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Lemons Modell - Asymmetrische Informationen & Gebrauchtwagen
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 28 Zeilen
- Habt ihr Bock euch ein Auto zu kaufen? Habt aber nicht so viel Moneten und schaut deshalb auf dem Gebrauchtwagenmarkt? Nun denn, passt auf, dass ihr gut genug über
- die Autos informiert seid, es könnten Lemons sein! Lemons ist in den USA ein Ausdruck für ein Auto mit mehreren mechanischen Problemen.
- Also kurz gesagt: Schrott. Das Lemons-Model oder Lemons-Problem ist ein Aufsatz des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers
- George Arthur Akerlof, indem er versucht zu verdeutlichen, wie ein Marktversagen durch asymmetrische bzw. unvollständige Information entstehen kann.
- Er beschreibt allgemein in seinem Aufsatz die Problematik, dass die Käufer eines Produkts schlechter über das Produkt informiert sind als die Verkäufer.
- Um seine Theorie zu veranschaulichen zeigt er die Problematik am Markt für Gebrauchtwagen auf.
- Hierbei klassifiziert...ohooo unser Autor hat ein neues Wort gelernt… “klaaassssiifiiiziert”.. Glaube wir müssen ihn rausschmeißen...Egal..Hierbei klassifiziert er die Autos nach guten Autos
- und schlechten Autos, also den Lemons. Es gibt also nur diese zwei Typen von Autos. Akerlof geht bei seiner Theorie davon aus, dass die Käufer nur die durchschnittliche
- Qualität der Gebrauchtwagen kennen und diese nicht nach ihren Eigenschaften beurteilen können.
- Wir erklären euch das Ganze mal an einem Beispiel! Auf einem Markt gibt es zwei Gebrauchtwagenhändler. Der eine Händler ist Ali mit seinem Geschäft
- TheSimpleCars und der Andere ist Jan mit seinem ominösen Geschäft “Ich nehme die Kunden aus”.
- Ali verkauft in seinem Geschäft nur gute Autos und ist ein ehrlicher Verkäufer. Jan wiederum ein Penner und verkauft gute als auch schlechte Autos.
- Nehmen wir an ein gutes Auto würde 50.000 Euronen kosten. Ein schlechtes Auto nur 20.000 Euronen.
- Gute Verkäufer wie Ali und Jan können natürlich unterscheiden was ein gutes Auto ist und was nicht.
- Aber in diesem Modell kann der Käufer leider nicht unterscheiden was der Unterschied zwischen gut und schlecht ist.
- Laura möchte nun ein Auto kaufen, kennt aber den Unterschied zwischen den guten Autos und den Lemons nicht. Nur die Preise sind ihr bekannt. Das einzige was sie machen kann,
- ist einen Erwartungswert zu bilden. Meistens ist das der Durchschnittswert von beiden Autopreisen. In dem Fall wäre das 35.000 Euro.
- Würde Laura bei Ali kaufen, würde Ali dem Kauf nicht zustimmen, weil sein Reservationspreis bei 50.000 Euro liegt, er ein ehrlicher Verkäufer ist und Laura nicht verarschen will.
- Anders wäre es bei unserem Spacko von Jan, welcher Laura dann ein Lemon anbieten und verkaufen würde.
- Das Dilemma bei der ganzen Sache ist, dass immer mehr Anbieter, deren Reservationspreise nicht erfüllt werden und nicht bereit sind zu verkaufen, den Markt nach und nach verlassen.
- Dies führt dann logischerweise dazu, dass Anbieter guter Gebrauchtwagen wie Ali aus dem Markt gedrängt werden und irgendwann nur noch Lemons angeboten werden, was zum
- Marktversagen führt. Wie Kann man nun verhindern, dass irgendwann nur Lemons verkauft werden?
- Dafür gibt es viele verschiedene Ansätze. Meistens werden Verkäufer hoher qualitativer Ware Garantien auf ihre Produkte geben, weil sie wissen, dass Probleme oder Mängel bei
- ihnen kaum vorkommen werden. Jetzt liegt es nur noch an den Käufern dies zu erkennen!
- Was solltet ihr euch behalten? Nach Akerlof werden Käufer, wenn sie ein Gut in Bezug auf seine Produktqualität nur
- schwer beurteilen können, im Durchschnitt einen geringeren Preis zahlen. Oder andersherum: Wenn Käufer eine hohe Produktqualität leicht feststellen können,
- sind sie auch bereit, einen höheren Preis dafür zu zahlen. Lässt sich die Produktqualität nur schwer beurteilen, kalkulieren Käufer das Risiko,
- eine „Zitrone“ zu kaufen ein, und sind nur bereit, einen geringeren Preis zu bezahlen.
Zum Nachlesen
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