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Deutsche Dialekte

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  1. In diesem Video erkläre ich dir, was deutsche Dialekte sind. Du erfährst, wie sie entstanden sind und wo sie gesprochen werden.
  2. Dialekte sind besondere Formen der deutschen Sprache, die in verschiedenen Regionen gesprochen werden. Sie haben eigene Wörter, Aussprachen und manchmal
  3. auch Grammatik. Dialekte haben sich aus alten Sprachen wie dem Althochdeutschen entwickelt. Sie sind nicht von der Standardsprache
  4. abhängig, sondern eigenständig. Dialekte entstanden vor vielen Jahrhunderten durch verschiedene
  5. germanische Stämme. Diese Stämme hatten ihre eigenen Sprechweisen, die sich veränderten. Besonders die zweite Lautverschiebung
  6. prägte die Dialekte. So bildeten sich im Mittelalter die heutigen Dialektgruppen. Die zweite Lautverschiebung war eine Veränderung in der Aussprache bestimmter
  7. Laute. Sie begann im Frühmittelalter im Süden und breitete sich nach Norden aus. Dadurch entstanden Unterschiede zwischen Nieder, Mittel und Oberdeutsch. Dialekte
  8. wie das Niederfränkische blieben davon unberührt. Niederdeutsche Dialekte werden vor allem im Norden Deutschlands gesprochen. Dazu
  9. gehören Dialekte wie westfälisch und mecklenburgisch vorpommasch. Sie wurden früher oft als Alltagssprache genutzt. Heute sind sie in Städten seltener, aber
  10. in ländlichen Gebieten noch verbreitet. Mitteldeutsche Dialekte werden in der Mitte Deutschlands gesprochen. Sie
  11. umfassen Dialekte wie riuarisch und thüringisch. Die zweite Lautverschiebung hat sie nur teilweise beeinflusst. Besonders das
  12. luxemburgische ist ein bekannter mitteldeutscher Dialekt. Oberdeutsche Dialekte findet man im Süden Deutschlands, in Österreich und
  13. der Schweiz. Dazu gehören schwäbisch, bayerisch und allemanisch. Sie haben die zweite Lautverschiebung am stärksten übernommen. Diese Dialekte sind oft sehr
  14. unterschiedlich zur Standardsprache. Niederfränkische Dialekte werden am Niederin gesprochen und sind dem
  15. Niederländischen ähnlich. Friesische Dialekte wie Satfriesisch stammen aus dem Altfesischen. Beide nutzen Standarddeutsch als Schriftsprache. Sie
  16. gelten aber nicht immer als typische deutsche Dialekte. Deutsche Dialekte werden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg
  17. gesprochen. Es gibt auch Sprachinseln in Polen, Tschechien oder Südtirol. In Übersee findet man Dialekte wie Plaudiech in Südamerika.
  18. Viele Dialekte sind durch Migration und Medien rückläufig. Dialekte verändern sich durch den Einfluss der Standardsprache und Medien.
  19. In Städten werden sie seltener gesprochen als auf dem Land. Besonders ältere Menschen sprechen oft noch Dialekt. In der Schweiz sind
  20. Dialekte wie das Schweizerdeutsch aber noch sehr beliebt.

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