusg ivil soll es schaffen aus den revolutionären eine schlagkräftige Armee aufzubauen leev davidoic Bronstein genannt Leo
  11. [Musik] Trotzki war attraktiv eitel großpurig und aberh Schle
  12. freundsaen zu knpfen er dachte einfach er sei ein Genie und ein
  13. Siegertyp er war eigentlich Redner Journalist und ein sehr guter Schriftsteller aber es stellte sich heraus dass er auch ein sehr guter
  14. Stratege war Trotzki ist revolutionär der ersten Stunde 1918 wird er zum Volkskommissar
  15. für das Kriegswesen ernannt und beginnt mit dem Aufbau der Roten Armee trot entwickelte sich zu einem sehr talentierten Kommandeur und wie Napoleon
  16. schon sagte Krieg und Prostitution sind Geschäfte in denen Amateure besser sind als
  17. Profis Trotzki wirft beim Aufbau der Armee auch revolutionäre ideale überbord er setzt bei seiner Truppe nicht vorrangig auf freiwillige Arbeiter und
  18. Bauern stattdessen integrierte er fast 550.000 offizere und 215 000 Unteroffiziere der zaristischen Armee sie bilden das Gerüst der Roten
  19. Armee Trotzkis Erfolg beim Aufbau der Roten Armee Fuß ja auf Prinzipien die er noch 5 Jahre zuvor als antisozialistisch verteufelt hätte nämlich brutales
  20. durchgreifen und eisenarte Disziplin also NIS mit freiwilligen arbeiterarmee sondern eine Armee die tatsächlich wie man es von klassischen
  21. Armeen gewohnt war auf eisenater Disziplin beruhte vielleicht noch mit dem Unterschied dass man noch viel drakonischer
  22. vorging Trotzki setzt auf unbedingten Gehorsam und Brutalität er führt die Todesstrafe in der Truppe ein politkommissare sollen auf dem
  23. Schlachtfeld zurückweichende Soldaten erschießen dieses Prinzip dass man Gefolgschaft herstellt in der Armee
  24. durch Gewalt und Drohung ist in der Roten Armee sehr stark entfaltet und entwickelt worden es ist aber nichts was den russischen Soldaten völlig unbekannt
  25. gewesen ist denn auch in der russischen Armee des zahnreiches wurden solche Zwangsmaßnahmen um Leute zum Kampf zu bewegen angewandt das wurde in der Zeit
  26. der Roten Armee durch Trotzki und seine Nachfolger [Applaus]
  27. perfektioniert die Rote Armee wächst rasant 1918 gegründet zählt sie im Jahr 1919 bereits 1,5 Millionen Mann 1920 gibt es
  28. bereits 5 Millionen Rotarmisten 1921 besiegen die bolswiiki schließlich die zarrentreue Armee auf
  29. der Krim und auch Aserbaidschan Armenien und Georgien fallen an die Rote Armee die jetzt endgültig als Sieger aus dem Bürgerkrieg
  30. hervorgeht so wird 1922 sich die Geburtsstunde der UdSSR der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken ein Riesenreich mit
  31. einer Fläche von mehr als 22 Millionen quadratkilomet ein Sechstel der Erdoberfläche doch der Blutzoll ist hoch bis zu 10 Millionen Menschen sterben im
  32. russischen Bürgerkrieg auch durch politische Säuberungen und Hunger rund 2 Millionen gehen ins Exil
  33. die bolschwiiki kamen durch Terror an die Macht sie glaubten sie könnten die Gesellschaft gewaltsam umstrukturieren sie waren stark
  34. hierarchisch organisiert eine gute Voraussetzung um Russland zu kontrollieren mit der Gründung der Sowjetunion ist Lenin endgültig am Ziel
  35. er wird zum ersten Regierungschef des neugeschafenen Landes der Terror seit der Revolution ist für der ig Preis für den Sieg des
  36. Proletariats wenn man sich die Geschichte der bolschewikii am Anfang anschaut ist linin ein Massenmörder und ein widerwärtiger Charakter und damit
  37. beginnt diese Eskalation von Gewalt das zieht sich durch die gesamte Sowjetzeit sie wird Teil der DNA des
  38. Sowjetsystems doch schon 1922 im Gründungsjahr der UdSSR erleidet Lenin einen Schlaganfall nach einer Reihe weiterer
