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10 volkswirtschaftliche Regeln - Volkswirtschaftslehre

Wirtschaft - simpleclub9:07 299.563 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 68 Zeilen
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  1. 10 volkswirtschaftliche Regeln… Aber.. was bringen die uns?? Introanimation Erklärkapitel 1
  2. Heute wollen wir euch die zehn volkswirtschaftlichen Regeln vorstellen! Sie helfen uns zu zeigen, was in der Volkswirtschaft so ab geht.
  3. Die Zehn Regeln wollen wir nochmal in drei Unterkapitel aufteilen: Regel 1-4 handelt davon, wie Menschen Entscheidungen treffen
  4. Regel 5-7 wie sie untereinander zusammenwirken Und Regeln Numero 8-10 wie die Volkswirtschaft insgesamt funktioniert! Lehnt euch zurück, wir legen los!
  5. Unterkapitel 1! Das erste Kapitel beschreibt wie Menschen Entscheidungen treffen. Dabei ist es egal,
  6. was wir für eine Gruppe von Menschen betrachten. Ob es die EU ist, der örtliche Fußballverein oder Karnevalsverein
  7. Regeln nr.1: “Alle Menschen stehen vor abzuwägenden Alternativen” Ihr kennt doch den Spruch “Alles hat seinen Preis”.
  8. Die Aussage passt perfekt! Denn um etwas zu erlangen, was wir uuunbedingt haben wollen, müssen wir etwas anderes aufgegeben, was ebenfalls geschätzt wird. Wir stehen also
  9. vor Entscheidungen, indem wir Alternativen abwägen oder die Lösungen von Zielkonflikten erfordern!
  10. Schaut euch beispielsweise einen Studenten an: Er kann seine Zeit dafür opfern, um unsere Videos anzugucken und für die Klausuren zu
  11. lernen, oder er kann seine Zeit opfern füüüür… yeeeeaaaaaah sauuuufffeeeen!!!! Er steht also vor zwei Entscheidungen, die er treffen muss: Ein guter Abschluss oder
  12. eine geile Zeit! Ebenfalls zu der ersten Regel besteht die Kluft zwischen Effizienz und Verteilungsgerechtigkeit.
  13. Effizienz bedeutet, dass die Gesellschaft aus ihren knappen Ressourcen so viel rausholt, wie sie nur kann. Verteilungsgerechtigkeit hingegen, dass die
  14. Nutzung aus jenen Ressourcen fair unter den Bürgern verteilt werden. Effizient betrifft also die Grösse des ökonomischen Kuchens. Gleichheit die Verteilung des Kuchens.
  15. Regel numero dos: Die Kosten eines Gutes bestehen in dem, was man dafür aufgibt! Hier kommen wir zu den sogenannten Opportunitätskosten!
  16. Allgemein zeigen diese auf, was(!) aufgegeben werden muss, um etwas anderes zu erlangen! Ein Beispiel: Die Opportunitätskosten einer Vorlesung:
  17. Ihr habt die Auswahl, entweder zwei Stunden zur Vorlesung zu gehen, alternativ in der Gastro zwei Stunden zu kellnern, oder auf der Couch vor dem Fernseher rumzupimmeln.
  18. Was entgeht euch also, wenn ihr euch für was entscheidet? Regel nombre trois: Rational denkende Menschen denken in Grenzbegriffen.
  19. Viele Entscheidungen im Leben richten sich darauf, bestehende Pläne in kleinen Schritten abzuwandeln. Ökonomen nennen dies marginale Veränderung.
  20. Ein rationaler Entscheider entscheidet sich dann für eine bestimmte Aktion, wenn der marginale Nutzen - auch Grenznutzen genannt - der Aktion die marginalen Kosten - auch
  21. Grenzkosten genannt - übersteigt. Lohnt es sich für mich noch eine Stunde zu lernen, oder eher den Film zu schauen? Soll ich noch das Stückchen Pizza essen, obwohl
  22. ich schon voll bin? Is’ klar, bei der Pizza kennen wir die Antwort! Kurz gesagt: Durch den Vergleich von Grenznutzen und Grenzkosten kann man entscheiden, ob sich
  23. eine Aktion lohnt oder nicht! Regel Nr.4: Menschen reagieren auf Anreize!
