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Aktionspotentiale WIRKLICH verstehen

Neurologie mit Dr. Janis22:14 103.677 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 219 Zeilen
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  1. wenn man verstehen möchte wie unsere Nervenzellen elektrische Information verarbeiten und dann als
  2. Aktionspotenziale wieder elektrisch an andere Nervenzellen weiterleiten dann muss man vor allenen Aktionspotenziale
  3. verstehen und genau darum geht's in diesem Video moin erstmal willkommen auf dem Kanal ich bin dr Jannis und hier
  4. versuche ich euch immer zu helfen unser Gehirn ein bisschen besser zu verstehen und ganz egal ob es das nervige klingeln
  5. vom Wecker am Morgen ist was so langsam in unserem Gehirn ankommt oder ob es die Freude darüber ist dass man gerade einen
  6. genialen Schachzug gemacht hat nichts davon passiert ohne dass dabei in unserem Gehirn unzählige
  7. Aktionspotenziale hergestellt und weitergeleitet werden also gucken wir mal in eine kleine Nervenzelle rein wie
  8. das passiert so ein Aktionspotenzial was diese Nervenzelle produzieren soll das sieht letztendlich so aus und wir gucken
  9. jetzt nach und nach wie jeder einzelne Abschnitt von diesem Aktionspotenzial in dieser Nervenzelle entstehen kann und
  10. dabei ergeben sich eigentlich noch viel spannender ein paar ganz wesentliche Grundlagen davon wie Informationen in
  11. unseren Nerv Zellen verarbeitet werden können die Stelle an der Aktionspotenziale in unser Nervenzellen
  12. in der Regel ent stehen ist die Stelle an denen das Axon vom Zellkörper entspringt durch das Axon soll das
  13. Aktionspotenzial dann ja weitergeschickt werden also gucken wir da genauer hin und wir können da wirklich ganz ganz nah
  14. reinzoomen einfach einen kleinen Ausschnitt von der Zellmembran an diesem Beginn vom Axon das nennt man auch das
  15. initialsegment vom Axon und da brauchen wir jetzt drei ganz wesentliche Grundbedingungen damit nachher überhaupt
  16. ein Aktionspotenzial entstehen kann kann das ist zum einen ganz viel Kalium innerhalb der Zelle dann ganz viel
  17. Natrium außerhalb der Zelle und dann ein elektrisch negatives ruhemembranpotential diese drei
  18. Grundbedingungen werden dadurch erreicht dass eine Natrium Kalium artipase die ganze Zeit ganz fleißig Natrium nach
  19. draußen und Kalium nach innen transportiert und durch ein zwei weitere Schritte entsteht dann auch noch dieses
  20. negative ruhemembranpotential also dass die Zelle innen negativ gegenüber außen geladen
  21. ist das ist erstmal was was es in quasi allen unseren Zellen gibt aber unsere Nervenzellen treiben das ziemlich ins
  22. Extrem die sind in deutlich negativ geladen meistens so um die - 70 MV und in diesem
  23. Zustand mit dem ruheembranpotential von - 70 MV viel Kalium in viel Natrium außen da fühlt sich unsere kleine
  24. Nervenzelle eigentlich ziemlich wohl da könnte sie erstmal die ganze Zeit chillen aber sie hat ja auch ein Job zu
  25. tun sie muss Informationen verarbeiten und dann weiterschicken wenn die Informationen das wert sind also gucken
  26. wir erstmal wie die Information zu dieser Stelle zum Ursprung von unserem Axon kommt dafür müssen wir noch mal
  27. rauszoomen und an den ganzen Rest von der Zelle gucken im Wesentlichen an den oft riesig verzweigenden dritenbaum an
  28. dem bilden sich ja tausende Synapsen von anderen Nervenzellen und dort werden dann über Neurotransmitter Informationen
  29. auf unsere Nervenzelle übertragen die dann da an der postsynapse am den drenbaum wieder in elektrische
  30. Information umgewandelt wird und dabei ganz interessant können das sowohl erregende als auch hemmde elektrische
