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50 Verben mit Präpositionen, die du JETZT brauchst | B1 ➜ B2
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 1311 Zeilen
- Hallo und herzlich willkommen! Wie läuft's mit deinem Deutsch?
- Du bist also auf Niveau B1 und möchtest langsam Richtung B2 kommen,
- habe ich recht? Genau.
- Ich komme im Alltag gut klar auf B1.
- Aber sobald Gespräche anspruchsvoller werden oder ich Zeitungen lese, merke ich, irgendwas
- fehlt mir. Ich verstehe oft den groben Sinn,
- aber ich fühle mich unsicher und drücke mich holprig aus.
- Das kenne ich von vielen. Keine Sorge.
- Du bist nicht allein. Oft liegt es gar nicht an
- Grammatikregeln oder fehlendem Willen, es liegt an der Farbpalette der Sprache.
- Stell dir vor, Deutsch ist ein Bild.
- Du malst immer mit denselben einfachen Farben.
- Dann wirkt alles irgendwie, naja, flach. Meinst du meinen Wortschatz?
- Ich lerne doch fleißig Vokabeln. Ja, und das ist super.
- Aber es geht nicht nur um einzelne Wörter.
- Besonders Verben mit Präpositionen sind entscheidend. Die geben deinem Deutsch viel mehr
- Farbtöne und Präzision. Wenn du nur Grundverben nutzt, wirkst
- du schnell unsicher, obwohl du eigentlich schon viel kannst.
- Ah, also zum Beispiel statt immer nur ich warte, ich spreche, ich
- freue mich, könnte ich spezifischer sein, sowas wie auf etwas warten, über
- etwas sprechen, mich auf etwas freuen. Diese kleinen Wörter dazu?
- Exakt. Diese Verb-Präpositionskombinationen sind wie zusätzliche
- Farben. Sie machen deine Sätze lebendiger und
- genauer. Ein einfaches Beispiel.
- B1-Lerner sagen oft, ich bin glücklich auf das Wochenende.
- Das klingt nicht ganz richtig. Besser, ich freue mich auf das
- Wochenende. Klingt sofort natürlicher, oder?
- Stimmt. Freue mich auf fühlt sich richtiger
- an. Ich glaube, ich verstehe.
- Ich kenne die Verben oft, aber die Verbindung mit der richtigen Präposition
- fehlt mir manchmal. Genau.
- Und das ist völlig normal. Viele dieser Verbindungen muss man einfach
- lernen, weil man sie nicht direkt aus der Muttersprache übersetzen kann.
- Heute schauen wir uns 50 wichtige Verben mit Präpositionen an, die dich
- von B1 auf B2 bringen werden. Einfach erklärt.
- Schritt für Schritt. Motiviert.
- 50 Stück. Das klingt viel.
- Aber ich bin bereit. Super Einstellung.
- Wir machen das zusammen, in 5 Abschnitten.
- Erst reden wir über Gefühle und Reaktionen, wie du präzise sagen kannst,
- was du fühlst. Dann geht's um Kommunikation und soziale
- Interaktion, damit du dich mit Leuten natürlicher unterhalten kannst.
- Danach schauen wir auf Arbeitswelt und Aufgaben.
- Sehr praktisch für Job oder Studium. Im vierten Teil geht's um Gesellschaft
- und Kultur. Da lernst du zum Beispiel, zu
- einer Gruppe gehören oder gegen etwas protestieren.
- Und zum Schluss noch abstrakte Konzepte und Kritik.
- Da wirst du Phrasen lernen, wie es kommt darauf an oder auf
- etwas verzichten. Alles klar?
- Klingt nach einem Plan. Alles klar.
- Legen wir los. Tipp, halt Stift und Papier bereit.
- Und mach ruhig mit. Sprich nach jeder neuen Wendung laut
- mit. Kurze Pause?
- Bereit? Bereit und gespannt.
- Fangen wir mit den Gefühlen und Reaktionen an.
- Du willst ja sicher sagen können, wenn du dich freust, ärgerst, wunderst
- und so weiter, oder? Oh ja, oft fühle ich was,
- aber mir fehlen die richtigen Worte, um es genau auszudrücken.
- Dann schauen wir uns jetzt 10 Verben mit Präpositionen an, die deine
- Gefühle differenzierter ausdrücken. Erster Ausdruck.
- Sich freuen auf. Weißt du, was das bedeutet?
- Sich freuen auf. Ich glaube, das heißt, sich glücklich
- auf die Zukunft fühlen, also wenn man etwas Positives erwartet.
- Genau. Sich freuen auf bedeutet, dass man
- einer Sache in der Zukunft froh und gespannt entgegenblickt.
- To look forward to something. Zum Beispiel.
- Ich freue mich auf das Wochenende. Das heißt, das Wochenende kommt bald
- und ich bin schon jetzt glücklich darüber.
- Ah, wichtig! Auf das Wochenende, nicht für das
- Wochenende. Viele sagen aus Versehen, ich freue
- mich für das Wochenende, oder? Richtig, das ist ein typischer Fehler.
- Man sagt auf. Ich freue mich auf das Wochenende.
- Mit für würdest du sagen, du freust dich für jemand anderen.
- Zum Beispiel. Mein Freund hat die Prüfung bestanden.
- Ich freue mich für ihn. Das ist was anderes.
- Verstanden. Also sich freuen auf gleich etwas
- Positives erwarten. Ich freue mich auf die Party
- am Samstag. Sehr gut.
- Machen wir gleich ein paar Beispiele zum Üben.
- Wir freuen uns auf deinen Besuch nächste Woche.
- Freust du dich auf das Konzert? Na klar, ich zähle schon die
- Tage. Ich merke schon, freuen auf werde
- ich viel benutzen. Super.
- Machen wir weiter mit einer weniger schönen Emotion.
- Sich ärgern über. Kennst du ärgern?
- Klar, ärgern bedeutet to irritate oder annoy.
- Sich ärgern über heißt dann vermutlich, sich über etwas aufregen.
- To be annoyed about something. Genau.
- Wenn dich etwas stört oder du unzufrieden damit bist, ärgerst du dich
- über etwas. Wichtig, danach kommt immer die Sache
- im Akkusativ. Zum Beispiel, ich ärgere mich über
- den Stau. Also, der Stau nervt mich.
- Ich bin verärgert. Ach so, man ärgert sich über
- etwas, nicht auf etwas. Richtig.
- Über. Ein häufiger Fehler ist es, ärgern
- aufzusagen, aber das gibt es im Deutschen so nicht.
- Man sagt auch nicht ärgern wegen, obwohl man das in manchen Sprachen
- so ausdrückt. Im Deutschen fasst immer ärgern über.
- Beispiel? Sie ärgert sich über ihren Kollegen,
- weil er immer zu spät kommt. Oh, solche Kollegen kenne ich.
- Da ärgere ich mich auch darüber. Genau.
- Noch ein Beispiel. Ärgere dich nicht über andere Leute,
- das ist unhöflich. Er hat die Bahn verpasst und
- ärgert sich furchtbar darüber. Hörst du das kleine Wort darüber?
- Das benutzt man, um nicht die ganze Sache zu wiederholen.
- Er ärgert sich darüber. Man weiß aus dem Kontext worüber.
- Stimmt. Gutes Stichwort.
- Darüber, darauf, daran. Diese Wörter ersetzen das über das,
- auf das, anders. Muss ich noch üben, aber ich
- kenne das Prinzip. Super.
- Du kennst dich schon ein bisschen aus mit Da-Wörtern.
- Wir konzentrieren uns heute aber vor allem auf die Verben und Präpositionen.
- Das kommt automatisch mit. Machen wir weiter.
- Drittes Verb. Hoffen auf.
- Was heißt hoffen, weißt du das? Ja, hoffen heißt to hope, also
- hoffen auf, auf etwas hoffen. Genau.
- Wenn du möchtest, dass etwas passiert oder sich erfüllt, dann hoffst du
- auf etwas. Zum Beispiel, ich hoffe auf gutes
- Wetter am Wochenende. I hope for good weather on
- the weekend. Das benutze ich oft.
- Bisher sagte ich immer nur, ich hoffe, das Wetter wird gut, aber
- man kann auch sagen, ich hoffe auf gutes Wetter.
- Genau. Beide Varianten gehen.
- Mit auf klingt es sehr idiomatisch. Weitere Beispiele?
- Wir hoffen auf eine baldige Lösung des Problems.
- We are hoping for a quick solution to the problem.
- Alle hoffen auf Frieden. Das ist klar.
- Hoffen auf kann ich mir gut merken, weil es auch im Englischen
- hope for ähnlich ist. Stimmt, das passt hier sogar mit
- Englisch. Aber Vorsicht, nicht immer ist die
- Präposition im Deutschen gleich wie im Englischen.
- Deshalb gehen wir alles durch. Viertes Verb.
- Lachen über. Was denkst du?
- Lachen means to laugh. Über means about, also wahrscheinlich to
- laugh about something oder seemannten. Genau.
- Wenn dich etwas amüsiert, lachst du darüber.
- Zum Beispiel, er lacht über den Witz.
- The joke is funny to him. He laughs about it.
- Wichtig, über mit Akkusativ. Nicht lachen auf oder lachen von,
- sondern über. Gibt es da typische Fehler?
- Vielleicht, dass jemand sagt, ich lache über dich und meint etwas Falsches.
- Gute Frage. Ich lache über dich heißt tatsächlich,
- I'm laughing at you, also man macht sich lustig über die Person.
- Das kann negativ sein. Wenn du sagen möchtest, mit dir
- lachen, dann sagst du einfach mit dir, also wir haben zusammen gelacht.
- Aber über brauchst du, um das Thema anzugeben, worüber du lachst.
- Beispiel, wir lachen über das Video, weil es so lustig ist.
- Verstehe. Dann muss ich aufpassen, dass ich
- niemanden beleidige, wenn ich über ihn lache.
- Genau. Kontext ist wichtig.
- Noch ein Beispiel. Lach nicht über andere Leute.
- Das ist unhöflich. Wir haben herzlich über uns selbst
- gelacht. We laughed heartily at ourselves, like
- we found ourselves funny. Fünftes Verb, sich wundern über.
- Kennst du wundern? Wundern klingt wie Wunder, miracle.
- Aber sich wundern heißt, glaube ich, to be surprised oder to marvel
- at something. Genau.
