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10 volkswirtschaftliche Regeln - Volkswirtschaftslehre
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 68 Zeilen
- 10 volkswirtschaftliche Regeln… Aber.. was bringen die uns?? Introanimation Erklärkapitel 1
- Heute wollen wir euch die zehn volkswirtschaftlichen Regeln vorstellen! Sie helfen uns zu zeigen, was in der Volkswirtschaft so ab geht.
- Die Zehn Regeln wollen wir nochmal in drei Unterkapitel aufteilen: Regel 1-4 handelt davon, wie Menschen Entscheidungen treffen
- Regel 5-7 wie sie untereinander zusammenwirken Und Regeln Numero 8-10 wie die Volkswirtschaft insgesamt funktioniert! Lehnt euch zurück, wir legen los!
- Unterkapitel 1! Das erste Kapitel beschreibt wie Menschen Entscheidungen treffen. Dabei ist es egal,
- was wir für eine Gruppe von Menschen betrachten. Ob es die EU ist, der örtliche Fußballverein oder Karnevalsverein
- Regeln nr.1: “Alle Menschen stehen vor abzuwägenden Alternativen” Ihr kennt doch den Spruch “Alles hat seinen Preis”.
- Die Aussage passt perfekt! Denn um etwas zu erlangen, was wir uuunbedingt haben wollen, müssen wir etwas anderes aufgegeben, was ebenfalls geschätzt wird. Wir stehen also
- vor Entscheidungen, indem wir Alternativen abwägen oder die Lösungen von Zielkonflikten erfordern!
- Schaut euch beispielsweise einen Studenten an: Er kann seine Zeit dafür opfern, um unsere Videos anzugucken und für die Klausuren zu
- lernen, oder er kann seine Zeit opfern füüüür… yeeeeaaaaaah sauuuufffeeeen!!!! Er steht also vor zwei Entscheidungen, die er treffen muss: Ein guter Abschluss oder
- eine geile Zeit! Ebenfalls zu der ersten Regel besteht die Kluft zwischen Effizienz und Verteilungsgerechtigkeit.
- Effizienz bedeutet, dass die Gesellschaft aus ihren knappen Ressourcen so viel rausholt, wie sie nur kann. Verteilungsgerechtigkeit hingegen, dass die
- Nutzung aus jenen Ressourcen fair unter den Bürgern verteilt werden. Effizient betrifft also die Grösse des ökonomischen Kuchens. Gleichheit die Verteilung des Kuchens.
- Regel numero dos: Die Kosten eines Gutes bestehen in dem, was man dafür aufgibt! Hier kommen wir zu den sogenannten Opportunitätskosten!
- Allgemein zeigen diese auf, was(!) aufgegeben werden muss, um etwas anderes zu erlangen! Ein Beispiel: Die Opportunitätskosten einer Vorlesung:
- Ihr habt die Auswahl, entweder zwei Stunden zur Vorlesung zu gehen, alternativ in der Gastro zwei Stunden zu kellnern, oder auf der Couch vor dem Fernseher rumzupimmeln.
- Was entgeht euch also, wenn ihr euch für was entscheidet? Regel nombre trois: Rational denkende Menschen denken in Grenzbegriffen.
- Viele Entscheidungen im Leben richten sich darauf, bestehende Pläne in kleinen Schritten abzuwandeln. Ökonomen nennen dies marginale Veränderung.
- Ein rationaler Entscheider entscheidet sich dann für eine bestimmte Aktion, wenn der marginale Nutzen - auch Grenznutzen genannt - der Aktion die marginalen Kosten - auch
- Grenzkosten genannt - übersteigt. Lohnt es sich für mich noch eine Stunde zu lernen, oder eher den Film zu schauen? Soll ich noch das Stückchen Pizza essen, obwohl
- ich schon voll bin? Is’ klar, bei der Pizza kennen wir die Antwort! Kurz gesagt: Durch den Vergleich von Grenznutzen und Grenzkosten kann man entscheiden, ob sich
- eine Aktion lohnt oder nicht! Regel Nr.4: Menschen reagieren auf Anreize!
