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DIE französische GEHEIMZUTAT: Simpler Akkordtrick für mehr Spannung! Sixte Ajoutée
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 34 Zeilen
- Akord Akord [musik] de la six ajouté so schön geprickelt in meine Bauchnare. Warum klingt dieser Akkord [musik] so besonders? Was es mit dem
- schwierig auszusprechenden Six Ajout auf sich hat, wie er gebildet [musik] wird und wo er angewendet wird, das klären wir genau jetzt.
- Hallo und herzlich willkommen auf unserem Kanal. Ich bin Sebastian vom Musikdurchblick und hier findest du jede Menge Erklärvideos zu Musiktheorie und
- Praxis. Wenn du also verstehen willst, wie Musik funktioniert oder Tipps für Songwriting, Improvisation und Cours suchst, abonniere am besten genau jetzt
- unseren Kanal, um nichts zu verpassen. Vielen Dank dafür. Dieser Akkord ist [musik] wie gesagt ein Six Ajouté. Sixté, kurz für Akord della Sixt Ajouté
- kommt aus dem Französischen und ist die von Jean Philippe Ramont eingeführte Bezeichnung für eine hinzugefügte Sechste. Gemeint ist damit ein Dreiklang
- mit hinzugefügter großer Sechste auf dem Akkord der vierten Stufe der Subdominante. Wir nehmen mal die Tonleiter bzw. Tonart CD als Beispiel.
- Auf den einzelnen Tonstufen der Tonleiter können mit den leitereigenen Tön Akkorde gebildet und aus denen dann eine Akkordfolge oder auch Kadenz gebaut
- werden. Die klassische Vollkadenz in Durrei Klängen auf den Stufen 1, 4, 5 und wieder 1. In diesem Fall also aus der Tonika CD, der subdominante F-Dur,
- der dominante [musik] G-Dur und wieder Tonika CD. Und hier hörst du es im vierstimmigen Satz.
- Falls du mit diesen Begriffen noch nicht so viel anfangen kannst oder eine Auffrischung brauchst, findest du hier ausführliche Videos zur Funktionstheorie
- und zur Vollkadenzindur. Um nun dem Akkord auf der vierten Stufe, der Subdominante eine etwas andere Klangfarbe zu verleihen, fügt man
- zusätzlich zur Quinte noch die große Sechste hinzu. Zu den Tönen F, A und C kommt in unserem Beispiel also noch der Ton D hinzu. [musik] Im Funktionssymbol
- wird das so dargestellt. Die Zahlen 6 und 5 zeigen an, dass in diesem Akkord die Quinte und die sechste enthalten sind. [musik]
- Somit klingt die vierte Stufe in der Kadenz etwas lebendiger und würziger. Und auch hier wieder im vierstimmigen Satz.
- [musik] In Moll klingt das Ganze übrigens noch dramatischer. Kurz zu den Basics. Hier am Beispiel von C Moll. Die Vollkadenz
- in Moll besteht aus der Tonika, einem Mollakkord, einem weiteren Mollakkord als Subdominante, einem Durkord als Dominante und dann geht's wieder zurück
- zur Tonika. Bei uns sind das dementsprechend die Akkorde C Moll, Fmoll, GD und Coll.
- Ein ausführliches Video zur Vollgadenz in Moll findest du hier. Auch in Moll funktioniert das Prinzip der Six Ajout ganz genauso. Auch hier wird dem Akkord
- der vierten Stufe, in unserem Fall F Moll die große sechste hier der Ton D hinzugefügt. Und so klingt das im Zusammenhang mit
- der gesamten Vollkadenz. Und jetzt noch mal vierstimmig.
- Wir stellen fest, die Six Ajoute erzeugt in Mollen noch mal deutlich mehr Spannung. Das liegt an dem Abstand zwischen der kleinen Terz as und der
- [musik] großen sechste D. Ein Tritonuss, was ein ziemlich dsonantes und damit gleichzeitig spannungsvolles Intervall ist. Das As strebt eigentlich zum G und
- das D zum C. In der Vollgadenz in Du mit Six Ajouté gibt es diesen Tritonusabstand nicht. Auch wenn deine Komposition vielleicht nicht aus
- klassischen Kadenzen bestehen, kannst du das Prinzip der Six Ajoute trotzdem ausprobieren, indem du egal bei welcher Akkordfolge zum Akkord der vierten Stufe
- die große sechste hinzufügst. Wir haben hier z.B. eine kleine Akkordfolge in GD bestehend aus den Akkorden GD EOL CD mit Six Ajout und CD mit D im kurz C über D
- ein sogenannter Slashcord. Im Jazzrock Popvokabular würde man unser CD mit hinzugefügter Sechste übrigens einfach als C6 bezeichnen. So klingt die
- Akkordfolge ohne hinzugefügte Sechste und ohne Slashcord. [musik]
- Und so mit hinzugefügter Sechste und Slashcord. Klingt doch viel spannender, oder? Wenn du möchtest, kannst du letztlich zu
- allen Stufenakkorden die entsprechende Sechste hinzufügen. Das klingt natürlich nicht immer gut, aber auch das ist ja nur der subjektive Eindruck. überhaupt.
- Trau dich grundsätzlich mit Klängen zu experimentieren. Am Ende entscheidest nämlich du, was dir gefällt und was für dein Stück oder dein kleinen Loop gut
- passt. Du siehst, es lohnt sich musiktoretische Besonderheiten auch mal in einem anderen Kontext zu betrachten. Oft kommt man dadurch auf neue Ideen.
- Also, ran ans Instrument. Schreibe [musik] deine kleine Akkordverbindung mit Six Ajoute in die Kommentare und gibt dem Video gerne einen Daumen hoch.
- Vielen Dank fürs Zuschauen und wir sehen uns beim nächsten Mal.
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