- Sich wundern bedeutet, sich über etwas erstaunen.
- Also, wenn dich etwas überrascht oder du es merkwürdig findest.
- Und rate mal, welche Präposition kommt? Über.
- Man wundert sich über etwas. To be astonished or surprised about
- something. Beispiel, ich wundere mich über die
- hohen Preise hier. Die Preise sind unerwartet hoch und
- ich staune oder bin überrascht. Aha, also ähnlich wie überrascht sein
- von, aber man sagt wundern über. Ich könnte sagen, sie wundert sich
- über die plötzliche Veränderung. Genau richtig, ein sehr gebräuchlicher Satz.
- Ich wundere mich darüber, dass… Zum Beispiel, ich wundere mich darüber,
- dass er nicht angerufen hat. Das ist eine elegante Variante zu
- ich bin überrascht, dass… Das klingt wirklich schon gehobener, fast
- B2-Niveau. Eben, so hebst du dein Sprachniveau
- an. Noch ein Beispiel.
- Wunderst du dich nicht darüber, wie leise heute alle sind?
- Er wundert sich über gar nichts mehr.
- Sechstes Verb, träumen von. Was heißt das wohl?
- Träumen von, das kenne ich. To dream of, about.
- Also, wenn man schläft oder auch tagsüber fantasiert.
- Richtig, von ist hier wichtig. Im Englischen dream of oder about,
- im Deutschen sagt man von. Beispiel, ich träume von einem Urlaub
- am Meer. Ich stelle mir das im Traum
- vor, es ist mein Wunsch. Könnte man auch sagen, ich träume
- über einen Urlaub oder ist über falsch?
- Gute Frage. In vielen Sprachen sagt man ja
- über etwas träumen. Im Deutschen benutzt man fast immer
- träumen plus von. Träum schön von mir, sagt man
- zum Beispiel, nicht über mich. Es gibt die Konstruktion etwas im
- Traum erschien mir, aber das ist was anderes.
- Also merke dir träumen von Dativ. Alles klar.
- Ich schließe kurz die Augen, ich träume von warmen Sonnenschein und Palmen.
- Wunderbar. Hier ein paar Beispiele.
- Wovon träumst du? Ich träume von einer Weltreise.
- Letzte Nacht habe ich von meinem alten Zuhause geträumt.
- Bis jetzt habe ich freuen auf, ärgern über, hoffen auf, lachen über,
- wundern über, träumen von, träumen sorgen, glauben an, zweifeln an und interessieren
- für. Das klappt gut.
- Perfekt. Weiter geht's.
- Siebtes Verb, sich sorgen um. Ah, das kenne ich.
- Sich Sorgen machen um, to worry about.
- Genau. Sich Sorgen um etwas bedeutet, sich
- Sorgen machen, beunruhigt sein, to worry about something.
- Beispiel. Meine Mutter sorgt sich um mich,
- wenn ich spät nach Hause komme. Manche sagen auch einfach, ich mache
- mir Sorgen um dich. Das ist ja fast gleich.
- Richtig. Der Ausdruck, sich Sorgen machen um,
- ist sehr gebräuchlich, aber man kann auch verkürzt sagen, sich um jemanden
- sorgen. Wichtig ist das um.
- Typischer Fehler, viele sagen fälschlicherweise sorgen für im Sinne von worry, aber
- sorgen für bedeutet etwas anderes, nämlich take care of oder provide for.
- Darauf kommen wir später noch. Jetzt geht es um sich Sorgen
- um. Also, wenn ich sage, ich sorge
- für dich, heißt das, ich kümmere mich um dich.
- Das ist positiv. Aber ich sorge mich um dich,
- heißt, ich mache mir Sorgen um dich.
- Ich bin besorgt. Ganz genau.
- Beispiel. Sorg dich nicht um mich, mir
- geht's gut. Er sorgt sich um die Zukunft
- seiner Kinder. Neuntes Verb, glauben an.
- Weißt du, was das bedeutet? Glauben an, also to believe in
- etwas, wie an sich selbst glauben, to believe in oneself.
- Richtig. Glauben an heißt, überzeugt sein, dass
- etwas existiert oder dass etwas möglich ist, to believe in something or
- someone. Zum Beispiel, ich glaube an dich.
- Ich bin überzeugt, dass du es schaffen kannst.
- Das ist schön. Viele sagen auch, ich glaube an
- Gott. Da benutzt man auch an.
- Genau. Klassisch an Gott glauben, to believe
- in God. Oder wir glauben an die Liebe.
- Auch so ein Satz. Ich denke bei glauben immer erst
- mal an denken, aber glauben an ist eher Vertrauen auf im übertragenen
- Sinne, oder? Ja, es geht um Überzeugungen oder
- Vertrauen. Wichtig, verwechsel Glauben an nicht mit
- Glauben plus Dativ. Ich glaube dir heißt, I believe
- you, ich denke, dass du die Wahrheit sagst.
- Aber ich glaube an dich heißt, ich glaube an dein Potenzial oder
- deine Fähigkeiten. Oh, guter Hinweis.
- Also jemandem glauben, to believe someone, versus an etwas jemandem glauben, to
- believe in something, someone. Genau.
- Beispiel, glaubst du an Zufälle? Sie glaubt an eine bessere Welt.
- Neuntes Verb, zweifeln an. Das passt gut als Gegensatz, oder?
- Absolut. Zweifeln an heißt, to doubt something,
- also das Gegenteil von glauben an. Richtig.
- Wenn du nicht überzeugt bist oder unsicher, zweifelst du an etwas, to
- have doubts about something. Zum Beispiel, er zweifelt an seiner
- Entscheidung. Er ist nicht sicher, ob seine
- Entscheidung richtig war. Ich habe zweifeln früher verwechselt mit
- zweifeln über, aber es heißt an, oder?
- Ja, zweifeln an. Viele Lernende sagen falscherweise, ich zweifle
- das oder nutzen über, aber richtig ist es mit an plus Dativ.
- Oder man benutzt einen Nebensatz. Ich zweifle daran, dass es klappt.
- Dieses daran steht dann für an dem Erfolg zum Beispiel.
- Das ist wieder dieses Da-Wort als Platzhalter, wie darüber, daran.
- Ich hab's verstanden. Ich zweifle an mir selbst.
- Er zweifelt an der Wahrheit. Wir zweifeln daran, dass …
- Perfekt zusammengefasst. Beispiele.
- Ich zweifle nicht an deiner Ehrlichkeit. Ich zweifle an dir.
- Nein, ich glaube an dich. Toll!
- Jetzt habe ich schon ein Gegensatzpaar gelernt.
- Glauben an versus zweifeln an. Genau.
- Sehr nützlich zum Diskutieren später. Letztes Verb in Set 1, sich
- interessieren für. Das kenne ich.
- Interessiert sein an oder sich interessieren für.
- Beide bedeuten to be interested in something.
- Richtig. Häufiger sagt man tatsächlich sich interessieren
- für Akkusativ. Zum Beispiel, ich interessiere mich für
- deutsche Geschichte. I'm interested in German history.
- Manche sagen auch, ich bin an Geschichte interessiert.
- Das ist ja die passive Form davon.
- Genau, das geht auch. Interessiert sein an Dativ.
- Aber wir konzentrieren uns mal auf die aktivere Form, sich interessieren für.
- Wichtig, für Akkusativ nicht vergessen. Ein typischer Fehler ist, ich interessiere
- mich an Geschichte. Falsch.
- Es heißt für. Alles klar.
- Für. Beispiele.
- Interessierst du dich für Politik? Ja, ich interessiere mich sehr dafür.
- Sie interessiert sich nicht für Sport. Klasse!
- Das waren jetzt 10 Ausdrücke zu Gefühlen und Reaktionen.
- Freuen auf, ärgern über, hoffen auf, lachen über, wundern über, träumen von,
- träumen sorgen, glauben an, zweifeln an und interessieren für.
- Genau. Du hast super mitgemacht.
- Wie fühlst du dich? Ich fühle mich jetzt zuversichtlich.
- Ich glaube an meinen Erfolg, ohne daran zu zweifeln.
- Richtig so. Dann lass uns direkt weitergehen zum
- nächsten Set. Geht ein paar Schritte, lockert die
- Schultern. In diesem Abschnitt geht es um
- Kommunikation und zwischenmenschliche Situationen, also alles, was du brauchst, um dich mit
- anderen Menschen auf Deutsch gut zu verständigen und zwar natürlich klingend.
- Perfekt, das brauche ich. Da fühle ich mich nämlich manchmal
- noch unbeholfen. Kein Problem, dafür sind wir ja
- da. Fangen wir an mit dem Grundlegendsten.
- Sprechen. Aber alleine sprechen reicht nicht.
- Oft brauchst du sprechen mit oder sprechen über.
- Stimmt. Ich sage oft nur, ich spreche
- Deutsch oder so, aber sobald ich sage worüber, komme ich ins Stolpern.
- Dann schauen wir uns das an. Erster Ausdruck in Set 2.
- Sprechen mit und sprechen über. Diese kennst du sicher, aber es
- schadet nicht, sie sauber zu üben. Mit jemandem sprechen.
- To speak with someone. Über etwas sprechen.
- To speak, talk about something. Klingt logisch.
- Mit für die Person, über für das Thema.
- Genau. Zum Beispiel.
- Ich spreche mit meiner Lehrerin über meine Aussprache.
- Person, Lehrerin. Thema, Aussprache.
- Oft vergesse ich in der Eile das über oder nehme die falsche
- Präposition. Ich habe einmal gesagt, wir sprechen
- von das Problem. Das klang komisch.
- Ja, da würde man über das Problem sprechen sagen.
- Von benutzt man eher in Ausdrücken wie davon sprechen wir später oder
- wir sprechen von zwei verschiedenen Dingen. Aber das ist ein Spezialfall.
- Im Allgemeinen über ein Thema sprechen. Alles klar.
- Beispiele? Kann ich mit dir über etwas
- Wichtiges sprechen? Can I talk to you about
- something important? Sie sprechen mit dem Chef über
- das neue Projekt. They are talking to the boss
- about the new project. Kurze Pause.
- Gut, das ist einleuchtend. Person gleich mit, Thema gleich über.
- Richtig. Zweiter Ausdruck.
- Fragen nach. Du willst etwas wissen.
