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Unspezifische Immunabwehr (Zellen, Komplementsystem) - Immunsystem einfach erklärt

Einfach Medizin12:35 103.808 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 103 Zeilen
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  1. täglich kommen wir mit einer Vielzahl an infektiösen Mikroorganismen wie Bakterien Viren Parasiten oder auch
  2. Pilzen in Kontakt dennoch ist dies für uns in den meisten Fällen keinen größeres Problem da unser Immunsystem
  3. mit Hilfe von unspezifischen und spezifischen Abwehrmechanismen den Körper in der Regel wirksam vor
  4. Infektionen schützen kann in diesem Video werden wir uns den ersten Teil des Immunsystems anschauen nämlich die
  5. angeborene und spezifische Immunantwort hierbei werden wir uns als erstes den verschiedenen Zellen widmen die dabei
  6. eine Rolle spielen im Anschluss gehen wir dann auf die humoralen Faktoren ein darunter fällt zum Beispiel das
  7. Komplementsystem viel Spaß prinzipiell lässt sich das Immunsystem in zwei Systeme einteilen zum einen wäre
  8. da die unspezifische Immunantwort die bereits seit der Geburt vorhanden ist im Gegensatz dazu bildet sich die
  9. spezifische Immunantwort erst im Laufe des Lebens aus und ist somit erworben beide Systeme besitzen sowohl zelluläre
  10. Bestandteile als auch humorale zu den humoralen Faktoren zählen Proteine die im Blut zirkulieren und damit
  11. verschiedene Funktionen erfüllen können wie bereits zu Beginn erwähnt schauen wir uns in diesem Video die
  12. unspezifische Immunantwort an für die spezifische Immunantwort wird es später noch ein eigenes Video geben also
  13. schauen wir uns doch mal den Weg eines Bakteriums in den Körper an da man daran ganz gut veranschaulichen kann wie nun
  14. die unspezifische Immunantwort abläuft äußere Barriere wie eine intakte Haut oder Schleimhäute verhindern auf eine
  15. ganz simple Art das Eindringen von Mikroorganismen ebenfalls befinden sich im Schleim der Atemwege beziehungsweise
  16. im Speichel verschiedene Infektabwehr eine Substanzen wie zum Beispiel Spalten Enzyme wie das Lysozym ist diese erste
  17. äußere Barriere nun in irgendeiner Form geschwächt zum Beispiel aufgrund einer Schürfwunde können Bakterien diese
  18. Eintrittspforte nutzen um in den Körper zu gelangen Leukozyten die sich bereits zufällig im Gewebe aufgehalten haben
  19. sorgen nun durch die Ausschüttung verschiedener Botenstoffe dafür dass schnell eine Immunantwort eingeleitet
  20. wird vereinfacht gesprochen findet nun ein Austritt von Immunzellen aus dem Blutgefäßen ins verletzte Gewebe statt
  21. die ausgeschütteten bodenstoffe aktivieren das Endothel der Blutgefäße wodurch nun Leukozyten daran haften
  22. bleiben und entlang der Gefäßwand rollen bis sie schließlich eine feste Bindung eingehen der letzte Schritt die
  23. sogenannte diapdose bezeichnet dann den Austritt der Zellen in das Gewebe doch welche Zellen sind das nun die an der
  24. ersten schnellen aber noch unspezifischen Immunantwort beleidigt sind zu den Leukozyten also
  25. den weißen Blutkörperchen die für die unspezifische Immunantwort eine entscheidende Rolle spielen zählen die
  26. Granulozyten die Monozyten und Makrophagen sowie die natürlichen Killerzellen einen Großteil der
  27. Leukozyten im Blut sind neutrophile Granulozyten als Phagozyten also Fresszellen stellen sie eine wichtige
  28. Säule in der unspezifischen immunabwehrter sie besitzen wie die Monozyten bzw Makrophagen spezielle
  29. Rezeptoren die sogenannten pattern Nation resepters mit denen sie pathogene erkennen können auf diese Weise sind Sie
  30. in der Lage schnell aber nicht fehlerfrei zwischen selbst und fremd bzw gefährlich zu unterscheiden bekannte
  31. Vertreter dieser patternischen Resets sind die toll like respeters nachdem ein pathogen erkannt worden ist kann es zum
  32. Beispiel mittels phagozidose und schädlich gemacht werden als phagozidose bezeichnet man den Prozess bei dem ein
  33. Mikroorganismus in die im Vorteile aufgenommen und anschließend abgebaut wird ein weiterer Abwehrmechanismus der
