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Die Firmung. Über die Sakramente - von Bischof Stefan Oster

Bischof Stefan Oster19:01 8.347 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 85 Zeilen
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  1. Meine Lieben, heute möchte ich mit euch nachdenken über das Sakrament der Firmung. Ein Sakrament, das den meisten von uns irgendwie geläufig ist, obwohl die tiefere Bedeutung dann schon wieder
  2. weniger geläufig ist. Irgendwie spüren wir, dass es um den Heiligen Geist geht – oder was heißt spüren? Das wird gesagt. Und irgendwie wissen wir auch, dass es um Stärkung geht. „Firmare“,
  3. daher kommt das Wort Firmung, bedeutet stärken, kräftigen. Vielleicht erinnert sich mancher von den Älteren noch, dass ganz früher zum Firmritual auch der sogenannte Backenstreich gehört hat,
  4. also eine Art angedeutete Ohrfeige. Diese sollte deutlich machen, dass der Firmling jetzt auch gestärkt und gekräftigt wird, damit er hinausgehen und dem Widerstand
  5. entgegentreten kann, der vielleicht gegen den Glauben herrscht, und Zeugnis geben lernen soll. Natürlich geht es um den Heiligen Geist. Und mancher fragt womöglich auch: Wenn schon in der
  6. Taufe der Heilige Geist mitgeteilt worden ist, warum dann noch einmal extra in der Firmung? Das ist ein Thema, über das man intensiv diskutiert – vor allem auch über die Frage:
  7. Was ist das richtige Firmalter? Die Vorschläge gehen von 7 Jahren (Kindheit) bis 20 Jahren (junge Erwachsenenalter). Und irgendwo dazwischen liegt vielleicht das Richtige. Oder vielleicht gibt es
  8. auch gar kein so ganz richtiges Firmalter. In jedem Fall hilft es, nachzudenken über den Heiligen Geist und seine Wirkung. Vielleicht zunächst den Unterschied zur Taufe: Der ist für
  9. mich am besten plausibel im Unterschied zwischen Ostern und Pfingsten. Die meisten von euch wissen vielleicht, dass die Osternacht eine geeignete Nacht ist für die Taufe. Jesus ist auferstanden,
  10. und es wird sichtbar, dass es irgendwie um neues Leben geht – nicht nur um das biologische Leben, das dem Tod entgegengeht, sondern um das neue Leben, das Jesus selbst bringt. Das Leben mit
  11. Gott, das in die Ewigkeit geht. Jesus will uns daran teilnehmen lassen. Das heißt: Die Taufe sagt uns zu: "Du bist hineingenommen in dieses neue Leben, in die Gottesfamilie. Du bist Kind Gottes."
  12. Und die Firmung? Die Firmung bedeutet: "Okay, du wirst hineingenommen in die Gottesfamilie. Aber jetzt braucht Gott auch dich als Zeugen oder Zeugin. Du sollst hinausgehen und anderen helfen,
  13. in die Gottesfamilie zu finden." Das heißt, du bist nicht nur behutsam aufgehoben in der Familie, sondern auch berufen und gestärkt, hinauszugehen und zu sagen,
  14. was der Glaube ist und wozu der Glaube führen will. Dazu brauchen wir gewissermaßen eine zusätzliche Stärkung. Der Heilige Geist sagt dir zu: Er will dir Kraft geben, Mut geben,
  15. Geduld geben, Liebesfähigkeit geben, Ausdauer – und solche inneren Stärkungseigenschaften, die dir helfen, den Glauben zu bezeugen. Wenn ich noch einmal auf den Unterschied zwischen
  16. Ostern und Pfingsten eingehen darf: Denkt mal daran, kurz vor Ostern ist Karfreitag. Jesus hat mit den Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert. Er hat ihnen gesagt, dass er mit ihnen
