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Maya, Inka & Azteken: die Geschichte der Hochkulturen Amerikas

MrWissen2go Geschichte | Terra X15:35 902.463 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 166 Zeilen
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  1. Ein Priester mit nacktem Oberkörper und einem prachtvollen Kopfschmuck aus Federn
  2. steht oben auf einer Pyramide. Er hebt ein Messer aus Obsidian in die Höhe, sticht zu.
  3. Dann hebt er ein blutiges Herz in die Höhe, das er dem Mann, der auf dem Opferstein liegt,
  4. aus dem Körper geschnitten hat. Eine vieltausendköpfige Menge vor der Pyramide bricht in Jubel aus.
  5. Das habt ihr vielleicht im Kopf, wenn es um Maya, Inka, Azteken geht.
  6. Wir erklären euch in diesem Video die wichtigsten Fakten zu den bekanntesten Hochkulturen Mittel- und Südamerikas.
  7. Garantiert ohne Steinmesser und ohne rausgerissenes Herz. (Klingeln)
  8. Wir starten mit der ältesten Kultur, den Maya. Deren Ära beginnt ungefähr 1000 vor Christus
  9. und endet vor dem Jahr 1000 nach Christus. Blütezeit zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert nach Christus.
  10. Das Hauptsiedlungsgebiet der Maya liegt in den heutigen Staaten Mexiko, Guatemala, Belize und Honduras.
  11. Damals existieren dort viele Stadtstaaten, die miteinander ständig um Einfluss in der Region ringen.
  12. Sie schmieden dauernd Bündnisse, kündigen sie auf, schließen neue Abkommen. Es herrscht Konkurrenz.
  13. Es sind Stadtstaaten, die miteinander im Clinch liegen. Uxmal zum Beispiel, Tikal und dessen Dauerkonkurrent Calakmul,
  14. der letztendlich von Tikal besiegt wird. Es gibt auch Maya-Fürstentümer,
  15. die sich über einen größeren Raum erstrecken. Aber die sind weniger stabil als die Stadtstaaten.
  16. Die Situation in der Mayagegend ist gut vergleichbar mit dem antiken Griechenland.
  17. Mächtige und hochentwickelte Städte wie Athen, Sparta oder Theben, die miteinander Handel treiben
  18. aber auch erbitterte, langjährige Kriege gegeneinander führen. Trotzdem verbindet sie eine gemeinsame Kultur.
  19. Das ist bei den Maya ähnlich. Eine Konkurrenzsituation führt auch in Mittelamerika
  20. zu vielen gewalttätigen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Und gleichzeitig pflegen die Mayastädte
  21. komplexe kulturelle Beziehungen. Und sie sind wirtschaftlich miteinander verflochten.
  22. Die Gesellschaftsordnung der Maya ist uns nicht in allen Details bekannt. Das ist etwas schwierig.
  23. Wir geben euch hier den Stand der Forschung wieder. Offenbar steht ein König an der Spitze der Gesellschaftspyramide.
  24. Darunter existiert ein relativ großer Adelsstand, der rund um die Königsstädte kleine Paläste betreibt
  25. und das Umland kontrolliert. Die Könige haben eine rituelle Stellung.
  26. Das heißt, sie sind nicht einfach Herrscher, die sagen, wo's langgeht. Sondern sie haben eine rituelle Aufgabe.
  27. Sie sorgen für das Funktionieren der Welt. Die Könige und Priester haben sich selbst bei Ritualen verletzt
  28. und auf recht schmerzhafte Weise Blut abgezapft. Diese Zeremonien finden wahrscheinlich
  29. im Rahmen von religiösen Festen vor einer großen Menschenmenge statt. Das Blut der Könige soll der Erde Fruchtbarkeit verleihen.
