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Harald Lesch: Neolithische Revolution | Mensch & Klimawandel (13)
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 268 Zeilen
- wir kommen zur sogenannten neolithischen revolution die ist schon eine weile her ungefähr 10.000 vor ja vor was vor christus oder vor unserer
- zeitrechnung können sie sich selber aus während ich habe jetzt schon einmal ich habe einmal oder oder mehrere male vor unserer zeitrechnung verwendet aber man
- könnte auch sagen vor christus denn das ist zumindest in diesem teil der welt er gebe durchaus gängige art die zeit vor diesem jahr von der zeit danach zu
- unterscheiden also insofern ist es eigentlich auch eine kulturelle tradition und nicht nur einfach zu sagen vor unserer zeitrechnung wir rechnen ja
- mit der zeit so nicht sondern wir haben einen kalender system was sich daran orientieren müssen nach unserem kalender aber ist
- eigentlich egal ich weiß ganz anders erzählen die hinweise haben sich verdichtet in den letzten jahrzehnten das also tatsächlich die landwirtschaft
- vor etwa 10.000 jahren angefangen hat landwirtschaft bedeutet vor allen dingen einen sich anketten nicht einen flug sondern sich anketten an das land denn
- das bedeutet dass man zu bestimmten jahreszeiten vor ort sein muss nämlich dort an dem ort wo man das getreide gesät hat und wo man dann ernten will
- das bedeutet dass möglicherweise ein vorgang der bis dahin traditionell begründet war nämlich das wandern das zwischen den verschiedenen gebieten
- herumwandern oder auch das immer weiter wandern damit zu ende war die landwirtschaft setzt einen punkt und man darf sich jetzt nicht vorstellen
- dass auf einmal alle menschen auf der welt irgendwie landwirte geworden sind sondern es gab ein nebeneinander von agrar kulturen also von kulturen die
- landwirtschaft betrieben an die sesshaft waren und von jäger und sammler gesellschaften das heißt da gab es auch noch
- durchmischung und es gab an hin und her manchmal ist die landwirtschaft nicht so erfolgreich gewesen haben sie dann doch wieder angefangen zu jagen und zu
- sammeln es gab auch ein landwirt wie ohnehin immer noch gejagt haben und auch die jäger fingen manchmal an
- ein bisschen kleine landwirtschaft zu betreiben also das war jetzt nicht so das ist so eine ganz klare und deutliche so nach dem motto jetzt ab jetzt machen
- wir wären wir alle landwirte sondern das war eine allmähliche entwicklung die eben wenn sie erfolgreich war wurde sie immer mehr und mehr verbessert und wenn
- sie nicht erfolgreich war dann hörte man damit auf und wanderte weiter also das nun mal vorab nur zur landwirtschaft gehören eben kulturelle
- techniken die man bis dahin noch gar nicht kannte also da gibt es zum beispiel das problem dass man jetzt darauf warten muss dass in der innerhalb
- der ablauf ist ablauf der jahreszeiten sich die natur tatsächlich so verhält wie man es gerne hätte und da der große vorteil der
- landwirtschaft ist dass der ressourcenverbrauch also praktisch der verbrauch an land der war viel geringer als der landverbrauch den jäger und
- sammler hatten eine jäger und sammler kultur brauchen eine riesenmenge an platz um die entsprechenden nahrungsquellen für sich zu nutzen im
- vergleich zur landwirtschaft das heißt wir haben eine kompakte fi zierung eine kulturelle kompakt ifi zierung den vorteil hat dass man eben nicht so weit
- auseinander ist daran mehr zusammengefügt werden kann mehr zusammen geschlossen ist und daraus sich natürlich auch wieder ein
- zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat also vor 10.000 jahren begannen die landwirtschaft mit dem ende der letzten eiszeit interessant na ja eigentlich
- kein wunder denn die eiszeit also wenn man sich das mal überlegt gerade in deutschland man sich das immer so anschaut wo die gletscher gewesen sind
- und die sich dann so langsam zurückgezogen haben dann kann man sich schon vorstellen dass also in einer zeit in der vielleicht noch kilometer dicke
- gletscher im land sind die landwirtschaft nicht so fürchterlich erfolgreich gewesen ist zumal die sommer kühl und trocken und die winter wirklich
- knallhart gewesen sind also da war mit landwirtschaft sicherlich nicht so ist auch kein wunder dass die ersten landwirtschaftlichen siedlungen so wie
