CH7 Lösungsvorgänge: Lösungsvorgang von Kochsalz in Wasser Prof. Marvin Haar: Spaß mit Mathematik und Chemie https://www.youtube.com/watch?v=dgjiy_WtWd0 Transkript (automatisch erstellt) 0:01 hallo und herzlich willkommen zum nächsten Video zur Chemie dieses Mal geht es um den Lösungsvorgang von Kochsalz in Wasser und wir schauen uns 0:10 jetzt an warum das abläuft und wie man sich das grob vorstellen kann was hier dargestellt ist sind einmal grob die Wasserteilchen das heißt die 0:19 Wassermoleküle die in flüssigem Wasser vorlegen man muss sich natürlich vorstellen dass sich diese etwas schneller vielleicht bewegen und dass 0:28 hier natürlich Wasserstoff Rücken dazwischen sind und jetzt schauen wir was passiert wenn so ein kochsalzkristall wie er hier vorliegt 0:36 hineingeworfen wird das heißt wir stellen uns vor wir streuen Salz in die Suppe Kochsalz besteht aus ist Natriumchlorid mit geringeren 0:45 Zusatzstoffen die nicht wichtig sind Natriumchlorid bedeutet wir haben Natrium Kationen das sind die kleinen positiv geladenen Teilchen hier und wir 0:55 haben diese chloranionen Fachbegriff Chlorid eben die die negativ geladen sind und was jetzt passiert ist dass sich diese 1:04 Wassermoleküle die wir hier haben um diesen Salzkristall herum gruppieren und dann sich beginnen und dann beginnen diese Ionen zu umlagern die Frage ist 1:18 jetzt warum können Sie diese Ionen umlagern es ist ja so dass dieses Chloridion negativ geladen ist wir aber kennengelernt haben dass Wasser ein 1:27 dipolmolekül ist und wir wissen wissen dass die Wasserstoffatome hier sehr stark positiv polarisiert sind das heißt das Wassermolekül hat mit den beiden 1:39 Wasserstoffatomen ein Positiv polarisiertes Ende das mit dieser negativen Ladung des Chlor ions Wechsel wirkt das heißt diese sogenannte 1:50 Hydrathülle also diese wassermolekülschicht hier herum richtet sich eben so aus dass das Wassermolekül mit dem gegensätzlichen Pol dazu 1:58 angenähert wird umgekehrt ist es dann natürlich auch so dass diese positiven geladenen Ionen eben das Natrium vom Negativen Ende von Wasser angezogen wird 2:11 das heißt dieses Sauerstoff an dem die die negative Partialladung sitzt mit diesem Ende eben wird das Natrium Kation umlagert und vereinfacht 2:22 sind hier wieder nur vier Wassermoleküle dargestellt real muss man sich das natürlich dreidimensional vorstellen und es ist sogar so dass nicht nur eine 2:31 Schicht hier an Wassermolekülen ausreicht sondern dass hier eine zweite und meistens sogar eine dritte Schicht dann ein Ion umlagert also es sind dann 2:40 vielleicht 20 30 Wassermoleküle die so ein Ion einschließen und dieses Ion dann als Fremdkörper praktisch im Wasser abschirmen das ganze hat dann zur Folge 2:52 dass diese Ionen äh die vorher eben zu einem großen Verbund zusammengebaut waren eben zu einem sichtbaren Salzkristall in so kleine Teile 3:01 aufgeteilt werden dass sie mit freiem Auge nicht mehr sichtbar sind und das erzeugt dann die Wirkung dass man das Gefühl hat ja das Salz löst sich 3:11 tatsächlich auf das heißt das Salz verschwindet in Wahrheit ist es nur so dass dieses Salz halt in seine Ionen zerfällt die eben so fein verteilt im 3:21 Wasser drinnen herumschwieren dass man sie mit dem Auge nicht mehr erfassen kann falls man natürlich das Wasser dann äh entfernt in der man die Flüssigkeit 3:31 also stehen lässt und trocknet dann sieht man eben dass sich diese Ionen wieder zu einer Salzkruste praktisch zusammenfügen wie man sie z.B bei bei 3:41 Salz seehen kennt oder auf der Straße im Winter wo man dann aus dem zunächst Schneematsch der flüssig gelöst vorkommt dann wieder diese weißen Salzkristalle 3:52 diese Überreste eben findet das heißt auflösen ist der umgangssprachliche Begriff weil er es eben so geriert die verschwinden komplett lösen ist der 4:02 chemische Fachbegriff weil dieser Begriff sagt ja sie haben sich nur fein verteilt aber sie liegen nach ich vor noch vor und sind nicht wie von 4:12 Zauberhand verschwunden also die Masse wurde nicht wegteleportiert unter Anführungszeichen s viiel also zum lösungsvorgam von Salzen was eben 4:22 ermöglicht wird durch den besonderen Charakter des Wassermoleküls mit seinem positiven Ende am an den Wasserstoff Atomen und seinem negativ polarisierten 4:32 Ende am Sauerstoffatom