  31. Potenziale sein also positive oder negative Ausschläge und all diese Potenziale werden dann über den
  32. Dendriten Baum weiter zum Zellkörper von unserer kleinen Nervenzelle geleitet das passiert relativ simpel einfach passiv
  33. man nennt es auch elektrotonisch das ist in etfach so wie Strom auch durch ein Kabel fließt unsere Dendriten sind
  34. allerdings ziemlich schlechte Kabel quasi gar nicht isoliert das heißt auf dem Weg geht einiges von den
  35. elektrischen Potenzialen verloren aber von all den Synapsen zusammen kommt trotzdem noch einiges am Zellkörper an
  36. wird da dann weiter geleitet zum Ursprung von unserem Axon und in dem Abschnitt vor dem initialsegment in dem
  37. sogenannten xonhügel das kleine Stück davor das ist die entscheidende Stelle in der sich dann elektrisch alles
  38. summiert wenn es viele erregende Potenziale sind dann adieren die sich aufeinander auf wenn es Hemde sind dann
  39. wird das davon abgezogen und so können diese ankommenden Potenziale das rubomembranpotenzial nach oben auslenken
  40. oder nach unten auslenken das nach oben das nennt man depolarisieren weil die Zelle dabei positiver weniger
  41. polarisiert wird das nach unten nennt man hyperpolarisierend weil die Zelle dabei noch weiter polarisiert wird noch
  42. negativer wird ja und so können diese ganzen einkommenden Potenziale die ganze Zeit das membranpotenzial nach oben nach
  43. unten hin und her treiben und dabei passiert erstmal reichlich wenig in dem initialsegment vom Axon außer es kommen
  44. so viele erregende Potenziale an dass die in ihrer gesamten Summierung es schaffen das membranpotenzial seit
  45. positiv auszulenken dass ein magischer Wert von so um die -55 oder -50 MV erreicht wird das ist das
  46. schwellenpotenzial und da geht's dann los mit der Generierung vom Aktionspotenzial aber das ist wirklich
  47. ganz wichtig alle elektrischen Informationen die ankommen die es nicht schaffen diese Schwelle zu erreichen die
  48. versickern letztendlich einfach an der Stelle im Neuron und schaffen es trotz all ihrer Bemühung nicht in
  49. Aktionspotenzial auszulösen das heißt die Informationen sind an der Stelle in der Nervenzelle dann einfach
  50. verschwunden aber wenn Sie in einem Moment stark genug sind um das membranpotenzial bis an dieses magische
  51. schwellenpotenzial anzuheben dann wird dort ein Aktionspotenzial generiert und zwar immer deswegen nennt man die Stelle
  52. wo das achson springt manchmal auch die triggerzone weil da wenn das schwellenpotenzial erreicht wird quasi
  53. der Trigger gezogen wird und dann schießt das Aktionspotenzial los aber wenn es nicht erreicht wird dann
  54. versigert die Information einfach und das ist schon das erste ganz entscheidende Element davon wie
  55. Informationen in unseren Nervenzellen elektrisch verarbeitet werden und jetzt ist es endlich soweit jetzt haben diese
  56. einkommenden erregenden Potenziale es geschafft dass der Träger gezogen wird dass das schwellenpotenzial erreicht
  57. wird jetzt können wir das Aktionspotenzial auslösen also gucken wir mal wie das passiert die drei
  58. Grundbedingungen die haben wir schon und jetzt brauchen wir für die Auslösung und dann die Beendigung des
  59. Aktionspotenzials noch zwei ganz besondere Ionenkanäle in der Zellmembran das ist logischerweise passend zu den
  60. Ionen die wir haben einmal ein Natrium und einmal ein Kaliumkanal aber die sind im Ruhezustand also bei den -70 MV
  61. verschlossen da kommen also gar keine Ionen durch und ihr Geheimnis ist dass sie spannungsabhängige Ionenkanäle sind
  62. das heißt bei einer bestimmten Spannung werden diese Kanäle auf einmal geöffnet und Überraschung welche Spannung könnte