  39. Schlaganfälle stirbt er zwei Jahre später hinter den Kulissen tobt bereits ein Machtkampf um die
  40. Nachfolge denn neben Leo Trotzki kämpft auch Josef Stalin um Lenins Erbel es wird oft suggeriert dass Stalin ja bestenfalls so ein
  41. Anführungszeichen bauernschlauer skrupelloser Dödel gewesen sei stimmt nicht man war hochintelligent trotzg hat sich überall zur Zielscheibe gemacht
  42. weil er jeden angegriffen hat und jedem das Gegenteil bewiesen hat und sich auch unbeliebt gemacht hat dagegen dieses hinterzimmerarbeiten von Stalin wo er
  43. ein riesiges Netzwerk bildet das dann so abhängig von ihm wird dass er irgendwann die Position hat mit den Leuten zu machen was er
  44. will das war seine Art von politischeer Intelligenz dank seines mächtigen Netzwerks erreicht Stalin 1925 die
  45. Absetzung Trotzkis als Chef der Roten Armee 1927 lässt Stalin ihn auch aus der Partei werfen zwei Jahre später muss Trotzki sogar das Land verlassen und
  46. geht ins Exil Stalin ist jetzt der starke Mann im Land und er will seine Macht unter allen
  47. Umständen [Musik] absichern Stalin baut das geschundene
  48. Land Ende der 1920er Jahre um er will die Privatwirtschaft zurückdringen und die Sowjetunion so schnell wie möglich
  49. industrialisieren um das zu erreichen sollen sich die Bauern zusammenschließen und den großen Produktionsgenossenschaften gemeinsam
  50. Wirtschaften den sogenannten Kolchosen es ist der Beginn der [Musik] Zwangskollektivierung dahinter stand
  51. aber auch die Vermutung Stalins dass die Bauern und da hatte er recht grundsätzlich diesem System skeptisch gegenüberstehen widerständig sind und
  52. eigensinnig handeln und dieser Eigensinn sollte im Zuge der Kollektivierung gebrochen werden und zwar mit Zwang gebrochen
  53. werden Stalin führt Krieg gegen die eigene Bevölkerung Bauern die sich gegen die Kollektivierung weigern müssen mit drastischen Strafen rechnen F oder 10
  54. Jahre Arbeitslager der berüchtigte gulak die Folgen der Zwangskollektivierung sind verheerend es gibt immer weniger
  55. Bauern um die Felder zu bestellen es gibt immer weniger Anbaufläche die ernteeinträge schrumpfen hinzu kommt alle Dörfer
  56. müssen einen getreidezoll abliefern der ihnen selbst kaum etwas zum Essen lässt 1932 und 1933 gibt es in allen getreideregionen
  57. der Sowjetunion eine massive Hungersnot besonders die Ukraine ist von der Hungerkatastrophe betroffen die
  58. Ukraine ist ein landwirtschaftlich fruchtbares Land per excellence wir haben einen hohen Anteil an bäuerlicher Bevölkerung das heißt rein aus diesen
  59. Gründen ist es klar weshalb auch besonders viele Ukrainer im Verhältnis gesehen diese Hungers zum Opfer gefahen sind dies massive Hungersnot ist auch
  60. als Holodomor bekannt Tötung durch [Musik] Hunger Holodomor ist ein im ukrainischen
  61. geprägtes Wort und die Hungersnot von 193233 hat für die Ukraine schon insofern eine besondere
  62. Bedeutung als von den ca 7 Millionen verhungerten etwa die Hälfte davon in der Ukraine gestorben
  63. ist die ukrainische Geschichtsschreibung sieht in dem Holodomor einen versuchten Genozid am ukrainischen
  64. [Musik] Volk obwohl die Bevölkerung hungert geht die Aufrüstung weiter und überall im Land sieht Stalin Staatsfeinde die er
  65. bekämpfen will ab Mitte der 1930er Jahre schwabt deshalb eine Welle der Gewalt durch alle Teile der
  66. Gesellschaft es ist die Zeit des Großen Terrors Stalins großer Terror war eines der außergewöhnlichsten politischen
  67. Ereignisse des 20 Jahrhunderts niemals zuvor hat eine Großmacht seine eigene macht seine eigenen Funktionäre in einem Ausmaß
  68. vernichtet wie Stalin im großen Terror von 1936 bis
  69. [Musik] 0 er wollte lieber Zeh Unschuldige töten als einen Spion entkommen lassen und mit
