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Tu Das NICHT Am KARFREITAG … Das ZERSTÖRT Den SINN Dieses Tages... - Hl. Faustyna
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 49 Zeilen
- Kar Freitag, der Tag, an dem Jesus sein Leben am Kreuz hingegeben hat. Und jetzt halte einen Moment inne und antworte dir ehrlich. Unterscheidet sich dieser Tag für dich wirklich in irgendetwas?
- Denn die Wahrheit ist, die meisten Menschen erleben den Karfreitag wie jeden anderen Tag. Telefon, Ablenkung, keine Reflexion und alles läuft einfach weiter. Und
- doch ist das kein gewöhnlicher Tag. Es ist ein Moment, der etwas in uns bewegen sollte. Und genau deshalb ist dieses Video wichtig, denn es gibt Dinge, die wir am Karfreitag tun,
- ohne uns überhaupt bewusst zu sein, dass wir völlig an seinem Sinn vorbeigehen. Und es geht nicht um irgendwelche Verbote, um der Verbote Willen. Es geht um etwas viel Tieferes.
- Deshalb werde ich dir einige Dinge zeigen, die man an diesem Tag wirklich vermeiden sollte. mit Blick auf den Glauben, auf die Bedeutung des Kfreitags und darauf, wie die Heiligen gelebt
- haben, wie Fauster Kowalska. Und es ist gut möglich, dass eines davon genau dich betrifft. Also bevor du diesen Tag wie immer verbringst, halte inne und schau dir das bis zum Ende an.
- Und jetzt etwas, das viele Menschen völlig ignorieren oder als etwas Unwichtiges behandeln, das Fasten. Am Karf Freitag gilt strenges Fasten. Das bedeutet konkret eine Mahlzeit
- bis zur Sättigung, zwei kleinere und kein Fleisch. Und jetzt eine ehrliche Frage. Wie viele Menschen erinnern sich überhaupt daran? Und wie viele sagen sich: "Ach, das ist doch nur Tradition,
- denn genau hier liegt das Problem. Das Fasten wird sehr oft als etwas Veraltetes betrachtet, wie ein alter Brauch, der keine Bedeutung mehr hat, oder es wird einfach ganz ausgelassen,
- weil es ja nur um Essen geht." Aber genau das stimmt nicht. Es geht nicht nur um Essen, es ist ein Zeichen. Es ist eine Entscheidung für einen Moment aus deiner Bequemlichkeit herauszutreten,
- auf etwas Einfaches zu verzichten, um sich an etwas viel Wichtigeres zu erinnern. Und es ist auch wichtig, eine Sache zu wissen. Die Kirche sagt klar: Die Enthaltsamkeit von Fleisch gilt für
- alle Gläubigen ab dem 14. Lebensjahr. Das strenge Fasten, also diese Einschränkung beim Essen, betrifft hingegen Erwachsene etwa zwischen dem 18. und dem 60. Lebensjahr. Und natürlich gibt es
- Ausnahmen. Wenn jemand gesundheitliche Probleme hat oder dazu nicht in der Lage ist, darum geht es nicht, sich zu zwingen. Hier geht es nicht um Leiden um des Leidens Willen. Es geht um den Sinn.
- Denn der Karf Freitag ist kein Tag des Komfors. Es ist ein Tag des Kreuzes, ein Tag, an dem Jesus gelitten hat. Und jetzt die Frage: Nimmst du daran in irgendeiner Weise teil oder
- lebst du einfach wie immer? Denn das Fasten ist keine Strafe. Es ist nichts, dass du tun musst, weil man es ebenso macht. Es ist eine Möglichkeit, zumindest ein kleines Stück in das einzutreten,
- was wirklich geschehen ist, um zu sagen, okay, ich verzichte auf etwas für dich, vielleicht auf etwas Kleines, aber bewusst, denn es ist leicht bequem zu leben. Es ist leicht nichts zu verändern, aber
- dann geht dieser Tag an dir vorbei und du bemerkst nicht einmal. Deshalb hat das Fasten einen Sinn, weil es dich anhält, weil es erinnert, weil es bewirkt, dass dieser Tag anders aussieht.
- Und vielleicht geht es genau darum, nicht darum etwas perfekt zu machen, sondern darum, diesen Tag nicht wie jeden anderen zu erleben. Denn das ist nicht nur Tradition,
- es ist eine Form der Teilnahme an dem, was Jesus durchlebt hat. Und noch etwas, das überhaupt nicht zum Kfreitag passt. Partys, Lärm, Unterhaltung. Und vielleicht klingt das
- offensichtlich, aber in der Praxis sieht es oft anders aus, denn du kannst sagen, dass es ein wichtiger Tag ist und gleichzeitig genauso leben wie immer. Musik, Lachen, Ablenkung,
- kein innerhalten. Scrollen, schauen, reden, alles wie an jedem anderen Tag. Und du merkst nicht einmal, dass hier etwas nicht stimmt. Und doch ist der Kar Freitag ein Tag der Sammlung und
- des Ernstes. Es ist der einzige Tag im Jahr, an dem keine heilige Messe gefeiert wird. Die Kirche hält inne gleichsam mit diesem Ereignis. Es gibt Stille, es gibt Reflexion, es gibt das Kreuz.
- Und jetzt sieht dir diesen Kontrast an. Auf der einen Seite Jesus gibt sein Leben hin. Auf der anderen wir leben als ob nichts geschehen wäre, als wäre es ein ganz gewöhnlicher Freitag.