  63. das wohl sein genau das sind diese etwa -55 MV das schwellenpotenzial fangen wir mit dem Natriumkanal an der ist für den
  64. aufsteigenden Part vom Aktionspotenzial das ganz entscheidende diese Natriumkanäle die reagieren super
  65. schnell in dem Moment wo das schwellenpotenzial erreicht ist da öffnen die sich und dadurch kann Natrium
  66. dann hindurchströmen was passiert also na ja wir haben außen ganz viel Natrium und zusätzlich sind Natriumionen ja
  67. positiv geladen innen in unserer Nervenzelle haben wir zum einen ganz wenig Natrium und sie ist auch noch
  68. super negativ das heißt es gibt einen ganz ganz großen Antrieb sowohl von der Diffusion als auch von der elektrischen
  69. Anziehungskraft dass die Natriumionen ganz schnell in unsere Nervenzelle reinströmen wollen dadurch kommen dann
  70. auch ganz viele positive Ladung super schnell in die Nervenzelle rein und die Zellmembran polarisiert sich wird also
  71. positiver das geht nicht nur bis zu 0 milvolt sondern schießt sogar darüber hinaus bis so etwa zu dem Punkt von 30
  72. mvol da passieren dann zwei weitere Dinge ziemlich genau gleichzeitig zum einen öffnen sich zu dem Zeitpunkt
  73. unsere spannungsabhängigen Kaliumkanäle interessanterweise wird deren Öffnung auch schon getriggert wenn das
  74. schwellenpotenzial erreicht ist aber die öffnen sich viel langsamer als die natumkanäle und deswegen fällt das auf
  75. den Zeitpunkt wenn das Aktionspotenzial dann bei ungefäh + 30 MV ist und was passiert bei den Kanälen na ja wir haben
  76. ja ganz viel Kalium in der Zelle das will natürlich dahin diffundieren wo wenig Kalium ist also strömt es durch
  77. die jetzt geöffneten Kaliumkanäle nach außen und auch Kaliumionen sind einfach positiv geladen das heißt dadurch
  78. strömen ganz viele positive Ladung nach außen also wird es Membranpotential wieder negativer da gucken wir gleich
  79. weiter aber bei + 30 MV me ich ja es passieren zwei Sachen und die zweite ist auch noch ganz wichtig weil so wie wir
  80. es jetzt hätten wer ja beide Kanäle gleichzeitig offen und es würde Natrium rein Kalium rausströmen positive Ladung
  81. in beide Richtungen das gleichzeitig wä eigentlich pure Energieverschwendung und die ganze schöne Arbeit die die Natrium
  82. Kalium ATPase vorher gemacht hat würde dabei nach und nach verloren gehen deswegen ist es clever getimt dass bei
  83. diesem Höhepunkt bei + 30 MV die Natriumkanäle sich auch wieder verschließen auch dieser Mechanismus mit
  84. dem die Natriumkanäle sich verschließen wurde schon in dem Moment getriggert als das schwellenpotenzial erreicht wurde
  85. aber ähnlich wie die Kaliumkanäle ist der Mechanismus relativ langsam und so klappt der langsam zu und verstopft dann
  86. den Natriumkanal ziemlich genau in dem Moment wo wir bei + 30 MV angekommen sind also super clever getimt das ganze
  87. und dieser Stopfen zum Verschluss der hat noch eine besondere Eigenschaft die gucken wir uns später noch mal an
  88. erstmal können wir jetzt weiter gucken bei unseren kaliumkanälen die dafür sorgen dass wir den absteigenden
  89. Schenkel von dem Aktionspotenzial hinkriegen dabei wird unsere z ja wieder negativer geladen das heißt sie wird
  90. wieder polarisiert das nennt man dann die Repolarisation re für wieder also die wieder poollarisation die
  91. Kaliumkanäle sind dabei ein bisschen übereifrig im Prinzip müssen sie es ja eigentlich erstmal nur erreichen dass
  92. unsere Zelle wieder zu dem ruhemembranpotenzial kommt aber die meisten Kaliumkanäle verschließen sich
  93. erst ein bisschen später wieder und dadurch hat das Kalium noch mehr Zeit nach draußen zu strömen also noch mehr