  70. Spion meinte er nicht einen überführten Landesverräter sondern an jemanden der vielleicht eines Tages darüber nachdachte sein Land zu
  71. verraten die gefürchtete politische Geheimpolizei greift gnadenlos durch Menschen die sich wie auch immer verdächtig machen geraten in die Fänge
  72. der Agenten in Schauprozessen erwartet Sie ein bereits feststehendes Urteil allein von Juli 7 bis Mitte November
  73. 1938 werden etwa 1,5 Millionen Menschen verhaftet davon rund 7000 hingerichtet die meisten anderen kommen in die sowjetischen straf und Arbeitslager des
  74. Kulak im ganzen Land werden Listen erstellt mit Personen die getötet werden sollen Stalin persönlich unterschreibt hunderte solcher
  75. Todeslisten ironischerweise sicherten einige dieser Menschen seine
  76. Macht z.B sein Militär mehr als 30 000 Offiziere Generäle und Marchal fallen den
  77. Säuberungen zum Opfer stin 37 in einer parano und in dieserase schlägt die groeäberung und nimmt die wichtigsten Köpfe des
  78. offizierkors raus also diejene die Vordenker sind die auch Erfahrung haben aus dem
  79. Bürgerkrieg besonders verdächtig machen sich die Anhänger Leo Trotzkis der lebt zwar mittlerweile weit weg in Mexiko im Exil doch Stalin fürchtet seinen alten
  80. Rivalen noch immer 1940 will er ihn endgültig ausschalten erä trotz in Mexiko von einem sowjetischen Agenten mit einem Pickel
  81. ermorden etwa 300.000 Menschen erweisen trotzkii die letzte Ehre und begleiten seinen
  82. Leichenzug Trotzki ist sicher keine Person die der Verehrung würdig ist die Ausformung dieses brutalen Systems der Gewalt dass eben nicht nur die Rote
  83. Armee sondern letztlich auch die gesamte Sowjetunion prächte geht in Teilen auf ihn zurück seine Idealisierung auch in Latein Amerika geht darauf zurück dass
  84. Stalins Regime der Stalinismus an der Schraube der Brutalität noch mal angezogen hatte er erschien also als der harmlosere wenn man so will aber das
  85. macht ihn noch nicht zu einer Person die in irgendeiner Weise Vorbild sein könnte die Sowjetunion ist auf dem Papier eine Föderation gleich
  86. berechtigter Partner doch das riesige Russland dominiert die kleineren Sowjetrepubliken in den 1930er Jahren gilt eine Politik der
  87. Russifizierung so verdrängt die russische Sprache andere nationale Sprachen wie Ukrainisch oder Weißrussisch die Idee einer nationalen
  88. Homogenisierung ist für die Sowjetunion sinnlos und unmöglich grundsätzlich ist die Sowjetunion ja als wenn man so will Nachfolgerin des
  89. multiethnischen russischen Reiches ein verworrener Vielvölkerstaat Stalin selbst ist ja das beste Beispiel als
  90. Georgier der so gerne vielleicht Russe gewesen wäre aber seinen harten Akzent ja schon allein nie verheimlichen konnte trotzdem sind Stalin die
  91. ethnischen Minderheiten in seinem eigenen Reich suspekt er hatte große Angst dass Ukrainer Polen Georgia oder Armenia
  92. nationale Unabhängigkeit anstreben deshalb startete er 1937 die sogenannten nationalen Operationen
  93. massenweise Mitglieder ethnischer Minderheiten zu [Musik]
  94. töten unter den Opfern der nationalen Operationen sind viele Sowjetbürger polnischer abstam rund 100.000 von ihnen sterben bei den
  95. Massenmorden zu groß ist Stalins Angst sie könnten sein Land unterwandern Stalin verknüpft seinen Nationalismus nun auch mit
  96. weltmachtstreben wichtiger Meilenstein ist für ihn der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom August 1939 in Moskau unterzeichnen der
  97. sowjetische Außenminister Molotov und sein deutscher Kollege von rippentrop den sogenannten Hitler
  98. stalinpakt in einem geheimen Zusatzprotokoll besiegeln sie dabei auch das Schicksal