  30. Damit der Mais wächst, der das Volk ernährt. Religion ist also eine ganz wichtige Sache im Leben der Menschen.
  31. Deshalb gibt es viele Tempel für die Götter. Die Zeremonien halten die Welt am Laufen.
  32. Die Maya trinken Kakao. Sie kennen eine Art Sauna. Verfügen über eine vollentwickelte Schrift.
  33. Sie beherrschen Mathematik, sogar mit der Zahl 0. Und das bevor die Europäer die 0 bei sich einführen.
  34. Und sie sind Meister darin, den Lauf der Gestirne zu beobachten.
  35. Und mit ihrem Kalender beherrschen sie die Zeit. Sie wollen auch über andere Mayastädte herrschen,
  36. weshalb neben grausamen Kriegen auch massenhafte rituelle Tötungen von Kriegsgefangenen,
  37. Menschenopfer, vorkommen. Auch die Ballspiele der Maya sind Abbilder des Krieges.
  38. Die Spiele finden im Rahmen großer Feste statt. Da gehören dann auch Opferungen dazu.
  39. Die Maya leiten Flüsse um. Sie bauen riesige Pyramiden, legen große Städte an.
  40. Inklusive entsprechender Mauern und Wälle, mit denen sie sich schützen. Die Landwirtschaft ist hochentwickelt
  41. und ernährt große Bevölkerungen. Jahrhundertelang kultivieren die Maya das Land.
  42. Dschungel, der die Pyramiden umringt wie heute, gibt es da gar nicht, sondern eine Kulturlandschaft.
  43. Die Natur erobert sich das Land später zurück, nachdem die Mayakultur untergegangen war.
  44. Aber wieso und auf welche Art und Weise geht denn die Maya-Kultur unter,
  45. wenn sie doch so hochentwickelte Züge hatte, wie wir euch das vorgestellt haben eben?
  46. Na ja, wahrscheinlich kommen zwei Komponenten zusammen. Zum einen bricht die politische Ordnung zusammen.
  47. Die Gottkönige verlieren ihre Macht und die Kriege der Städte haben die Gesellschaften ausgelaugt.
  48. Zum anderen dürfte sich die extrem hohe Bevölkerungsdichte auf das Land ausgewirkt haben. Zu großer Wasser- und Landverbrauch.
  49. Als jetzt Dürreperioden dazukommen, geht die Mayakultur unter. Auch in Südamerika breiten sich damals alte Kulturen aus
  50. und vergehen wieder. Aber das größte Reich auf dem amerikanischen Doppelkontinent
  51. gründet die zweite Kultur, die wir uns anschauen, die Inka. Ausgangspunkt ist die Stadt Cuzco im heutigen Peru.
  52. Im 13. Jahrhundert wächst sie zur Metropole heran. Der Inka-Mythologie nach gründet sie der erste Inka,
  53. der sogenannte "Sohn der Sonne". Das Wort Inka bezeichnet heute meist das gesamte Volk oder die Kultur.
  54. Im engeren Sinn ist aber nur der Herrscher, der Inka, gemeint. Auf jeden Fall macht die Bezeichnung klar, worauf es hinausläuft.
  55. Der Sohn der Sonne herrscht als von den Göttern eingesetzter König über alles um ihn herum.
  56. "Cuzco", der Name seiner Metropole, bedeutet übrigens "Nabel der Welt". Cuzco ist tatsächlich das Zentrum eines gigantischen Reichs,
  57. in dem mehr als 200 Völker leben. Wenn man die Maya mit den Griechen vergleichen kann,
  58. kann man bei den Inka an die Römer denken. Ähnlich wie im antiken Rom sind die Inka eine Macht,
  59. die dank eines Berufsheeres rücksichtslos ein riesiges Gebiet erobert.
  60. Straßen baut, auf denen man schnell vorankommt. Ein Reich, in dem man
  61. eine aristokratische Elite herrschen sieht. Das von Beamten verwaltet wird und in dem Sklaven schuften.
  62. Wie Rom mit Karthago hat auch das Inkareich einen großen Konkurrenten. Das Chimú-Reich rund um die heutige Stadt Lima.
  63. Und wie Karthago von den Römern wird dieses Reich von den Inka erobert.
  64. Wie die Römer verleiben die Inka kulturelle und sonstige Errungenschaften der Besiegten
  65. ihrer Kultur ein. Beispielsweise die Kunst, Gold zu schmieden.
  66. Die Gesellschaft des Reiches ist streng hierarchisch gegliedert: König, Adelige, Freie Untertanen, Unfreie und Sklaven.