  94. positive Ladung nach draußen und die Zelle wird noch ein bisschen negativer als diese - 70 mvolt dieses Überschießen
  95. nach unten das nennt man eine Hyperpolarisation aber nach einer gewissen Zeit verschließen sich dann
  96. auch alle Kaliumkanäle und dann kümmert sich die tapfere Natrium kaliumarpase und ein zwei der folgende Mechanismen
  97. darum dass wieder das ruhemembranpotenzial bei -70 MW erreicht wird und damit haben wir unser erstes
  98. Aktionspotenzial hergestellt das ganze geht übrigens verdammt flott die Depolarisation und Repolarisation das
  99. dauert nur so ein 2 Millisekunden bei den meisten Nervenzellen und die Hyperpolarisation dann oft ein paar
  100. Millisekunden mehr aber das ist echt eine sehr sehr flotte Angelegenheit und jetzt müssen wir uns noch zwei Dinge
  101. angucken zum einen noch mal genauer auf diesen Natriumkanal und dann wie unser so prächtig generiertes Aktionspotenzial
  102. dann eigentlich über das Axon weitergeschickt werden kann zu den nächsten Nervenzellen aber bevor wir
  103. dazu kommen können wir einmal kurz durchatmen ich möchte nämlich einen Moment kurz Werbung machen aber nicht
  104. irgendeine random Werbung sondern was was tatsächlich sehr gut zu dem Video passt nämlich sind diese schicken
  105. Abbildungen von kenab kenup falls es noch nicht kennt oder nicht mehr so genau kennt das ist eine große online
  106. Anatomie Lernplattform da gibt's Artikel und Abbildung zu wirklich allen Themen der Anatomie die gibt's sogar kostenlos
  107. muss man sich nur für registrieren aber dann kosten die Artikel und Abbildung nichts aber für die Leute die ganz gerne
  108. auch mal nicht nur Sachen lesen sondern auch mal was mit videoolernen gibt es als premiumfunktion zusätzlich auch noch
  109. Videos das kostet dann ein bisschen was aber da habe ich gleich auch noch einen rabattlink für euch bereit nur noch kurz
  110. der zwischeneinschub ein Aktionspotenzial das ist ja jetzt eigentlich nicht wirklich ein Anatomie
  111. Thema und das ist tatsächlich eine ziemlich frische Neuigkeit bei kenup dass es da jetzt auch physiologieinhalte
  112. gibt die sind noch nicht ganz so umfangreich wie die anatomieinhalte die es wirklich eigentlich komplett
  113. umfassend gibt aber das wird nach und nach ausgebaut und gibt schon einige echt schicke Abbildung dabei ich
  114. verlinke euch mal unten den Übersichtsartikel zur Physiologie wo man sich dann so weiter durchklicken kann zu
  115. den weiter Themen guckt da gerne mal rein und falls dann jetzt oder irgendwann später die premiumfunktion
  116. mit den Videos und auch mit Quizfragen für euch interessant werden sollten dann packe ich noch ein zweiten Link dazu das
  117. ist dann Rabattcode für 10% Rabatt auf die premiumfunktion dann müsst ihr einfach noch mal zurückkommen und auf
  118. den Link klicken und ja das ist es mit der Werbung danke an kenab fürs sponsorn von Video und wir Zoomen noch mal ganz
  119. nch rein auf unseren spannungsabhängigen Natriumkanal so sieht der beim ruhemembranpotenzial von - 70 MV aus da
  120. ist er verschlossen durch so ein zugeklappten Deckel aber wir wissen ja er ist theoretisch aktivierbar wenn dann
  121. das schwellenpotenzial erreicht wird dann klappt der Deckel auf super schnell und dann können die Natriumionen
  122. durchfließen ich find schon ziemlich cool wie das funktioniert dass diese Decke aufklappt dieser Kanal der hat
  123. nämlich Elemente in sich mit festen positiven Ladung und wenn das mitm Rand Potenzial positiver wird genau bis zum
  124. schwellenpotential dann reicht das um diese positiven Ladung nach draußen zu verschieben und dadurch ändert sich die
  125. konformirmation von dem Kanal der klappt auf und dann können die Natriumionen einströmen ziemlich raffiniert und