  24. Ein Anreiz ist etwas, dass eine Person zum Handeln bewegt! Das kann eine Belohnung sein, eine Bestrafung, Preisänderungen und und und! Der Ökonom
  25. wägt dann ab, worin die Grenznutzen höher sind als die Grenzkosten und entscheidet sich dann dementsprechend! “Altaaaa Birnen sind wieder teurer geworden,
  26. ich glaube ich werde wohl mehr Äpfel kaufen… oder ne Pizza” Erstes Kapitel geschafft! Gönnt euch ruhig auch ne Pizza und macht ne kleine Pause! Geht
  27. gleich weidaaa! UNTERKAPITEL 2!
  28. Im zweiten Kapitel schauen wir uns an, wie Menschen zusammenwirken. Kapitel eins betraf das Entscheidungsverhalten des Einzelnen! Nun widmen wir uns, was für einen Einfluss
  29. eine Entscheidung mit sich bringt! Maaaamboo number fiiiiivvvveeeee!...... äääh ich meine
  30. Rule number five: Durch Handel kann es jedem besser gehen! Die Volkswirtschaften haben ebenso Vorteile und Nachteile untereinander. Der Handel macht
  31. es für die nationalen Volkswirtschaften möglich, sich auf das zu spezialisieren, was sie am besten können und sich auf diese Weise einer größeren Bandbreite an Waren
  32. und Dienstleistungen zu erfreuen. Hier werden in anderen Videos auch Begriffe wie absoluter Vorteil, etc eine Rolle spielen!
  33. Ein Beispiel: Bierproduktion: Deutschland braucht für eine Einheit Bier 10 Arbeitsstunden, Spanien für eine Einheit 15. Hier sieht man, dass Deutschland deutlich schneller ist, als
  34. Spanien! Dafür hat Spanien aber in der Weinproduktion den Vorteil! Sie brauchen für eine Einheit Wein gerade mal 30 Stunden und Deutschland
  35. 50 Stunden! Wenn wir jetzt von jedem Land jeweils 10 Einheiten Bier und 10 Einheiten Wein haben wollen, kommen wir auf folgende Rechnung:
  36. Für Deutschland: 10 Einheiten Bier mal 10 Stunden + 10 Einheiten Wein mal 50 Stunden sind insgesamt 600 Arbeitsstunden für Deutschland! Für Spanien sind das 10 Einheiten Bier mal
  37. 15 Stunden + 10 Einheiten Wein mal 30 Stunden.. Insgesamt also 450 Arbeitstunden! Zusammen wären das 1050 Arbeitsstunden!
  38. Nehmen wir nun an, dass sich jeder aber auf das konzentriert, was er am schnellsten kann! Dann würde Deutschland sich auf Bier und Spanien auf Wein konzentrieren!
  39. Das bedeutet, sie produzieren für das andere Land mit und handeln dann untereinander, wie es Regel 5 besagt!
  40. Für Deutschland wären das dann 20 Einheiten mal 10 Stunden, also 200 Arbeitsstunden! Für Spanien 20 Einheiten mal 30 Stunden, also 600 Stunden!
  41. Zusammen sind das 800 Arbeitsstunden, und wenn sie jetzt noch untereinander handeln, haben sie das gleiche Ergebnis, nur mit der geilen Sache insgesamt 250 Stunden Arbeit
  42. zu sparen! Niiiiiiiiiiiiccceeee! Regel Nr. 6: Märkte sind gewöhnlich gut geeignet, um die volkswirtschaftliche Aktivität
  43. zu organisieren! Hier ist der Oberbegriff Marktwirtschaft! Kurze Definition: Eine Marktwirtschaft ist
  44. einfach gesagt eine Volkswirtschaft die ihre Ressourcen durch die Entscheidungen vieler Unternehmen und Haushalte zuteilt, die diese bei ihrem Zusammenwirken auf den Märkten
  45. für Waren und Dienstleistungen fällen. Das bedeutet, dass Unternehmen entscheiden, wen sie einstellen und was sie produzieren
  46. und nicht von außen beeinflusst werden! Regel nr. 7! Fast geschafft Leute!! Regierungen können manchmal die Marktergebnisse
  47. verbessern! Es gibt zwei Gründe für eine Regierung, in der Marktwirtschaft zu intervenieren. Nämlich
  48. zu Steigerung der Effizienz und zur Förderung der Gerechtigkeit. Zumeist ist die unsichtbare Hand hier mit im Spiel! Dazu gibt es in einem anderen Video ein paar nette Infos!