  67. Gegenüber unterworfenen Völkern wird eine Politik der Assimilation, der Angleichung, betrieben.
  68. Also natürlich Angleichung nach Vorbild des Inkareichs. Im Reich werden nur Kultur, Religion und Sprache der Inka geduldet.
  69. Notfalls werden ganze Stämme umgesiedelt, wenn sie sich nicht fügen.
  70. Um die Rohstoffe und Ressourcen unter ihre Kontrolle zu bringen, erklären die Inka alle Ernten und Bodenschätze zu Allgemeingut.
  71. Wir sprechen bei Lebensmittel übrigens vor allem von der Kartoffel. Alle teilen alles.
  72. Die Gemeinschaft versorgt Alte und Kranke. Über die Ressourcen und ihre Verteilung
  73. bestimmt letztendlich der oberste Inka. Über die Supermacht Rom und ihre Säulen des Erfolgs
  74. machen wir demnächst ein Video. Könnt ihr euch drauf freuen. Damit ihr das nicht verpasst, abonnieren, Glocke und so, wisst ihr.
  75. Dann bekommt ihr automatisch Bescheid. Während die Römer echte Techniknerds sind,
  76. werdet ihr in dem Video erfahren, verfügen die Inka weder über Räder, noch Flaschenzüge
  77. oder andere großartige technische Hilfsmittel. Umso bemerkenswerter sind die Städte, die sie hoch in den Anden errichten.
  78. Am bekanntesten ist Machu Picchu, eine beeindruckende Anlage, die jährlich von über einer Million Touristen besucht wird.
  79. In der Stadt dort leben heute noch Menschen. Und in der Hauptstadt Cuzco steht ein Sonnentempel,
  80. der mit Gold verkleidet ist. Wenn ihr diese Mauern seht, die ohne Mörtel fugenlos zusammengebaut sind,
  81. dann erinnert euch: Ohne Seilwinde und ohne Räder wird das gebaut. Mit schierer Muskelkraft.
  82. Über natürliche Ressourcen verfügen die Inka ausreichend. Ihr Reich erstreckt sich über die heutigen Staaten
  83. Kolumbien, Ecuador, Peru und Argentinien. Es gibt Berge, Wüsten und auch Regenwälder.
  84. Das Reich ist von einem Brücken- und Straßensystem durchzogen. Wie das aussieht, seht ihr hier.
  85. Die letzte Hängeseilbrücke der Inka über den Apurímac, einen Fluss in den peruanischen Anden.
  86. Die ist Teil des einstmals 3.000 Kilometer langen Systems. Auf diesen Brücken sind damals Leute unterwegs,
  87. die wichtige Nachrichten transportieren. Datenverarbeitung und Kommunikation läuft mit Quipus,
  88. mit Schnüren, die unterschiedlich geknotet werden. Es gibt welche, mit denen gezählt wird,
  89. und welche, mit denen Nachrichten festgeknotet werden. Mit Schnüren unterschiedlicher Farbe und von unterschiedlichen Tieren.
  90. Wie sie gelesen werden können, weiß heute leider niemand mehr. Weil man aber vermuten kann,
  91. dass die Knoten vor allem für Zahlen stehen, vergleichen Forscher Quipus manchmal mit Excel-Tabellen.
  92. Das Organisationstalent der Inka belegen auch die riesigen Terrassenfelder an Berghängen,
  93. die Kanäle, die Wüsten in Oasen verwandeln. Das Reich der Inka ist riesig und mächtig.
  94. Trotzdem bricht es schnell in wenigen Jahren zusammen. Wie kommt das?
  95. Dass die Herrscher Söhne der Sonne sind, verhindert nicht, dass Machtkämpfe um den Thron ausbrechen.
  96. Im Jahr 1527 stirbt der König ohne Nachfolgeregelung. Deshalb stürzen dessen Söhne Huáscar und Atahualpa
  97. das Reich mit ihrem Machtkampf in einen blutigen Bürgerkrieg, der das Reich auslaugt.
  98. Atahualpa verschont seinen Bruder aber nur, damit der zusehen kann, wie Huáscars Frauen und Konkubinen,
  99. die Geschwister und deren Kinder, die eigenen Kinder und alle Verwandten
  100. vor seinen Augen umgebracht werden können. Auch die Pocken, eine Krankheit, die die Europäer in dieser Zeit
  101. nach Amerika einschleppen, sind bis ins Inkareich vorgedrungen. Viele Zehntausende Menschen fallen der Krankheit zum Opfer.