- Du fragst nach Informationen. To ask for or about information.
- Also jemanden fragen, to ask someone, kenne ich.
- aber nach etwas fragen ist dann to ask about something.
- Genau. Beispiel.
- Der Tourist fragt nach dem Weg. Er fragt jemanden, wie er irgendwo
- hinkommt. Also er erkundigt sich danach.
- In vielen Sprachen sagt man fragt für den Weg oder so.
- Aber Deutsch ist fragen nach. Richtig.
- Niemals fragen für. Fragen für gibt's nur in Witzen
- wie ich frage für einen Freund. Zwinkert.
- Das ist aber was anderes. Normalerweise immer nach.
- Frag doch mal nach der Uhrzeit. Ich frage ihn nach seiner Meinung.
- Kurze Pause. Alles klar.
- Und du hast erkundigt sich gesagt. Das klingt formeller.
- Gut aufgepasst. Das führt uns zu Ausdruck Nummer
- drei. Sich erkundigen nach.
- Das ist quasi die formelle Version von fragen nach.
- Stimmt. Erkundigen hört man eher in offiziellen
- Situationen, oder? Genau.
- Sich erkundigen nach bedeutet sich informieren, nachfragen.
- To inquire about. Zum Beispiel ich erkundige mich nach
- den Öffnungszeiten. Klingt höflich.
- Etwa wenn du im Büro anrufst, um etwas zu erfahren.
- Also statt ich frage nach den Öffnungszeiten kann ich auch sagen ich
- erkundige mich danach. Richtig.
- Beide sind korrekt. Erkundigen ist nur etwas formeller, höflicher.
- Noch ein Beispiel. Der Patient erkundigt sich nach dem
- Befinden des Arztes. The patient inquires about the doctor's
- well-being. Lustiges Beispiel.
- Normal eher andersrum. Aber grammatisch korrekt.
- Hast du dich nach den Preisen erkundigt?
- Did you inquire about the prices? Kurze Pause.
- Verstanden. Fragen nach und sich erkundigen nach.
- Beides nach. Ganz genau.
- Und wenn jemand dich fragt, gibst du hoffentlich eine Antwort.
- Wie heißt antworten mit Präposition? Hm, antworten, man sagt doch auf
- eine Frage antworten, oder? Richtig.
- Sehr gut. Das ist ein Extratipp.
- Antworten auf. To answer something.
- Viele vergessen dieses auf und sagen fälschlicherweise er antwortet die Frage.
- Korrekt ist er antwortet auf die Frage.
- Alternativ geht auch beantworten ohne Präposition. Er beantwortet die Frage.
- Aber antworten selbst braucht auf. Gut, dass du das sagst.
- Also der Schüler antwortet auf die Frage des Lehrers.
- Kannst du auf meine E-Mail antworten?
- Nickt. Wunderbar.
- Jetzt was ganz anderes. Vierter Ausdruck.
- Sich beschweren bei, über. Das klingt erstmal kompliziert, hat aber
- Logik. Sich beschweren heißt to complain.
- Ich glaube, man beschwert sich bei einer Person über eine Sache.
- Ganz genau. Bei wem beschwert man sich?
- Bei der zuständigen Person oder Stelle. Über was beschwert man sich?
- Über das Problem oder den Grund. Beispiel.
- Der Kunde beschwert sich bei dem Kellner über das kalte Essen.
- Person, Kellner, Thema, kaltes Essen. Das ist ja fast wie eben
- bei Sprechen. Mit Person und über Thema.
- Nur, dass man hier bei der Person sagt.
- Richtig. Viele Verben mit bei nehmen die
- Person, oft Dativ, und mit über die Sache, Akkusativ.
- Typischer Fehler. Manchmal höre ich, ich beschwere mich
- zu dem Chef oder an den Chef.
- Das ist falsch. Es heißt bei und über die
- Sache. Alles klar.
- Beispiel. Ich beschwere mich bei meinem Internetanbieter
- über die schlechte Verbindung. Perfekt.
- Noch eins. Beschwere dich nicht bei mir über
- das Wetter. Ich kann auch nichts dafür.
- Kurze Pause. Fünfter Ausdruck.
- Sich entschuldigen, bei, über. Ich wette, das ist ähnlich aufgebaut.
- Ja. Sich entschuldigen heißt to apologize.
- Man entschuldigt sich bei jemandem für etwas.
- Also ich entschuldige mich bei dir für die Verspätung.
- Ganz genau. Das ist ein Muss, wenn du
- höflich sein willst. Beispiel.
- Er entschuldigt sich bei seiner Freundin für den Fehler.
- Person, Freundin, Grund, Fehler. Oft vergesse ich bei zu sagen.
- Ich habe mal nur gesagt, entschuldige, dass ich zu spät bin.
- Das geht zwar auch, aber mit Person direkt sollte man bei einbauen,
- oder? Ja, wenn du direkt die Person
- erwähnst, unbedingt bei dir, bei meinem Chef, etc.
- Ohne Person kannst du einfach Entschuldigung, dass...
- sagen. Beide Varianten.
- Entschuldige dich bei deinem Vater für dein Verhalten.
- Sie hat sich bei mir für die Verwechslung entschuldigt.
- Kurze Pause. Gut, verstanden.
- Beschweren bei und über, entschuldigen bei und für.
- Das Schema habe ich jetzt im Kopf.
- Prima. Sechster Ausdruck.
- Sich bedanken, bei, für bzw. einfach danken für.
- Ähnliches Muster, aber lass es uns klar durchgehen.
- Okay, sich bedanken heißt to express thanks.
- Man bedankt sich bei jemandem für etwas.
- Zum Beispiel, ich bedanke mich bei ihnen für ihre Hilfe.
- Perfekt. Und die Kurzform mit dem Verb
- danken, da sagst du, ich danke dir für deine Hilfe.
- Auch für die Sache. Beachte, danken hat direkt die Person
- im Dativ, dir. Bei sich bedanken setzt du bei
- davor, bei dir. Stimmt.
- Also, bedank dich bei deiner Oma für das Geschenk.
- Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit. Verbeugt sich spielerisch.
- Schmunzelt. Sehr schön.
- Außerdem sagt man umgangssprachlich oft kurz danke für.
- Zum Beispiel, danke für alles. Aber da ist bedanken implizit drin.
- Ja, das kenne ich. Gut, weiter geht's.
- Siebter Ausdruck. Bitten um.
- Weißt du den? Bitten heißt to request or ask
- for something. Ich glaube, man sagt um.
- Ich bitte dich um einen Gefallen. Genau.
- Bitten um bedeutet, höflich nach etwas fragen oder verlangen.
- To ask for something, to request. Wichtig, es ist nicht fragen nach,
- sondern bitten um. Das ist eher, wenn man etwas
- möchte. Beispiel, darf ich sie um Hilfe
- bitten? May I ask you for help?
- Stimmt, das hört man oft. Viele verwechseln Fragen und Bitten.
- Bitten braucht immer um und klingt höflicher, oder?
- Richtig. Und danach kommt das, was man
- will, im Akkusativ. Weitere Beispiele.
- Er bat mich um Entschuldigung. He asked me for forgiveness, also
- entschuldigte sich. Bittet ihr um Ruhe?
- Zum Beispiel, der Lehrer bittet um Ruhe in der Klasse.
- Kurze Pause. Klar, bitten um merke ich mir
- als festen Ausdruck. Super.
- Achter Ausdruck, sich verabreden mit. Weißt du, was sich verabreden heißt?
- Verabreden heißt to arrange to meet, also ein Treffen ausmachen.
- Genau. Wenn du sagst, ich habe mich
- mit ihm verabredet, heißt das, ich habe mit ihm ein Treffen vereinbart.
- Mit gibt an mit wem. Beispiel, Lisa verabredet sich mit Tom
- im Park. Lisa hat mit Tom abgemacht, sich
- im Park zu treffen. Das ist gut.
- Das Wort hatte ich immer etwas unscharf im Kopf.
- Also sich verabreden mit Person. Kann man auch sagen, wofür man
- sich verabredet, oder dann anders, wie sie verabreden sich zu einem Treffen.
- Man kann sagen, sie verabreden sich zu einem Picknick.
- Das geht auch. Aber üblicher ist es zu sagen
- mit Person und vielleicht Zeit oder Ort dazu.
- Ich habe mich mit ihr um fünf verabredet.
- Alles klar. Beispiel, verabredest du dich mit uns
- am Wochenende? Are you arranging to meet with
- us on the weekend? Er hat sich mit seinen Kollegen
- verabredet, nach der Arbeit etwas trinken zu gehen.
- Kurze Pause. Neunter Ausdruck, streiten, das heißt to
- argue. Und das geht mit zwei Präpositionen,
- oder? Ja, streiten, man streitet mit jemandem
- über etwas. Also ähnliches Muster, mit Person, über
- Thema. Ganz richtig, mit dem Kontrahenten, über
- den Streitgegenstand. Beispiel, die Kinder streiten sich mit
- ihren Eltern über die Schlafenszeit. Person, Eltern, Thema, wann sie ins
- Bett müssen. Ich habe auch schon gehört, wir
- streiten über Politik oder sie streiten um das Erbe.
- Wann nimmt man um? Guter Punkt.
- Streiten um benutzt man, wenn es um etwas Konkretes geht, was beide
- haben wollen oder beanspruchen. Zum Beispiel, die Brüder streiten um
- das letzte Stück Kuchen. Beide wollen es haben.
- Aber streiten über ist diskutieren, Meinungsverschiedenheit zu einem Thema.
- Sie streiten über politische Ansichten. Alles klar.
- Also, ich streite mich mit meinem Bruder über Kleinigkeiten.
- Die beiden haben sich gestern über Geld gestritten.
- Gut gemacht. Kommen wir zum zehnten Ausdruck in
- diesem Set. Gratulieren zu.
- Oh ja, jemandem zu etwas gratulieren. To congratulate someone on something.
- Zum Beispiel, ich gratuliere dir zu deinem Geburtstag.
- Genau, Person im Dativ plus Anlass, Dativ ebenfalls.
- Viele Leute sagen falsch, Gratulation für. Im Englischen congratulations on ist eher
- für-wörtlich, aber auf Deutsch immer gratulieren zu.
- Beispiel, wir gratulieren euch zu eurer Hochzeit.
- We congratulate you on your wedding. Oder kurz, Glückwunsch zum Geburtstag.
