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Normalverteilung / Gaußverteilung

Mathe - simpleclub5:17 1 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
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  1. heißt bestimmt wieder normal und am Ende hat's damit mal so gar nichts zu tun. Nichts als Lügengeschichten. Leute, ihr werdet es nicht glauben. Diesmal hat's
  2. wirklich was mit Normal sein zu tun. Glaubt ihr nicht oder doch? Wir lösen es auf. [Musik]
  3. Zuerst mal, falls ihr wegen der Gausverteilung hier seid, das ist genau das gleiche. Falls ihr wegen irgend so einer Glockenkurve da seid, auch
  4. richtig. Aber was ist das denn jetzt genau und warum heißt die Normalverteilung? Und vor allem, wie rechnet man damit? So sehen so Dinger
  5. z.B. aus. Warum heißt das Normalverteilung? Wenn euer Lehrer eine Klausur benotet und dann für jede Note guckt, wie oft die vorkommt. Das Bild,
  6. das er dann kriegt, sieht ähnlich wie das da aus. Die mittelguten Noten gibt's am meisten. Paar hat ein Blackout oder einfach keinen Bock auf das Fahren und
  7. deshalb halt ein bisschen schlechtere Noten. Und klar, ein paar Überflieger gibt's auch immer. Meistens wird eine Normalverteilung genau zu dem Zweck
  8. benutzt, Häufigkeiten von Sachen darzustellen. Deshalb schauen wir uns die Formel von so einer Verteilung mal an. Sieht mega
  9. kompliziert aus, ist aber gar nicht so schlimm. Also nicht erschrecken, so sieht die Formel aus. Erst vorne so ein Vorfaktor mit 1 durch die Wurzel aus 2 x
  10. pi mal so ein komisches Sigma hoch 2. Der Teil ist für die Normierung zuständig. Was das bedeutet, sagen wir gleich. Durch den liegen alle
  11. Funktionswerte zwischen 0 und 1. Dann so ein E hochterm. E hoch - ein/ Klammer auf x- so ein komisches durch noch mal das Sigma hoch 2. Der Funktionswert gibt
  12. die Häufigkeit von x an. Was sagen die zwei komischen Konstanten? Das Mühe ist leichter zu erklären. Das ist der Erwartungswert. Das ist der Wert von x,
  13. der die größte Häufigkeit hat. Ah ja, gucken wir es im Diagramm an. Derwartungswert ist dann der Hochpunkt, weil das ist ja wohl das x mit größter
  14. Häufigkeit. Bei der blauen Kurve ist der Erwartungswert also 0. Der Fall x = 0 tritt also mit der größten Häufigkeit = 0,4 auf. Top Geschicht. Was sagt uns d
  15. andere Dingens? Das Sigma. Das Sigma gibt die Standartabweichung an. Was soll das sein? Ihr seht ja, zwar wird der Erwartungswert mit der höchsten
  16. Wahrscheinlichkeit getroffen, aber die Werte drumrum kommen ja auch vor. Es gilt, je kleiner die Standardabweichung, desto kleiner ist die Häufigkeit von
  17. anderen Werten als dem Erwartungswert. Also in kurz. Je kleiner das Sigma, desto schmaler wird die Kurve, weil Werte neben dem Erwartungswert werden
  18. jetzt seltener angenommen. Fon(x) ist da kleiner. Die Kurve sieht schmaler aus. Ach, gucken wir es uns doch mal in der Kurve an. Die blaue Kurve sieht schmaler
  19. aus als die beiden anderen. Die hat also eine kleinere Standardabweichung. Formal sind zwei sigma der Abstand zwischen den beiden Wendepunkten von der
  20. Kurve. Vorhin hatten wir was von Normierung gesagt, dafür wurde der Term da vorne dran gemacht. Man hat nämlich festgelegt, die Fläche unter allen
  21. Normalverteilungen soll gleich groß sein. Also das hier unter der blauen ist genauso groß wie die Fläche unter der roten. Die haben nämlich alle den
  22. Flächeninhalt 1. Und jetzt was ganz Wichtiges. Wenn ihr die Fläche zwischen zwei x-Werten anschaut, wie hier z.B. zwischen -2 und 2, dann ist die Fläche
  23. die Wahrscheinlichkeit, dass euer x-Wert in dem Bereich liegt. Die ganze Fläche ist ja 1, haben wir hier gesehen. Wie groß ist dann diese Fläche? Sagen wir
  24. einfach mal ca. ein/H/b. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass x zwischen -2 und 2 liegt, ca. 50%. Warum das mit der Fläche so ist, ist ziemlich
  25. kompliziert. Müsst uns einfach mal glauben. Nur meistens sehen so Fragen so aus. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass x kleiner als
  26. irgendeine Zahl A ist? Die Wahrscheinlichkeit ist ja die Fläche drunter, haben wir gerade gesehen. Fläche unter der Kurve bedeutet immer
  27. Integral. Aber da man das Integral nicht mal so einfach bilden kann, haben ganz schlaue Leute den Kram auf eine Funktion f vereinfacht. Da setzt man a - durchσ
  28. ein. Machen wir mal ein Beispiel. A ist 51, my 40 und Sigma soll einfach mal 12,5 sein. Da kommt dann f von 0,8 raus. Aber was ist jetzt f von 0,88 für eine
  29. Wahrscheinlichkeit? Für die ganzen Fes gibt's Tabellen, z.B. auf Wikipedia. Der Link steht in der Beschreibung. Also suchen wir mal unser Fe von 0,88.
  30. Dann nehmt ihr die Zahl bis zur ersten Stelle nach dem Komma und sucht die richtige Zeile, also 0,8. Mit der zweiten Nachkommerstelle sucht er die
  31. richtige Spalte, also wieder eine Acht. Und voila, das was in dem Feld dann steht, ist eure Wahrscheinlichkeit. Eine Sache noch kurz. Was, wenn in dem F was
  32. Negatives steht? Ganz einfach. F von -12 = 1 - F von 12. So, für alle, für die das am Ende noch zu schnell ging, hier noch eine Übungsaufgabe. In eurer Schule
  33. gibt's manche Größen oft, andere fast gar nicht. Insgesamt sind die Größen aber normal verteilt. Euer Erwartungswert ist dabei 174 cm. Die
  34. Standardabweichung seiσ = 8. Jetzt ist die Frage, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewählter aus eurer Schule zwischen
  35. 170 und 1090 ist? Versucht's mal hinzukriegen. Wie immer gibt's die Lösung morgen. Einfach hier rechts klicken und ab geht die Post. Guten
  36. Rutsch und ciao.

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