  102. Auch andere Krankheiten dezimieren die Bevölkerung. Im Jahr 1532 beginnt Francicso Pizarro
  103. eine Expedition in das sagenhafte Goldland, das sich in den Bergen befinden soll.
  104. Der Konquistador, ein Abenteurer und Eroberer mit seinen gut 170 spanischen Soldaten,
  105. wird von Atahualpa und mehreren Tausend Kriegern empfangen. Aber die Spanier haben einen Hinterhalt vorbereitet
  106. und richten unter den Inka ein Gemetzel an. Der König wird gefangengenommen.
  107. Ein gigantisches Lösegeld wird erpresst und Atahualpa letztlich doch ermordet.
  108. Damit ist das Reich führungslos. Pizarro findet unter den unterworfenen Völkern Verbündete,
  109. mit denen er die Inka endgültig besiegt. Auch wenn einzelne Aufstände noch 40 Jahre lang ausbrechen.
  110. Alles, was aus Gold und Silber ist, schmelzen die Spanier ein und bringen es nach Europa.
  111. Es ist ein gigantischer Raubzug, der dafür verantwortlich ist, dass von der Inkakultur nur wenig erhalten ist.
  112. Das Einzige, das bis heute überdauert hat, ist die Sprache. Quechua ist in Bolivien, Peru und Ecuador sogar eine Amtssprache.
  113. Ein Opfer der Europäer wird auch das Reich der Azteken. Wie die Inka bauen die Azteken auf Vorgängerkulturen auf.
  114. Diese frühen Imperien sind schon längst untergegangen, als die Azteken ab dem 13. Jahrhundert
  115. aus dem Norden nach Mittelamerika einwandern. Sie nennen sich selbst übrigens "Mexica".
  116. Das Land, in dem sie sich niederlassen, heißt Mexiko. Um das Jahr 1325 herum gründen sie ihre Hauptstadt Tenochtitlan.
  117. Eine riesige Stadt mit 100.000 Einwohnern. Damals eine der größten Städte der Welt.
  118. Eine Besonderheit ist: Sie liegt in einem See. Die Stadt mit ihren mehrstöckigen Gebäuden,
  119. mit den riesigen Tempeln und Ballspielplätzen ist auf Inseln erbaut, zwischen denen Pfahlbauten in die Höhe wachsen.
  120. Am Rande legen die Menschen schwimmende Gärten und Felder an. Sie bauen Dämme, die Tenochtitlan mit dem Festland verbinden,
  121. und die bei Gefahr durch Ziehbrücken unpassierbar gemacht werden können. Heute ist der See übrigens vollständig ausgetrocknet
  122. und von Mexiko Stadt mit seinen 21 Millionen Einwohnern regelrecht überwuchert.
  123. Die Azteken schließen mit zwei Nachbarn ein Bündnis. Und vereint erobern sie die gesamte Region.
  124. 450 Städte müssen sich ihnen unterwerfen. Krieg zu führen, spielt im Leben der Azteken eine sehr große Rolle.
  125. Modern gesprochen würde man sagen, es ist eine militaristische Gesellschaft.
  126. So gibt's einerseits Schulen für Handwerker und Priester, andererseits auch Militärschulen.
  127. Verschiedene Kriegerorden buhlen um Anerkennung. Die Azteken sind rücksichtslose und grausame Krieger.
  128. Sie führen mit ihren Konkurrenten auch ritualisierte Kriege. Neben Tributzahlungen und Unterwerfungen zu erzwingen,
  129. ist es ein sehr wichtiger Zweck dieser Kriege, Gefangene zu machen. Die werden den Göttern als Opfer dargebracht.
