Maya, Inka & Azteken: die Geschichte der Hochkulturen Amerikas MrWissen2go Geschichte | Terra X https://www.youtube.com/watch?v=lXNS_pLFkdk Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Ein Priester mit nacktem Oberkörper und einem prachtvollen Kopfschmuck aus Federn 0:04 steht oben auf einer Pyramide. Er hebt ein Messer aus Obsidian in die Höhe, sticht zu. 0:10 Dann hebt er ein blutiges Herz in die Höhe, das er dem Mann, der auf dem Opferstein liegt, 0:15 aus dem Körper geschnitten hat. Eine vieltausendköpfige Menge vor der Pyramide bricht in Jubel aus. 0:21 Das habt ihr vielleicht im Kopf, wenn es um Maya, Inka, Azteken geht. 0:25 Wir erklären euch in diesem Video die wichtigsten Fakten zu den bekanntesten Hochkulturen Mittel- und Südamerikas. 0:31 Garantiert ohne Steinmesser und ohne rausgerissenes Herz. (Klingeln) 0:38 Wir starten mit der ältesten Kultur, den Maya. Deren Ära beginnt ungefähr 1000 vor Christus 0:43 und endet vor dem Jahr 1000 nach Christus. Blütezeit zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert nach Christus. 0:49 Das Hauptsiedlungsgebiet der Maya liegt in den heutigen Staaten Mexiko, Guatemala, Belize und Honduras. 0:54 Damals existieren dort viele Stadtstaaten, die miteinander ständig um Einfluss in der Region ringen. 1:00 Sie schmieden dauernd Bündnisse, kündigen sie auf, schließen neue Abkommen. Es herrscht Konkurrenz. 1:05 Es sind Stadtstaaten, die miteinander im Clinch liegen. Uxmal zum Beispiel, Tikal und dessen Dauerkonkurrent Calakmul, 1:12 der letztendlich von Tikal besiegt wird. Es gibt auch Maya-Fürstentümer, 1:16 die sich über einen größeren Raum erstrecken. Aber die sind weniger stabil als die Stadtstaaten. 1:22 Die Situation in der Mayagegend ist gut vergleichbar mit dem antiken Griechenland. 1:26 Mächtige und hochentwickelte Städte wie Athen, Sparta oder Theben, die miteinander Handel treiben 1:33 aber auch erbitterte, langjährige Kriege gegeneinander führen. Trotzdem verbindet sie eine gemeinsame Kultur. 1:39 Das ist bei den Maya ähnlich. Eine Konkurrenzsituation führt auch in Mittelamerika 1:45 zu vielen gewalttätigen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Und gleichzeitig pflegen die Mayastädte 1:51 komplexe kulturelle Beziehungen. Und sie sind wirtschaftlich miteinander verflochten. 1:56 Die Gesellschaftsordnung der Maya ist uns nicht in allen Details bekannt. Das ist etwas schwierig. 2:01 Wir geben euch hier den Stand der Forschung wieder. Offenbar steht ein König an der Spitze der Gesellschaftspyramide. 2:08 Darunter existiert ein relativ großer Adelsstand, der rund um die Königsstädte kleine Paläste betreibt 2:14 und das Umland kontrolliert. Die Könige haben eine rituelle Stellung. 2:17 Das heißt, sie sind nicht einfach Herrscher, die sagen, wo's langgeht. Sondern sie haben eine rituelle Aufgabe. 2:24 Sie sorgen für das Funktionieren der Welt. Die Könige und Priester haben sich selbst bei Ritualen verletzt 2:29 und auf recht schmerzhafte Weise Blut abgezapft. Diese Zeremonien finden wahrscheinlich 2:34 im Rahmen von religiösen Festen vor einer großen Menschenmenge statt. Das Blut der Könige soll der Erde Fruchtbarkeit verleihen. 2:43 Damit der Mais wächst, der das Volk ernährt. Religion ist also eine ganz wichtige Sache im Leben der Menschen. 2:49 Deshalb gibt es viele Tempel für die Götter. Die Zeremonien halten die Welt am Laufen. 2:55 Die Maya trinken Kakao. Sie kennen eine Art Sauna. Verfügen über eine vollentwickelte Schrift. 