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Verfolgung von Homosexuellen im NS-Regime - Petra Hörig erzählt (Teil 3)

Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.1:42 871 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 14 Zeilen
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  1. Ich hatte mich schon mit der Geschichte der Homosexuellen wer in der Szeit beschäftigt und ich wusste, wie man denen umgegangen ist und ich dachte
  2. wirklich nur die arme Sau. Das ist Petra Hörik. Ihr Vater wurde von den Nazis als Homosexueller verfolgt und verhaftet. Er kam zur Omerziehung
  3. zunächst ins KZ Lenburg. Der NS-Staat ging mit Rattizien und brutalen Verhörmethoden gegen Männer vor, die mutmaßlich gegen Paragraph 175
  4. versießen. Der Paragraph stellte jegliche Form von sexuellen Kontakt zwischen Männern unter Strafe. Beschuldigte wurden verhaftet, verhört,
  5. gefoltert, in Konzentrationslager verschleppt und dort mit dem Rosawinkel gekennzeichnet. Sie zählten zu den am schwersten Misshandelten des DNS-reimes.
  6. Auch wenn Homosexualität heute nicht mehr unter Strafe steht und den breiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert wird, macht sich Petra trotzdem Sorgen.
  7. Es ist sehr schwierig zurzeit, weil ich denke, es geht alles wieder zurück. Es wird alles konservativer. Der äh Schritt nach rechts ist in vielend Staaten zu
  8. spüren und auch die Verfolgung von Homosexuellen ist in vielen Staaten skandalös. Aber ich wünsche mir einfach, dass es viele Länder gibt äh die da
  9. offen sind und äh dass es viele starke Menschen gibt, die sich dafür einsetzen, dass dieses Thema kein Tabu mehr ist. Petra setzt sich heute dafür ein, dass
  10. Menschen ohne Diskriminierung leben können. Etwas, das ihr Vater zu Lebzeiten nicht tun konnte. Trotzdem stellt sie klar,
  11. meinem Vater will ich keine Stimme geben, weil ich mit ihm darüber drüber nie geredet habe. Ich fühle mich nicht in der Lage und auch nicht
  12. verantwortlich. Ich finde, dass er einfach auch ein beschissenes Leben hatte. Find das irgendwie sehr traurig. Äh, aber ich möchte nicht für ihn
  13. irgendwas Wort ergreifen oder in seinem Namen sprechen. Es geht gar nicht. Das kann ich gar nicht. Was würdest du Petra gerne sagen oder
  14. fragen? schreibt es hier in die Kommentare.

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