  99. Polens kurz darauf am 1 September 1939 überfällt die deutsche Wehrmacht Polen es ist der Beginn des Zweiten Weltkriegs rund zwei Wochen später
  100. marschiert auch die russische Armee von Osten in Polen ein deutsche und russische Soldaten halten in Brest litowsk sogar eine gemeinsame
  101. Militärparade ab doch nicht nur die Aufteilung Polens wird dem Hitler stalinpakt beschlossen Finnland wurde in diesem
  102. geheimen Zusatzprotokoll der sowjetischen Interessensphäre zugeschlagen ähnlich wie die baltischen Staaten istland Lettland und litaauen
  103. und während die drei baltischen Staaten sich bereit erklären bereit erklären müssen unter massiven Zwang sowjtische Garnisonen zu stationieren die Rote
  104. Armee ins Land zu lassen lehnt die finnische Regierung einen solchen Wunsch der sowjetischen Regierung ab Ende November 1939 fällt die Sowjetunion
  105. in Finnland ein es ist ein ungleicher Kampf die Rote Armee ist in Finnen zahlenmäßig weit überlegen und greift mit schwerem Gerät
  106. an die Russen waren sehr arrogant sie dachten die Finnen würden einfach zusammenbrechen stattdessen whrten sich
  107. die Finnen sehr effizient und mit erstaunlichem Mut was über 130 000 Sowjets das Leben
  108. kostete mit konventioneller Kriegsführung hat der sogenannte Winterkrieg wenig zu tun die finen begegnen der mächtigen sowjetischen
  109. Armee mit improvisierten aber höchst effektiven Methoden die Weite menschenleere Landschaft begünstigt eine Art
  110. geriaakrieg überfallartige Angriffe kleiner mobiler Einheiten oder scharfschützenattacken die Finnen sind unglaublich tapfer und leisten einen
  111. erheblichen Widerstand und die Große Rote Armee und die große Sowjetunion scheitert im ersten Aufmarsch damit fern zu
  112. besiegen erst nach einer Neuaufstellung und mit frisch Truppen kann die Rote Armee im Februar 1940 eine entscheidende Offensive beginnen und doch noch die
  113. finnischen Stellungen durchbrechen doch der Sieg hat seinen Preis die sowjetische Armee hat insgesamt rund 130 000 Opfer zu beklagen
  114. etwa 70 000 Finnen werden in diesem Winterkrieg verwundet oder [Musik] getötet im früher 1940 schließen die
  115. beiden Staaten einen Friedensvertrag Finnland bleibt unabhängig muss aber einige Gebiete an die Sowjetunion abtreten stalin hat jetzt eine
  116. Pufferzone um Leningrad im Sommer 1940 gliedert er Estland Lettland und litaauen in die UdSSR ein und durch das Bündnis mit
  117. Hitler hat Stalin auch den Osten Polens unter seiner Kontrolle Imperialismus im Namen des
  118. 22 juni 1941 die deutsche Wehrmacht überfällt die Sowjetunion der Angriff ist von Hitler
  119. als Vernichtungskrieg geplant die deutschen nennen ihn Operation Barbarossa hitler hat den deutschsowjetischen
  120. Nichtangriffspakt gebrochen ein wirkliches Verteidigungskonzept gibt's in der roten
  121. e gar nicht sie ist völlig überrascht weil Stalin ja die ganzen Warnung vor dem Angriff nicht wahrhaben wollte und eben Vorbereitungen verboten
  122. hat und sie erleidet in den ersten Kriegswochen Hor Verluste und Gre Armee wie sie im Juni 41 existierte gibt's Ende 1941 nicht mehr weil sie entweder
  123. tot ist oder in deutscher Gefangenschaft ist der deutsche Überraschungsangriff sieht aus wie ein voller Erfolg die Heeresgruppen Nord Mitte und Süd teilen
  124. sich den Vormarsch auf von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer bis Ende August sind das Baltikum Weißrussland und große Teile der Ukraine
  125. eingenommen als die Operation Barbarossa beginnt und die Deutschen in der Ukraine bielarus
  126. oder im Baltikum ankommen werden sie mit Brot Salz und Blumen begrüßt die Menschen sind erleichtert denn nach dem Holodomor unter Stalin kann es in ihren
