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Die Industrielle Revolution - Basiswissen
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Transkriptautomatisch erstellt · 92 Zeilen
- hallo miteinander und herzlich willkommen zu einer neuen folge in unserer reihe historische ereignisse des neunzehnten und zwanzigsten
- jahrhunderts heute sprechen wir über das thema industrialisierung manchmal auch bezeichnet als die industrielle revolution das wohl wichtigste ereignis
- könnte man sagen dass neunzehnten jahrhunderts allerdings ein ereignis wie wir sehen werden was schon mitte des achtzehnten jahrhunderts beginnen sollte
- zumindest in großbritannien und diese industrielle revolution sollte die gesellschaft die wirtschaft das gesamte zusammenleben und den
- zusammenhalt der gesellschaft die struktur der gesellschaft fundamental verändern in einem zeitraum von mehr als 250 jahren was genau eine
- industrialisierung letztlich ist was sie ausmacht darüber sprechen wir in den folgenden minuten los geht's
- wenn wir heute über industrialisierung oder die industrielle revolution sprechen müssen wir uns zunächst einmal bewusst machen dass die
- industrialisierung in den europäischen gesellschaften auf drei pfeilern fußte zum einen ist eine industrialisierung dadurch gekennzeichnet dass sie ein
- größeres wirtschaftswachstum aufwächst man muss sich dabei bewusst machen wirtschaftswachstum hat es natürlich in der zivilisationsgeschichte immer wieder
- gegeben in allen gesellschaften auch in mittelalterlichen gesellschaften also vor industriellen gesellschaften aber ein so starkes wirtschaftswachstum und
- ein konstantes wachstum wie es eben mit der industrialisierung kam hatte es vor in dieser form nicht gegeben zum zweiten spielt ja aber auch die anzahl der
- technischen neuerungen eine rolle denn man muss sich ja vorstellen als die industrialisierung so mitte des achtzehnten jahrhunderts langsam begann
- war das natürlich eine völlig andere art von wirtschaften als man sie noch im mittelalter hatte es kann nun völlig neue arbeitsgeräte maschinen die die
- arbeitskraft der menschen verändert die art wie wir arbeiten und was wir arbeiten als menschen gravierend verändern sollten und plötzlich der
- dritte punkt und das ist der gravierendste könnte man vielleicht sagen nämlich der sogenannte sektorale wandel es ist gleichzeitig der punkt ja
- vielleicht auch am schwierigsten zu verstehen ist bei der industrialisierung denn wenn ich von sektorale im wandel sprechen müssen wir uns natürlich erst
- mal bewusst machen was ist eigentlich ein sektoraler wandel und was ist überhaupt ein sektor man muss sich zunächst einmal klar machen unsere
- gesellschaft bis heute wie sie existiert zumindest den hinblick auf die wirtschaft besteht aus sektoren und zwar genau genommen aus drei verschiedenen
- sektoren diese sektoren sind zum ersten die agrarwirtschaft sprich die landwirtschaft und alles was damit zusammenhängt
- zum zweiten dass weiter verarbeitende gewerbe also dort wo in der regel rohstoffe zu neuen produkten weiterverarbeitet werden und der dritte
- sektor ist die sogenannte dienstleistungsbranche also das ist vor allem das was im freudigen ich habe dir eine große rolle spielt da
- können auch so zu dinge wie gastronomie beispielsweise zu gezählt werden also ein sektor in dem mögliche dienste einem kunden angeboten werden schön und gut
- aber was bedeutet das jetzt für den verlauf der industrialisierung man muss sich klar waren diese drei sektoren landwirtschaft oder agrarwirtschaft
- weiter verarbeitende gewerbe und dienstleistungssektor hat es in allen gesellschaften im grunde immer gegeben doch der unterschied ist der dass die
- verteilung dieser sektoren über die jahrhunderte sich stark verändert hat sprich wie viel prozent der arbeitenden bevölkerung in einem land in einem
- dieser sektoren arbeiteten das veränderte sich sehr stark über die jahrhunderte tatsächlich war es nämlich noch so gewesen dass im achtzehnten
- jahrhundert also in einer gesellschaft die die mittelalter in vielerlei hinsicht nur wesentlich ähnlicher war es unsere heutige gesellschaft
- über 70 prozent alleine in diesem ersten sektor agrarwirtschaft arbeitet und nur ein kleiner teil im verhältnis dazu war dann auf die anderen beiden sektoren
- verteilt wobei der dienstleistungssektor letztlich bis in das zwanzigste jahrhundert hinein immer den geringsten anteil haben sollte im laufe der
- jahrhunderte wie gesagt veränderte sich diese zusammensetzung der agrarsektor schrumpfte zunächst einmal wodurch dann in der hochphase der industrie zeit auf