  126. gleichzeitig wird dann ja schon der zweite Verschluss ausgelöst der reinklappt und bei den etwa + 30 MV dann
  127. endlich ankommt und den Natrium Kanal verschließt und dieser zweite Verschluss der hat auch was ganz Spezielles an sich
  128. wenn der nämlich dann reingeklappt ist und den Natriumkanal dicht macht dann ist der Natriumkanal nicht einfach nur
  129. verschlossen sondern er ist auch noch inaktiviert das heißt diesem zweiten stopfen dem ist es völlig egal was für
  130. positive Potenziale ankommen der klappt da nicht wieder raus bis nicht einmal das ganze Aktionspotenzial bis zu Ende
  131. abgelaufen ist erst wenn das ruhemembranpotenzial wieder erreicht ist dann klappt der wieder raus der andere
  132. Decke ist dann wieder davor und dann kann das ganze wieder von vorne beginnen das wirkt vielleicht erstmal ein
  133. bisschen überkompliziert dass es zwei verschiedene Verschlussmechanismen gibt für den Kanal aber das ist ganz
  134. entscheidend denn solange dieser zweite stopfen drin ist der Kanal inaktiviert ist solange kann kein neues
  135. Aktionspotenzial ausgelöst werden deswegen nennt man diese Zeit auch die absolute Refraktärzeit also man sagt die
  136. Nervenzelle ist absolut refraktär in diesem Moment kompliziertes Wort heißt einfach nur dass egal was kommt in dem
  137. Moment kein neues Aktionspotenzial ausgelöst werden kann warum brauchen wir so eine Refraktärzeit die bremst sich ja
  138. aus wie viele Aktionspotenziale wir nacheinander generieren und durch das Axon schicken können ist ja eigentlich
  139. schade aber es gibt mehrere wichtige Gründe warum wir das brauchen ein ganz entscheidender ist um sicher zuustellen
  140. dass das Aktionspotenzial tatsächlich vorwärts in das Axon hineingeht und nicht von dort auch wieder rückwärts
  141. zurückkommt außerdem sorgt diese Refraktärzeit dafür dass zumindest ein gewisser Abstand immer besteht zwischen
  142. aktionspotenzialen und hilft damit den Nervenzellen sich nicht zu erschöpfen wenn jetzt völlig hyperaktiviert werden
  143. dann gibt's trotzdem eine gewisse Grenze an aktionspotenzialen die sie feuern können und so können Sie sich nicht oder
  144. zumindest nur sehr viel langsamer erschöpfen danach gibt's dann auch noch eine kurze relative refrakterzeit die
  145. ist ein bisschen weniger relevant das ist dann die Phase in der dieser Stopfen schon aus einigen von den natriumkanälen
  146. wieder raus ist die also wieder aktivierbar wären und der bei einigen aber noch drin steckt das passiert nicht
  147. so ganz gleichzeitig bei allen und in dem Moment könnte dann theoretisch schon wieder Aktionspotenzial ausgelöst werden
  148. und da kommt auch noch dazu dass das gleichzeitig in der Phase der Hyperpolarisation tion ist wo die Zelle
  149. also noch negativer ist das heißt es brauchen die im Moment sehr sehr starke erregende Potentiale damit es
  150. tatsächlich geschafft wird dann schon neues Aktionspotenzial auszulösen und das wäre dann tatsächlich so ein
  151. bisschen special weil dann ja nicht alle von unseren spannungsabhängigen natriumkanälen verfügbar sind das heißt
  152. das Aktionspotenzial würde in dem Fall so ein bisschen kleiner ausfallen weil nicht ganz so viel Natrium auf einmal
  153. reinströmt ansonsten sieht das aber trotzdem genauso aus wie alle anderen Aktionspotenziale und das ist die
  154. einzige so miniusnahme zu dieser alles oder nichtsreel die also nicht nur besagt dass alle Informationen in der
  155. Zelle einfach versickern außer wenn das schwellenpotenzial erreicht wird sondern auch noch dass wenn das
  156. schwellenpotenzial erreicht wird dass alle Aktionspotenziale fast perfekt gleich aussehen also in der Regel alle