- Das zu steckt da in zum drin.
- Richtig. Weitere Beispiele.
- Hast du Maria zum neuen Job gratuliert?
- Did you congratulate Maria on the new job?
- Ich gratulierte ihm zu seinem Erfolg. I congratulated him on his success.
- Super. Darf ich eine verwandte Sache fragen?
- Einladen. Sagt man einladen zu einer Party?
- Guter Einwurf. Einladen, to invite, benutzt auch zu
- für den Anlass. Ich lade dich zu meiner Geburtstagsparty
- ein. Also ja, zu einer Party einladen.
- Wir haben hier das Verb an zweiter Stelle und einladen am Ende,
- da trennbar. Das Wort einladen an sich gehört
- zwar nicht zu den reflexiven Verben, aber es ist ein wichtiges Verb
- mit Präposition zu. Stimmt, das wollte ich nur sicher
- wissen. Danke!
- So, fassen wir Set 2 zusammen. Wir haben heute gelernt, wie man
- sprechen mit über, fragen nach, sich erkundigen nach, antworten auf als Tipp,
- sich beschweren bei über, sich entschuldigen bei für bzw.
- danken für, bitten um, sich verabreden mit, streiten mit über, gratulieren zu
- und als Zusatz einladen zu. Ganz schön viel, oder?
- Puh, auf jeden Fall. Aber es lohnt sich.
- Das sind extrem nützliche Wendungen. Ich habe schon direkt Sätze im
- Kopf. Zum Beispiel Ich bedanke mich bei
- dir für die Geduld. Wir entschuldigen uns bei euch für
- die Verspätung. Er streitet mit seinem Bruder über
- das Spiel. Das flutscht langsam.
- Super, du hast es drauf. Nimm dir kurz Zeit, das zu
- verarbeiten. Und dann stürzen wir uns auf
- den nächsten Bereich. Okay?
- Okay. Kurzer Gehirn-Power-Nap.
- Kurze in die Augen schließen. Dann öffnet er entschlossen.
- Weiter geht's. Ich bin bereit.
- So, zurück aus der Pause. Perfekt.
- Jetzt wird's praktisch. Verben für Job, Studium und generell
- das Organisieren von Aufgaben. Bereit?
- Ja. Alles, was im Büro und Alltag
- passiert, her damit. Los geht's.
- Erster Ausdruck in Set 3. Teilnehmen an.
- Weißt du, was das heißt? Teilnehmen ist to participate.
- Also teilnehmen an etwas ist to take part in an event etc.
- Richtig. An mit Dativ folgt meist.
- Beispiel Ich nehme an dem Kurs teil.
- I participate in the course. Viele kennen dieses Verb vom Hörverstehen
- in Prüfungen. Sie haben an einem Wettbewerb teilgenommen
- etc. Stimmt, das habe ich schon oft
- gehört. Manchmal sage ich noch falsch teilnehmen
- bei, glaube ich. Ja, das passiert.
- Korrekt immer teilnehmen an. Bei würde man höchstens umgangssprachlich sagen.
- Ich war bei dem Kurs dabei. Aber mit teilnehmen nutzt man an.
- Noch ein Beispiel. Wir nehmen an der Besprechung um
- 10 Uhr teil. We are taking part in the
- meeting at 10 am. Nimmst du an der Konferenz nächste
- Woche teil? Are you participating in the conference
- next week? Top.
- Das brauche ich für meine Jobsuche definitiv.
- Bewerben um. Alles andere klingt falsch.
- Genau. Dritter Ausdruck.
- Sich vorbereiten auf. Was heißt das?
- Vorbereiten ist to prepare. Mit sich und auf heißt es
- sich auf etwas vorbereiten. To prepare oneself for something.
- Richtig. Immer auf plus Akkusativ.
- Ich bereite mich auf die Prüfung vor.
- I am preparing for the exam. Da habe ich oft überlegt, ob
- für geht. Aber es heißt auf, weil es
- wie auf etwas warten. Naja, man stellt sich auf etwas
- kommendes ein. Genau.
- Man kann es sich bildlich so merken.
- Du bereitest dich auf den kommenden Tag vor.
- Auf etwas, das kommt. Typischer Fehler wäre vorbereiten für die
- Prüfung, lieber auf die Prüfung. Beispiele.
- Wir bereiten uns auf die Präsentation vor.
- We are preparing for the presentation. Bereite dich gut auf das Bewerbungsgespräch
- vor. Prepare well for the job interview.
- Vierter Ausdruck. Sich konzentrieren auf.
- Das bedeutet to focus on, also auf plus Akkusativ, vermute ich, wie
- im Englischen on. Korrekt.
- Konzentrieren auf, to focus, concentrate on something.
- Beispiel. Bitte konzentrier dich auf deine Arbeit.
- Please concentrate on your work. Das habe ich zum Glück schon
- richtig benutzt, glaube ich. Gibt es da Stolperfällen?
- Vielleicht die Rechtschreibung des Wortes konzentrieren, schmunzelt.
- Aber grammatisch nicht in oder bei, sondern auf.
- Weitere Beispiele. Er konzentriert sich auf das Wesentliche.
- He concentrates on the essential things. Ich kann mich heute gar nicht
- auf den Text konzentrieren, weil es so laut ist.
- I can't concentrate on the text at all today, because it's so
- noisy. Fünfter Ausdruck.
- Anfangen mit bzw. aufhören mit.
- Ich nehme die beiden zusammen, weil sie Gegenteile sind.
- Ah, super! Ja, anfangen ist to start, aufhören
- ist to stop. Und beide gehen mit mit.
- Genau. Mit etwas anfangen, mit etwas aufhören.
- Beispiel. Wann fängst du mit der Arbeit
- an? When do you start work?
- Oder Hör endlich mit dem Nomen auf.
- Stop the noise already. Ich könnte auch sagen, ich höre
- auf zu rauchen. Das ist eine andere Konstruktion, mit
- Infinitiv. Aber wenn ein Nomen kommt, dann
- mit, richtig? Ganz genau.
- Ich höre auf zu rauchen, Verb, ist ich höre mit dem Rauchen
- auf, Nomen. Beide sind richtig.
- Man muss nur wissen, was danach kommt.
- Bei Nomen oder Pronomen mit. Beispiel.
- Sie hat vor einem Jahr damit aufgehört, Mais zu essen.
- She stopped eating meat a year ago.
- Hier siehst du damit aufgehört, mit dem mit drin.
- Fang schon mal mit dem Essen an, ich komme gleich.
- Start eating already, I'll be right there.
- Alles klar. Diese Paar habe ich drauf.
- Anfangen mit, aufhören mit. Sechster Ausdruck.
- Helfen bei. Richtig.
- Helfen braucht bei im Deutschen, wenn man sagt help with something.
- Zum Beispiel, kannst du mir bei den Hausaufgaben helfen?
- Im Englischen sagt man with my homework, aber Deutsch ist bei den
- Hausaufgaben. Genau.
- Viele Lernende sagen falschlich helfen mit, weil wörtlich aus dem Englischen with
- gleich mit. Man versteht dich dann zwar, aber
- bei ist idiomatisch korrekt. Also helfen bei plus Dativ, because
- bei always with Dativ. Beispiel.
- Danke, dass du mir bei dem Umzug hilfst.
- Thank you for helping me with the move.
- Und wenn ich die Person angebe? Du hilfst mir bei dem Umzug.
- Mir ist Dativ Person und dem Umzug ist Dativ Sache.
- Zwei Dativen. Genau.
- Helfen verlangt Dativ für die Person und bei Dativ für die Sache.
- Das ist ein Spezialfall. Merken, jemandem bei etwas helfen.
- Beispiele. Er hilft seinem Opa bei der
- Gartenarbeit. He helps his grandpa with the
- gardening. Könnt ihr uns bei der Übersetzung
- helfen? Can you help us with the
- translation? Siebter Ausdruck.
- Warten auf. Das kennst du bestimmt.
- Ja. Warten auf ist to wait for.
- Zum Beispiel, ich warte auf den Bus.
- Genau. Sehr wichtig.
- Immer auf jemanden etwas warten. Nie warten für.
- Das ist falsch. Vielleicht als Fehler eher, dass manche
- auf mich warten und auf dich warten verwechseln.
- Da hilft nur aufpassen. Das ist aber ein Pronomen-Thema.
- Prinzipiell weiß ich auf den Bus warten, auf die Antwort warten und
- so weiter. Perfekt.
- Beispiele. Wir warten auf besseres Wetter, bevor
- wir grillen. Wir warten auf besseres Wetter, bevor
- wir grillen. Wartest du auf mich?
- Are you waiting for me? Ja, klar warte ich auf dich.
- Achter Ausdruck. Sich kümmern um.
- Kennst du bestimmt, oder? Sich kümmern um ja.
- To take care of a person oder task.
- Also um plus Akkusativ. Genau.
- Kümmern um benutzt man, wenn man Verantwortung übernimmt oder auf etwas achtet.
- Zum Beispiel, ich kümmere mich um die Getränke für die Party.
- I'll take care of the drinks for the party.
- Oder er kümmert sich um seine kranke Mutter.
- He takes care of his sick mother.
- Manche verwechseln kümmern und sorgen, glaube ich.
- Wie war das? Sorgen für kann ähnlich bedeuten, oder?
- Gut, dass du fragst. Sorgen für bedeutet tatsächlich to see
- to, ensure, provide for. Also in gewisser Weise auch sich
- kümmern. Kümmern um und sorgen für überschneiden
- sich. Beispiel, er sorgt für seine Familie,
- heißt fast wie er kümmert sich um seine Familie.
- In vielen Fällen synonym. Aber sorgen für kann auch abstrakter
- sein. Zum Beispiel für Ordnung sorgen.
- Also dafür sorgen, dass Ordnung herrscht. To ensure order.
- Verstehe. Und sich sorgen um hatten wir
- ja für to worry about. Nicht zu verwechseln mit sorgen für.
- Ganz genau. Da muss man aufpassen.
- Beispiel für kümmern um. Kannst du dich bitte um die
- Gäste kümmern? Can you please take care of
- the guests? Keine Sorge.
- Ich kümmere mich um alles. Don't worry.
- I'll take care of everything. Hier passt auch aufpassen auf rein,
- finde ich. Stimmt.
