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Gesamtkostenverfahren & Umsatzkostenverfahren - Kostenträgerzeitrechnung einfach erklärt - KLR

Die Merkhilfe Wirtschaft5:55 650 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
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  1. Hallo Leute, wieder beschäftigen wir uns mit der Kosten und Leistungsrechnung. Genauer gesagt mit der Kostenträger Zeitrechnung. Gesamtkosten und
  2. Umsatzkostenverfahren sagt dir nichts dann pass auf, wir erklären es jetzt. [Musik] Die Kostenträger Zeitrechnung ist eine
  3. Methode, um die Kosten, die in einem bestimmten Zeitraum angefallen sind, zu berechnen. Dabei werden die Kosten den einzelnen Kostenträgern zugeordnet, wie
  4. z.B. Produkten, Dienstleistungen oder Aufträgen. Sie hilft Unternehmen dabei, ihre Preise festzulegen, Gewinne zu erzielen und ihre Kosten im Blick zu
  5. behalten. Nehmen wir an, dass der Inhaber eines kleinen Limonadenstands wissen möchte, wie viel es ihn kostet, eine bestimmte Menge Limonade
  6. herzustellen. Die Kostenträger Zeitrechnung hilft dabei, die Kosten für eine bestimmte Zeitspanne zu ermitteln, z.B. für einen Monat.
  7. Dabei müssen verschiedene Kostenfaktoren berücksichtigt werden, z.B. die Kosten für die Zutaten, die Verpackung und die Arbeitszeit.
  8. All diese Kosten werden ermittelt und dann auf die hergestellte Menge Limonade verteilt. So erhält man die Kosten pro Einheit,
  9. also den Preis für eine Flasche Limonade. Es gibt zwei wichtige Verfahren der Kostenträger Zeitrechnung. Das
  10. Gesamtkosten und Umsatzkostenverfahren. Starten wir mit dem Gesamtkostenverfahren. Das Gesamtkostenverfahren ist eine
  11. Methode, um die Gesamtkosten für einen bestimmten Kostenträger zu berechnen. Ein Kostenträger kann dabei ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Auftrag
  12. sein. Okay, gehen wir von einer Schokoladenfabrik aus, die wissen möchte, wie viel es sie kostet, eine bestimmte Schokoladentafel herzustellen.
  13. Beim Gesamtkostenverfahren werden alle Kosten berücksichtigt, die im Zusammenhang mit der Produktion der Schokolade anfallen, wie beispielsweise
  14. die Kosten für Zutaten, Verpackung, Arbeitszeit, Maschinenwartung und Miete. All diese Kosten werden addiert und durch die Anzahl der hergestellten
  15. Schokoladentafeln geteilt, um den Durchschnittspreis pro Einheit zu berechnen. Mit Hilfe dieses Wissens können die Preise für die Produkte oder
  16. Dienstleistungen festgelegt werden, die sicherstellen, dass alle Kosten abgedeckt sind und möglicherweise auch ein Gewinn erzielt werden kann. Das
  17. Gesamtkostenverfahren ist eine wichtige Methode, um die Wirtschaftlichkeit eines Geschäfts zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Zur
  18. Verdeutlichung hier noch ein rechnerisches Beispiel. Pausiere kurz das Video und schau dir die Berechnung ganz in Ruhe an.
  19. Wie aus dieser Beispielaufstellung ersichtlich, werden beim Gesamtkostenverfahren kurz GKV alle Leistungen einer
  20. Zeitrechnung den gesamten Kostengegenübergestellt. Das GKV lässt also Aussagen über die Kostenstruktur und ihre Veränderung im
  21. Periodenvergleich zu. Bestandsmehrungen bzw. Bestandsminderungen werden konkret angezeigt, wobei das Verhältnis zwischen Produktionsmenge und Absatzmenge
  22. ersichtlich wird. Im Gegensatz zum Gesamtkostenverfahren ist das Umsatzkostenverfahren eine Methode, um die Kosten für einen
  23. bestimmten Kostenträger zu berechnen, indem man sie in Beziehung zum Umsatz setzt. Ein Kostenträger kann dabei
  24. beispielsweise ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Auftrag sein. Nehmen wir als Beispiel ein kleines T-Shirtgeschäft. Der Inhaber möchte
  25. herausfinden, wie viel ihn die Herstellung eines bestimmten T-Shirts kostet. Beim Umsatzkostenverfahren werden alle Kosten, die direkt mit dem
  26. T-Shirt zusammenhängen, wie beispielsweise die Kosten für Materialien, Arbeitszeit und Verpackung berücksichtigt.
  27. Während diese aufadiert, so erhält man die Gesamtkosten für die Herstellung des T-Shirts. Der Umsatz, der durch den Verkauf des
  28. T-Shirts erzielt wird, muss ebenfalls berechnet werden. Die Gesamtkosten durch den Umsatz geteilt und mit 100 multipliziert ergeben dann die
  29. Umsatzkosten in Prozent. Das zeigt, wie viel Prozent des Verkaufspreises des T-Shirts aus Kosten besteht.
  30. Das Umsatzkostenverfahren hilft also dabei, die Kosten in Beziehung zum Umsatz zu setzen, um zu verstehen, wie viel Prozent des Verkaufspreises die
  31. Kosten ausmachen. Das ist wichtig, um zu wissen, wie rentabel ein Produkt ist und ob ein angemessener Preis festgelegt werden
  32. kann. Es ermöglicht, die Kostenkontrolle zu behalten und Geschäftsentscheidungen auf der Grundlage der Kosten und des
  33. Umsatzes zu treffen. Sehen wir uns auch dazu noch ein rechnerisches Beispiel an. Gleiches Prinzip: Pausiere kurz das Video, schau dir die Berechnung an und
  34. dann geht es weiter. Wie aus der Aufstellung zu erkennen, liefert das Umsatzkostenverfahren Kurz UKV den kurzfristigen Absatzerfolg.
  35. Das heißt, den Umsatz erlösen werden die dafür entstandenen Kosten gegenübergestellt. So kann der Erfolgsbeitrag der einzelnen
  36. Kostenträger ermittelt werden. Beide Verfahren, die wir dir in diesem Video vorgestellt haben, führen zum gleichen Zahlenwert im Betriebsergebnis.
  37. Welches Verfahren gewählt wird, ist z.B. abhängig von der mit der Ergebnisrechnung gewünschten Aussage oder der Verfügbarkeit der für das
  38. Verfahren benötigten Daten. In unserer Serie zur Kosten und Leistungsrechnung geht's im nächsten Video direkt weiter mit der
  39. Deckungsbeitragsrechnung. Tippe oder klicke hier links oder auf unsere Playlist. Abonnieren, Daumen hoch und Video an Freunde teilen freut uns.
  40. Bis bald. Mach's gut und ciao.

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