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Das Auge - Aufbau

Biologie - simpleclub5:05 1,1 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
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  1. So, Thema für heute: Das Auge. Jeder weiß, dass ein Auge rund ist und man zwei davon hat. Aber wie sieht so ein Auge eigentlich von innen aus und aus?
  2. In der Natur gibt es verschiedene Arten von Augen. Wir schauen uns in diesem Video aber nur das menschliche Auge an, auf den Rest wird geschissen. Wir nehmen
  3. also mal so ein menschliches Auge und schneiden es in der Mitte durch. Wie ihr seht, gibt's da eine Menge Zeug und was das kann, zeigen wir euch jetzt. Das
  4. Auge ist so eine runde Kugel in der Augenhöhle. Diese Kugel nennt man auch Augapfel. Die äußerste Schicht ist die Lederhaut. Sie dient zum Schutz des
  5. Auges. Am vorderen Teil des Auges geht sie in die Hornhaut über. Die Hornhaut ist glas klar und mit Tränenflüssigkeit benetzt. Ihre Aufgabe, wie auch die der
  6. Linse, ist es, das ins Auge fallende Licht zu brechen. Das funktioniert nur, weil zwischen ihr und der Linse in den sogenannten Augenkammern Flüssigkeit
  7. ist. Die Licht stärker bricht als Luft. Hornhaut mit Vorkammer übernehmen die stärkste Brechung und die Linse macht dann die Feinarbeit.
  8. Die Brechung oder auch Bündelung des Lichts ist sehr wichtig, um Objekte scharf sehen zu können. Es muss nämlich ein kleines Bild der Umgebung ins Augen
  9. innere auf die Netzhaut projiziert werden. Und das muss genau auf der Netzhaut scharf sein und nicht davor oder dahinter. Die Netzhaut ermöglicht
  10. uns das Sehen. Dort wird nämlich das einfallende Licht, also im Grunde das, was wir sehen, abgebildet und in Nervenimpulse umgewandelt. Diese
  11. Nervenimpulse gelangen dann über den Seenerv zum Gehirn. Im Grunde ist die Netzhaut wie der Sensor bei einer Digitalkamera. Zwischen
  12. Leder und Netzhaut ist die Aderhaut. Sie enthält viele Blutgefäße und ist daher für die Versorgung des Auges mit Sauerstoff und Nährstoffen sehr wichtig.
  13. Im vorderen Teil des Auges geht die Aderhaut in den Ziliarkörper über. Der stellt die Linse scharf fokussiert also er besteht zum Teil aus so einem
  14. Ringmuskel, der über kleine Fäden den Zolularfasern mit der Linse verbunden ist. Wenn sich dieser Muskel anspannt oder wieder locker lässt, verändert sich
  15. die Form der Linse. Die ist nämlich nicht hart wie eine Glaslinse, sondern flexibel. Dadurch verändert sich auch, wie stark die Linse das einfallende
  16. Licht bricht. Das Licht muss nämlich unterschiedlich stark gebrochen werden, je nach Entfernung der schönen Dinge, die wir uns gerade angucken. Diesen
  17. Vorgang nennt man übrigens Akkommodation. Streckt einfach mal euren Arm aus und schaut auf eure Hand. Holt die Hand dann immer näher an euer
  18. Gesicht ran. schaut aber so drauf, dass ihr sie immer noch scharf seht. Kurz vor eurem Gesicht wird's dann richtig anstrengend, die Hand noch scharf zu
  19. sehen. Das liegt daran, dass ich der Ziliarmuskel stark anspannen muss. Wenn der sich anspannt, wird der dicker und kommt der Linse immer näher. So werden
  20. die Zonularfrasern locker und die Linse wird nicht mehr lang und flach gezogen, sondern kann ihre natürlichere runde Form annehmen. Eine gekrümmtere Linse
  21. kann das Licht stärker brechen und Nahelobjekte werden so scharf gesehen. Neben dem Zilialkörper und auf der Linse drauf befindet sich die Iris. Das
  22. schwarze im Mittelpunkt der Iris ist die Pupille. Das ist einfach nur wie ein Loch in der Iris durch das Licht in das Augen innere fällt. Die Größe der
  23. Pupille hängt davon ab, ob sich die Iris zusammenzieht oder nicht, denn die Iris funktioniert wie ein Muskel. Wenn es sauel ist, lässt die Iris viel Licht in
  24. das Auge, damit man überhaupt ein bisschen was erkennen kann. Das heißt, die Iris zieht sich zusammen und die Pupille wird größer. Falls es aber hell
  25. genug ist, braucht man ja auch weniger Licht, um gescheit zu sehen und die Popille wird kleiner. Die Iris breitet sich also aus, um das Auge vor zu
  26. starkem Licht zu schützen. Falls das Licht dann doch zu fucking brutal wird, kann die Iris auch nicht mehr viel machen und das Augenlied schließt sich,
  27. damit das Auge nicht beschädigt wird. Im Grunde ist die Iris eine Blende wie bei einer Kamera oder einem Mikroskop. So, jetzt wissen wir schon mal, was da im
  28. vorderen Teil des Auges für ein Rotz rumhängt. Dieser Bereich wird übrigens in zwei Kammern aufgeteilt, die vordere und die hintere Augenkammer. In beiden
  29. Kammern befindet sich das Kammerwasser. Über den Ziliarkörper, der das Kammerwasser produziert, gelangt es in die hintere Augenkammer und verlässt
  30. dann die vordere Augenkammer über den Schleimkanal in die Venen. Durch diesen Flüssigkeitsstrom wird die Linse mit Nährstoffen versorgt und schädigende
  31. Substanzen können aus dem Auginneren gespült werden. Dieses System bestimmt auch den Augeninnendruck, der für das Auge sehr wichtig ist. Wird dieser Druck
  32. z.B. zu hoch, weil kein Kammerwasser abfließen kann, besteht die Gefahr an grünem Star zu erkranken. Was befindet sich eigentlich zwischen der Linse und
  33. der Netzhaut? Dieser Bereich wird Glaskörper genannt. Diese gelartige durchsichtige Substanz besteht zu 98% aus Wasser. Sie sorgt für die Form des
  34. Auges und für genügend Abstand zwischen Linse und Netzhaut. Was auf der Netzhaut passiert, wie das Licht in Nervenimpulse umgewandelt wird und warum wir überhaupt
  35. sehen können, erfahrt ihr in diesem Video. Schaut euch unbedingt an, es ist sau interessant. Auf unserem Channel findet ihr übrigens auch noch viele
  36. andere Videos zu interessanten und wichtigen Themen. Vorbeischauen und abonnieren lohnt sich auf jeden Fall. Also, macht's gut, Leute, bis zum
  37. nächsten Video.

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