  157. etwa so eine Amplitude so eine Höhe von 100 mvolt haben ne von den -70 bis + 30 und so eine Dauer von dem auf und
  158. absteigenden Teil von so etwa ein bis 2 Millisekunden so eine Frage habe ich noch die
  159. elektrische Informationsverarbeitung innerhalb der Nervenzelle die hatten wir ja aber wenn eigentlich jedes
  160. Aktionspotenzial genau gleich aussieht wie kann unsere Nervenzelle dann unterschiedliche Informationen
  161. übermitteln wenn immer genau das gleiche durch das Axon durchschießt das finde ich gar nicht so nahliegend da auf die
  162. Lösung zu kommen aber das Geheimnis liegt im zeitlichen Ablauf nicht innerhalb von einem Aktionspotenzial
  163. aber so nerven Zelle kann ja einfach ganz ganz viele Aktionspotenziale hintereinander senden ne durch die
  164. Refraktärzeit ist begrenzt wie schnell das nächste Aktionspotenzial geschickt werden kann aber wenn die z.B bei 4
  165. Millisekunden liegt dann ist nach 4 Millisekunden alles wieder beim Alten und die Nervenzelle kann das nächste
  166. Aktionspotenzial losschießen und dann kann unsere Nervenzelle theoretisch bis zu 250 Aktionspotenziale pro Sekunde in
  167. die Achsen schießen und zumindest in unserem fernnervensystem ist dabei auch meistens mehr mehr also wenn die
  168. hertplatte besonders heiß ist oder der Klingelton vom Wecker morgens besonders laut ist dann schicken die Nervenzellen
  169. einfach ganz ganz schnell ganz viele Aktionspotenziale in Richtung von unserem Gehirn um da Aufmerksamkeit zu
  170. erlangen in unserem Gehirn selber ist es dann ein bisschen komplizierter da ist es nicht mehr einfach so dass bei der
  171. komplexen Informationsverarbeitung eine besonders wichtige Information sich dadurch ausdrückt dass sie ganz schnell
  172. ganz viele Aktionspotenziale generiert sondern da geht's dann mehr ums genaue Timing und ums Zusammenspiel von
  173. verschiedensten Nervenzellen im Netzwerk da gibt's dann auch manche die super schnell Aktionspotenziale feiern können
  174. bis zu 800 pro Sekunde oder andere die da viel zögerlicher sind und die auch immer träger werden also auch das ein
  175. Element davon wie Information in unserem Nervensystem verarbeitet und übertragen werden okay jetzt haben wir ein
  176. Aktionspotenzial aber genau an dieser Stelle im iniizalsegment da bringt es uns noch reiglich wenig das muss ja
  177. durch das Axon weitergeleitet werden und das ist gar nicht so einfach obwohl so ein Aktionspotenzial so stark ist obwohl
  178. das ein Ausschlag von 100 mvolt in der Amplitude ist kann der in so einem Axon relativ schnell wieder verpuffen wenn
  179. der einfach passiv weitergeleitet wird deswegen muss das Aktionspotenzial in jedem Abschnitt wieder neu generiert
  180. werden und das passiert auch ne im nächsten membranabschnitt vom Axon sind wieder die spannungsabhängigen Natrium
  181. und Kaliumkanäle und wenn das Aktionspotenzial an der einen Stelle entsteht da ja ganz positiv dadurch wird
  182. auch ein Stück weiter das schwellenpotenzial erreicht und dadurch öffnen sich auch da die
  183. spannungsabhängigen Natriumkanäle und das gleiche was wir an der ersten Stelle gemacht haben passiert auch da es
  184. entsteht ein Aktionspotenzial und dann an der nächsten Stelle an der nächsten Stelle und so weiter wie so eine ewige
  185. laolaw und weil die Aktionspotenziale alle immer gleich groß sind verpufft die Information dabei nicht sondern kann
  186. quasi über beliebig lange Strecken so weiter transportiert werden das einzige Problem dabei ist dass das zum einen
  187. nicht besonders flott ist wenn man das an jeder Stelle neu generieren muss und dass das extrem viel Energieverbrauch ne