3:01 Sie beherrschen Mathematik, sogar mit der Zahl 0. Und das bevor die Europäer die 0 bei sich einführen. 3:06 Und sie sind Meister darin, den Lauf der Gestirne zu beobachten. 3:11 Und mit ihrem Kalender beherrschen sie die Zeit. Sie wollen auch über andere Mayastädte herrschen, 3:16 weshalb neben grausamen Kriegen auch massenhafte rituelle Tötungen von Kriegsgefangenen, 3:21 Menschenopfer, vorkommen. Auch die Ballspiele der Maya sind Abbilder des Krieges. 3:26 Die Spiele finden im Rahmen großer Feste statt. Da gehören dann auch Opferungen dazu. 3:31 Die Maya leiten Flüsse um. Sie bauen riesige Pyramiden, legen große Städte an. 3:35 Inklusive entsprechender Mauern und Wälle, mit denen sie sich schützen. Die Landwirtschaft ist hochentwickelt 3:42 und ernährt große Bevölkerungen. Jahrhundertelang kultivieren die Maya das Land. 3:47 Dschungel, der die Pyramiden umringt wie heute, gibt es da gar nicht, sondern eine Kulturlandschaft. 3:53 Die Natur erobert sich das Land später zurück, nachdem die Mayakultur untergegangen war. 3:58 Aber wieso und auf welche Art und Weise geht denn die Maya-Kultur unter, 4:02 wenn sie doch so hochentwickelte Züge hatte, wie wir euch das vorgestellt haben eben? 4:07 Na ja, wahrscheinlich kommen zwei Komponenten zusammen. Zum einen bricht die politische Ordnung zusammen. 4:13 Die Gottkönige verlieren ihre Macht und die Kriege der Städte haben die Gesellschaften ausgelaugt. 4:18 Zum anderen dürfte sich die extrem hohe Bevölkerungsdichte auf das Land ausgewirkt haben. Zu großer Wasser- und Landverbrauch. 4:26 Als jetzt Dürreperioden dazukommen, geht die Mayakultur unter. Auch in Südamerika breiten sich damals alte Kulturen aus 4:34 und vergehen wieder. Aber das größte Reich auf dem amerikanischen Doppelkontinent 4:38 gründet die zweite Kultur, die wir uns anschauen, die Inka. Ausgangspunkt ist die Stadt Cuzco im heutigen Peru. 4:44 Im 13. Jahrhundert wächst sie zur Metropole heran. Der Inka-Mythologie nach gründet sie der erste Inka, 4:50 der sogenannte "Sohn der Sonne". Das Wort Inka bezeichnet heute meist das gesamte Volk oder die Kultur. 4:57 Im engeren Sinn ist aber nur der Herrscher, der Inka, gemeint. Auf jeden Fall macht die Bezeichnung klar, worauf es hinausläuft. 5:04 Der Sohn der Sonne herrscht als von den Göttern eingesetzter König über alles um ihn herum. 5:09 "Cuzco", der Name seiner Metropole, bedeutet übrigens "Nabel der Welt". Cuzco ist tatsächlich das Zentrum eines gigantischen Reichs, 5:16 in dem mehr als 200 Völker leben. Wenn man die Maya mit den Griechen vergleichen kann, 5:21 kann man bei den Inka an die Römer denken. Ähnlich wie im antiken Rom sind die Inka eine Macht, 5:27 die dank eines Berufsheeres rücksichtslos ein riesiges Gebiet erobert. 5:30 Straßen baut, auf denen man schnell vorankommt. Ein Reich, in dem man 5:34 eine aristokratische Elite herrschen sieht. Das von Beamten verwaltet wird und in dem Sklaven schuften. 5:40 Wie Rom mit Karthago hat auch das Inkareich einen großen Konkurrenten. Das Chimú-Reich rund um die heutige Stadt Lima. 5:47 Und wie Karthago von den Römern wird dieses Reich von den Inka erobert. 5:51 Wie die Römer verleiben die Inka kulturelle und sonstige Errungenschaften der Besiegten 5:56 ihrer Kultur ein. Beispielsweise die Kunst, Gold zu schmieden. 5:59 Die Gesellschaft des Reiches ist streng hierarchisch gegliedert: König, Adelige, Freie Untertanen, Unfreie und Sklaven. 