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Unspezifische Immunabwehr (Zellen, Komplementsystem) - Immunsystem einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 103 Zeilen
- täglich kommen wir mit einer Vielzahl an infektiösen Mikroorganismen wie Bakterien Viren Parasiten oder auch
- Pilzen in Kontakt dennoch ist dies für uns in den meisten Fällen keinen größeres Problem da unser Immunsystem
- mit Hilfe von unspezifischen und spezifischen Abwehrmechanismen den Körper in der Regel wirksam vor
- Infektionen schützen kann in diesem Video werden wir uns den ersten Teil des Immunsystems anschauen nämlich die
- angeborene und spezifische Immunantwort hierbei werden wir uns als erstes den verschiedenen Zellen widmen die dabei
- eine Rolle spielen im Anschluss gehen wir dann auf die humoralen Faktoren ein darunter fällt zum Beispiel das
- Komplementsystem viel Spaß prinzipiell lässt sich das Immunsystem in zwei Systeme einteilen zum einen wäre
- da die unspezifische Immunantwort die bereits seit der Geburt vorhanden ist im Gegensatz dazu bildet sich die
- spezifische Immunantwort erst im Laufe des Lebens aus und ist somit erworben beide Systeme besitzen sowohl zelluläre
- Bestandteile als auch humorale zu den humoralen Faktoren zählen Proteine die im Blut zirkulieren und damit
- verschiedene Funktionen erfüllen können wie bereits zu Beginn erwähnt schauen wir uns in diesem Video die
- unspezifische Immunantwort an für die spezifische Immunantwort wird es später noch ein eigenes Video geben also
- schauen wir uns doch mal den Weg eines Bakteriums in den Körper an da man daran ganz gut veranschaulichen kann wie nun
- die unspezifische Immunantwort abläuft äußere Barriere wie eine intakte Haut oder Schleimhäute verhindern auf eine
- ganz simple Art das Eindringen von Mikroorganismen ebenfalls befinden sich im Schleim der Atemwege beziehungsweise
- im Speichel verschiedene Infektabwehr eine Substanzen wie zum Beispiel Spalten Enzyme wie das Lysozym ist diese erste
- äußere Barriere nun in irgendeiner Form geschwächt zum Beispiel aufgrund einer Schürfwunde können Bakterien diese
- Eintrittspforte nutzen um in den Körper zu gelangen Leukozyten die sich bereits zufällig im Gewebe aufgehalten haben
- sorgen nun durch die Ausschüttung verschiedener Botenstoffe dafür dass schnell eine Immunantwort eingeleitet
- wird vereinfacht gesprochen findet nun ein Austritt von Immunzellen aus dem Blutgefäßen ins verletzte Gewebe statt
- die ausgeschütteten bodenstoffe aktivieren das Endothel der Blutgefäße wodurch nun Leukozyten daran haften
- bleiben und entlang der Gefäßwand rollen bis sie schließlich eine feste Bindung eingehen der letzte Schritt die
- sogenannte diapdose bezeichnet dann den Austritt der Zellen in das Gewebe doch welche Zellen sind das nun die an der
- ersten schnellen aber noch unspezifischen Immunantwort beleidigt sind zu den Leukozyten also
- den weißen Blutkörperchen die für die unspezifische Immunantwort eine entscheidende Rolle spielen zählen die
- Granulozyten die Monozyten und Makrophagen sowie die natürlichen Killerzellen einen Großteil der
- Leukozyten im Blut sind neutrophile Granulozyten als Phagozyten also Fresszellen stellen sie eine wichtige
- Säule in der unspezifischen immunabwehrter sie besitzen wie die Monozyten bzw Makrophagen spezielle
- Rezeptoren die sogenannten pattern Nation resepters mit denen sie pathogene erkennen können auf diese Weise sind Sie
- in der Lage schnell aber nicht fehlerfrei zwischen selbst und fremd bzw gefährlich zu unterscheiden bekannte
- Vertreter dieser patternischen Resets sind die toll like respeters nachdem ein pathogen erkannt worden ist kann es zum
- Beispiel mittels phagozidose und schädlich gemacht werden als phagozidose bezeichnet man den Prozess bei dem ein
- Mikroorganismus in die im Vorteile aufgenommen und anschließend abgebaut wird ein weiterer Abwehrmechanismus der