  127. Augen nur besser werden aber die Deutschen haben e nicht die Befreiung gebracht sondern die
  128. Unterdrückung und das mussten die Ukrainer die Weißrussen die Balten sehr schnell
  129. erkennen der Vernichtungskrieg gegen den bolschwiismus kennt keine Regeln es beginnt eine Menschenjagd auf Zivilisten sowjetische Soldaten und vor allem
  130. Juden Hitler macht sehr deutlich dass ein Krieg im Osten kein alkrieg ist für ihn ist es ein Krieg der
  131. Rassen ein Krieg der die ethnische Landkarte Europas völlig verändern wird deutsche Soldaten begehen Verbrechen an der
  132. Zivilbevölkerung ohne sich dafür später vor einem Militärgericht verantworten zu müssenl der Roten Armee soll nicht als Kriegsgefangene behandelt sondern sofort
  133. erschossen werden die deutschen lassen sowjetische Kriegsgefangene bewusst verhungern rund 3 Millionen Gefangene Sowjets sterben an Hunger und Krankheit
  134. das Besondere ist dann sicherlich dass die Rote Armee eine enorme Fähigkeit besitzt wieder aufzustehen immer wieder dem Gegner die Stirn zu bieten eben
  135. nicht aufzuhören zu kämpfen sondern weiter zu kämpfen damit hätte niemand gerechnet
  136. der Kampf gegen Hitler Deutschland heißt jetzt großer vaterländischer Krieg um die Bevölkerung zu motivieren in kurzer Zeit kann die Sowjetunion über 5
  137. Millionen Soldaten rekrutieren Hitler und seine Generäle unterschätzen auch die technische Ausrüstung der Roten Armee als der
  138. sowjetische Panzer T34 im Sommer 1941 auf dem Schlachtfeld auftaucht ist er eine Überraschung für die deutschen er stellt sich als schwieriger Gegner
  139. heraus die Deutschen haben enorme Probleme ihn auszuschalten es all ihren eigenen Panzern überlegen aber ein Krieg wird eben nicht durch eine Technik
  140. gewonnen sondern wird in der Regel durch die Masse durch die die Massenproduktion gewonnen und der T34 war einfach herzustellen hatte ein
  141. Dieselmotor war in diesem Gelände gut zu verwenden und ist ein des Sieges aber damit allein hat die Rote Armee natürlich nicht
  142. gewonnen die Rote Armee setzt auch auf unorthodoxe Methoden im Herbst 1941 entsteht ein nachtbombenfliegerregiment das
  143. ausschließlich aus Frauen besteht die Pilotinnen fliegen zweisitzige pO2 Flugzeuge alte Maschinen die eigentlich sonst nur bei der
  144. Ausbildung und in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen langsame Doppeldecker mit Holzrahmen und Stoff die Maschinen starten am Abend
  145. einzeln im Abstand von wenigen Minuten ist das Ziel erreicht stellen die Pilotinnen den Motor ab und Klinken
  146. die Bomben im Gleitflug aus wegen der überraschenden Angriffe bei Nacht geben die deutschen Truppen dem Regiment den Spitznamen
  147. nachthexen sie können im im Schutz der Dunkelheit von den sehr viel schnelleren deutschen Jagdflugzeugen nur schwer abgeschossen
  148. werden die Pilotinnen sind gefeierte Stars in der Sowjetunion 23 von ihnen werden mit dem Titel Heldin der Sowjetunion geehrt
  149. entscheidend war letztlich die Kampfbereitschaft des Einzelnen sowjetbürgers der eben nicht sagt ich hö jetzt auf und für Stalin kämpfe ich
  150. nicht und wahschein nicht haben die wenigsten auch für staden gekämpft sondern die meisten haben für ihre Heimat gekämpft für ihr Dorf für den
  151. Bezug zur Heimat und das ist der entscheidende Punkt an dem die deutschen gestoppt
  152. werden im Herbst und Winter 1941 Gerät der deutsche Vormarsch in der Sowjetunion ins Stocken die Wehrmacht ist nicht ausreichend auf den
  153. heraufziehenden russischen Winter vorbereitet schon bald sterben mehr deutsche Soldaten an Erfrierungen als in
  154. kampfeinsetzen die Sowjetunion kann sich dagegen immer besser auf den Krieg einstellen 1942 die deutsche Wehrmacht greift die