6:07 Gegenüber unterworfenen Völkern wird eine Politik der Assimilation, der Angleichung, betrieben. 6:12 Also natürlich Angleichung nach Vorbild des Inkareichs. Im Reich werden nur Kultur, Religion und Sprache der Inka geduldet. 6:20 Notfalls werden ganze Stämme umgesiedelt, wenn sie sich nicht fügen. 6:24 Um die Rohstoffe und Ressourcen unter ihre Kontrolle zu bringen, erklären die Inka alle Ernten und Bodenschätze zu Allgemeingut. 6:31 Wir sprechen bei Lebensmittel übrigens vor allem von der Kartoffel. Alle teilen alles. 6:36 Die Gemeinschaft versorgt Alte und Kranke. Über die Ressourcen und ihre Verteilung 6:41 bestimmt letztendlich der oberste Inka. Über die Supermacht Rom und ihre Säulen des Erfolgs 6:46 machen wir demnächst ein Video. Könnt ihr euch drauf freuen. Damit ihr das nicht verpasst, abonnieren, Glocke und so, wisst ihr. 6:53 Dann bekommt ihr automatisch Bescheid. Während die Römer echte Techniknerds sind, 6:57 werdet ihr in dem Video erfahren, verfügen die Inka weder über Räder, noch Flaschenzüge 7:02 oder andere großartige technische Hilfsmittel. Umso bemerkenswerter sind die Städte, die sie hoch in den Anden errichten. 7:10 Am bekanntesten ist Machu Picchu, eine beeindruckende Anlage, die jährlich von über einer Million Touristen besucht wird. 7:17 In der Stadt dort leben heute noch Menschen. Und in der Hauptstadt Cuzco steht ein Sonnentempel, 7:22 der mit Gold verkleidet ist. Wenn ihr diese Mauern seht, die ohne Mörtel fugenlos zusammengebaut sind, 7:28 dann erinnert euch: Ohne Seilwinde und ohne Räder wird das gebaut. Mit schierer Muskelkraft. 7:33 Über natürliche Ressourcen verfügen die Inka ausreichend. Ihr Reich erstreckt sich über die heutigen Staaten 7:39 Kolumbien, Ecuador, Peru und Argentinien. Es gibt Berge, Wüsten und auch Regenwälder. 7:45 Das Reich ist von einem Brücken- und Straßensystem durchzogen. Wie das aussieht, seht ihr hier. 7:50 Die letzte Hängeseilbrücke der Inka über den Apurímac, einen Fluss in den peruanischen Anden. 7:56 Die ist Teil des einstmals 3.000 Kilometer langen Systems. Auf diesen Brücken sind damals Leute unterwegs, 8:01 die wichtige Nachrichten transportieren. Datenverarbeitung und Kommunikation läuft mit Quipus, 8:06 mit Schnüren, die unterschiedlich geknotet werden. Es gibt welche, mit denen gezählt wird, 8:11 und welche, mit denen Nachrichten festgeknotet werden. Mit Schnüren unterschiedlicher Farbe und von unterschiedlichen Tieren. 8:18 Wie sie gelesen werden können, weiß heute leider niemand mehr. Weil man aber vermuten kann, 8:23 dass die Knoten vor allem für Zahlen stehen, vergleichen Forscher Quipus manchmal mit Excel-Tabellen. 8:29 Das Organisationstalent der Inka belegen auch die riesigen Terrassenfelder an Berghängen, 8:34 die Kanäle, die Wüsten in Oasen verwandeln. Das Reich der Inka ist riesig und mächtig. 8:39 Trotzdem bricht es schnell in wenigen Jahren zusammen. Wie kommt das? 8:43 Dass die Herrscher Söhne der Sonne sind, verhindert nicht, dass Machtkämpfe um den Thron ausbrechen. 8:49 Im Jahr 1527 stirbt der König ohne Nachfolgeregelung. Deshalb stürzen dessen Söhne Huáscar und Atahualpa 8:55 das Reich mit ihrem Machtkampf in einen blutigen Bürgerkrieg, der das Reich auslaugt. 9:00 Atahualpa verschont seinen Bruder aber nur, damit der zusehen kann, wie Huáscars Frauen und Konkubinen, 9:06 die Geschwister und deren Kinder, die eigenen Kinder und alle Verwandten 9:10 vor seinen Augen umgebracht werden können. Auch die Pocken, eine Krankheit, die die Europäer in dieser Zeit 9:17 nach Amerika einschleppen, sind bis ins Inkareich vorgedrungen. Viele Zehntausende Menschen fallen der Krankheit zum Opfer. 