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Vulkane und Vulkanausbruch: Vulkan Grundlagen einfach erklärt - Plattentektonik & Vulkane 1

Geographie - simpleclub6:39 733.961 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 64 Zeilen
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  1. Moin und Hallo! Heute geht’s um das hier: Krrrrrrrrr, Brrrrrrrrrrrrrrr, Röörrrr!!!
  2. Nein, in diesem Video geht es geht nicht um kaputte Motoren, es geht um die Dinger hier: Um Vulkane…
  3. Falls ihr noch nicht ganz koscher mit den Vorgängen im Erdinneren seid, könnt Ihr euch vorher die Videos zum Schalenbau der Erde und der Plattentektonik anschauen.
  4. Ok, Ladies und Gentlemen! Fangen wir mal damit an, wie so ein Vulkan entsteht.
  5. Ganz grob entsteht ein Vulkan aus Magma. Und zwar Magma, das aus Erdinneren an die Erdoberfläche gelangt.
  6. Magma, das ist nichts anderes als geschmolzene Gesteinsmasse. Also Steine, die rööchtich heiß geworden sind.
  7. Das Zeug befindet sich nämlich im unteren Teil vom “oberen Mantel” der Erde. Also in einer Tiefen von etwa etwa 80 bis zu mehreren hundert Kilometern!
  8. Hier ist es so um die 2000 Grad heiß. Da braucht man keine Winterjacke anziehen. :D
  9. Die Hitze sorgt dann dafür, dass das Gestein schmilzt. dabei entsteht das zähflüssige Magma.
  10. Alrighddy! Jetzt wisst ihr, wie Magma entsteht.
  11. Jetzt geht's darum, wie das Magma zu uns nach oben gelangt. Über dem Magma liegt eine feste Schicht aus Gestein.
  12. Sie umfasst die sogenannte Erdkruste und den festen Teil des oberen Mantels. Sie heißt Lithosphäre.
  13. Zusammen ist sie etwa 80 Kilometer dick. Allerdings kann das von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein.
  14. Wenn ihr genauer wissen wollt, wie die Erdschichten aufgebaut sind, zieht euch das Video zum Schalenbau der Erde rein.
  15. Das Gestein in der Erdkruste ist schwerer als das Magma. Es drückt quasi von obenauf das Magma drauf.
  16. Das Magma will dem Druck ausweichen, weil… ey... wer wird schon gerne erdrückt!
  17. Zum Glück für das Magma befinden sich im Gestein über dem Magma, Risse und Gänge. In diese weicht das Magma aus und steigt nach oben.
  18. Diese Risse und Gänge entstehen vor allem dort, wo zwei Kontinentalplatten aufeinander treffen.
  19. Deshalb befinden sich Vulkane fast immer an den Grenzen der Kontinentalplatten. Also hier…
  20. … und hier… und hier…
  21. und... ok, ich glaub ihr habt’s verstanden. :D
  22. Falls ihr mehr zu Kontinentalplatten erfahren wissen wollt, schaut euch das dazu gehörige Video an.
  23. Aber zurück zum Magma. Das Magma wird also von dem Gestein, das auf ihm lastet, in die Gänge nach oben gedrückt.
  24. Das Magma sammelt sich in großen Hohlräumen: Den Magmakammern! Die Magmakammern befinden sich nur noch wenige Kilometer von der Erdoberfläche entfernt.
  25. Die Oberfläche der Dinger kann so groß sein wie 200.000 Fußballfelder. Damn! :O
  26. 200.000 Fußballfelder!!!! Ok schön, jetzt chillt da also das Magma in der Kammer.
  27. Aber hier geht’s ja um Vulkane. Um so krasse Ausbrüche wo Magma durch die Gegend spritzt :D
  28. Wie passiert das? Erstmal strömt von unten nach und nach immer weiter Magma nach…
  29. Und zwar bis sie voll ist. Auch über der Magmakammer gibt es wieder Spalten und Risse.
  30. In diese weicht das Magma aus bis auch diese voll sind. Es wird also immer enger in der Kammer.
  31. Außerdem gibt das Magma permanent Gase ab. Das Magma furzt quasi.
  32. Dadurch steigt der Druck in der Kammer immer weiter an. Ihr könnt euch das wie bei einer Sprudelflasche vorstellen, die geschüttelt wird.
  33. Beim Schütteln löst sich die Kohlensäure und der Druck in der Flasche nimmt zu. Spätestens beim Aufmachen merkt man, wie viel Druck sich in der Flasche gebildet hat.