- wir sie heute kennen die sind im vater und ohren dass im so genannten bereich des goldenen des goldes fruchtbaren halbmonds entstanden also in der auf der
- karte von kleinasien herunter über den nahen osten bis nach ägypten das sind so die ist so die ecke wo man vermuten muss die neolithische revolution zuallererst
- da angefangen hat und warum war das so naja also landwirtschaft auf der einen seite verlangt eine sehr komplexe eine sehr komplexe vision von dem was
- passieren muss also die saat muss in den boden die saat muss dort in ruhe gelassen werden muss möglicherweise gegossen werden je nachdem wie trockenes
- land ist muss aber dann später auch tatsächlich möglicherweise noch gehätschelt und getätschelt werden wenn es zu wenig regnet gibt es also eine
- dürre hat man nichts zu füttern wenn es zu viel regnet kann es bedeuten dass eben der boden davon geschwemmt wird es gibt eine unmenge an risiken die so
- der jäger nicht kennt trotzdem gilt im standardfall momentan immer noch ehe die mängel hypothese dass also die landwirtschaft im grunde genommen das
- resultat davon ist das doch die jäger dieser zeit ihr gelände ziemlich leer geräumt haben das heißt sie haben die großen die
- großen opfer der oder die die tiere die tierwelt dermaßen dezimiert dass sie anfangen mussten von irgendwas anderem zu leben hatte übergang vom
- fleischfresser praktisch zum zum kochen von fleisch zum korn also jetzt nicht im sinne von schnaps sondern im sinne von neben getreide und da sind interessante
- entwicklungen schon ganz früh zu sehen dass nämlich so und getreide wie emma kennen sie gar nicht mehr wahrscheinlich immer mit nur wenigen körner sich über
- mehrere genetische variationen in weizen verwandelt hatte waren vielmehr keiner dran das heißt also die verbesserung der
- landwirtschaftlichen instrumente also unter anderem das habe ich eben noch vergessen zu sagen 5500 jahre vor unserer zeitrechnung gab
- es den ersten ritt flug also den ersten flug der tatsächlich das land als dem boden so auf reisen konnte dass man danach das getreide entsprechend da
- reinbringen kann das also schon ziemlich ziemlich lange her dass also neben diesen instrumenten zur bearbeitung des landes es eben dann auch noch
- entwicklungen gab dass die getreidearten die man da versucht hat zu domestizieren immer weiter und weiter entwickelt worden man merkt schon im grunde
- genommen war der mensch das holozän so nennt man diese zeit sollte mehr zeit 10.000 vor unserer zeitrechnung die jetzt hier zwischen eiszeit wenn man
- so will wie er will auch wieder auf eine eiszeit los merkt man in zeiten des klimawandels vielleicht nicht immer aber angeblich ist es so wir laufen auf eine
- zwischen als zeitlos könnte sogar sein dass der mensch diese zwischen eiszeit schon verschoben hat aber da kann ich gleich noch darüber was dazu sagen also
- in diesen zeiten der der zwischen eiszeit hat der mensch mit der landwirtschaft ein neues ein neues phänomen entwickelt was es so bis dahin
- nicht gegeben hat und zwar sehr erfolgreich und das ging dann weiter ich lese hier 10.000 vor also auch ungefähr dieser
- zeit wurden bereits gespannte seile aus pflanzenfasern als säge benutzt was wurde da gesägt natürlich bäume vor allen dingen bäume holz brauchte man
- nicht nur für die herstellung von instrumenten also von werkzeugen sondern vor allen dingen auch für häuser das 160 auch versucht zumindestens
- häuser zu bauen mindestens aber zählte zu bauen aus denselben und man braucht es natürlich auch als brennstoff gebäuden
- wurden einfach verbrannt klar wie sollen denn sonst vorher gemacht haben er kohle hat mir noch keiner
- die hatten noch kein öl und kein gas und die hatten noch keine realität nichts gar nichts die hatten einfach nur ihre hände und
- das was an material da was dann entsprechend genutzt werden konnte aber im grunde ist es genauso wie heute wir verbessern und verbessern und
- verbesseren instrumentarien verbessern unsere art und weise wie wir mit dingen umgehen wir effizient ihren sozusagen und das liegt schon im holozän begründet
- der mensch begann im holozän eine geschichte mit 19 gar nichts zu tun hat von max frisch aber man kann sich gut merken der mensch so wie wir ihn kennen
- wie dieser ökonomischen art und weise mit der umwelt umzugehen der kommt eben tatsächlich aus dem neolithikum das praktisch nur die die kult der