9:23 Auch andere Krankheiten dezimieren die Bevölkerung. Im Jahr 1532 beginnt Francicso Pizarro 9:30 eine Expedition in das sagenhafte Goldland, das sich in den Bergen befinden soll. 9:34 Der Konquistador, ein Abenteurer und Eroberer mit seinen gut 170 spanischen Soldaten, 9:39 wird von Atahualpa und mehreren Tausend Kriegern empfangen. Aber die Spanier haben einen Hinterhalt vorbereitet 9:46 und richten unter den Inka ein Gemetzel an. Der König wird gefangengenommen. 9:51 Ein gigantisches Lösegeld wird erpresst und Atahualpa letztlich doch ermordet. 9:56 Damit ist das Reich führungslos. Pizarro findet unter den unterworfenen Völkern Verbündete, 10:01 mit denen er die Inka endgültig besiegt. Auch wenn einzelne Aufstände noch 40 Jahre lang ausbrechen. 10:07 Alles, was aus Gold und Silber ist, schmelzen die Spanier ein und bringen es nach Europa. 10:12 Es ist ein gigantischer Raubzug, der dafür verantwortlich ist, dass von der Inkakultur nur wenig erhalten ist. 10:19 Das Einzige, das bis heute überdauert hat, ist die Sprache. Quechua ist in Bolivien, Peru und Ecuador sogar eine Amtssprache. 10:26 Ein Opfer der Europäer wird auch das Reich der Azteken. Wie die Inka bauen die Azteken auf Vorgängerkulturen auf. 10:33 Diese frühen Imperien sind schon längst untergegangen, als die Azteken ab dem 13. Jahrhundert 10:38 aus dem Norden nach Mittelamerika einwandern. Sie nennen sich selbst übrigens "Mexica". 10:43 Das Land, in dem sie sich niederlassen, heißt Mexiko. Um das Jahr 1325 herum gründen sie ihre Hauptstadt Tenochtitlan. 10:51 Eine riesige Stadt mit 100.000 Einwohnern. Damals eine der größten Städte der Welt. 10:56 Eine Besonderheit ist: Sie liegt in einem See. Die Stadt mit ihren mehrstöckigen Gebäuden, 11:02 mit den riesigen Tempeln und Ballspielplätzen ist auf Inseln erbaut, zwischen denen Pfahlbauten in die Höhe wachsen. 11:08 Am Rande legen die Menschen schwimmende Gärten und Felder an. Sie bauen Dämme, die Tenochtitlan mit dem Festland verbinden, 11:15 und die bei Gefahr durch Ziehbrücken unpassierbar gemacht werden können. Heute ist der See übrigens vollständig ausgetrocknet 11:22 und von Mexiko Stadt mit seinen 21 Millionen Einwohnern regelrecht überwuchert. 11:28 Die Azteken schließen mit zwei Nachbarn ein Bündnis. Und vereint erobern sie die gesamte Region. 11:34 450 Städte müssen sich ihnen unterwerfen. Krieg zu führen, spielt im Leben der Azteken eine sehr große Rolle. 11:41 Modern gesprochen würde man sagen, es ist eine militaristische Gesellschaft. 11:45 So gibt's einerseits Schulen für Handwerker und Priester, andererseits auch Militärschulen. 11:50 Verschiedene Kriegerorden buhlen um Anerkennung. Die Azteken sind rücksichtslose und grausame Krieger. 11:56 Sie führen mit ihren Konkurrenten auch ritualisierte Kriege. Neben Tributzahlungen und Unterwerfungen zu erzwingen, 12:03 ist es ein sehr wichtiger Zweck dieser Kriege, Gefangene zu machen. Die werden den Göttern als Opfer dargebracht. 12:09 Genau gesagt werden die Herzen der Menschen aus ihrem lebenden Leib herausgeschnitten. 12:14 Oder man zieht den Opfern die Haut ab, erschießt sie mit Pfeilen, je nach zugedachter Gottheit. 12:20 Solche Menschenopfer sind nicht an der Tagesordnung, aber im 15. Jahrhundert kommen sie vor. 12:25 Manchmal werden feindliche Krieger verspeist. Heute ist umstritten, wie ausgeprägt der Opferkult tatsächlich ist. 12:31 Vermutlich haben die christlichen Chronisten übertrieben. An der Spitze der Gesellschaft der Mexica steht der Tlatoani. 