- Aufpassen auf heißt ja auch to look after, keep an eye on,
- etwas jemanden. Genau.
- Aufpassen auf ist eher kurzfristig auf etwas achten.
- Zum Beispiel sie passt auf die Kinder auf, während wir einkaufen.
- She watches the kids while we shop.
- Oder pass auf die Tasche auf. Watch the bag.
- Und achten auf gibt's auch. Das ist to pay attention to
- something. Richtig.
- Achten auf ist eher auf Details achten, auf Regeln achten.
- Zum Beispiel achte auf die korrekte Präposition.
- Zwinkert. Ja, ich werde darauf achten.
- Also aufpassen auf wie kümmern um in manchen Situationen.
- Zum Beispiel Kinder betreuen. Aber auch allgemein aufmerksam sein.
- Und achten auf für etwas beachten. Perfekt differenziert.
- Hauptsache du merkst auf bei beiden. Typischer Fehler wäre aufpassen für.
- Das gibt's nicht. Beispiele vielleicht.
- Pass auf dich auf. Take care of yourself.
- Wortwörtlich watch out for yourself. Der Babysitter passt auf die Kinder
- auf. The babysitter is looking after the
- kids. Beim Schreiben achte ich auf die
- Groß- und Kleinschreibung. When writing, I pay attention to
- capitalization. Neunter Ausdruck.
- Sorgen für haben wir eben angeschnitten. Ja, sorgen für gleich to ensure,
- provide for, take care of. Zum Beispiel die Eltern sorgen für
- ihre Kinder. Im Sinne von finanziell und generell
- versorgen. Genau.
- Oder könntest du für Musik sorgen? Could you take care of the
- music? Oder ensure there's music?
- Das ist eine Bitte, dass jemand sich um die Musik kümmert.
- Also sorgen für hat diese leichte Nuance von Verantwortung übernehmen.
- Während sich kümmern um oft konkrete Handlungen beinhaltet.
- Interessant, ja. Beispiel.
- Der Veranstalter sorgt für genug Essen und Trinken auf dem Fest.
- The organizer is making sure there's enough food and drink at the
- event. Dieses Ergebnis sorgt für Überraschung.
- This result is causing surprise. Hier merkst du, sorgen für kann
- auch bewirken heißen. Also etwas führt zu etwas.
- Spannend. Sehr gut aufgepasst.
- So, wir haben Set 3 auch geschafft.
- Teilnehmen an, bewerben um, vorbereiten auf, konzentrieren auf, anfangen mit, aufhören mit,
- helfen bei, warten auf, kümmern um, aufpassen auf, sorgen für.
- Das sind eigentlich elf Sachen, weil wir spontan aufpassen auf noch reingenommen
- haben. Aber das macht nichts.
- Je mehr, desto besser. Das war ordentlich was.
- Aber ich sehe so viele Situationen vor mir, wo ich genau diese
- Phrasen brauche. Das freut mich.
- Du wirst dich bald viel flüssiger ausdrücken in Schule oder Job.
- Machen wir nahtlos weiter mit dem nächsten Set?
- Einverständen? Klar.
- Ich hole mir nur schnell ein Glas Wasser.
- Okay, weiter geht's. Im vierten Teil widmen wir uns
- Verben, mit denen du Zugehörigkeiten, kulturelle Dinge und gesellschaftliche Aktionen ausdrücken kannst.
- Klingt abstrakt, aber wir machen es konkret.
- Super. Darauf bin ich neugierig.
- Erster Ausdruck in Set 4 – gehören zu.
- Weißt du, was das heißt? Gehören gleich to belong und gehören
- zu gleich to belong to a group or category, richtig?
- Genau. Wenn etwas Teil von etwas ist
- oder jemand Mitglied einer Gruppe, dann sagt man gehören zu.
- Zum Beispiel Belgien gehört zur Europäischen Union.
- Belgium belongs to the EU. Oder im Zwischenmenschlichen, du gehörst zur
- Familie. You are part of the family.
- Ach toll, das ist ein schönes Beispiel.
- Ich denke auch an das gehört mir versus das gehört zu mir.
- Ersteres ist Besitz. Gehören plus Dativ gleich belong to
- someone. Aber gehören zu bedeutet eher Zugehörigkeit,
- im Sinne von Teil von etwas. Genau, gute Unterscheidung.
- Gehören plus Dativ ohne zu ist Besitz.
- Dieses Buch gehört mir. It's mine.
- Gehören zu ist Zugehörigkeit. Das Buch gehört zu einer Serie.
- It's part of a series. Beispiele?
- Teamgeist gehört zu den Stärken dieser Firma.
- Team spirit is one of the strengths of this company.
- Literally belongs to the strengths. Er gehört zu den besten Spielern
- der Welt. He is one of the best
- players in the world. Literally counts among the best.
- Zweiter Ausdruck. Zählen zu.
- Das passt dazu, denn es bedeutet im Prinzip etwas sehr Ähnliches.
- Ja, zählen zu, to count as one of, be counted among.
- Du hast es gerade gesagt. Er gehört zu den besten Spielern.
- Kann man auch sagen, er zählt zu den besten Spielern.
- Genau. Zählen zu klingt vielleicht einen Tick
- formeller oder schriftlicher. Aber beides wird benutzt.
- Beispiel? Das Restaurant zählt zu den ältesten
- in der Stadt. It is counted among the oldest
- in the city. Also kann ich mir merken, gehören
- zu und zählen zu, beides gehören gleich Zugehörigkeit, zählen zu gleich Zugehörigkeit
- in einer Kategorie Rangliste. Genau.
- Beispiel? Diese Sängerin zählt zu den erfolgreichsten
- der letzten Jahre. This singer counts among the most
- successful of recent years. Bier und Brezeln gehören zu einem
- bayerischen Oktoberfest einfach dazu. Hier haben wir gehören zu, dazu,
- eine häufige Kombination, um Zugehörigkeit zu betonen.
- Dritter Ausdruck. Protestieren gegen.
- Bestimmt schon mal gehört, oder? Auf jeden Fall.
- Protestieren gegen gleich to protest against. Richtig.
- Da ist sogar im Englischen und Deutschen gleich.
- Gegen. Beispiel?
- Viele Menschen protestieren gegen das neue Gesetz.
- Many people are protesting against the new law.
- Ich könnte sagen, die Schüler protestieren gegen die Kürzung der Pausenzeiten.
- Grinst. Ja, warum nicht?
- Wichtig, gegen Akkusativ. Das Gegenteil wäre demonstrieren für etwas.
- Aber demonstrieren ist ein anderes Verb. Protestieren selbst kann man intransitiv nutzen,
- also sie protestieren. Aber meistens sagt man wogegen.
- Beispiel? Umweltaktivisten protestieren gegen das Abbau von
- Kohle. Environmental activists protest against the mining
- of coal. Niemand protestierte gegen die Entscheidung, weil
- alle einverstanden waren. No one protested against the decision,
- because everyone agreed. Vierter Ausdruck.
- Sich gewöhnen an. Den finde ich sehr wichtig, gerade
- für Leute, die in ein neues Land kommen.
- Ja, sich gewöhnen an gleich to get used to something.
- Richtig. An plus Akkusativ.
- Beispiel? Am Anfang ist vieles schwer, aber
- du gewöhnst dich an alles mit der Zeit.
- In the beginning many things are hard, but you get used to
- everything with time. Ich habe diesen Satz so oft
- gehört, als ich nach Deutschland kam. Du wirst dich schon an das
- Wetter gewöhnen, grinst. Ja, Klassiker.
- Typischer Fehler hier. Manche sagen gewöhnen zu oder nutzen
- es falsch reflexiv. Wichtig.
- Ich gewöhne mich an x. Das mich nicht vergessen.
- Man gewöhnt sich an etwas. Also kann ich nicht sagen, ich
- gewöhne an die Kälte. Nein, ich gewöhne mich an die
- Kälte. Genau.
- Sehr wichtig. Beispiele?
- Sie kann sich nur schwer an das frühe Aufstehen gewöhnen.
- She can hardly get used to waking up early.
- Habt ihr euch an das Leben auf dem Land gewöhnt?
- Have you got used to the life in the countryside?
- Fünfter Ausdruck. Bestehen aus.
- Was heißt das? Bestehen bedeutet ja to consist in
- dem Zusammenhang. Also bestehen aus gleich to consist
- of. Genau.
- Wenn du beschreiben willst, welche Teile oder Komponenten etwas hat, sagst du
- besteht aus. Beispiel?
- Die Erde besteht zu 71% aus Wasser.
- Earth consists of 71% water. Oder einfacher, ein Jahr besteht aus
- 12 Monaten. Ach, das brauche ich oft.
- Zum Beispiel, meine Wohnung besteht aus zwei Zimmern, Küche und Bad.
- Perfekt. Man könnte auch sagen, meine Familie
- besteht aus fünf Personen. Das ist ein häufiges B1-B2
- -Satzmuster. Typischer Fehler fällt mir gerade keiner
- ein, weil in vielen Sprachen consists of ähnlich ist.
- Vielleicht, dass manche von von sagen. Aber richtig ist aus.
- Ich denke auch. Aus ist klar.
- Beispiel zur Übung. Der Kurs besteht aus einem theoretischen
- und einem praktischen Teil. The course consists of a theoretical
- and a practical part. Der Menü besteht aus drei Gängen.
- Vorspeise, Hauptgericht, Nachspeise. Siebter Ausdruck.
- Sich beteiligen an. Hast du das schon mal gehört?
- Beteiligen klingt wie Teil von etwas sein.
- Sich beteiligen gleich to participate. Ähnlich wie teilnehmen an, aber vielleicht
- mehr im Sinne von aktiv mitwirken. Genau.
- Sich beteiligen an heißt, sich aktiv an etwas beteiligen.
- Also mitmachen, seinen Teil beitragen, ist sehr ähnlich zu teilnehmen an, aber
- oft in Kontexten, wo man aktives Mitwirken betonen will.
- Beispiel. Die Studenten beteiligen sich an der
- Diskussion. The students are taking part actively
- in the discussion. Ah, also teilnehmen gleich einfach dabei
- sein, beteiligen gleich wirklich mitmachen, mitreden. So kann man's sehen, ja.
- Noch ein Beispiel. Viele Freiwillige beteiligten sich an dem
- Umweltprojekt. Many volunteers took part in the
- environmental project. Also halfen mit, brachten sich ein.