  34. neutrophilen Granulozyten ist außerdem die Freisetzung von bakteriziden also Bakterien abtötenden Stoffen die
  35. eosinophilen Granulozyten haben ihren Namen dadurch erhalten da sie mit Hilfe des Farbstoffs Eosin rötlich eingefärbt
  36. werden können auffällig sind dadurch die rötlichen kugelförmigen Strukturen im Zytoplasma die sogenannten Granula die
  37. verschiedene spaltene Enzyme enthalten besonders in der Abwehr und Abtötung von Parasiten sowie Würmern spielen diese
  38. Zellen eine entscheidende Rolle indem sie den zytotoxischen Inhalt ihrer Granola freisetzen die basophilen
  39. Granola die sich unter den Mikroskop dunkelblau darstellen sind auch bei den Base vielen Granulozyten ausschlaggebend
  40. für Ihren Namen und enthalten sowohl Histamin als auch Heparin bei einer allergischen Reaktion entleeren diese
  41. Zellen ihre Granola wodurch z.B Histamin als entzündungsmediator dafür sorgt dass sich die Gefäße erweitern Schleimhäute
  42. anschwellen aber auch die Bronchien verengen sich die Monozyten sowie Makrophagen sind ebenfalls wichtige
  43. Pfeiler der angeborenen und spezifischen Immunantwort was mich am Anfang oft etwas durcheinander gebracht hat war was
  44. genau der Unterschied zwischen den beiden ist da man die Begriffe oft im selben Kontext liest wie bei Immobilien
  45. ist auch hier das Zauberwort die Lage am Anfang handelt es sich bei Monozyten um FREI zirkulierende Zellen im Blut nach
  46. ca 2 bis 3 Tagen wandern sie in verschiedene Gewebe ein und differenzieren sich dort zu Ort
  47. ständigen Makrophagen diese Ort ständigen Makrophagen haben zum Teil auch eigene Namen wie z.B die
  48. kupferzellen in der Leber die alveolar Makrophagen in der Lunge oder die osteoplasten im Knochen doch was ist nun
  49. nicht Funktion dieser Zellen wie die neutrophilen Granulozyten sind auch die Monozyten bzw Makrophagen in der Frage
  50. Mikroorganismen mit Hilfe ihres pattern recognition receptors zu erkennen mittels Phagozytose oder Ausschüttung
  51. von zytotoxischen Substanzen können diese dann ausgeschaltet werden weiterhin können Sie die lokale
  52. Entzündungsreaktion verstärken indem sie verschiedene bodenstoffe wie Interleukine oder Interferone freisetzen
  53. außerdem sind die Monozyten bzw Makrophagen in der Lage gezielt die Helferzellen zu aktivieren dabei
  54. präsentieren sie den Helferzellen direkt Fragmente von Mikroorganismen welche sie mittels Phagozytose aufgenommen haben
  55. durch diese Präsentation von Antigen wird die spezifische Immunantwort in Gang gesetzt so die letzte Zellart die
  56. noch fehlt sind die natürlichen Killerzellen oft werden sie auch einfach nur als mk-zellen abgekürzt das
  57. Besondere an dieser Zelle hat ist dass sie in der Lage sind Virus infizierte beziehungsweise entartete Zellen zügig
  58. zu erkennen und abzutöten das Prinzip wie die Zellen das schaffen ist dabei euch raffiniert also mit wenigen
  59. Ausnahmen wie zum Beispiel den Erythrozyten besitzt jede Zelle in unserem Körper ein ganz bestimmtes
  60. zelloberflächenmolekül das Mac 1 Protein das mac1 Protein funktioniert nun wie eine Art Ausweis der den Zellen des
  61. Immunsystems sagt hey ich bin eine normale Körperzelle und mir geht es gut dieser besondere MHC 1 Komplex
  62. präsentiert nämlich Fragmente von Proteinen aus der jeweiligen Zelle bei einer Virus infizierten Zelle würden so
  63. z.B auch virale Protein Bestandteile präsentiert werden wodurch die spezifische Immunantwort in Form der
  64. tele-infozyten diese Zellen abtöten würden einige Viren und entartete Zellen sind aber jetzt in der Lage weniger oder
  65. sogar gar keine MHC 1 Proteine zu bilden wodurch sie vor der Abtötung durch telemfuzzyten zunächst geschützt werden
  66. jetzt kommen allerdings endlich unsere natürlichen Killerzellen ins Spiel die immer dann aktiviert werden wenn Zellen
  67. der MHC 1 Komplex fehlt beziehungsweise eine zu geringe Anzahl davon vorhanden ist das Ergebnis ist dann wie wir hier
  68. sehen können eine Abtötung der jeweiligen Zelle doch wie sieht es nun mit den nicht-zellulären Bestandteilen