12:37 Das heißt "der Sprechende", der aus der Mitte der ältesten Adelsgeschlechter ernannt wird. 12:42 Er führt die Regierung, hat den Oberbefehl inne und leitet die wichtigsten religiösen Zeremonien. 12:48 Der Herrscher herrscht nicht allein. Er muss sich mit einem Ältestenrat abstimmen. 12:52 Das Reich ist nicht so streng organisiert wie bei den Inka, weil die Azteken weniger erobern, 12:58 sondern nur unterwerfen und Tribute fordern. Die Basis der Gesellschaft bilden freie Bauern. 13:04 Dazwischen tummeln sich Krieger, Priester und auch Handwerker. Diese ausdifferenzierte Gesellschaft 13:10 deutet auf eine sehr hochentwickelte Landwirtschaft hin. Das Hauptprodukt ist dabei der Mais. 13:16 Einige der weiteren angebauten Produkte kennt ihr auch in Nahuatl, der aztekischen Sprache: 13:22 Tomate und "Chocolatl". Im Frühjahr 1519 bricht der spanische Konquistador Hernán Cortés 13:29 mit 630 Soldaten nach Mexiko auf. Auf dem Weg zur Hauptstadt schließt er Bündnisse 13:34 mit den Völkern, die die Azteken unterworfen haben. Dabei werden die Neuankömmlinge vom Herrscher Moctezuma, 13:40 der einen Konflikt vermeiden will, freundlich empfangen. Die großzügigen Geschenke machen die Spanier aber offenbar gierig. 13:47 Cortés lässt Moctezuma gefangennehmen. Mehr zu ihm haben wir auf unserem Instagramkanal. 13:52 Den Link zum Post findet ihr in der Beschreibung. Außerdem lässt er sofort den Tempel erobern. 13:58 Die Zerstörung der Religion und die Einführung des Christentums spielt bei allen Eroberungen der Zeit eine wichtige Rolle. 14:05 Später benennen die Spanier die Hauptstadt der Azteken in Mexiko Stadt um und gründen das Vizekönigreich Neuspanien. 14:11 Die europäischen Krankheiten, die Zwangsarbeit für die spanischen Eroberer 14:16 und die Zerstörung der Kultur zerstören das Aztekenreich. Innerhalb von nur sechs Jahren 14:21 beenden Cortés und die Spanier die Herrschaft der Mexica und zerstören die Hauptstadt. 14:26 Das war jetzt ein Überblick über die drei bekanntesten Kulturen Mittel- und Südamerikas. 14:30 Leider wissen wir insgesamt wenig über sie, weil ihr kulturelles Erbe weitgehend zerstört wurde. 14:36 In zwei Fällen vor allem von europäischen Eroberern. Nicht umsonst spricht man von Hochkulturen. 14:41 Ich hab versucht, euch auch deutlich zu machen, welche hochentwickelten Züge die Kulturen hatten. 14:46 Das geht bei allen verbreiteten Vorstellungen von Menschenopfern und anderen martialischen Ritualen unter. 14:52 Die vielleicht weniger martialisch waren als das, was wir Europäer den Kulturen angetan haben. 14:57 Wie seht ihr das? Welches Bild habt ihr von Maya, Inka und Azteken? 15:01 Wie findet ihr den Umgang von uns Europäern heute damit? Was damals war, kann man natürlich absolut nur verurteilen. 15:08 Mir war's wichtig, ein Video zu machen, das nicht bei klassischen europäischen Geschichtsthemen bleibt. 15:13 Jetzt sind wir doch bei europäischer Geschichte, indirekt. Auch bei sehr negativer europäischer Geschichte. 15:19 Neben mir findet ihr ein Video zu dem Reich, was in diesem Video auch schon vorkam, das Römische Reich. 15:25 Darunter findet ihr ein Video der Kollegen von "Terra X", die sich auch mit den Maya befassen. Solltet ihr reinschauen. 15:31 Danke euch fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.