  155. Stadt Stalingrad an sie erobert R 9 der Stadt doch im Herbst gelingt es general schukof und anderen Generälen der Roten Armee die etwa 300.000 Soldaten der
  156. Wehrmacht einzukesseln es beginnt ein erbitterter
  157. Kampf die Rote Armee hat alle Nachschublinien der eingeschlossenen deutschen
  158. gekat schließlich kapituliert die sechste Armee der Wehrmacht im Januar 1943 die Schlacht von Stalingrad ist ein psychologischer Wendepunkt und zwar auch
  159. für die Sowjetunion weil sie jetzt erkennt dass sie zum ersten Mal in einer wirklich komplexen Operation es geschafft hat eine ganze deutsche Armee
  160. einzukesseln und das ist psychologisch für sie enorm wichtig weil sie damit Hoffnung gewinnt die deutschen zurückzudrehen die große Frage für die
  161. Sowjetunion ist um welchen Preis etwa 100 50.000 Deutsche Soldaten sterben im Kessel von Stalingrad während der Kämpfe durch Hunger oder Kälte auf sowjetischer
  162. Seite kommen geschätzt mehr als 400.000 Soldaten ums Leben die deutschen Verluste sind ja niedriger in Stalingrad als die der Sowjets wir glauben dass
  163. allein 20.000 rotisten als vermeintliche Deserteure an die Wand gestellt worden sind also man trät den Vormarsch der Deutschen im Blut der eigenen
  164. Soldaten der Sieg bei Stalingrad ist ein wichtiges Signal auch an Großbritannien
  165. und die USA die beiden hauptverbündeten der Sowjetunion im Kampf gegen Hitler die Amerikaner unterstützen auch mit Material nach dem sogenannten Land
  166. lease Act erhält die Sowjetunion Waffen Maschinen und Rohstoffe im Wert von über 11 Milliarden
  167. Dollar mit Unterstützung der Westmächte gelingt es der Roten Armee die deutsche Wehrmacht immer weiter
  168. zurückzudräen im Frühjahr 1945 gewinnen die Truppen von General Schukow die Schlacht um Berlin und beenden damit den zweiten
  169. Weltkrieg dass die Rote Armee am 2 mai 1945 über dem Reichstag die rote Fahne hisst hat sie eben auch der Militär Hilfe aus der USA und Großbritannien zu
  170. verdanken insgesamt verlieren rund 24 Millionen sowjetische Bürger ihr Leben im Zweiten Weltkrieg darunter etwa 13 Millionen Soldaten mehr als bei jeder
  171. anderen Nation der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg gegen Hitlerdeutschland ist die wichtigste
  172. Leistung in der sowjetischen Erinnerungskultur ein zweiter grüungsmythos des Landes der die Oktoberrevolution sogar
  173. überstrahlt was die Menschen bewegt hat was sie im Herzen angesprochen hat das war dieser Krieg in dem auch jede Familie Leben gelassen
  174. hat dieser Mythos des Großen Vaterländischen Krieges des heldenhaften Sieges ist eine der ganz entscheidenden Dinge die auch aus der zerfallenen
  175. Sowjetunion hinüber getragen wurden in die russische [Musik] Erinnerungskultur in Russland sind die
  176. maifeiertage die den Sieg im zweiten Weltkrieg feiern die größten Feiertage die wichtigsten Feiertage des Jahres
  177. noch immer und ich würde sagen mehr denn je geopolitisch geht die Sowjetunion gestärkt aus dem Zweiten Weltkrieg
  178. hervor als zweite Supermacht neben den USA doch schon bald werden aus den Verbündeten
  179. Rivalen [Musik] der Krieg ist
  180. aus auf der potzdammer Konferenz im Sommer 1945 setzen sich Großbritannien die USA und die Sowjetunion an die
  181. Nachkriegsordnung dabei zerbricht die Antihitlerkoalition jetzt zählen wieder Eigeninteressen der Kommunist Stalin macht in Potzdam
  182. klassische [Musik] Großmachtpolitik nach dem Krieg schafft
  183. die Sowjetunion einen Gürtel von kommunistischen Satellitenstaaten sie sind Teil eines gemeinsamen Militärbündnisses dem
  184. warschauerpakt dieser steht dem westbündnis der NATO gegenüber stalin hatte immer an den Marxismus Leninismus geglaubt er war