- neutrophilen Granulozyten ist außerdem die Freisetzung von bakteriziden also Bakterien abtötenden Stoffen die
- eosinophilen Granulozyten haben ihren Namen dadurch erhalten da sie mit Hilfe des Farbstoffs Eosin rötlich eingefärbt
- werden können auffällig sind dadurch die rötlichen kugelförmigen Strukturen im Zytoplasma die sogenannten Granula die
- verschiedene spaltene Enzyme enthalten besonders in der Abwehr und Abtötung von Parasiten sowie Würmern spielen diese
- Zellen eine entscheidende Rolle indem sie den zytotoxischen Inhalt ihrer Granola freisetzen die basophilen
- Granola die sich unter den Mikroskop dunkelblau darstellen sind auch bei den Base vielen Granulozyten ausschlaggebend
- für Ihren Namen und enthalten sowohl Histamin als auch Heparin bei einer allergischen Reaktion entleeren diese
- Zellen ihre Granola wodurch z.B Histamin als entzündungsmediator dafür sorgt dass sich die Gefäße erweitern Schleimhäute
- anschwellen aber auch die Bronchien verengen sich die Monozyten sowie Makrophagen sind ebenfalls wichtige
- Pfeiler der angeborenen und spezifischen Immunantwort was mich am Anfang oft etwas durcheinander gebracht hat war was
- genau der Unterschied zwischen den beiden ist da man die Begriffe oft im selben Kontext liest wie bei Immobilien
- ist auch hier das Zauberwort die Lage am Anfang handelt es sich bei Monozyten um FREI zirkulierende Zellen im Blut nach
- ca 2 bis 3 Tagen wandern sie in verschiedene Gewebe ein und differenzieren sich dort zu Ort
- ständigen Makrophagen diese Ort ständigen Makrophagen haben zum Teil auch eigene Namen wie z.B die
- kupferzellen in der Leber die alveolar Makrophagen in der Lunge oder die osteoplasten im Knochen doch was ist nun
- nicht Funktion dieser Zellen wie die neutrophilen Granulozyten sind auch die Monozyten bzw Makrophagen in der Frage
- Mikroorganismen mit Hilfe ihres pattern recognition receptors zu erkennen mittels Phagozytose oder Ausschüttung
- von zytotoxischen Substanzen können diese dann ausgeschaltet werden weiterhin können Sie die lokale
- Entzündungsreaktion verstärken indem sie verschiedene bodenstoffe wie Interleukine oder Interferone freisetzen
- außerdem sind die Monozyten bzw Makrophagen in der Lage gezielt die Helferzellen zu aktivieren dabei
- präsentieren sie den Helferzellen direkt Fragmente von Mikroorganismen welche sie mittels Phagozytose aufgenommen haben
- durch diese Präsentation von Antigen wird die spezifische Immunantwort in Gang gesetzt so die letzte Zellart die
- noch fehlt sind die natürlichen Killerzellen oft werden sie auch einfach nur als mk-zellen abgekürzt das
- Besondere an dieser Zelle hat ist dass sie in der Lage sind Virus infizierte beziehungsweise entartete Zellen zügig
- zu erkennen und abzutöten das Prinzip wie die Zellen das schaffen ist dabei euch raffiniert also mit wenigen
- Ausnahmen wie zum Beispiel den Erythrozyten besitzt jede Zelle in unserem Körper ein ganz bestimmtes
- zelloberflächenmolekül das Mac 1 Protein das mac1 Protein funktioniert nun wie eine Art Ausweis der den Zellen des
- Immunsystems sagt hey ich bin eine normale Körperzelle und mir geht es gut dieser besondere MHC 1 Komplex
- präsentiert nämlich Fragmente von Proteinen aus der jeweiligen Zelle bei einer Virus infizierten Zelle würden so
- z.B auch virale Protein Bestandteile präsentiert werden wodurch die spezifische Immunantwort in Form der
- tele-infozyten diese Zellen abtöten würden einige Viren und entartete Zellen sind aber jetzt in der Lage weniger oder
- sogar gar keine MHC 1 Proteine zu bilden wodurch sie vor der Abtötung durch telemfuzzyten zunächst geschützt werden
- jetzt kommen allerdings endlich unsere natürlichen Killerzellen ins Spiel die immer dann aktiviert werden wenn Zellen
- der MHC 1 Komplex fehlt beziehungsweise eine zu geringe Anzahl davon vorhanden ist das Ergebnis ist dann wie wir hier
- sehen können eine Abtötung der jeweiligen Zelle doch wie sieht es nun mit den nicht-zellulären Bestandteilen