  17. unterwegs ist und sie in seine Lebenshingabe mit hineinnehmen will. Diese Jünger, die so nah bei ihm sind und die ahnen – vielleicht auch durch seine Voraussagen wissen –, dass es ihm bald
  18. schlecht gehen wird, dass er gefangen genommen, gefoltert, gekreuzigt und zu Tode gebracht wird, ziehen fast alle den Schwanz ein. Vor lauter Angst vor dem Kreuz laufen sie davon und lassen ihn
  19. alleine. Obwohl er noch da ist und angedeutet hat, was mit ihm passieren wird, ist er am Kreuz von den Jüngern verlassen. Der Johannesevangelist erzählt zwar, dass einer von ihnen –
  20. der Lieblingsjünger, die Tradition sagt, es sei Johannes – zusammen mit der Mutter des Herrn unter dem Kreuz steht. Aber die anderen sind alle weg. Und dann kommt Pfingsten. Das heißt: Die Jünger
  21. sind versammelt, die Auferstehung ist passiert, der Auferstandene begegnet ihnen immer wieder, und sie versuchen nach und nach zu verstehen, was sich für eine neue Welt durch den Auferstandenen
  22. auftut. Jetzt erfahren sie das, was Jesus schon angekündigt hat: Der Heilige Geist wird kommen. Jesus entzieht sich ihren Blicken und ihrer Erfahrung; er selbst wird nicht mehr
  23. sichtbar. Obwohl er weg ist, bekommen sie auf einmal von ihm her eine Kraft, eine Motivation, ein Feuer, das sie hinausgehen lässt, die Türen aufmachen lässt und in aller Welt bezeugen lässt:
  24. "Der Herr ist auferstanden." Die, die vorher noch unter dem Kreuz davongelaufen sind, sterben später fast alle eines gewaltsamen Todes für ihr Zeugnis. Sie sind auf einmal bereit,
  25. ihr eigenes Leben für Christus zu geben. Was ist mit ihnen passiert? Der Heilige Geist hat sie gestärkt, hat sie zu Zeuginnen und Zeugen gemacht. Und das feiern wir auch in der Firmung: dass junge
  26. Menschen gestärkt werden sollen, Zeugnis zu geben. Es gibt auch noch eine Stelle in der Heiligen Schrift, in der Apostelgeschichte. Da erleben wir – da wird gesagt –, wie das Evangelium sich nach
  27. und nach von Jerusalem aus ausbreitet. Es wird erzählt, wie der Diakon Philippus, einer von den sieben Diakonen, die damals schon ausgewählt worden sind, Diakone zu sein, wie der missioniert
  28. in Samarien. Samarien war aus der Sicht der Juden eher das Gebiet der weniger Gläubigen oder Ungläubigen, Halbgeschwister sozusagen. Also, die hatten ihr eigenes Heiligtum auf dem Berg Garizim
  29. und nicht in Jerusalem. Dort missioniert jetzt Philippus für Jesus, und er tauft auch, wie wir hören. Dann hören wir, lesen wir in der Schrift, dass in Jerusalem die Apostel hören: „Da passiert
  30. was in Samaria.“ Und dann gehen die Apostel Petrus und Johannes hin und legen den Getauften die Hände auf, und auf einmal merken sie eine Wirkung des Heiligen Geistes. Auch das ist eine Stelle in der
  31. Schrift, die gewissermaßen die Firmung grundlegt und bezeugt, dass es neben der Taufe und darüber hinaus noch einmal eine Bekräftigung gibt. Die Firmung ist auch eines von den Sakramenten,
  32. die ein einziges Mal gespendet werden. Also, wir haben die Taufe, die man nur einmal im Leben empfängt, und wir haben die Firmung, die man nur einmal im Leben empfängt. Dazu gibt es auch noch
  33. das Weihesakrament – Diakon, Priester, Bischof –, das auch nur einmal im Leben gespendet wird. Wie erklärt die Kirche das, wie erklärt die Theologie das? Wir brauchen Bilder für
  34. dieses einmalige Spenden. Ein Bild ist dafür das sogenannte Prägemal in unserer Seele. Also, du bist getauft. Das heißt, du kannst dir zumindest vorstellen – auch wenn Bilder immer nur das Ganze