  185. überzeugt dass es zum Kampf mit dem kapitalistischen Westen kommen würde das war Bestandteil seines Weltbildes aber zuerst wollte er Sicherheit für die
  186. Sowjetunion dazu übernahm er die Kontrolle über Osteuropa doch das stößt auch auf Widerstand in manchen osteuropäischen
  187. Staaten im Oktober 1956 fordert die ungarische Bevölkerung in Budapest demokratische Reform die kommunistische
  188. Einparteiendiktatur scheint am Ende 56 in Ungarn war es besonders gefährlich weil Ungarn den ausr aus dem
  189. Warschau Pakt erklärt hat und weil die ungarische Armee die Seiten gewechselt hat we man wirklich diese ungarische Armee nieder kämpfen
  190. musste die Rote Armee schlägt den Freiheitskampf in Ungarn nieder der Wunsch nach Demokratie erfüllt sich nicht Ungarn bleibt Teil des
  191. Ostblocks das macht aber deutlich die Sowjetunion war nicht bereit zumindest bei Staaten die im ihrem Kernbereich Lagen zu akzeptieren D die
  192. ausschier da war es völlig klar da bestimmt Moskau und da lässt man auch nicht mit sich Spaß die Sowjetunion ist auch in
  193. zahlreichen anderen Ländern aktiv um ihre Machtinteressen durchzusetzen schon 1953 hilft die Rote Armee den
  194. Volksaufstand in der DDR niederzuschlagen 1968 Rücken sowjetische Soldaten in der
  195. Tschecheslowakei ein um den Prager Frühling gewaltsam zu beenden hinzu kommen zahlreiche Stellvertreterkriege auf der ganzen Welt
  196. im Koreakrieg kommen sowjetische Militärberater und Kampfpiloten für Nordkorea zum
  197. Einsatz auch im Vietnamkrieg erhält der kommunistische Norden im Kampf gegen die USA Waffen und Unterstützung durch
  198. Berater und in Afrika steht die Sowjetunion im Bürgerkrieg in Angola den dort kämpfenden Sozialisten zur Seite
  199. das ist ja die Logik der Blöcke dass sie überall versuchen auf dem Globus ihnen genehme politische Systeme zu unterstützen oder zu installieren da
  200. unterscheiden sich die USA wenig von der Sowjetunion das ist einfach ein globales Ringen um Einfluss geht um Einflussgebiete seit
  201. 1949 haben auch die Sowjets Nuklearwaffen mit deren Einsatz sie drohen es beginnt ein atomares Wettrüsten mit den
  202. USA 1961 testet die Sowjetunion eine Wasserstoffbombe und erzeugt so die größte jemals von Menschen verursachte
  203. Explosion die sogenannte zarbombe vernichtet alles in einem Radius von 35 km eine Abschreckung die auf beiden Seiten Wirkung zeigt
  204. ich würde argumentieren dass die Atomwaffen eigentlich ein relativ stabiles Mächtegleichgewicht installiert haben weil jedem war klar zumindest den
  205. politischen statschs war klar man kann kein Atomkrieg führen und deswegen müssen wir den Atomkrieg um jeden Preis
  206. verhindern trotzdem droht im Herbst 1962 ein Atomkrieg als die Sowjetunion auf Kuba heimlich raket stationiert US Aufklärungsflugzeuge
  207. entdecken die sowjetischen Abschussrampen auf der Karibikinsel US-Präsident Kennedy fordert die Sowjets zum Abzug der
  208. Raketen auf und droht für den Angriffsfall mit einem atomaren Gegenschlag als sich Kennedy aber bereit erklärt in der Türkei stationierte US
  209. Atomraketen abzuziehen lenkt der sowjetische Staatschef kruschow ein er lässt die Raketen aus Kuba
  210. [Musik] abziehen die große Erkenntnis der Kubakrise von 62 zwischen Kennedy und
  211. kruschow war dass wir auf keinen Fall Nuklearwaffen einsetzen dürfen weil es sonst das Ende der Welt
  212. wäre doch das teure Wettrüsten zwischen Ost und West geht unvermindert weiter bis 1990 steigt die Zahl der amerikanischen Nuklearwaffen auf rund 21
  213. 000 ihnen stehen mehr als 33 000 sowjetische Atomwaffen gegenüber mehr als genug um die Menschheit zu
  214. [Musik] [Musik]