- Ein Anreiz ist etwas, dass eine Person zum Handeln bewegt! Das kann eine Belohnung sein, eine Bestrafung, Preisänderungen und und und! Der Ökonom
- wägt dann ab, worin die Grenznutzen höher sind als die Grenzkosten und entscheidet sich dann dementsprechend! “Altaaaa Birnen sind wieder teurer geworden,
- ich glaube ich werde wohl mehr Äpfel kaufen… oder ne Pizza” Erstes Kapitel geschafft! Gönnt euch ruhig auch ne Pizza und macht ne kleine Pause! Geht
- gleich weidaaa! UNTERKAPITEL 2!
- Im zweiten Kapitel schauen wir uns an, wie Menschen zusammenwirken. Kapitel eins betraf das Entscheidungsverhalten des Einzelnen! Nun widmen wir uns, was für einen Einfluss
- eine Entscheidung mit sich bringt! Maaaamboo number fiiiiivvvveeeee!...... äääh ich meine
- Rule number five: Durch Handel kann es jedem besser gehen! Die Volkswirtschaften haben ebenso Vorteile und Nachteile untereinander. Der Handel macht
- es für die nationalen Volkswirtschaften möglich, sich auf das zu spezialisieren, was sie am besten können und sich auf diese Weise einer größeren Bandbreite an Waren
- und Dienstleistungen zu erfreuen. Hier werden in anderen Videos auch Begriffe wie absoluter Vorteil, etc eine Rolle spielen!
- Ein Beispiel: Bierproduktion: Deutschland braucht für eine Einheit Bier 10 Arbeitsstunden, Spanien für eine Einheit 15. Hier sieht man, dass Deutschland deutlich schneller ist, als
- Spanien! Dafür hat Spanien aber in der Weinproduktion den Vorteil! Sie brauchen für eine Einheit Wein gerade mal 30 Stunden und Deutschland
- 50 Stunden! Wenn wir jetzt von jedem Land jeweils 10 Einheiten Bier und 10 Einheiten Wein haben wollen, kommen wir auf folgende Rechnung:
- Für Deutschland: 10 Einheiten Bier mal 10 Stunden + 10 Einheiten Wein mal 50 Stunden sind insgesamt 600 Arbeitsstunden für Deutschland! Für Spanien sind das 10 Einheiten Bier mal
- 15 Stunden + 10 Einheiten Wein mal 30 Stunden.. Insgesamt also 450 Arbeitstunden! Zusammen wären das 1050 Arbeitsstunden!
- Nehmen wir nun an, dass sich jeder aber auf das konzentriert, was er am schnellsten kann! Dann würde Deutschland sich auf Bier und Spanien auf Wein konzentrieren!
- Das bedeutet, sie produzieren für das andere Land mit und handeln dann untereinander, wie es Regel 5 besagt!
- Für Deutschland wären das dann 20 Einheiten mal 10 Stunden, also 200 Arbeitsstunden! Für Spanien 20 Einheiten mal 30 Stunden, also 600 Stunden!
- Zusammen sind das 800 Arbeitsstunden, und wenn sie jetzt noch untereinander handeln, haben sie das gleiche Ergebnis, nur mit der geilen Sache insgesamt 250 Stunden Arbeit
- zu sparen! Niiiiiiiiiiiiccceeee! Regel Nr. 6: Märkte sind gewöhnlich gut geeignet, um die volkswirtschaftliche Aktivität
- zu organisieren! Hier ist der Oberbegriff Marktwirtschaft! Kurze Definition: Eine Marktwirtschaft ist
- einfach gesagt eine Volkswirtschaft die ihre Ressourcen durch die Entscheidungen vieler Unternehmen und Haushalte zuteilt, die diese bei ihrem Zusammenwirken auf den Märkten
- für Waren und Dienstleistungen fällen. Das bedeutet, dass Unternehmen entscheiden, wen sie einstellen und was sie produzieren
- und nicht von außen beeinflusst werden! Regel nr. 7! Fast geschafft Leute!! Regierungen können manchmal die Marktergebnisse
- verbessern! Es gibt zwei Gründe für eine Regierung, in der Marktwirtschaft zu intervenieren. Nämlich
- zu Steigerung der Effizienz und zur Förderung der Gerechtigkeit. Zumeist ist die unsichtbare Hand hier mit im Spiel! Dazu gibt es in einem anderen Video ein paar nette Infos!