- Das ist gut zu wissen. Das Wort klingt eine Stufe fortgeschrittener
- als teilnehmen. Genau.
- Und es ist reflexiv. Typischer Fehler.
- Manchmal vergessen Leute das sich. Also immer ich beteilige mich, du
- beteiligst dich etc. Und an plus Dativ wieder.
- Beispiel. Willst du dich an den Kosten
- beteiligen? Do you want to contribute to
- the costs? Hier heißt es quasi mitzahlen.
- Alle beteiligten sich an der Planung für das Fest.
- Everyone got involved in the planning for the party.
- Das ist gut zu wissen. Das Wort klingt eine Stufe fortgeschrittener
- als teilnehmen. Genau.
- Und es ist reflexiv. Typischer Fehler.
- Manchmal vergessen Leute das sich. Also immer ich beteilige mich, du
- beteiligst dich etc. Und an plus Dativ wieder.
- Beispiel. Willst du dich an den Kosten
- beteiligen? Do you want to contribute to
- the costs? Hier heißt es quasi mitzahlen.
- Alle beteiligten sich an der Planung für das Fest.
- Everyone got involved in the planning for the party.
- Das ist gut zu wissen. Das Wort klingt eine Stufe fortgeschrittener
- als teilnehmen. Genau.
- Und es ist reflexiv. Typischer Fehler.
- Manchmal vergessen Leute das sich. Also immer ich beteilige mich, du
- beteiligst dich etc. Und an plus Dativ wieder.
- Beispiel. Willst du dich an den Kosten
- beteiligen? Do you want to contribute to
- the costs? Hier heißt es quasi mitzahlen.
- Alle beteiligten sich an der Planung für das Fest.
- Everyone got involved in the planning for the party.
- kämpfend ist to fight. Für etwas kämpfen ist to fight
- for something, a cause. Gegen etwas kämpfen ist to fight
- against something. Genau.
- Das passt in Gesellschaft und Kultur, wenn man zum Beispiel für Rechte
- kämpft oder gegen Ungerechtigkeit. Beispiel.
- Sie kämpft für Gleichberechtigung. She fights for equality.
- Oder wir kämpfen gegen Diskriminierung. We fight against discrimination.
- Gibt es noch mit mit? Kämpfen mit eher im Sinne von
- zusammenkämpfen oder auch wörtlich mit einer Waffe kämpfen.
- Ja, mit kann heißen side by side oder using something.
- Er kämpft mit seinen Freunden gegen. Equals with his friends.
- Aber typischer sind für, gegen, für Ziele und Gegner.
- Beispiel. Viele kämpfen für den Umweltschutz.
- Many fight for environmental protection. Das Land kämpft gegen die Armut.
- The country fights against poverty. Neunter Ausdruck verzichten auf.
- Den finde ich interessant. Passt auch zu gesellschaftlichen Themen, zum
- Beispiel Nachhaltigkeit und persönlichen Entscheidungen. Verzichten auf, das heißt to do
- without oder to forego something. Also wenn man etwas nicht nicht
- mehr nimmt oder nutzt. Richtig.
- Auf plus Akkusativ. Beispiel.
- Ich verzichte auf Zucker. I'm giving up sugar.
- Oder wir verzichten auf Plastiktüten der Umwelt zuliebe.
- We do without plastic bags for the sake of the environment.
- Das ist echt ein gutes Wort. Viele sagen dann wohl falsch verzichten
- von. Aber ich denke auf ist fest.
- Ja, auf. Oder sie verwechseln es mit nicht
- nutzen. Aber verzichten drückt stärker aus, dass
- man bewusst etwas aufgibt. Typische Redewendung.
- Danke, ich verzichte. No thanks, I'll pass.
- Dann verzichtet man auf das Angebotene, aber auf ist oft stumm impliziert.
- Jedenfalls, Beispiele. Er kann nicht auf sein Handy
- verzichten. He cannot do without his phone.
- Wir müssen auf einige Annehmlichkeiten verzichten, um Geld zu sparen.
- We have to forgo some amenities to save money.
- Zehnter Ausdruck. Es geht um und es handelt
- sich um. Die nehme ich zusammen, weil sie
- beide es ist die Rede von oder es betrifft bedeuten.
- Oh ja, das hört man oft in Nachrichten oder Texten.
- In dem Artikel geht es um oder es handelt sich um.
- Genau. Beide bedeuten it's about.
- Es geht um betont, worum es bei einer Sache oder Geschichte im
- Kern geht. Beispiel.
- Im Film geht es um einen Jungen, der zaubern lernt.
- The film is about a boy, who learns magic.
- Es handelt sich um ist etwas formeller.
- Bei dem Gerät handelt es sich um einen 3D-Drucker.
- The device involves a 3D-Printer. Oder es handelt sich um einen
- Irrtum. This is a mistake.
- Literally, it concerns a mistake. Das finde ich super, weil ich
- mich immer frage, wie ich it's about übersetze.
- Jetzt habe ich zwei Varianten. Genau.
- Es geht um kannst du fast immer nutzen, auch mündlich.
- Es handelt sich um eher in schriftlichem oder offiziellem Kontext.
- Oder um etwas klarzustellen. Beide mit um-Akkusativ beziehungsweise beim
- Handeln mit um-Akkusativ-Gegenstand. Beispiele.
- Worum geht es in dem Meeting? Es geht um die neue Strategie.
- What is the meeting about? It's about the new strategy.
- Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 30-jährigen Mann.
- The injured person is a 30 -year-old man.
- Typisch aus dem Nachrichtenjargon. Klasse.
- Das werde ich bestimmt bald anwenden können.
- In meiner Präsentation geht es um Klimawandel.
- Das klingt gleich B2-mäßig. Absolut.
- Damit haben wir in Set 4 gelernt.
- Gehören zu, zählen zu, protestieren gegen, sich gewöhnen an, bestehen aus, diskutieren
- über, sich beteiligen an, kämpfen für, gegen, verzichten auf und es geht
- um und es handelt sich um. Ganz schön anspruchsvoll, aber mega nützlich.
- Ja, einiges davon ist fortgeschritten, aber ich finde es toll.
- Vor allem verzichten auf oder sich beteiligen an.
- Die geben meinem Wortschatz richtig einen Push.
- Super. So soll es sein.
- Schnauf noch einmal durch. Wir haben noch den letzten Set
- vor uns, dann die Mini-Story und dann bist du durch.
- Ich bin bereit für den Endspurt. Willkommen zum großen Finale der 50
- Ausdrücke. Jetzt wird's noch mal ein bisschen
- kopflastig, aber keine Angst. Hier geht es um so abstrakte
- Dinge wie abhängen von oder darauf ankommen.
- Vieles davon brauchst du, um Meinungen zu sagen oder Bedingungen, Kritik etc.
- Bereit? Jawoll, hau raus die harten Nüsse.
- Erster Ausdruck in Set 5, ankommen auf.
- Kennst du die Redewendung, es kommt darauf an?
- Oh ja, das heißt it depends. Also ankommen auf ist to depend
- on something. Richtig, das verwendet man fast immer
- in der Form es kommt darauf an.
- Beispiel, es kommt darauf an, wie das Wetter wird.
- It depends on how the weather turns out.
- Oder es kommt auf dich an. It depends on you, it's up
- to you. Im Alltag sagt man oft einfach
- kommt drauf an, richtig? Genau.
- Umgangssprachlich lässt man das S weg. Denkst du wir gewinnen?
- Kommt drauf an, wie gut wir trainieren.
- Wichtig, immer mit auf plus Akkusativ und darauf als Ersatz, wenn danach
- ein Nebensatz kommt. Viele machen als Fehler, es kommt
- an das Wetter an oder es kommt von dem Wetter an.
- Beides falsch. Auf ist korrekt.
- Merke ich mir. Beispiel, wovon hängt es ab?
- Es kommt darauf an, worüber wir verhandeln.
- What does it depend on? It depends on what we are
- negotiating. Hier habe ich gleich ankommen auf
- und abhängen von gemischt fällt mir auf.
- Ja, ankommen auf und abhängen von sind quasi Synonyme.
- Das passt, denn zweiter Ausdruck ist gleich abhängen von.
- Perfekt. Abhängen von ist to depend on,
- to be dependent on. Genau.
- Beispiel, der Erfolg hängt von der guten Zusammenarbeit ab.
- Success depends on good teamwork. Gibt es noch Unterschiede zwischen ankommen
- auf und abhängen von? Sie sind oft austauschbar.
- Es hängt vom Wetter ab bedeutet es kommt aufs Wetter an.
- Abhängen von ist ein ganz klein wenig formeller vielleicht und du kannst
- es auch mit Subjekt verwenden. Der Preis hängt von der Nachfrage
- ab. Bei ankommen auf würdest du hier
- sagen, es kommt auf die Nachfrage an, wie hoch der Preis ist.
- Also ankommen auf passt oft in dieses es kommt darauf an, ob,
- wie. Aber im Grunde beides depends on.
- Wichtig, von bei abhängen. Beispiel, hängt es von mir ab,
- ob wir Urlaub bekommen? Does it depend on me, whether
- we get vacation? Alles hängt vom Ergebnis ab.
- Everything depends on the result. Super, jetzt habe ich gleich zwei
- Varianten gelernt, um depende auszudrücken. Einmal mit auf, einmal mit von.
- Genau. Dritter Ausdruck, bestehen auf.
- Aufgepasst, nicht verwechseln mit bestehen aus, das hatten wir.
- Bestehen auf hier bedeutet etwas anderes. Ja, auf etwas bestehen heißt to
- insist on something. Korrekt.
- Wenn du unbedingt etwas willst oder eine Regel einhalten willst, bestehst du
- auf etwas. Beispiel, sie besteht auf ihrem Recht,
- das Geld zurückzubekommen. She insists on our right to
- get the money back. Ah, also auch im Sinne von
- to insist on doing something, wie er besteht darauf, mitzukommen.
- Da nutzt man darauf mit Infinitiv oder Nebensatz.
- Bestehen darauf, etwas zu tun. Oder bestehen darauf, dass etwas passiert.
- Genau, genau. Typischerweise darauf bestehen, etwas zu tun,
- oder darauf bestehen, dass etwas passiert. Es ist ziemlich formell, stark.
- Umgangssprachlich sagt man eher auf sein Recht pochen oder so.