- also dem humoralen Aspekt aus wenn wir noch mal zurück zu unserem Beispiel vom Anfang gehen können wir erkennen dass
- bestimmte körpereigene Proteine sich bereits an die Bakterien angelagert haben was wir hier sehen ist Teil des
- komplimentsystems das komplimentsystem umfasst eine Reihe von Proteinen die sich gegenseitig kaskadenartig
- beeinflussen zu den Aufgaben des Komplementsystems gehört es die Entzündungsreaktion zu verstärken indem
- bestimmte Faktoren zum Beispiel die Gefäß Durchlässigkeit und weite steigern außerdem locken einige Faktoren weitere
- Immunzellen an eine weitere Funktion des Komplementsystems ist die obsionierung von pathogen optionierung bedeutet dass
- ein Krankheitserreger wie bei unserem Beispiel vorhin mit einem komplementfaktor markiert wird wodurch
- Fresszellen diese leichte erkennen und phagozieren können die letzte wichtige Aufgabe ist das auch das
- komplement-system an sich in der Lage ist Bakterien direkt zu zerstören hierfür wird ein sogenannter Membran
- angriffskomplex gebildet wodurch puren in der Membran der Bakterien entstehen schauen wir uns jetzt einmal an wie das
- Komplementsystem eigentlich arbeitet insgesamt gibt es drei verschiedene Wege wie man es aktivieren kann und alle drei
- Wege enden in eine gemeinsame Endstrecke die sogenannte klassische Aktivierung beginnt dadurch dass komplementfaktor C1
- an einen Komplex aus Antigen und Antikörper bindet im Anschluss erfolgt die Spaltung von Faktor C4 in zwei neue
- Anteile nämlich Faktor C4 a und C4 B auch Faktor C2 wird erhalten wodurch ebenfalls c2a und c2b entstehen wie wir
- sehen können lagern sich c4b und c2b zusammen und bilden dadurch ein Komplex die sogenannte c3-konvertase die den
- komplementfaktor C3 Spalten wird dies stellt die gemeinsame Endstrecke aller drei aktivierungswege da das kann man
- sich auch ganz gut mit folgender Eselsbrücke merken alle drei aktivierungswege führen dazu dass
- complimentfaktor C3 gespalten wird die nächste aktivierungsform des Komplementsystems ist der Lektine Weg
- dieser ähnelt sehr stark dem klassischen Weg die einzige Ausnahme ist hier dass die Spaltung von C4 und C2 nicht durch
- C1 erfolgt sondern durch das Mannose bindende Lektine Lektine sind Proteine die gezielt an bestimmte Kohlenhydrate
- binden können in unserem Fall bindet dieses lektin nun an bestimmte kohlenhy Art Strukturen die in der Bakterien
- Zellwand vorkommen auch hier ist nach der Spaltung von C4 und C2 wieder die gemeinsame Endstrecke die Bildung der
- c3-konverter der letzte aktivierungsweg beginnt dadurch dass c3b entsteht entweder spontan oder durch die
- gemeinsame Endstrecke dieses c3b bindet dann im Anschluss an ein pathogen als nächstes befindet sich zusätzlich Faktor
- B daran und wird durch Faktor die gespalten ich weiß das sind jetzt nicht gerade die einprägsamsten Namen zum
- Schluss entsteht wieder ein Komplex der Faktor C3 spaltet das letzte was jetzt noch fehlt ist die gemeinsame Endstrecke
- des Komplementsystems und keine Sorge ich kann euch beruhigen diese ist deutlich simpler aufgebaut als die drei
- aktivierungsschritte wie wir bereits gesehen haben kann die C3 konvertase auf zwei Arten gebildet werden die Funktion
- ist aber bei beiden Varianten die gleiche nämlich die Spaltung von C3 c3a wie auch die anderen gespaltenen
- Faktoren mit einem kleinem a wirkt als entzündungsmediator und versteckt damit die lokale Entzündungsreaktion im Gewebe
- c3b bindet wiederum an den C3 spaltenden Komplex wodurch nun die C5 Kommentare gebildet wird welche wie zu erwarten den
- Faktor C5 spaltet der letzte Schritt ist nun das c5b sich mit dem komplementfaktoren C6 bis C9 verbindet
- um so einen Membran angriffskomplex zu bilden auf diese Weise entstehen Poren in der Membran der Zielzelle wodurch sie
- schließlich abgetötet wird ich hoffe dir hat dieses Video über die unspezifische Immunantwort geholfen wenn du mehr
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