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Das Auge - Aufbau
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
- So, Thema für heute: Das Auge. Jeder weiß, dass ein Auge rund ist und man zwei davon hat. Aber wie sieht so ein Auge eigentlich von innen aus und aus?
- In der Natur gibt es verschiedene Arten von Augen. Wir schauen uns in diesem Video aber nur das menschliche Auge an, auf den Rest wird geschissen. Wir nehmen
- also mal so ein menschliches Auge und schneiden es in der Mitte durch. Wie ihr seht, gibt's da eine Menge Zeug und was das kann, zeigen wir euch jetzt. Das
- Auge ist so eine runde Kugel in der Augenhöhle. Diese Kugel nennt man auch Augapfel. Die äußerste Schicht ist die Lederhaut. Sie dient zum Schutz des
- Auges. Am vorderen Teil des Auges geht sie in die Hornhaut über. Die Hornhaut ist glas klar und mit Tränenflüssigkeit benetzt. Ihre Aufgabe, wie auch die der
- Linse, ist es, das ins Auge fallende Licht zu brechen. Das funktioniert nur, weil zwischen ihr und der Linse in den sogenannten Augenkammern Flüssigkeit
- ist. Die Licht stärker bricht als Luft. Hornhaut mit Vorkammer übernehmen die stärkste Brechung und die Linse macht dann die Feinarbeit.
- Die Brechung oder auch Bündelung des Lichts ist sehr wichtig, um Objekte scharf sehen zu können. Es muss nämlich ein kleines Bild der Umgebung ins Augen
- innere auf die Netzhaut projiziert werden. Und das muss genau auf der Netzhaut scharf sein und nicht davor oder dahinter. Die Netzhaut ermöglicht
- uns das Sehen. Dort wird nämlich das einfallende Licht, also im Grunde das, was wir sehen, abgebildet und in Nervenimpulse umgewandelt. Diese
- Nervenimpulse gelangen dann über den Seenerv zum Gehirn. Im Grunde ist die Netzhaut wie der Sensor bei einer Digitalkamera. Zwischen
- Leder und Netzhaut ist die Aderhaut. Sie enthält viele Blutgefäße und ist daher für die Versorgung des Auges mit Sauerstoff und Nährstoffen sehr wichtig.
- Im vorderen Teil des Auges geht die Aderhaut in den Ziliarkörper über. Der stellt die Linse scharf fokussiert also er besteht zum Teil aus so einem
- Ringmuskel, der über kleine Fäden den Zolularfasern mit der Linse verbunden ist. Wenn sich dieser Muskel anspannt oder wieder locker lässt, verändert sich
- die Form der Linse. Die ist nämlich nicht hart wie eine Glaslinse, sondern flexibel. Dadurch verändert sich auch, wie stark die Linse das einfallende
- Licht bricht. Das Licht muss nämlich unterschiedlich stark gebrochen werden, je nach Entfernung der schönen Dinge, die wir uns gerade angucken. Diesen
- Vorgang nennt man übrigens Akkommodation. Streckt einfach mal euren Arm aus und schaut auf eure Hand. Holt die Hand dann immer näher an euer
- Gesicht ran. schaut aber so drauf, dass ihr sie immer noch scharf seht. Kurz vor eurem Gesicht wird's dann richtig anstrengend, die Hand noch scharf zu
- sehen. Das liegt daran, dass ich der Ziliarmuskel stark anspannen muss. Wenn der sich anspannt, wird der dicker und kommt der Linse immer näher. So werden
- die Zonularfrasern locker und die Linse wird nicht mehr lang und flach gezogen, sondern kann ihre natürlichere runde Form annehmen. Eine gekrümmtere Linse
- kann das Licht stärker brechen und Nahelobjekte werden so scharf gesehen. Neben dem Zilialkörper und auf der Linse drauf befindet sich die Iris. Das
- schwarze im Mittelpunkt der Iris ist die Pupille. Das ist einfach nur wie ein Loch in der Iris durch das Licht in das Augen innere fällt. Die Größe der
- Pupille hängt davon ab, ob sich die Iris zusammenzieht oder nicht, denn die Iris funktioniert wie ein Muskel. Wenn es sauel ist, lässt die Iris viel Licht in
- das Auge, damit man überhaupt ein bisschen was erkennen kann. Das heißt, die Iris zieht sich zusammen und die Pupille wird größer. Falls es aber hell
- genug ist, braucht man ja auch weniger Licht, um gescheit zu sehen und die Popille wird kleiner. Die Iris breitet sich also aus, um das Auge vor zu
- starkem Licht zu schützen. Falls das Licht dann doch zu fucking brutal wird, kann die Iris auch nicht mehr viel machen und das Augenlied schließt sich,
- damit das Auge nicht beschädigt wird. Im Grunde ist die Iris eine Blende wie bei einer Kamera oder einem Mikroskop. So, jetzt wissen wir schon mal, was da im
- vorderen Teil des Auges für ein Rotz rumhängt. Dieser Bereich wird übrigens in zwei Kammern aufgeteilt, die vordere und die hintere Augenkammer. In beiden
- Kammern befindet sich das Kammerwasser. Über den Ziliarkörper, der das Kammerwasser produziert, gelangt es in die hintere Augenkammer und verlässt
- dann die vordere Augenkammer über den Schleimkanal in die Venen. Durch diesen Flüssigkeitsstrom wird die Linse mit Nährstoffen versorgt und schädigende
- Substanzen können aus dem Auginneren gespült werden. Dieses System bestimmt auch den Augeninnendruck, der für das Auge sehr wichtig ist. Wird dieser Druck
- z.B. zu hoch, weil kein Kammerwasser abfließen kann, besteht die Gefahr an grünem Star zu erkranken. Was befindet sich eigentlich zwischen der Linse und
- der Netzhaut? Dieser Bereich wird Glaskörper genannt. Diese gelartige durchsichtige Substanz besteht zu 98% aus Wasser. Sie sorgt für die Form des
- Auges und für genügend Abstand zwischen Linse und Netzhaut. Was auf der Netzhaut passiert, wie das Licht in Nervenimpulse umgewandelt wird und warum wir überhaupt
- sehen können, erfahrt ihr in diesem Video. Schaut euch unbedingt an, es ist sau interessant. Auf unserem Channel findet ihr übrigens auch noch viele
- andere Videos zu interessanten und wichtigen Themen. Vorbeischauen und abonnieren lohnt sich auf jeden Fall. Also, macht's gut, Leute, bis zum
- nächsten Video.
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