- Aber bestehen auf ist gut im schriftlichen oder ernsten Gesprächen.
- Beispiele. Der Lehrer besteht auf pünktliches Erscheinen.
- The teacher insists on punctual attendance. Hier könnte man auch sagen, besteht
- auf Pünktlichkeit. Ich bestehe darauf, dass wir fair
- teilen. I insist that we share fairly.
- Vierter Ausdruck, nachdenken über. Das hatten wir so ähnlich im
- Set 1 mit denken an. Aber nachdenken ist anders.
- Genau. Nachdenken über heißt to think about,
- ponder on, reflect on. Richtig.
- Wenn du intensiv über etwas denkst, vielleicht eine Entscheidung oder ein Problem,
- dann denkst du darüber nach. Beispiel.
- Ich denke über dein Angebot nach. I'm thinking about your offer.
- I haven't decided yet. Ich erinnere mich.
- Denken an ist eher kurz an etwas oder jemanden denken.
- Like have someone in mind. Und nachdenken über ist wirklich überlegen.
- Genau, gut gesagt. Also, denk mal darüber nach, ob
- das sinnvoll ist. Think about whether that makes sense.
- Sie denkt über ihre Zukunft nach. She's contemplating her future.
- Fünfter Ausdruck, sich entscheiden, für oder gegen.
- Das kenne ich. Sich entscheiden ist to decide.
- Für ist for something, gegen ist against something.
- To choose something over another or to choose against something.
- Genau. Beispiel.
- Er hat sich für das rote Auto entschieden.
- He decided on the red car. Oder.
- Sie entscheiden sich gegen die Reise, weil sie zu teuer ist.
- They decide against the trip because it's too expensive.
- Man sagt ja oft, ich kann mich nicht entscheiden, wenn man unentschlossen
- ist. Genau.
- Ohne Ergänzung heißt das I can't decide.
- Aber mit für gegen gibst du an, was du gewählt hast.
- Typischer Fehler. Ich entscheide mich zu dem Auto.
- Nein, für das Auto. Immer für oder gegen.
- Beispiele. Wir haben uns für dieses Haus
- entschieden, weil die Lage so schön ist.
- Ich entscheide mich gegen ein Dessert. Ich bin schon satt.
- Sechster Ausdruck, verzichten auf, hatten wir schon.
- Aber lass es uns hier nochmal kurz einsortieren, weil es auch so
- eine bewusste Entscheidung, Kritik sein kann. Stimmt.
- Verzichten auf hatten wir in Set 4.
- Soll ich es erklären? Gern.
- Wiederholung schadet nicht. Verzichten auf gleich to give up
- or forego something. Zum Beispiel.
- Ich verzichte auf den Nachtisch. I'll skip dessert.
- Perfekt. Das hatten wir schon mit Beispielen.
- Kein Fehler. Außerhalb, auf nicht vergessen.
- Super. Siebter Ausdruck, halten von.
- Jetzt wird spannend. Das ist so ein Ausdruck für
- Meinungen. Ah, ja.
- Was hältst du von meiner Idee? Heißt, what do you think of
- my idea? Also halten von ist gleich to
- think of in terms of opinion, regard.
- Genau. Das ist ein tolles B2-Konstrukt
- für was denkst du über. Man fragt sehr oft, was hältst
- du von? Antwort könnte sein, ich halte viel
- davon. I think highly of it.
- Oder ich halte nichts davon. I don't think much of it.
- Literally, I hold nothing of it. Sprich, ich finde es nicht gut.
- Das klingt sehr natürlich. Ich habe aber anfangs nie daran
- gedacht, halten so zu benutzen. Verständlich, weil halten ja sonst hold
- heißt. Hier ist es idiomatisch.
- Wichtig, von plus Dativ. Viele sagen fälschlich, was hältst du
- über oder so. Aber es heißt von.
- Beispiel. Was hältst du von der neuen
- Lehrerin? Ich halte viel von ihr.
- Sie ist sehr kompetent. Er hält nichts von diesem Vorschlag.
- Achter Ausdruck. Überzeugen von.
- Das passt hier auch rein, wenn du jemanden von etwas überzeugst.
- Überzeugen ist gleich to convince. Überzeugen von ist gleich to convince
- someone of something. Richtig.
- Beispiel. Sie hat ihn von der Idee
- überzeugt. She convinced him of the idea.
- Oder oft. Du musst deinen Chef davon überzeugen,
- dir eine Gehaltserhöhung zu geben. You have to convince your boss
- of giving you a raise. Da verwenden wir wieder davon, weil
- Nebensatz folgt. Stimmt.
- Davon überzeugen, dass. Das ist echt häufig.
- Zum Beispiel. Ich bin überzeugt davon, dass.
- I'm convinced that. Zwar andere Konstruktion, aber auch mit
- von. Genau.
- Überzeugt sein von existiert auch. To be convinced of.
- Alles mit von. Beispiel.
- Wie kann ich dich von meiner Meinung überzeugen?
- How can I convince you of my opinion?
- Der Verkäufer versuchte, sie von dem teuren Produkt zu überzeugen.
- The salesman tried to convince her of the expensive product.
- Neunter Ausdruck. Traumen von hatten wir.
- Glauben an hatten wir. Was fehlt uns noch Abstraktes?
- Vielleicht warnen vor? Oh, guter Vorschlag.
- Warnen vor bedeutet to warn about oder against.
- Ja. Vor plus Dativ.
- Der Arzt warnt vor den Risiken des Rauchens.
- The doctor warns about the risks of smoking.
- Genau. Nehmen wir das noch rein.
- Neunter Ausdruck. Warnen vor.
- Beispiel. Die Behörden warnen vor einem schweren
- Sturm. The authorities are warning of a
- severe storm. Ich habe dich vor ihm gewarnt.
- Er ist nicht vertrauenswürdig. Gut.
- Vor hatten wir bisher wenig. Das ist ein gutes Beispiel.
- Zehnter Ausdruck. Zum krönenden Abschluss nehmen wir noch
- mal was mit um. Aber was anderes fällt mir gerade
- nicht ein. Vielleicht sich wundern über hatten wir?
- Ach, wie wäre es mit handeln von als Variation von es geht
- um? Handeln von im Sinne von ein
- Text oder Film handelt von etwas. Das ist ja ähnlich wie es
- geht um, aber mit anderem Satzbau. Genau.
- Das ist noch ein nützlicher. Handeln von ist gleich to be
- about. Some topic.
- Set of books, movies, stories. Beispiel.
- Das Buch handelt von einem Drachen. The book is about a dragon.
- Perfekt. Das ergänzt es geht um.
- Ich könnte sagen in dem Märchen geht es um einen Drachen.
- Oder auch das Märchen handelt von einem Drachen.
- Beides mal about a dragon. Richtig.
- Also zehnter Ausdruck. Handeln von.
- Beispiel. Wovon handelt der Film?
- Der Film handelt von einer mutigen Forscherin.
- What is the film about? It's about a brave researcher.
- Super. Damit haben wir Set 5 auch
- geschafft. Das waren jetzt ankommen auf, abhängen
- von, bestehen auf, nachdenken über, sich entscheiden für, gegen, verzichten auf, halten
- von, überzeugen von, warnen vor und handeln von.
- Ganz schön gehobene Ausdrücke dabei. Aber die brauche ich wirklich, wenn
- ich zum Beispiel Texte zusammenfasse oder meine Meinung sage.
- Eben. Genau dafür sind sie gedacht.
- Ich bin richtig stolz. Wir haben tatsächlich 50 Verben mit
- Präpositionen durchgenommen. Und du hältst immer noch durch.
- Klasse. Puh, das war ein Marathon.
- Aber ich fühle mich schon viel sicherer in der Theorie.
- Jetzt muss ich sie nur noch anwenden.
- Und genau das machen wir jetzt. Zeit für eine kleine Mini-Story,
- wo wir viele der Ausdrücke in Aktion sehen.
- Dann kriegst du ein Gefühl dafür, wie sie in einem Gespräch oder
- einer Erzählung klingen. Bereit dafür?
- Auf jeden Fall. Storytime.
- Erzählen wir doch eine kleine Geschichte. Sagen wir, du bist Person A,
- die sich um eine Stelle beworben hat.
- Ich bin Person B, dein Freund, dem du davon berichtest.
- Okay? Alles klar.
- Legen wir los. Hey, wie lief denn dein Vorstellungsgespräch
- heute? Erzähl mal.
- Ich bin so neugierig. Also, es war echt spannend.
- Zuerst, ich habe mich ja um die Stelle als Projektmanager beworben.
- Bei dieser großen Firma. Erinnerst du dich?
- Klar. Du hast dich bei XYZ GmbH
- beworben. Richtig?
- Und wie war's? Ziemlich gut, glaube ich.
- Ich hatte mich gut auf die typischen Fragen vorbereitet.
- Ich habe stundenlang über mögliche Antworten nachgedacht.
- Und tatsächlich kamen viele davon dran. Super.
- Vorbereitung ist alles. Warst du nervös?
- Anfangs ja. Ich habe mich ein bisschen um
- meine Aussprache gesorgt. Ich wollte keinen Fehler machen.
- Aber dann ging's. Ich habe darauf geachtet, langsam zu
- sprechen. Und weißt du was?
- Die Personaler waren total freundlich. Das klingt doch gut.
- Worüber habt ihr gesprochen? Über ziemlich vieles.
- Zuerst haben sie mich nach meinem Studium gefragt, also welche Kurse ich
- gemacht habe. Dann haben wir über meine letzte
- Arbeitsstelle gesprochen. Ich habe von meinen Projekten erzählt
- und mich an einige Herausforderungen erinnert, die ich gemeistert habe.
- Toll. Konntest du ein Beispiel nennen, wo
- du ein Problem gelöst hast? Ja.
- Und da konnte ich mich auf ein Projekt beziehen, an dem ich
- letztes Jahr gearbeitet habe. Da ging es darum, ein neues
- System einzuführen. Und ich habe aktiv an der
- Umsetzung teilgenommen. Oder besser gesagt, mich daran beteiligt.
- Ich habe sogar dafür gesorgt, dass das Training für die Kollegen organisiert
- wird. Das fand der Interviewer imposant.
- Stark. Gab es auch heikle Fragen?
- Sie haben mich nach meinen Schwächen gefragt.