- dem höhepunkt der eisen und stahlindustrie vor allem dann auch dieses weiter verarbeitenden gewerbe stark anwuchs und
- letztlich dann am ende dieser ganzen industrialisierung entwicklung von über 250 jahren stand dann schließlich so spätestens ab 1945 also nach dem zweiten
- weltkrieg diese dritte phase die da die dominante rolle spielen sollte sprich die dienstleistungsbranche nun haben wir die basis der industrialisierung schon
- einmal verstanden haben gesehen dass eine gesellschaft wirtschaftlich gesehen aus sektoren besteht und dass sich diese sektoren eben durch die verschiedenen
- epochen der geschichte in ihrer zusammensetzung im hinblick auf die auf ihrem bevölkerungsanteil verändert hatten doch das sagt letztlich
- noch nichts darüber aus warum eigentlich die insel realisierung ausgerechnet in europa beginnen sollte und allen voran eben in großbritannien im jahr
- 1750 beziehungsweise so um den dreh denn das ganz genau jahr ist natürlich bei so was schwer festzulegen warum in europa der ausgangspunkt der industrialisierung
- werden sollte hängt zu einem großen teil mit den besonderen begebenheiten dieses kontinents zu sammeln auf den punkt bringen kann man das ganze im grunde mit
- drei aspekten mal wieder drei die hier eine rolle spielen sollten zum einen waren der zugang zu den meeren oder zuflüssen überhaupt zu wasserstraßen
- enorm wichtig denn man muss sich auch vorstellen im 18 jahrhundert und neunzehnten jahrhundert noch zumindest im frühen neunzehnten jahrhundert gab es
- ja noch keine eisenbahn landwege waren eher schlecht ausgebaut häufig fehlt eine ausgebaute straßensystem viele wege
- waren eher matschige phase so könnte man sagen wo man eben nur mit pferden und postkutsche voran kann und das auch nur sehr langsam insofern weil der seeweg
- der einzige tragfähige und wirklich produktive weg wo man waren transportieren konnte und deswegen weil der zugang zu mehreren ebenso wichtig im
- achtzehnten und auch noch im frühen neunzehnten jahrhundert der zweite punkt war letztlich das vorhandensein von rohstoffen denn wie man sich vorstellen
- kann braucht man natürlich für eine gelungene industrialisierung rohstoffe man musste irgendetwas haben entweder was man
- weiterverkaufen konnte oder rohstoffe haben die man eben selber nutzen konnte um neue produkte herzustellen und da spielte neben verschiedene dinge
- eine rolle und das sind auch wieder ein stück bei damit zusammen was man eben gerade in der industrialisierung anfertigte wenn man beispielsweise sein
- schwerpunkt auf textilwaren gelegt hatte da brauchte man vor allem baumwolle und die musste man irgendwo her bekommen wenn man auf der anderen seite in der
- eisen und stahlindustrie unterwegs war zum beispiel für die waffenproduktion und ähnliches dann brauchte man vor allem kohle um die hochöfen lässt sich
- antreiben zu können und so hin vieles davon ab beim erfolg der industrialisierung wie gut man selbst mit rohstoffen ausgestattet war oder
- eben wie viel geld man hatte um sich diese rohstoffe stellt sich importieren zu können der dritte punkt der bis heute angegeben und häufig genannt wird wenn
- es um den erfolg der industrialisierung geht ist das staats und wirtschaftssystem in einem land sind man muss sich ja vorstellen auch die auch im
- achtzehnten und neunzehnten jahrhundert waren europäische länder sehr unterschiedlich die meisten dieser länder waren ja monarchin mit königin an
- der spitze und entsprechend waren diese länder halt sehr autokratisch häufig regiert eine ausnahme bildete hier sicherlich großbritannien denn das war
- ja ein land was relativ frisch menschen und bürgerrechte eingeführte was auch schon lange ein parlament hatte bevor man es in anderen regionen europas
- überhaupt kannte tatsächlich war es eben in großbritannien so gewesen dass sowohl das gesellschaftlich als auch das wirtschaftliche system dort der
- industrialisierung sehr entgegenkam denn die politik bemühte sich nicht zu sehr in die wirtschaftlichen abläufe einzugreifen und so konnte sich
- großbritannien wirtschaftlich mehr oder weniger ungebremst entfalten das hängt zu einem großen teil auch damit zusammen dass großbritannien im jahr 1750 jahr
- ist das erste europäische land überhaupt mit der industrialisierung begann das war natürlich eine absolute sonderstellung denn dieses land
- großbritannien konnte sich ja nun absolut konkurrenzlos entfalten es gab ja überhaupt keine konkurrenz und es gab auch niemanden der irgendwie schon
- maschinen produziert hätte und ähnliches die man jetzt hätte einfach importieren können das bedeutet großbritannien musste zwar selber aus eigener kraft all
