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Anabolismus & Katabolismus [anabole und katabole Reaktionen] - [Stoffwechselphysiologie, Biologie]

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  1. [musik] In diesem Video geht es um den Anabolismus und Katabolismus als zwei
  2. Kategorien von Stoffwechselreaktionen, die im unterrichtlichen Kontext vor allem im Autor relevanten Inhaltswelt Stoffwechselphysiologie im Fachbiologie
  3. von relevant sind. Alsoffwechsel. Auch Metabolismus genannt, bezeichnet man die Gesamtheit aller in einem Organismus zu einem
  4. bestimmten Zeitpunkt ablaufenden chemischen Reaktionen. Stoffwechselreaktionen finden dauernd in unserem Körper statt und sind immer auch
  5. mit Energieumwandlung verknüpft. Vom sehen dieses Videos über das Verarbeiten der Informationen bis hin zum Aufschreiben von Notizen laufen in euren
  6. Nervenzellen zahlreiche Stoffwechselprozesse ab. vor allem solche, die Energie benötigen. Auf molekularer Ebene gehen
  7. Energieumwandlungen immer mit chemischen Veränderung einher, wobei Energie entweder durch das Verknüpfen chemischer Bindung gespeichert wird oder durch ihre
  8. Spaltung freigesetzt wird. Und jetzt werden die Begriffe Anabolismus und Katabolismus relevant. Anabolismus ist der aufbauende
  9. Stoffwechsel. Hierbei werden kleinere Moleküle miteinander verknüpft, sodass größere Moleküle entstehen. Ganz wichtig, anabolische Reaktionen
  10. benötigen Energie, um ablaufen zu können. Wenn sie Energie benötigen, um ablaufen zu können, dann heißt das nichts
  11. anderes, als dass sie Energie verbrauchen, wenn sie ablaufen. Die hier in gelb dargestellte Energie wird bei der Bildung des Zweifachzuckers
  12. Sacharose durch die Verknüpfung des Einfachzuckers Glucose und Fruktose verbraucht. Die Energie kann dabei nicht verloren
  13. gehen. Sie ist nun in der Sacharose gespeichert. Anabolische Reaktionen, die freie Energie verbrauchen, bezeichnet man auch als ergonisch. Ein Begriff, den
  14. ich hier im rechts oben verlinkten Video einmal genauer thematisere und aus dem auch die folgende Abbildung stammt. Die Ausgangsstoffe, die sogenannten
  15. Reaktanten oder auch Edukte werden im Laufe ihrer Reaktion verbraucht und in ein Produkt bzw. Produkte umgewandelt, die energiereicher sind.
  16. Und damit das Produkt sein entsprechend hohes Energieniveau erreicht, muss Energie zugeführt werden. Die Änderung der freien Energie Delta G ist in diesem
  17. Fall positiv und bedeutet, dass die freie Energie der Produkte höher ist als die freie Energie der Reaktanten bzw. Weise Ausgangsstoffe.
  18. Man kann sich anabole Reaktionen bildlich wie das hinauf befördern eines Balls auf einen Berg vorstellen. Ähnlich wie ein Ball nicht von Selbstberg
  19. aufrollen kann und man dafür Energie aufbringen muss, wird auch die Zufuhr von Energie benötigt, um anabole Prozesse anzutreiben. Sie laufen nicht
  20. freiwillig ab. Ein solches Beispiel für eine anabole Reaktion ist z.B. wie die Fotosynthese, bei der die Pflanzen die Strahlungsenergie der Sonne nutzen, um
  21. energiereiche organische Verbindung herzustellen, allen voran der Zuckerglukose. Erinnert euch daran, dass
  22. Stoffwechselreaktionen an Energieumwandlung geknüpft sind. Die Strahlungsenergie, die von den Sonnen absorbiert bzw. aufgefangen wird, wird
  23. über eine Vielzahl an Stoffwechselreaktion in organische Verbindung gespeichert. Die Strahlungsenergie steckt nun als
  24. chemische Energie, z.B. in den Glucosemolekülen. In dem Beispiel der Photosynthese sind es die anorganischen Stoffe CO2 und
  25. Wasser, aus denen durch anabole Reaktion die organische Verbindung Glucose hergestellt wird. Trotzdem müssen es nicht immer anorganische Verbindungen
  26. sein, aus denen bei anabolen Reaktionen organische Verbindungen aufgebaut werden. Auch organische kohlenstoffhaltige Verbindung wie z.B.
  27. Aminosäuren können miteinander verknüpft werden, sodass größere Verbindung wie in diesem Fall Proteine entstehen. Das wohl prägnanteste Bild mit Hilfe dessen man
  28. sich den Anabolismus als aufbauenden Stoffwechsel merken kann, sind wahrscheinlich Anabolika. Mittel, die manche Bodybuilder einnehmen, um
  29. Muskelmasse aufzubauen. Katabolische Reaktion hingegen bauen größere komplexe Moleküle zu kleineren Molekülen ab. Im Gegensatz zu den
  30. anabolen Reaktionen wird hier also die in den chemischen Verbindung gespeicherte Energie freigesetzt. Reaktionen, bei denen Energie
  31. freigesetzt wird, bezeichnet man auch als hexagonische Reaktion. Die auf diese Weise freigewordene Energie kann wiederum genutzt werden, um neue
  32. chemische Verbindungen zu bilden. Der universelle Energieträger ATP Adenosin Trifhospfhat fungiert dabei als eine Art Energiewährung.
  33. Energie, die im Katabolismus frei wird, wird in ATP gespeichert und kann im Anabolismus wieder genutzt werden. Es wird also deutlich, dass anabole und
  34. katabolle Reaktionen meist miteinander verknüpft sind. Beispielsweise wird die Energie, die über den Katabolismus beim Abbau von Glucose freigesetzt wird, dazu
  35. verwendet, anabolische Reaktionen, wie z.B. wie die Synthese von Fetten anzutreiben. Das ist übrigens auch der Grund, warum
  36. man beginnt Fett [musik] einzulagern, wenn die Menge der mit dem Essen aufgenommenen chemischen Energie den Energiebedarf übersteigt.
  37. Erinnern wir uns an das Beispiel mit dem Ball. Eine hexagonische katabolische Reaktion kann man sich bildlich mit einem Ball vergleichen, [musik] der
  38. einen Hang herunterrollt. Ebenso wie der Ball hinunter rollt und dabei Energie frei wird, wird bei einer hexagonischen Reaktion, die freiwillig und spontan
  39. ablaufen kann, Energie freigesetzt. Das liegt daran, dass die Reaktanten Produkte bilden, die weniger freie Energie besitzen. Delta G ist in diesem
  40. Fall negativ. Vielleicht tauchen in euren Büchern im Zusammenhang von Anabolismus und
  41. Katabolismus auch die Begriffe Assimilation und Dissimilation auf. Auf der Ebene des gesamten Organismus spricht man im Zusammenhang mit diesen
  42. Stoffwechselprozessen auch von Assimilation und Dissimilation. Dabei entspricht der Anabolismus der Assimilation, also dem Aufbau
  43. Körpereigener Stoffe unter Energieverbrauch, während der Katabolismus der Dissemination entspricht. dem Abbau körpereigener
  44. Stoff zur Energiegewinnung. Damit sind Anabolismus und Katabolismus also die biochemischen Grundlagen von Assimilation und Dassimilation.
  45. เ

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