- kulturelle beginn von jeder art von ökonomie leider noch nicht von ökologie wahrscheinlich kann es aber schon damals auch lebewesen gegeben haben in einer
- gruppe also menschen in einer gruppe gegeben haben wie gesagt haben sagt mal war dass sie nicht früher mal grüne hatten wir nicht früher mal mehr also
- vielleicht gab es auch damals schon menschen die gesagt haben früher war alles besser also früher schon viel früher kann
- gewesen sein warum nicht denn die haben sich schon unterhalten die hatten schon möglichkeiten miteinander umzugehen nicht nur in form von
- musikinstrumenten gewinnen und 40.000 jahren entstanden sondern auch eben in form von tatsächlich von texten und vor allen dingen in form von verehrung das
- ist also götter gegeben hat jemand verehrt hat und von dem man gehofft hat dass sie die bedingungen wieder schaffen die man so gemacht hat also damals
- begannen eben auch all die kulte von denen wir schon gehört haben all die kulturellen handlungen die letztlich dazu führen werden eines tages das zum
- beispiel in ägypten die pyramiden gebaut werden die mit die verarbeitung von metallen begann 9000 vor christus das muss man überlegen also metalle
- man hat ihnen kleine asien hat mir ein stück geschliffenes kupfer gefunden das ist umso erstaunlicher als das kupfer meistens nicht in reiner form
- vorkommt man muss das also irgendwie erstmal aus dem eisenerz rausholen also man muss es aus dem geschmolzenen ärzte erschließen und reines kupfer zu
- erzeugen das bedeutet man muss schon eine ganze menge an vorarbeit geleistet haben um das überhaupt dann auch so hinzukriegen dass wir davon ein stück
- finden können da muss ich jetzt doch mal was dazu sagen ist ihnen überhaupt klar welche unglaubliche art von wissenschaft
- archäologie ist also dass man da was findet zum beispiel so ein stück reines kupfer ein werkzeug ein zu einem werkzeug geschliffenes stück kupfer wie
- unwahrscheinlich ist es dass irgendjemand im boden dieses stück kupfer findet von vor zwölf tag vor 11.000 jahren das ding ist 11.000 das
- liegt 11.000 jahre im boden und dann findet es jemand wie hoch ist die wahrscheinlichkeit dass jemand es findet nun die wahrscheinlichkeit ist natürlich
- umso höher und es wird dann auch immer weniger wunderlich je mehr davon da war also wenn in dem kulturraum ägypten zum beispiel oder wo auch immer in einem
- kulturraum bestimmte dinge mehrfach hergestellt worden sind dann ist das finden eines solchen werkstücks kein wunder das bedeutet aber wenn wir ein
- solches werkstück finden und wir müssen davon ausgehen dass davon noch viel viel mehr gemacht worden dass wir es mit einer art von ich will
- nicht sagen massenproduktion aber doch immerhin serienproduktion zu tun haben die setzt wiederum voraus eine unmenge an erfahrungen also an handwerklichen
- erfahrungen um das überhaupt erst machen zu können also wir sehen dann ein kulturen wir sehen ein objekt des 9000 jahre alt ist
- und müssen uns aber immer vergegenwärtigen um das zu machen braucht man eine unglaubliche vorarbeit die auch schon wieder dadurch
- gekennzeichnet ist dass sie strukturiert ist das also diejenigen die diese uhr arbeiten gemacht haben das know-how also das gewusst wie wie sie mit dem material
- umgehen dass sie das fast vollständig an die nächste generation übertragen haben und die wiederum an die nächste generation die wieder die nächste
- generation das muss nicht immer klar machen wenn wir 1 1 ein objekt einer bestimmten kultur finden was da in der zeitlichen
- tiefe irgendwo versteckt sein muss also das wird uns noch ein paar mal begleiten und da werde ich auch noch ein paar mal darauf hinweisen was bedeutet ist also
- jetzt dass wir praktisch schon um 9.000 vor christus ein stück reines kupfer finden tja da muss jemand gewusst haben wir das
- macht wie man das kupfer aus dem erz rausholt und das ist nicht einfach muss hohe temperaturen erzeugen wir werden viel viel später sehen dass
- zb die erzeugung von hohen temperatur mit hilfe von kohle und koks ist überhaupt erst möglich gemacht hat dass dieser teil mitteleuropas nämlich
- deutschland so reich geworden ist eine stahl herstellung mit feuer aus normalem holz für völlig unmöglich gewesen man braucht sehr hohe temperatur um das
- zu machen also auch hier muss schon ein ofen möglich gewesen sein in ägypten verwendete man kupfer seit 4000 vor zur erstellung von armbändern