  35. andeuten oder auch ihre Grenzen haben –: Du wirst, wie wenn ein Stempel auf deine Seele geprägt wird. Du gehörst zu Christus. Wir kennen das z. B. aus der Landwirtschaft: Wenn es große Viehherden gibt,
  36. dann haben die Tiere oft Brandmale auf der Haut, die die Bauern eingebrannt haben, damit erkennbar wird: Das ist meine Herde, und die gehört dem Nachbarbauern. Das ist also ein Brandmal,
  37. ein Prägemal, das nicht vergeht. Das kannst du dir nicht mehr abkratzen. Du bleibst getauft, und wenn du gefirmt bist, bleibst du gefirmt. Und was bewirkt es? Es bewirkt, dass deine
  38. Seele irgendwie offen ist und disponiert ist für das Leben mit dem Heiligen Geist, für den Empfang des Heiligen Geistes, für das Wachstum im Glauben. Es bleibt dir diese innere Disposition
  39. oder Hinordnung auf das Leben mit Gott. Jetzt kann man sagen: Kannst du da wieder rausfallen? Ja, wenn du dich in deinem Leben dramatisch gegen Gott entscheidest oder wenn
  40. du in deinem Leben dramatisch schwer sündigst, dann glauben wir, wird diese innere Verbindung irgendwie unterbrochen. Auch wenn – und das ist ganz wichtig – auch wenn es immer wieder bis
  41. zuletzt die Möglichkeit gibt, zurückzukehren. Jetzt, wenn du schwer sündigst, hört Gott auf, dich zu lieben? Nee, der hört nie auf, dich zu lieben. Deswegen kannst du immer wieder zurück.
  42. Aber ja, du kannst dich gegen ihn entscheiden. So, jetzt ist noch mal ganz wichtig zu verstehen, wie ein Leben im Heiligen Geist überhaupt geht. Was tut der Heilige Geist, außer dass er diese
  43. Wirkung entfaltet, von der ich gesprochen habe – dass er dich stärkt, dass er dir Mut gibt und Ausdauer gibt und will, dass du hinausgehst und Zeugnis gibst? Er ist auch die Kraft in dir, die
  44. Wirklichkeit in dir, die dich zu Gott hinzieht. Er ist die Wirklichkeit in dir, die dich froh macht, die Wirklichkeit in dir, die dir hilft, durch schwere Zeiten deines Lebens durchzugehen.
  45. Ich möchte jetzt ein Beispiel nennen, das mir schon länger mal gekommen ist und mir hilft zu verstehen, wie das zu erklären ist. Stell dir mal vor, du wärst ein Kind, sagen wir mal von etwa 10
  46. Jahren. Und stell dir vor, aus irgendeinem Grund sind deine Eltern nicht da – vielleicht ganz weg, vielleicht weil sie im Krieg umgekommen sind oder weil ein Unglück passiert ist
  47. oder weil sie irgendwo ins Ausland gegangen sind und dich nicht mitnehmen konnten. Stell dir mal vor, du bist auf einmal alleine. Und dann stell dir vor, ein, sagen wir mal,
  48. älterer Bekannter eurer Familie oder von dir, ein älterer Freund, realisiert die Situation und sagt zu dir: „Ich habe mit meinen Eltern gesprochen. Wir würden uns freuen, wenn
  49. du bei uns in der Familie mitleben wolltest.“ Und jetzt stell dir vor, da gibt's den Familienvater, und der heißt z. B. Hans Schmidt. Wenn du zum ersten Mal in diese Familie kommst, vielleicht
  50. freust du dich, dass du da aufgenommen bist, weil du niemanden mehr sonst hast außer diese Familie, dann sagst du wahrscheinlich Herr Schmidt, und womöglich sagt er nach ein paar Tagen:
  51. „Ich bin der Hans.“ Und jetzt stell dir vor, du lebst in dieser Familie mit, und die Familie hat noch andere Kinder, die vielleicht so alt sind wie du oder ein bisschen älter, ein bisschen jünger.