- Da habe ich kurz nachdenken müssen. Ich sagte schließlich, manchmal ärgere ich
- mich über meine eigene Ungeduld. Aber ich habe betont, dass ich
- daran arbeite. Gute Antwort.
- Haben Sie Englischkenntnisse getestet? Ja, teilweise.
- Sie wollten, dass ich auf Englisch antworte, als sie nach meinen Stärken
- gefragt haben. Aber es kam darauf an, welche
- Fragen. Nicht alles war auf Englisch.
- Insgesamt hängt das wohl vom jeweiligen Personaler ab, wie viel Englisch die
- wollen. Und am Ende, wie ging's aus?
- Zum Schluss habe ich mich bei allen für die Einladung bedankt und
- gesagt, dass ich mich sehr auf die mögliche Zusammenarbeit freuen würde.
- Sehr professionell. Haben sie gesagt, wann du eine
- Antwort bekommst? Ja.
- Sie meinten, es hängt davon ab, wie schnell sie die Entscheidung treffen.
- Wahrscheinlich nächste Woche. Es kommt also darauf an, wie
- viele Bewerber sie noch sehen müssen. Verständlich.
- Und was hältst du von deinen Chancen?
- Bist du optimistisch? Ich bin vorsichtig optimistisch.
- Ich glaube, ich habe einen guten Eindruck gemacht.
- Aber ich will nicht zu viel darauf hoffen, um nicht enttäuscht zu
- sein, falls es nichts wird. Schon klar.
- Worüber wundern sie sich bei so Bewerbern wohl am meisten?
- Vielleicht, wenn jemand unvorbereitet ist. Ich denke, sie wundern sich über
- Leute, die keine Ahnung von der Firma haben.
- Ich habe auf jeden Fall gezeigt, dass ich mich informiert habe.
- Sehr gut. Und falls es klappt, musst du
- dann umziehen? Hast du dich schon damit beschäftigt?
- Ja, der Job wäre in einer anderen Stadt.
- Das wäre eine Umstellung. Aber ich glaube, ich könnte mich
- schnell an die neue Umgebung gewöhnen. Ein bisschen Sorge hätte ich wegen
- der Wohnungssuche. Aber da würde ich notfalls auf
- einiges verzichten, bis ich was finde. Zum Beispiel kann ich auf ein
- großes Apartment erst mal verzichten. Mir reicht ein kleines Zimmer für
- den Anfang. Schlaue Einstellung.
- Ich drück dir so die Daumen. Danke.
- Übrigens, nach dem Gespräch hat der Chef mich noch zum Mittagessen eingeladen.
- Ist das ein gutes Zeichen? Das klingt nach einem sehr guten
- Zeichen. Wer lädt schon Bewerber zum Essen
- ein, wenn er kein Interesse hat? Ich glaube an dich.
- Das schaffst du bestimmt. Danke dir.
- Und falls es nichts wird, naja, dann werde ich mich halt woanders
- bewerben. Kein Drama.
- Genau. Nicht darüber ärgern, sondern nach vorne
- schauen. Aber ich bin sicher.
- Bald kannst du dich über deinen neuen Job freuen.
- Hoffen wir es. Lämmig.
- Ich freue mich schon auf den Moment, wenn die Zusage kommt.
- Du hast es drauf. Egal wie es ausgeht, du hast
- heute viel gelernt und Erfahrungen gesammelt. Absolut.
- Allein dafür hat es sich gelohnt. Wendet sich wieder der Kamera zu,
- damit aus der Rolle tretend. Wie du siehst, stecken in so
- einer kleinen Geschichte ganz viele Verben mit Präpositionen.
- Ist dir was aufgefallen? Oh ja, total viele unserer neuen
- Ausdrücke kamen vor. Super.
- Das war der Sinn der Übung. Zu zeigen, wie natürlich diese Verbindungen
- im Alltag sind. Man muss sie einfach üben.
- Dann sprudeln sie irgendwann so aus einem heraus.
- Und ich wette, du hast gerade einige Aha-Momente gehabt, wie Ach,
- so benutzt man das also im Kontext.
- Oh ja. Besonders ankommen auf versus abhängen von
- in der Praxis zu hören war hilfreich.
- Und sich beteiligen an habe ich im Kontext auch besser kapiert jetzt.
- Sehr gut. Und jetzt, da wir alles eingeführt
- und angewendet haben, machen wir noch eine kleine Wiederholungsrunde, damit das Gelernte
- sich festsetzt. Bist du bereit für ein spielerisches
- Recap? Jawohl, ich bin bereit für die
- Challenge. Alles klar.
- Das war echt viel Input. Unser Gehirn braucht jetzt eine frische,
- lebendige Wiederholung, um alles abzuspeichern. Machen wir es wie ein kleines
- Quizspiel, okay? Ich gebe dir Situationen und du
- findest den passenden Ausdruck, den wir gelernt haben.
- Und alle, die zuschauen, machen am besten mit.
- Alles klar. Leg los.
- Situation 1. Morgen ist ein Feiertag.
- Kein Wecker, kein Stress. Du bist schon heute total glücklich
- darüber. Welchen Ausdruck benutzt du?
- Das klingt, als freue ich mich auf den freien Tag.
- Genau. Sich freuen auf.
- Perfekt. Kurze Pause.
- Situation 2. Dein Freund kommt immer zu spät
- und langsam nervt es dich wirklich. Dann ärgere ich mich über seine
- Unpünktlichkeit. Richtig.
- Sich ärgern über. Super.
- Kurze Pause. Situation 3.
- Du hast dich um einen Job beworben.
- Wie sagst du das mit unserem Ausdruck?
- Sich bewerben um. Also, ich habe mich um die
- Stelle beworben. Ganz genau.
- Kurze Pause. Situation 4.
- Jemand fragt dich, können wir uns um 18 Uhr treffen?
- Und du bist dir nicht sicher. Du sagst, mal sehen.
- Es... Wie drückst du die Pens aus?
- Es kommt darauf an, ob ich bis dahin fertig bin.
- Oder es hängt davon ab, wie schnell ich hier fertig werde.
- Wunderbar. Gleich zwei Varianten.
- Es kommt darauf an oder es hängt davon ab.
- Spitze. Kurze Pause.
- Situation 5. Dein kleiner Bruder macht gerade gefährliche
- Sachen mit dem Fahrrad. Was rufst du ihm besorgt zu?
- Pass auf dich auf. Oder vielleicht sei vorsichtig.
- Aber unser Ausdruck wäre aufpassen auf. Also, pass auf dich auf.
- Genau. Aufpassen auf.
- Super eingefangen. Kurze Pause.
- Situation 6. Deine Schwester zieht in eine neue
- Stadt. Am Anfang ist es schwer, aber
- nach ein paar Monaten... Dann gewöhnt sie sich an die
- neue Stadt. Richtig.
- Sich gewöhnen an. Kurze Pause.
- Situation 7. Du bist sehr dankbar für die
- Hilfe deiner Freundin bei deinem Umzug. Was sagst du zu ihr?
- Sich bedanken bei für. Also, ich bedanke mich bei dir
- für deine Hilfe. Oder einfach danke für deine Hilfe.
- Perfekt. Genau so.
- Kurze Pause. Situation 8.
- Du weißt nicht, was du von einer bestimmten Idee halten sollst.
- Wie fragst du nach meiner Meinung? Was hältst du von dieser Idee?
- Exzellent. Halten von.
- Und wie würdest du antworten, wenn du es gut findest?
- Ich halte viel davon. Wenn ich es schlecht fände, würde
- ich sagen, ich halte nichts davon. 100 Punkte.
- Und zum Abschluss Situation 9. Du hast entschieden, ab jetzt keinen
- Zucker mehr im Tee zu nehmen. Wie sagst du das?
- Dann verzichte ich auf Zucker im Tee.
- Genau. Verzichten auf.
- Sehr gut. Kurze Pause.
- Du hast gerade freuen auf, ärgern über, bewerben um, es kommt darauf
- an oder es hängt davon ab. Aufpassen auf, gewöhnen an, bedanken bei,
- für, halten von und verzichten auf in Windeseile abgerufen.
- Merkst du, wie die Wörter jetzt richtig sitzen?
- Ja, tatsächlich. Das hat Spaß gemacht und plötzlich
- fühlten sie sich ganz natürlich an. Genau das wollen wir.
- Die Wörter sollen dein aktiver Wortschatz werden.
- Durch solche Kontexte und Wiederholungen merkst du sie dir viel besser, als
- würdest du nur Vokabelkarten pauken. Absolut.
- Die Kombination aus Erklären, Beispielen, Story und Quiz – mega hilfreich.
- So soll es sein. Damit haben wir unser Pensum für
- heute erfüllt. 50 wichtige Verben mit Präpositionen –
- check! Zum Abschluss gebe ich dir und
- allen, die zuschauen, noch eine kleine Hausaufgabe mit auf den Weg.
- Such dir 5 der 9 Verben mit Präpositionen aus und schreibe zu
- jedem einen eigenen Satz, der zu deinem Leben passt.
- Zum Beispiel, ich träume von… oder in meinem Job muss ich
- mich oft auf Details konzentrieren. Schreibe die Sätze in die Kommentare.
- Super Idee! So wendet ihr die Wörter direkt
- an und vergesst sie nicht so schnell.
- Genau. Wir lesen die Kommentare und freuen
- uns von euren Erfahrungen zu hören. Und korrigieren gerne, falls nötig.
- Nur Mut! Und vergiss nicht, bleib dran!
- Wiederhole die Verben in den nächsten Tagen immer mal wieder.
- Vielleicht schaust du das Video nochmal oder sprichst laut nach.
- Du schaffst das! Wenn dir dieses Video geholfen hat,
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- Vielen Dank fürs Zuschauen und Mitmachen! Bis zum nächsten Mal und viel
- Erfolg beim Deutschlernen! Tschüss und bis bald!
Zum Nachlesen
PräpositionBedeutungseigenschaften · abzüglich, auf, aus, ausschließlich, außer, bei, bis, an, bis auf, bis zu, einschließlich, entgegen, exklusive, für, gegen, gegenüber, …
Präfix- und Partikelverben im DeutschenPräfixe und Partikeln liefern Verfahren zur Bildung neuer Verben und haben dabei inhaltlich vergleichbare Funktion, sie sind aber grammatisch verschieden. Der …