  34. Genauso steigt der Druck in der Magmakammer. Es entweicht also mehr und mehr Gas aus dem Magma und es wird immer enger!
  35. So steigt der Druck in der Magmakammer also immer immer weiter! Irgendwann hält das das Gestein darüber nicht mehr aus und ….BÄÄÄM….
  36. Der Vulkan bricht aus! Alter Schwede!
  37. So’n Vulkanausbruch wird übrigens auch “Eruption” genannt. Das ist Latein und heißt nix Anderes als Ausbruch.
  38. Nach so ‘nem Vulkanausbruch ist die Magmakammer dann erstmal leer. Von unten fließt dann aber langsam wieder Magma nach.
  39. Die Öffnung des Vulkans wird durch herunterfallende Gesteinsbruchstücke wieder verschlossen. Der Deckel wird praktisch wieder auf den Topf gesetzt.
  40. Wenn die Magmakammer dann wieder gefüllt wird, kann der Druck wieder ansteigen. Irgendwann ist der Druck dann wieder so hoch, dass das Magma an die Oberfläche gedrückt
  41. wird. Und der Vulkan bricht wieder aus.
  42. Okay, so bricht der Vulkan aus. Aber wie entsteht seine bergartige Form?
  43. Beim Ausbruch gelangen Magma, Asche und kleine und großen Gesteinsbruchstücke nach oben. Magma an der Oberfläche heißt dann Lava.
  44. Wenn die Lava dann abkühlt wird sie fest. Zusammen mit den kleinen und großen Steinen, formt sie dann einen Hügel.
  45. Beim nächsten Ausbruch kommt wieder eine Schicht drauf. So bildet sich dann langsam ein fetter Berg.
  46. Guuut, so entsteht also die Bergform. Zwei Begriffe gibt’s noch, die Ihr euch merken solltet:
  47. Der Lavakanal in der Mitte des Vulkan heißt Vulkanschlot. So wie beim Schornstein.
  48. Manchmal haben Vulkane mehr als einen Schlot. Das liegt daran, dass der Hauptschlot sich verzweigt.
  49. Das Magma sucht sich immer den leichtesten Weg bis zur Oberfläche. Nach dem Ausbruch ist Hauptschlot durch die Felsbruchstücke verstopft.
  50. Kann das Magma dann leichter über einen anderen Weg zur Oberfläche fließen, weicht es auf den diesen Weg aus.
  51. Es bildet sich ein Nebenschlot. Neben dem Schlot könnt ihr auf dieser Abbildung noch den Krater sehen.
  52. Das ist die trichterförmige Öffnung des Vulkans ist. Der Krater entsteht, weil der Schlot durch große Gesteinsbrocken verstopft wird.
  53. Dann staut sich der Druck nämlich im oberen Teil des Schlotes. Dort findet dann beim Ausbruch auch die Explosion statt.
  54. Durch Explosion wird Gestein weggesprengt und es entsteht die Trichterform. Übrigens, wenn Nebenschlote einen Krater bilden, dann heißt dieser “Nebenkrater”.
  55. Ok, gehen wir das Ganze nochmal kurz durch: Vulkane entstehen, da wo Magma, also geschmolzene Gesteinsmasse, an die Oberfläche gelangt.
  56. Das Magma stammt aus dem oberen Mantel der Erde. Auf dem Magma liegt das Gewicht einer dicken Gesteinsschicht.
  57. Deshalb wird es nach oben gedrückt. Durch Spalten und Gänge gelangt es in riesige Hohlräume.
  58. Die Magmakammer. Hier entweicht dem Magma Gas, wie bei Mineralwasser, dass ordentlich geschüttelt wird.
  59. Dadurch erhöht sich solange der Druck in der Kammer bis die Erdmassen über der Kammer nachgeben.
  60. Der Vulkan bricht aus. Beim Ausbruch werden Asche, Gesteinsbruchstücke, und Magma an die Oberfläche geschleudert.
  61. Daraus bildet sich dann Ausbruch für Ausbruch ein immer größerer Berg. Außerdem heißt der Magmagang in der Mitte Schlot und die trichterförmige Öffnung heißt
  62. Krater. So ihr Turnbeutelvergesser, das war’s.
  63. Ich brech dann auch mal aus...eh...auf! Wenn ihr noch mehr über Vulkane wissen wollt, schaut euch die Videos zum Schichtvulkan und
  64. zum Schildvulkan an! Reingehauen!

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