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CH7 Lösungsvorgänge: Lösungsvorgang von Kochsalz in Wasser

Prof. Marvin Haar: Spaß mit Mathematik und Chemie4:35 12.411 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 28 Zeilen
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  1. hallo und herzlich willkommen zum nächsten Video zur Chemie dieses Mal geht es um den Lösungsvorgang von Kochsalz in Wasser und wir schauen uns
  2. jetzt an warum das abläuft und wie man sich das grob vorstellen kann was hier dargestellt ist sind einmal grob die Wasserteilchen das heißt die
  3. Wassermoleküle die in flüssigem Wasser vorlegen man muss sich natürlich vorstellen dass sich diese etwas schneller vielleicht bewegen und dass
  4. hier natürlich Wasserstoff Rücken dazwischen sind und jetzt schauen wir was passiert wenn so ein kochsalzkristall wie er hier vorliegt
  5. hineingeworfen wird das heißt wir stellen uns vor wir streuen Salz in die Suppe Kochsalz besteht aus ist Natriumchlorid mit geringeren
  6. Zusatzstoffen die nicht wichtig sind Natriumchlorid bedeutet wir haben Natrium Kationen das sind die kleinen positiv geladenen Teilchen hier und wir
  7. haben diese chloranionen Fachbegriff Chlorid eben die die negativ geladen sind und was jetzt passiert ist dass sich diese
  8. Wassermoleküle die wir hier haben um diesen Salzkristall herum gruppieren und dann sich beginnen und dann beginnen diese Ionen zu umlagern die Frage ist
  9. jetzt warum können Sie diese Ionen umlagern es ist ja so dass dieses Chloridion negativ geladen ist wir aber kennengelernt haben dass Wasser ein
  10. dipolmolekül ist und wir wissen wissen dass die Wasserstoffatome hier sehr stark positiv polarisiert sind das heißt das Wassermolekül hat mit den beiden
  11. Wasserstoffatomen ein Positiv polarisiertes Ende das mit dieser negativen Ladung des Chlor ions Wechsel wirkt das heißt diese sogenannte
  12. Hydrathülle also diese wassermolekülschicht hier herum richtet sich eben so aus dass das Wassermolekül mit dem gegensätzlichen Pol dazu
  13. angenähert wird umgekehrt ist es dann natürlich auch so dass diese positiven geladenen Ionen eben das Natrium vom Negativen Ende von Wasser angezogen wird
  14. das heißt dieses Sauerstoff an dem die die negative Partialladung sitzt mit diesem Ende eben wird das Natrium Kation umlagert und vereinfacht
  15. sind hier wieder nur vier Wassermoleküle dargestellt real muss man sich das natürlich dreidimensional vorstellen und es ist sogar so dass nicht nur eine
  16. Schicht hier an Wassermolekülen ausreicht sondern dass hier eine zweite und meistens sogar eine dritte Schicht dann ein Ion umlagert also es sind dann
  17. vielleicht 20 30 Wassermoleküle die so ein Ion einschließen und dieses Ion dann als Fremdkörper praktisch im Wasser abschirmen das ganze hat dann zur Folge
  18. dass diese Ionen äh die vorher eben zu einem großen Verbund zusammengebaut waren eben zu einem sichtbaren Salzkristall in so kleine Teile
  19. aufgeteilt werden dass sie mit freiem Auge nicht mehr sichtbar sind und das erzeugt dann die Wirkung dass man das Gefühl hat ja das Salz löst sich
  20. tatsächlich auf das heißt das Salz verschwindet in Wahrheit ist es nur so dass dieses Salz halt in seine Ionen zerfällt die eben so fein verteilt im
  21. Wasser drinnen herumschwieren dass man sie mit dem Auge nicht mehr erfassen kann falls man natürlich das Wasser dann äh entfernt in der man die Flüssigkeit
  22. also stehen lässt und trocknet dann sieht man eben dass sich diese Ionen wieder zu einer Salzkruste praktisch zusammenfügen wie man sie z.B bei bei
  23. Salz seehen kennt oder auf der Straße im Winter wo man dann aus dem zunächst Schneematsch der flüssig gelöst vorkommt dann wieder diese weißen Salzkristalle
  24. diese Überreste eben findet das heißt auflösen ist der umgangssprachliche Begriff weil er es eben so geriert die verschwinden komplett lösen ist der
  25. chemische Fachbegriff weil dieser Begriff sagt ja sie haben sich nur fein verteilt aber sie liegen nach ich vor noch vor und sind nicht wie von
  26. Zauberhand verschwunden also die Masse wurde nicht wegteleportiert unter Anführungszeichen s viiel also zum lösungsvorgam von Salzen was eben
  27. ermöglicht wird durch den besonderen Charakter des Wassermoleküls mit seinem positiven Ende am an den Wasserstoff Atomen und seinem negativ polarisierten
  28. Ende am Sauerstoffatom

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