  188. die Arme Natrium Kalium atpaso muss an jeder einzelnen Stelle immer wieder das Gleichgewicht herstellen zwischen den
  189. Ionen die daadurch defundiert sind das ist nicht so ideal da könnte unser Gehirn nicht so besonders komplex
  190. Arbeiten wahrscheinlich deswegen gibt es den Trick dass die meisten uns Axone super isoliert sind durch die
  191. sogenannten mölinscheiden von glierzellen entweder von oligodendrizyden oder von schwannzellen
  192. ist egal die Schlingen sich oder ihre Fortsätze um das Axon und machen damit so eine richtig schöne dicke
  193. Isolationsschicht außenrum in diesen isolierten Abschnitten vom Axon kann dieser starke positive Ausschlag von
  194. unserem Aktionspotenzial jetzt ziemlich effizient passiv weitergeleitet werden also im Prinzip das gleiche was in den
  195. nendriten passiert nur dass hier das Potenzial viel größer ist und dass die Isolation super ist der Durchmesser von
  196. den Aktionen zusätzlich auch noch oft größer dadurch kommt das Potenzial ziemlich flott ziemlich effizient ein
  197. gutes Stück voran aber nach einer gewissen Strecke würde es trotzdem versiegen und deswegen gibt es oft in so
  198. Abständen von etwa 1 mm kleine Lücken in der Isolationsschicht das sind die sogenannten ronviischen schnürringe und
  199. speziell an diesen Stellen sind wieder ganz ganz viele von unseren geliebten spannungsabhängigen Natrium und
  200. kaliumkanälen und sobald an dieser Stelle das schwellenpotenzial erreicht wird kann da also das Aktionspotenzial
  201. wieder neu generiert werden und dann wieder passiv aber relativ flott und effizient durch die schöne dicke
  202. Isolierung weiter durch das Aktion geschickt werden wieder bis zum nächsten schnüring und dadurch springt das
  203. Aktionspotenzial dann quasi von schnüring zu schnüring ziemlich flott durch das Axon dadurch können
  204. leitungsgeschwindigkeiten von über 100 m pro Sekunde also von über 360 kmh erreicht werden und das Ganze kann sogar
  205. in Aktionen die teilweise über 1 Meter lang gehen aufrecht halten werden aber bei den unmölinisierten
  206. Phasern ist das ziemlich langsam weil es die ganze Zeit neu generiert werden muss diese Unterschiede in der
  207. Leitungsgeschwindigkeit die merkt man tatsächlich auch im echten Leben oft auch eher leidvoll das sind nämlich vor
  208. allen Dingen unsere Schmerz und temperaturfasern falls ihr euch also schon mal gefragt habt warum man wenn
  209. man so ungeschickt ist auf eine heiße hertplatte oder irgendwas anderes viel zu heißes zu fassen warum man dann immer
  210. erst irgendwie eine Sekunde zu spät merkt dass es so heiß ist und dann die Hand erst zurückzieht wenn man sich
  211. schon ein bisschen verbrannt hat das liegt daran dass die Schmerz und temperaturinformation über solche
  212. billigen unmölinisierten Axone laufen muss und dadurch leider echt ein bisschen zu lange braucht bis es
  213. irgendwann bei unserem Rückenmark angekommen ist ich hoffe die Infos aus diesem Video
  214. sind in eurem Gehirn gut angekommen haben dort wunderbare Aktionspotenziale generiert den elektrischen den
  215. aktionspotenzialteil den haben wir damit jetzt vergesst nicht die Links zu kenup zu den physiologieartikeln und für 10 %
  216. Rabatt auf die Videos die quizfunktion und dann sehen wir uns vielleicht in einem der nächsten Videos z.B über die
  217. Neurotransmitter wenn das Aktionspotenzial nämlich am Ende des Axons in den Synapsen ankommt dann wird
  218. die Information davon elektrisch in chemisch umgewandelt in unsere diversen bekannten oder unbekannten
  219. Neurotransmitter dazu habe ich auch ein schickes Video gemacht das verlinke ich euch hier und damit adie

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