- Leider kann die unsichtbare Hand nicht immer eingeifen und es kann zu einem Marktversagen, also einer Situation, in der es einem sich selbst überlassenen Markt nicht gelingt,
- die Ressourcen effizient zuzuteilen, kommen! Ein möglicher Grund dafür sind dann externe Effekte, die sich dann auf andere Unbeteiligte auswirkt!
- Ebenfalls ist die unsichtbare Hand nicht dafür befähigt den Wohlstand gerecht aufzuteilen! Gutes Beispiel hierfür ist die Relation zwischen einem Fußballspieler und einem Schachspieler!
- Man würde eher bezahlen um Cristiano Ronaldo zu sehen, als … ja.. leider kenne ich keinen Schachspieler… nun gut!
- Deswegen gibt es politische Maßnahmen, wie die Einkommensteuer oder Transferleistungen, die die gleichmäßige Verteilung des Wohlstands unterstützt, denn die unsichtbare Hand garantiert
- nicht, dass alle Menschen gleich viel verdienen! UNTERKAPITEL 3!
- Wir kommen zum letzten Unterkapitel! Kapitel drei beschäftigt sich mit der Interaktion aus den ersten beiden Kapiteln! Also wie die Volkswirtschaft insgesamt funktioniert, gegeben
- durch die Entscheidungen des Einzelnen und dessen Beeinflussung! Die achte Regel: Der Lebensstandard einer Volkswirtschaft hängt von ihrer Fähigkeit
- ab, Waren und Dienstleistungen herzustellen! Eigentlich selbsterklärend! Aaaaber, wir nehmen mal ein Beispiel! Vergleichen wir ein
- reiches Land mit einem armen Land! Das reiche Land hat einen höheren Lebensstandard - das ist die Menge an Waren und Dienstleistungen, die von der Bevölkerung eines Landes gekauft
- werden kann - als das ärmere Land! Ebenso ist auch die Produktivität - nämlich die Menge der pro Arbeitsstunde produzierten Güter - höher! In Staaten mit weniger produktiven
- Arbeitskräften und erheblich weniger Kapitalausstattungen müssen die Menschen also eher bescheidenere Lebensbedingungen ertragen! Eigentlich einfach und einleuchtend, aber auch traurig :((
- Regel Nummer 9: Die Preise steigen, wenn die Regierung zu viel Geld in Umlauf bringt! Naaaaaaah kennt ihr den Begriff?.. Genau! Inflation! Inflation passiert dann, wenn ein
- Staat oder eine Zentralbank die Geldmenge stark ausweitet! Somit sinkt dann der Geldwert! Das versucht man zu vermeiden und die Inflationsrate so gering wie möglich zu halten!
- Last but not least! Regel nr.10: Die Gesellschaft hat kurzfristig zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation zu wählen.
- Kurzfristig gesehen führt eine höhere Inflation zu einer niedrigeren Arbeitslosigkeit! Die Theorie ist jedoch umstritten und viele Ökonomen glauben, dass ein Zusammenhang zwischen Inflation
- und Arbeitslosigkeit existiert! Kurz gesagt, bewirken viele wirtschaftspolitische Maßnahmen eine entgegengesetzte Änderung der Richtung von Inflation und Arbeitslosigkeit!
- Zusammenfassung Ooooooooooookay! Wir haben es geschafft! Das waren die 10 volkswirtschaftlichen Regeln!
- Hier nochmal zusammengefasst! "So Leute, jetzt seht ihr zum Abschluss nochmal alle 10 Regeln auf einem Frame. Dazu eingeblendet
- haben wir euch die Kategorien / Kapitel in die sie reinfallen. Drückt einfach Pause und guckts euch in Ruhe an :)
Zum Nachlesen
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