- das in angriff nehmen aber man hat eben gleichzeitig auch ein monopol auf diese sachen und das war zumindest mal bis dann die ersten europäischen länder
- nachziehen sollten ein großer vorteil gleichzeitig verfügte großbritannien über ausreichend rohstoffe insbesondere auch einen ausreichenden kohle vorrat
- die man eben dann später fallen in der eisen und stahlindustrie brauchte und schließlich kam der zugang zu den meeren bei großbritannien liegt das ganze auf
- der hand denn großbritannien war ja wie auch heute noch eine insel und auf einer insel ist man natürlich von wasser umgeben und so konnte großbritannien
- sich da voll entfalten insbesondere bei großbritannien ja auch damals schon ein kolonialreich hatte man hatte viele helfen auf an verschiedenen punkten auf
- dem globus und man hat er eine große anzahl von schiffen die man eben für diesen neuen welthandel der jetzt setzt sich auf kam nur wahr machen konnte
- großbritannien kamen dabei besonders entgegen dass man am anfang noch lange bevor man auf eisen und stahlindustrie lässt sich setzte vor allem erstmal auf
- den textilbereich setzt also die verarbeitung von textilen stoffen von textilien war eine große sache am anfang der industriellen revolution und
- großbritannien hatte hier optimale voraussetzungen denn die briten hatten durch ihr kolonialreich einen fuß in nordamerika und in den heutigen
- südstaaten der usa so könnte man sagen gab es große baumwollplantagen und von diesem baumwollplantagen konnte man eben waren
- beziehen diese baumwolle wo der quasi aus diesen amerikanischen staaten dann nach großbritannien exportiert und dort dann in manchester und an anderen orten
- eben in großen spinnereien verarbeitet geschafft dass großbritannien innerhalb von kurzer zeit quasi ein monopol auf eine umfassende textilindustrie zu haben
- und war damit zunächst einmal ein großer anbieter eben für kleider für wichtige stoffe und kostbare stoffe die natürlich an den europäischen königshöfen gern
- gesehen waren doch natürlich sollte es nicht immer so bleiben dass großbritannien die einzige industrie macht war im neunzehnten jahrhundert
- schließlich zogen mehr und mehr europäische staaten nach darunter vor allem dann auch letztlich deutschland was vor allen dann auch mit der elektro
- und chemieindustrie ende des neunzehnten jahrhunderts große erfolge feiern sollte doch tatsächlich waren nun die grundvoraussetzungen völlig anders als
- noch bei großbritannien denn die briten waren ja mitte des 18 jahrhunderts noch völlig allein gewesen sie hatten ein monopol gehabt aber sie mussten eben
- auch viel geld und technisches know-how investieren überhaupt erstmal diese ganzen maschinen entwickeln zu können die sie fielen die industrialisierung
- brauchten vor diesen problemen standen letztlich die europäischen mächte jetzt nicht mehr denn viele dieser europäischen länder konnten sich diese
- maschinen und auch das notwendige fachpersonal jetzt aus großbritannien importieren und damit eigene entwicklungskosten einsparen
- dadurch wurde natürlich wieder geld frei was man für andere dinge benutzen konnte insbesondere dafür dass man direkt modernen die anlagen bauen konnte
- wohingegen die industrieanlagen großbritannien dann häufig schon über 100 jahre alt waren und eben schon technisch auf einem veralteten stand
- waren man sollte sich allerdings bewusst machen dass die industrialisierung in den meisten europäischen ländern sehr ähnlich ablief mann begangen mit einem
- fokus auf textil industrien ging dann weiter 219 stahlindustrie und landete letztlich dann vor allem ende des neunzehnten jahrhunderts bei der chemie
- und elektroindustrie die eisen und stahlindustrie brachte natürlich viele erfolge und ein großes wachstum für die einzelnen europäischen länder hatte
- allerdings natürlich auch eine große schattenseite die man hier nicht ausblenden darf denn die eisernen stahlindustrie war natürlich grundlage
- für die waffenindustrie und damit eben die grundlage für die entwicklung moderner waffen die große zerstörungskraft hatten und letztlich
- eben die grundlage legen sollten für das was dann mit verschiedenen kriegen wir den deutsch französischen krieg und später dem ersten weltkrieg eben kommen
- sollte nämlich große industrielle material schafften mit millionen von toten fielen dann erst ein bisschen fürs zu sehen und fürs zuhören zu diesem
- kleinen überblick zur industrialisierung und dann sehen was beim nächsten mal welchem thema welche episode auch immer macht's gut
- [Musik]
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