  52. Da ist dieser ältere Freund von dir, und die sagen alle zum Hans Schmidt „Papa“. Und jetzt, wenn du in dieser Atmosphäre aufwächst, die irgendwie offen ist und herzlich ist und freundlich ist,
  53. und du fühlst dich willkommen als Kind, und der behandelt dich, obwohl du ein Kind von außen bist, wie seine eigenen Kinder – wann passiert es, dass das gewissermaßen „umschnackelt“, und du lernst
  54. oder machst es einfach und sagst einfach „Papa“ zu ihm, weil er irgendwie wie dein Vater ist? So kann man das in etwa verstehen, was der Heilige Geist eigentlich mit uns machen will im Blick auf
  55. die Gottesfamilie. Ich habe vorhin gesagt: An Ostern – das entspricht der Taufe – wirst du irgendwie mit deiner Taufe in die Gottesfamilie aufgenommen. Der Heilige Geist will, dass du
  56. lernst, mit Jesus zusammen „Papa“ zu sagen. Jesus hat, anders als jeder andere, der je vor ihm da war, von Gott als seinem Vater gesprochen – und zwar wirklich mit dem Kosewort „Abba“. Das heißt
  57. so viel wie „Papa“ oder „Papi“. Das heißt, der Geist – ja, und der Geist ist etwas, was uns als Familie eint. Wenn du in diese Familie kommst, da herrscht ein guter Geist. Der Geist will,
  58. dass wir verstehen, dass Gott wirklich ein guter Vater ist, dass er wirklich auf dich schaut. Und wenn du dich in einer Familie getragen fühlst, und – nehmen wir mal an – es ist wirklich die Sendung
  59. der Familie: Du kommst raus und merkst, da leben lauter Waisenkinder, und dein Papa ist bereit, auch für die auch noch zu sorgen und die mit in die Familie zu nehmen. Dann ist deine Berufung in
  60. der Firmung, rauszugehen und zu sagen: „Pass mal auf, wir kennen Jesus, der sagt zu Gott ‚Vater‘, und der hat uns eingeladen, auch Kinder des Vaters zu werden. Und ich wünsche dir so sehr, dass du
  61. auch Kind des Vaters wirst.“ Du kriegst mit der Firmung diese Sendung mit, ja, dass wir aus der Erfahrung leben dürfen. Diese unsere weltliche Familie, wenn du eine hast, die funktioniert
  62. wunderbar, aber du weißt auch, dass die vergeht, dass alles in dieser Welt auch endlich ist. Das heißt, du kannst auch – und bist berufen –, in die Gottesfamilie einzutreten und auch für die
  63. Gottesfamilie Werbung zu machen, Leute einzuladen, mit dem Herrn zu gehen. Ein Aspekt von diesem „Mit dem Herrn gehen“ ist auch Vergebung. Weißt du, es gibt in dir und auch in meinem Leben Momente,
  64. da lebe ich, als ob es Gott nicht gäbe. Da kommt der große Egoist in mir durch und will zuerst auf sich selber schauen und sieht die anderen überhaupt nicht mehr. Dann merke ich: Das
  65. ist überhaupt nicht gottähnlich, das ist überhaupt nicht vaterähnlich – der alle liebt. Und dann kann ich trotzdem, obwohl ich so gegen ihn agiert habe, wenn ich zurückgehe und sage: „Tut mir leid“,
  66. trotzdem wieder Familienmitglied sein, weil er nie aufhört zu lieben. Deswegen ist es auch ganz gut, wenn man vor der Firmung zur Beichte geht und sagt: „Ich habe...“ – und jetzt empfange
  67. ich das wunderbare Sakrament der Stärkung, der Vertiefung, der Kräftigung, der inneren Freude, ich gehöre wirklich zur Gottesfamilie. Dass ich davor meinen inneren Mist mal aufräume und sage:
  68. „Es tut mir leid, dass ich so gelebt habe, wie ich auch gelebt habe – immer wieder – und werde Teil der Gottesfamilie.“ Du kannst diese Beziehung pflegen,