  69. also dem humoralen Aspekt aus wenn wir noch mal zurück zu unserem Beispiel vom Anfang gehen können wir erkennen dass
  70. bestimmte körpereigene Proteine sich bereits an die Bakterien angelagert haben was wir hier sehen ist Teil des
  71. komplimentsystems das komplimentsystem umfasst eine Reihe von Proteinen die sich gegenseitig kaskadenartig
  72. beeinflussen zu den Aufgaben des Komplementsystems gehört es die Entzündungsreaktion zu verstärken indem
  73. bestimmte Faktoren zum Beispiel die Gefäß Durchlässigkeit und weite steigern außerdem locken einige Faktoren weitere
  74. Immunzellen an eine weitere Funktion des Komplementsystems ist die obsionierung von pathogen optionierung bedeutet dass
  75. ein Krankheitserreger wie bei unserem Beispiel vorhin mit einem komplementfaktor markiert wird wodurch
  76. Fresszellen diese leichte erkennen und phagozieren können die letzte wichtige Aufgabe ist das auch das
  77. komplement-system an sich in der Lage ist Bakterien direkt zu zerstören hierfür wird ein sogenannter Membran
  78. angriffskomplex gebildet wodurch puren in der Membran der Bakterien entstehen schauen wir uns jetzt einmal an wie das
  79. Komplementsystem eigentlich arbeitet insgesamt gibt es drei verschiedene Wege wie man es aktivieren kann und alle drei
  80. Wege enden in eine gemeinsame Endstrecke die sogenannte klassische Aktivierung beginnt dadurch dass komplementfaktor C1
  81. an einen Komplex aus Antigen und Antikörper bindet im Anschluss erfolgt die Spaltung von Faktor C4 in zwei neue
  82. Anteile nämlich Faktor C4 a und C4 B auch Faktor C2 wird erhalten wodurch ebenfalls c2a und c2b entstehen wie wir
  83. sehen können lagern sich c4b und c2b zusammen und bilden dadurch ein Komplex die sogenannte c3-konvertase die den
  84. komplementfaktor C3 Spalten wird dies stellt die gemeinsame Endstrecke aller drei aktivierungswege da das kann man
  85. sich auch ganz gut mit folgender Eselsbrücke merken alle drei aktivierungswege führen dazu dass
  86. complimentfaktor C3 gespalten wird die nächste aktivierungsform des Komplementsystems ist der Lektine Weg
  87. dieser ähnelt sehr stark dem klassischen Weg die einzige Ausnahme ist hier dass die Spaltung von C4 und C2 nicht durch
  88. C1 erfolgt sondern durch das Mannose bindende Lektine Lektine sind Proteine die gezielt an bestimmte Kohlenhydrate
  89. binden können in unserem Fall bindet dieses lektin nun an bestimmte kohlenhy Art Strukturen die in der Bakterien
  90. Zellwand vorkommen auch hier ist nach der Spaltung von C4 und C2 wieder die gemeinsame Endstrecke die Bildung der
  91. c3-konverter der letzte aktivierungsweg beginnt dadurch dass c3b entsteht entweder spontan oder durch die
  92. gemeinsame Endstrecke dieses c3b bindet dann im Anschluss an ein pathogen als nächstes befindet sich zusätzlich Faktor
  93. B daran und wird durch Faktor die gespalten ich weiß das sind jetzt nicht gerade die einprägsamsten Namen zum
  94. Schluss entsteht wieder ein Komplex der Faktor C3 spaltet das letzte was jetzt noch fehlt ist die gemeinsame Endstrecke
  95. des Komplementsystems und keine Sorge ich kann euch beruhigen diese ist deutlich simpler aufgebaut als die drei
  96. aktivierungsschritte wie wir bereits gesehen haben kann die C3 konvertase auf zwei Arten gebildet werden die Funktion
  97. ist aber bei beiden Varianten die gleiche nämlich die Spaltung von C3 c3a wie auch die anderen gespaltenen
  98. Faktoren mit einem kleinem a wirkt als entzündungsmediator und versteckt damit die lokale Entzündungsreaktion im Gewebe
  99. c3b bindet wiederum an den C3 spaltenden Komplex wodurch nun die C5 Kommentare gebildet wird welche wie zu erwarten den
  100. Faktor C5 spaltet der letzte Schritt ist nun das c5b sich mit dem komplementfaktoren C6 bis C9 verbindet
  101. um so einen Membran angriffskomplex zu bilden auf diese Weise entstehen Poren in der Membran der Zielzelle wodurch sie
  102. schließlich abgetötet wird ich hoffe dir hat dieses Video über die unspezifische Immunantwort geholfen wenn du mehr
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