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Gesetz der großen Zahlen, Beispiel Würfelwurf, Stochastik, Wahrscheinlichkeit | Mathe by Daniel Jung

Mathe by Daniel Jung2:43 152.777 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 19 Zeilen
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  1. Ja, ich würde das Gesetz der großen Zahlen ja Gesetz der vielen Versuche nennen. Warum? Stellt euch vor, ihr habt einen Würfel, so wie ihr kennt beim
  2. Würfelspiel. Der ist nicht gezinkt, also nicht an einer Seite erschwert. Ihr habt sechs gleich große Seiten durchnummeriert mit 1 bis 6, dann sollte
  3. man ja eigentlich bei insgesamt sechs Flächen und einmal kommt die Zahl sechs vor in ein Sechstel
  4. aller Würfe vermuten, dass dann auch die sechs kommen. Wenn ihr jetzt zehn mal werft, ich hab es einfach mal gemacht und ihr seht, es kommt 1 2 3 4 5 6 mal
  5. die 6, das ist ja ziemlich oft. Man könnte also vermuten, der Würfel ist gezinkt. Wir gehen aber davon aus, es ist ein üblicher Würfel. Wenige Versuche
  6. sagen gar nichts aus. Wenn ihr dann 30 mal werft, dann müsste man ja eigentlich erwarten, ein sech von 30 ist die fünf. Also fünf mal sollte die sechs kommen,
  7. fünf mal sollte die sechs kommen und 25 mal sollte eine andere Zahl kommen. Auch hier kann es dann halbwegs große Abweichungen geben, dass z.B. acht mal
  8. die sechs kommt oder doch nur zweimal. Es sind einfach zu wenig Versuche. Je mehr Versuche ihr aber macht, und ich habe jetzt mal hier bin ich mal bis 3
  9. Millionen gegangen, ihr müsst also viele tausend machen. Keine Sorge, hat man für euch schon gemacht, nur vom Verständnis her, dass dann sich die ganze Geschichte
  10. wirklich so einpendelt, dass in ein Sechstel aller Würfe die sechs kommt mit einer ganz geringen Abweichung vielleicht und in 5/ Sechel aller Fälle
  11. kommt eine andere Zahl. Man könnte hier noch weitergehen und könnte sagen, in ein Sechstel aller Fälle kommt auch die fünf und in ein Sechstel aller Fälle
  12. kommt die vier und so weiter. Ihr wisst, wie es weitergeht. Das heißt, erst viele tausende Versuche nützen mir etwas und dann gibt mir die
  13. Wahrscheinlichkeit eine gewisse Sicherheit. Das ist das Grundprinzip jedes naturwissenschaftlichen Experimentes. Vielleicht habt ihr euch
  14. mal gefragt, woher ich weiß oder warum ich sagen kann, zu wie viel Prozent morgen die Sonne scheint. Das ist nichts anderes als Datenammeln in riesigen
  15. Rechenzentren und entsprechend ausweren, mit wie viel Prozent morgen die Sonne scheint. Wenn es dann doch regnet, kann ich ja noch sagen zu 1% habe ich ja
  16. gesagt, es kann eventuell regnen. Also viele, viele, viele Versuche, dann pendelt sich ein. Normalerweise solltet ihr es machen, wird euch wahrscheinlich
  17. zu langweilig sein. Das kann man tatsächlich maschinell dann machen lassen. Irgendwie lasst da immer irgendwas plumsen. Man hat es ja schon
  18. gemacht. Das soll nur mal jetzt die Übersicht sein. Viele, viele, viele, viele Versuche und dann pendelt es sich eben
  19. entsprechend der Flächen hier auf ein Sechstel aller Fälle auf die entsprechenden Zahlen ein.

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