  69. und ich habe es schon angedeutet, gell: Wenn du nach außen Zeugnis gibst – und Zeugnis gibt man nicht nur durch Worte, indem man klug daherredet über das Evangelium (das ist auch schön, wenn du
  70. das kannst) –, aber vor allem auch, wenn deutlich wird, dass du lebst wie ein Kind Gottes. Dass du Vertrauen hast in die Welt, in die Güte der Welt, in die Schönheit der Welt – obwohl die Welt
  71. manchmal auch ist, wie sie ist. Du gibst Zeugnis, indem du den anderen einfach gut bist – obwohl du vielleicht gerade nicht viel davon hast, obwohl du damit nicht viel Geld verdienst, obwohl dich
  72. nicht alle feiern. Du bist dem Außenseiter in deiner Klasse gut oder dem Arbeitskollegen, den sonst niemand mag, und hilfst ihm und verbringst Zeit mit ihm oder sowas. Auch, wenn dich niemand
  73. sieht – das Gute tun um des Guten Willen. Und wenn du betest, wenn du das Vaterunser betest beispielsweise und es auch meinst, und wenn du ins Gebet Menschen mit hineinnimmst, die du auch vor
  74. den Vater bringst, damit sie womöglich auch den Reichtum entdecken, den du entdecken durftest. Also, diese Firmung ist ein wunderbares Sakrament, und ich habe vorhin ja die Geschichte erzählt,
  75. dass die Apostel rausgegangen sind, um die, die der Philippus getauft hat, auch noch mal gewissermaßen zu firmen, ihnen die Hände aufzulegen. Das bedeutet auch,
  76. dass der eigentliche Firmspender der Bischof ist. Das heißt, dir wird neu deutlich, dass du Mitglied der Kirche bist, auch in dieser äußeren, sichtbaren Gestalt. Der Bischof ist der
  77. Nachfolger der Apostel, und deswegen ist er gewissermaßen der erste Firmspender, der dir auch die kirchliche Dimension der Gottesfamilie deutlich macht. Der Bischof kann
  78. auch, weil wir ja in der Regel große Diözesen haben und der Bischof nicht alle firmen kann, eigene andere Priester zur Firmspendung beauftragen. Das sind dann meistens auch
  79. Leute, die mehr Verantwortung in der Diözese haben. Die gehen dann raus und sind im Auftrag des Bischofs da. Aber es ist auch ein deutlich kirchliches Sakrament – noch stärker kirchlich
  80. als die Taufe. Das heißt, du bist Mitglied auch in dieser Kirche, auch in dieser äußeren Gestalt – auch wenn in der äußeren Gestalt, wie wir alle wissen, nicht immer alles okay ist. Und
  81. trotzdem: Wenn du in der Familie lebst – in deiner Familie ist auch nicht immer alles okay – ist die Familie trotzdem von einem unschätzbaren Wert. Also, ich wünsche dir, dass du dir neu über deine
  82. Firmung bewusst wirst, vielleicht dankbar bist. Der Paulus sagt an einer Stelle zum Timotheus: „Entfache die Gnade wieder neu, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteilwurde.“
  83. Er meinte damit jetzt nicht die Firmung, aber eine andere Beauftragung. Aber das ist vielleicht ein wichtiges Wort: Du bist gefirmt und hast einen Auftrag, und es ist ein wunderbarer Auftrag.
  84. Und Gott schaut auf dich, und Gott ist dein Vater. Lass dir das nahegehen. Oder: Du bereitest dich auf die Firmung vor? Dann hilft dir vielleicht das,
  85. was ich gesagt habe, auch ein bisschen dazu, dich in guter Weise vorzubereiten.

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