- Und hier geht es nicht darum, dass plötzlich alles schwer, traurig und ohne Leben sein soll, sondern darum, dass dieser Tag anders ist, dass du bewusst langsamer wirst, vielleicht die Musik
- ausschaltest, vielleicht das Handy einschränkst, vielleicht dir wenigstens einen Moment der Stille gönnst. Denn wenn du von morgens bis abends im Lärm bist, hast du nicht einmal die Gelegenheit,
- darüber nachzudenken, was dieser Tag wirklich bedeutet. Und der Karf Freitag ist nicht dazu da, ihn einfach abzuhaken. Er soll dich anhalten. Er soll dich zur Reflexion führen. Er soll dich daran
- erinnern, was geschehen ist und warum das für dich wichtig ist. Und vielleicht ist genau das heute das größte Problem, nicht das Wissen, nicht die Regeln, sondern die Stille. Denn erst in der
- Stille beginnst du wirklich mehr zu sehen. Das ist kein Tag zum Feiern, sondern zum innerhalten. Und vielleicht jetzt, bevor du weitergehst, halte einen Moment inne, denn es ist sehr
- leicht über den Karfreitag zu sprechen, aber viel schwerer wirklich in das einzutreten, was damals geschehen ist. Deshalb möchte ich dir einen Auszug aus dem Tagebuch von
- Faustina Kowalska vorlesen, damit du es nicht nur weißt, sondern versuchst es zu fühlen. Wenn ich mich in das Leiden Jesu vertiefe, sehe ich es sehr deutlich. Nach der Geißelung nahm
- man ihm das Gewand ab, das bereits an den Wunden festklebte. Und als man es abrißs, öffneten sich die Wunden erneut. Dann legte man ihm einen roten Mantel um, schmutzig, zerrissen,
- direkt auf die frischen Wunden geworfen. Man befahl ihm sich zu setzen auf ein Stück Holz. Man flocht eine Krone aus Dornen und drückte sie auf sein Haupt. In seine
- Hand gab man ein Rohr und dann begann der Spott. Vorgetäuschte Verbeugungen. König, sagten sie. Sie spuckten auf ihn. Sie schlugen ihn mit dem Rohr auf den Kopf.
- Sie schlugen ihn mit den Fäusten. Sie verhüllten sein Gesicht und versetzten ihm weitere Schläge. Und er schwieg, er ertrug es still. Wer ist imstande, seinen Schmerz zu begreifen? Jesus
- hatte den Blick zur Erde gesenkt und in seinem Herzen geschah etwas, dass wir nicht vollständig verstehen können. Und jetzt das Wichtigste: Halte einen Moment inne und denke darüber nach,
- was er damals wirklich durchlebt hat. Denn es war nicht ein einziger Schlag. Es war eine Welle der Demütigung, einer nach dem anderen, ohne Unterbrechung. Ich frage mich nur eines. Woher
- kommt so viel Zorn im Menschen? Denn in diesem Moment begegneten sich zwei Dinge ganz konkret. Liebe und Sünde. Und jetzt die Frage, kann man nach so etwas diesen Tag wie einen gewöhnlichen
- erleben? Denn das ist keine Geschichte, das ist kein Symbol, das ist etwas, das wirklich geschehen ist. Und vielleicht lohnt es sich gerade deshalb inne zu halten und es anders zu betrachten.
- Und jetzt schauen wir auf ein weiteres Problem. Der Mangel an Reflexion über das Kreuz, der Mangel an Gebet, der Mangel an Gegenwart. Denn du kannst wissen, was geschehen ist.
- Du kannst sogar so einen Abschnitt anschauen und nach einem Moment zu deinen eigenen Dingen zurückkehren, als würde es dich nicht betreffen, als wäre es nur etwas zum Anhören. Und genau das
- ist das Schlimmste. Nicht, dass du es nicht weißt, sondern dass du nicht inne hältst. Denn das Kreuz ist kein Symbol. dass man an die Wand hängt. Es ist nicht nur ein Zeichen des Glaubens, es ist
- der Moment, in dem jemand sein Leben hingibt für dich. Und jetzt die Frage: Bist du überhaupt dabei gegenwärtig? Findest du auch nur einen Moment, um an diesem Tag zu beten, um irgendetwas zu sagen?
- um einfach da zu sein. Denn der Karf Freitag ohne Gebet wird leer. Du kannst den ganzen Tag erleben, alles erledigen. Aber wenn es keinen einzigen Moment der Begegnung mit Gott gibt, geht dir
- das Wichtigste verloren. Und es geht nicht um lange Gebete, es geht nicht um perfekte Worte. Manchmal reicht ein einziger Satz, ein einziges Innerhalten, ein Moment der Stille vor dem Kreuz,
- aber ein echter. Denn vielleicht geht es genau darum an diesem Tag nicht darum mehr zu wissen, sondern darum näher zu sein. Denn das Fehlen von Gebet ist nicht nur ein Auslassen von etwas,
- es ist ein Verlust der Beziehung. Und ohne Beziehung beginnt der ganze Sinn zu verschwimmen. Und vielleicht lohnt es sich genau deshalb heute inne zu halten. Nicht lange, aber wirklich. Denn
- das Kreuz ist keine Geschichte. Es ist etwas, das sich zwischen dir und Gott ereignet. Und zum Schluss, es geht nicht darum, dass du dir eine Liste von Dingen merkst,
- die verboten sind. Es geht darum, dass du diesen Tag nicht verschwendest. Denn der Karf Freitag ist kein gewöhnlicher Moment. Er ist etwas, das dich anhalten kann und etwas in dir verändern kann.
- Also versuche heute vielleicht nicht alles perfekt zu machen, sondern eine Sache wirklich halte inne, denke nach und sei da, denn das genügt, damit dieser Tag anders wird. M.
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