  130. Genau gesagt werden die Herzen der Menschen aus ihrem lebenden Leib herausgeschnitten.
  131. Oder man zieht den Opfern die Haut ab, erschießt sie mit Pfeilen, je nach zugedachter Gottheit.
  132. Solche Menschenopfer sind nicht an der Tagesordnung, aber im 15. Jahrhundert kommen sie vor.
  133. Manchmal werden feindliche Krieger verspeist. Heute ist umstritten, wie ausgeprägt der Opferkult tatsächlich ist.
  134. Vermutlich haben die christlichen Chronisten übertrieben. An der Spitze der Gesellschaft der Mexica steht der Tlatoani.
  135. Das heißt "der Sprechende", der aus der Mitte der ältesten Adelsgeschlechter ernannt wird.
  136. Er führt die Regierung, hat den Oberbefehl inne und leitet die wichtigsten religiösen Zeremonien.
  137. Der Herrscher herrscht nicht allein. Er muss sich mit einem Ältestenrat abstimmen.
  138. Das Reich ist nicht so streng organisiert wie bei den Inka, weil die Azteken weniger erobern,
  139. sondern nur unterwerfen und Tribute fordern. Die Basis der Gesellschaft bilden freie Bauern.
  140. Dazwischen tummeln sich Krieger, Priester und auch Handwerker. Diese ausdifferenzierte Gesellschaft
  141. deutet auf eine sehr hochentwickelte Landwirtschaft hin. Das Hauptprodukt ist dabei der Mais.
  142. Einige der weiteren angebauten Produkte kennt ihr auch in Nahuatl, der aztekischen Sprache:
  143. Tomate und "Chocolatl". Im Frühjahr 1519 bricht der spanische Konquistador Hernán Cortés
  144. mit 630 Soldaten nach Mexiko auf. Auf dem Weg zur Hauptstadt schließt er Bündnisse
  145. mit den Völkern, die die Azteken unterworfen haben. Dabei werden die Neuankömmlinge vom Herrscher Moctezuma,
  146. der einen Konflikt vermeiden will, freundlich empfangen. Die großzügigen Geschenke machen die Spanier aber offenbar gierig.
  147. Cortés lässt Moctezuma gefangennehmen. Mehr zu ihm haben wir auf unserem Instagramkanal.
  148. Den Link zum Post findet ihr in der Beschreibung. Außerdem lässt er sofort den Tempel erobern.
  149. Die Zerstörung der Religion und die Einführung des Christentums spielt bei allen Eroberungen der Zeit eine wichtige Rolle.
  150. Später benennen die Spanier die Hauptstadt der Azteken in Mexiko Stadt um und gründen das Vizekönigreich Neuspanien.
  151. Die europäischen Krankheiten, die Zwangsarbeit für die spanischen Eroberer
  152. und die Zerstörung der Kultur zerstören das Aztekenreich. Innerhalb von nur sechs Jahren
  153. beenden Cortés und die Spanier die Herrschaft der Mexica und zerstören die Hauptstadt.
  154. Das war jetzt ein Überblick über die drei bekanntesten Kulturen Mittel- und Südamerikas.
  155. Leider wissen wir insgesamt wenig über sie, weil ihr kulturelles Erbe weitgehend zerstört wurde.
  156. In zwei Fällen vor allem von europäischen Eroberern. Nicht umsonst spricht man von Hochkulturen.
  157. Ich hab versucht, euch auch deutlich zu machen, welche hochentwickelten Züge die Kulturen hatten.
  158. Das geht bei allen verbreiteten Vorstellungen von Menschenopfern und anderen martialischen Ritualen unter.
  159. Die vielleicht weniger martialisch waren als das, was wir Europäer den Kulturen angetan haben.
  160. Wie seht ihr das? Welches Bild habt ihr von Maya, Inka und Azteken?
  161. Wie findet ihr den Umgang von uns Europäern heute damit? Was damals war, kann man natürlich absolut nur verurteilen.
  162. Mir war's wichtig, ein Video zu machen, das nicht bei klassischen europäischen Geschichtsthemen bleibt.
  163. Jetzt sind wir doch bei europäischer Geschichte, indirekt. Auch bei sehr negativer europäischer Geschichte.
  164. Neben mir findet ihr ein Video zu dem Reich, was in diesem Video auch schon vorkam, das Römische Reich.
  165. Darunter findet ihr ein Video der Kollegen von "Terra X", die sich auch mit den Maya befassen. Solltet ihr reinschauen.
  166. Danke euch fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.

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