  49. Leider kann die unsichtbare Hand nicht immer eingeifen und es kann zu einem Marktversagen, also einer Situation, in der es einem sich selbst überlassenen Markt nicht gelingt,
  50. die Ressourcen effizient zuzuteilen, kommen! Ein möglicher Grund dafür sind dann externe Effekte, die sich dann auf andere Unbeteiligte auswirkt!
  51. Ebenfalls ist die unsichtbare Hand nicht dafür befähigt den Wohlstand gerecht aufzuteilen! Gutes Beispiel hierfür ist die Relation zwischen einem Fußballspieler und einem Schachspieler!
  52. Man würde eher bezahlen um Cristiano Ronaldo zu sehen, als … ja.. leider kenne ich keinen Schachspieler… nun gut!
  53. Deswegen gibt es politische Maßnahmen, wie die Einkommensteuer oder Transferleistungen, die die gleichmäßige Verteilung des Wohlstands unterstützt, denn die unsichtbare Hand garantiert
  54. nicht, dass alle Menschen gleich viel verdienen! UNTERKAPITEL 3!
  55. Wir kommen zum letzten Unterkapitel! Kapitel drei beschäftigt sich mit der Interaktion aus den ersten beiden Kapiteln! Also wie die Volkswirtschaft insgesamt funktioniert, gegeben
  56. durch die Entscheidungen des Einzelnen und dessen Beeinflussung! Die achte Regel: Der Lebensstandard einer Volkswirtschaft hängt von ihrer Fähigkeit
  57. ab, Waren und Dienstleistungen herzustellen! Eigentlich selbsterklärend! Aaaaber, wir nehmen mal ein Beispiel! Vergleichen wir ein
  58. reiches Land mit einem armen Land! Das reiche Land hat einen höheren Lebensstandard - das ist die Menge an Waren und Dienstleistungen, die von der Bevölkerung eines Landes gekauft
  59. werden kann - als das ärmere Land! Ebenso ist auch die Produktivität - nämlich die Menge der pro Arbeitsstunde produzierten Güter - höher! In Staaten mit weniger produktiven
  60. Arbeitskräften und erheblich weniger Kapitalausstattungen müssen die Menschen also eher bescheidenere Lebensbedingungen ertragen! Eigentlich einfach und einleuchtend, aber auch traurig :((
  61. Regel Nummer 9: Die Preise steigen, wenn die Regierung zu viel Geld in Umlauf bringt! Naaaaaaah kennt ihr den Begriff?.. Genau! Inflation! Inflation passiert dann, wenn ein
  62. Staat oder eine Zentralbank die Geldmenge stark ausweitet! Somit sinkt dann der Geldwert! Das versucht man zu vermeiden und die Inflationsrate so gering wie möglich zu halten!
  63. Last but not least! Regel nr.10: Die Gesellschaft hat kurzfristig zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation zu wählen.
  64. Kurzfristig gesehen führt eine höhere Inflation zu einer niedrigeren Arbeitslosigkeit! Die Theorie ist jedoch umstritten und viele Ökonomen glauben, dass ein Zusammenhang zwischen Inflation
  65. und Arbeitslosigkeit existiert! Kurz gesagt, bewirken viele wirtschaftspolitische Maßnahmen eine entgegengesetzte Änderung der Richtung von Inflation und Arbeitslosigkeit!
  66. Zusammenfassung Ooooooooooookay! Wir haben es geschafft! Das waren die 10 volkswirtschaftlichen Regeln!
  67. Hier nochmal zusammengefasst! "So Leute, jetzt seht ihr zum Abschluss nochmal alle 10 Regeln auf einem Frame. Dazu eingeblendet
  68. haben wir euch die Kategorien / Kapitel in die sie reinfallen. Drückt einfach Pause und guckts euch in Ruhe an :)

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