  215. vernichten einer der wichtigsten Konflikte des Kalten Krieges findet in Afghanistan statt das sowjetische Nachbarland im
  216. Süden scheint instabil islamische und antikommunistische Strömungen im Land machen die Sowjetunion
  217. nervös sie will schnell Ordnung schaffen und ein sowjettreues Regime einsetzen im Dezember 1979 ermordet deshalb eine kgbinheit den
  218. amtierenden afghanischen Präsidenten in seinem Palast als Nachfolger installieren die Sowjets eine
  219. [Applaus] Marionette der Nachbar im Süden soll um jeden Preis im Machtbereich des Kremmel
  220. bleiben binnen weniger Tage Rücken 80.000 Soldaten mit schwerem Gerät in Afghanistan ein um das Land zu
  221. stabilisieren sie sind einmarschiert um eine sowjetisierung dieses Systems voranzutreiben in der Erwartung dass es dort doch eine positive Grundstimmung
  222. gegenüber diesem Regime geht dass also sozusagen die sowjetische Invasion in Afghanistan auf eine gewisse Form von Akzeptanz treffen würde darin hatte man
  223. sich [Musik] getäuscht sehr schnell wird klar die sowjetische Intervention hat in der
  224. afghanischen Bevölkerung keinen Rückhalt und sie gerät schnell ins Stocken die afghanischen mutchahidin
  225. liefern sich mit der Sowjetarmee einen brutalen Kampf und auch die USA greifen in den Konflikt ein und unterstützen die
  226. mutchahedin mit Geld und [Musik]
  227. [Applaus] Waffen die Amerikaner statten die mjahitinen mit sehr flexiblen Waffen aus die für den Kampf in diesem terin
  228. besonders geeignet sind und wo man etwa mit stingerraketen sowjetische Hubschrauber ausgezeichnet bekämpfen konnte und vom Himmel holen
  229. konnte dabei unterstützen die Amerikaner auch den späteren Topterroristen Osama bin Laden der auf Seiten der mutjahedin als Befehlshaber
  230. kämpft die Amerikaner sagen natürlich wir werden den den den Sowjets ihr Vietnam äh bereiten und daran sind sieagen auch erfolgreich
  231. man hat zwar mit den mjahidin nicht viel gemein als radikal Islamisten aber der Feind meines Feindes ist mein Freund 10 Jahre dauert der Krieg in
  232. Afghanistan die zweitgrößte Militärmacht der Welt kann ihn nicht gewinnen 1989 zieht die Sowjetunion politisch und militärisch gedemütigt aus
  233. Afghanistan ab die Angaben über afghanische Kriegsopfer gehen stark useiner
  234. schätzungsweise sollen bis zu ein Million Menschen ums Leben gekommen sein rund 7 Millionen Afghanen sind auf der Flucht auf sowjetischer Seite sterben
  235. laut offiziellen Angaben rund 15000 soaten etwa000 werden [Musik] verletzt dass sich die Sowjets
  236. zurückziehen hat viel mit einem neuen Mann an der Spitze der UdSSR zu tun Michael gorbchow
  237. seine Politik von glasnst und perest trouka von Offenheit und Umgestaltung hat weitreichende Folgen für die gesamte Sowjetunion für den Zerfall der
  238. Sowjetunion spielt der afghanistanrieg insofern eine große Rolle weil er in der sowjetischen Gesellschaft in den verschiedenen Sowjetrepubliken die
  239. Zweifel verstärkt dass diese Sowjetunion das sowjtische System überlebensfähig ist Afghanistan ist ein Faktor für den
  240. Niedergang der Sowjetunion mit nichten der einzige ich würde die These aufstellen auch ohne den Krieg in Afghanistan wä die Sowjetunion
  241. zusammengebrochen vielleicht dann dre Jahre später aber die Sowjetunion wird eigentlich vom Westen von der NATO von den USA in eine
  242. Hochrüstung getrieben und dieses wetrüsten diese ökonomische Rivalität die kann man nicht
  243. durchhalten so leutet das Kriegsende in Afghanistan auch das Ende des Kalten Krieges ein doch anders als von vielen erhofft
  244. soll es keinen dauerhaften Frieden bringen

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