- das heißt das war offenbar zu dem zeitpunkt schon längst normal dass man genau gewusst hat wie man das kupfer aus dem erz rausholt und auch wie man das
- bearbeitet haben bender nadeln und scheren nickel wird benutzt und es werden natürlich metalle wie gold silber kupfer eisen blei und so weiter sind
- dann schon lange bekannt das ist die eine seite metallverarbeitung das führt dann eben zur bronze eisen usw brauchen wir kann man sich leicht
- vorstellen dass natürlich dann irgendwann mal festgestellt wird moment mal ich kann das wenig hat das für ihn genannt als ein zu einem werkzeug
- geschriebenes stück kupfer wenn man das richtig scharf schleift dann kann aus einem werkzeug natürlich auch zac eine waffe während ist ja klar
- das lässt sich nicht verhindern das müssen wir überhaupt an der stelle muss ich das mal sagen wir wissen wenig genau genommen fast gar nichts darüber wie
- auseinandersetzungen zu dieser zeit von der wir noch keine schriftlichen berichte haben ausgesehen haben wir müssen allerdings davon ausgehen dass
- der mensch das holozän eben auch ein mensch war also so einer wie wir über diesen wunderbaren das grab von nestor ist eher der mensch ist gut die leute
- sind schlecht also auch damals waren wahrscheinlich die leute schlecht also wenn es möglich wenn es nötig gewesen ist haben sich zwei städte auf jeden
- fall oder zwei gruppen bekämpft ganz klar das wird wahrscheinlich nicht unbedingt an der tagesordnung gewesen seien
- aber die vorstellung dass es damals irgendwelche weisen männer und frauen gegeben hat die alle miteinander kooperiert hätten um sich dann gemeinsam
- einen lebensraum zu gestalten das wäre eine art von romantik die hier völlig fehl am platz ist im gegenteil die gerade die geschichten danach
- erklären uns ja dass hier kultur um kultur immer wieder aufs neue versucht hat die vorherrschaft in dem jeweiligen herrschafts raum auch zu finden nun
- neben der metallverarbeitung gibt es jetzt nun etwas was ebenfalls zu allergrößtem verwunderung führt nämlich die keramik also keramik verarbeitung
- bedeutet ja wiederum dass man praktisch aus der erde etwas macht und es völlig verändert man nimmt also etwas aus dem boden verändert ist durch die zugabe von
- wasser oder anderen stoffen braucht und färben und so weiter und schafft damit die möglichkeit gefäße zu brennen man muss sich das mal überlegen was das für
- ein was das für ein handwerklicher kunst ist praktisch aus einer bestimmten form von boden mit hilfe von gewissen zutaten eine masse zu machen die dann wenn sie
- gebrannt wird töpfe usw darstellt und zwar nicht nur zum praktischen gebrauch sondern auch zum rituellen gebraucht die keramik nutzung
- ist aus dem jahr ist aus den jahren um 7000 vor christus bekannt jäger und sammler verwenden verwenden der mensch bereits behältnis aus
- flechtwerk und tierhäuten mit der sesshaftigkeit wird es natürlich notwendig zu bevorraten also vorratskammern anzustellen und in den
- vorratskammern damit also die die nahrung nicht schlecht wird muss sie möglichst nicht abgeschlossen werden und dazu war es notwendig gefäße ausleben
- und wasser zur aufbereitung von flüssigkeiten getreide und so weiter und auch zum garen von speisen so darzustellen und das ist wenn wir unsere
- 2000 jahre dazurechnen also auch schon wieder knapp 10.000 jahre alt der mensch ist also seid 10.000 knapp 10.000 jahren in der lage nahrungsmittel zur
- vorratshaltung zusammenzustellen und damit wiederum diesem visionären gedanken ich könnte es könnte tage geben wohin nichts zu futtern habe so
- abzusichern dass es sich eben die nahrung zur sicherheit mal in einer kammer für schlechte zeiten zusammengestellt
- also ja dann gibt es eben noch was ganz anderes und bevor ich dann auf den ganz wichtigen teil komme schrift in der finca kultur die auf dem balkan nach dem
- heutigen belgrad beheimatet war wurde seit dem sechsten jahrtausend vor christus ton statuetten für den sakralen gebrauch mit schriftzeichen versehen die
- schrift ist da wir haben strukturen die wir im grunde genommen heute eins zu eins in unseren kulturen ebenfalls haben also landwirtschaft metall verarbeitung
- keramik verarbeitung alles das haben wir ja wir haben eine gewisse mobilität muss da gewesen sein neben der sesshaftigkeit gibt es nach wie vor gruppen die in der
- welt umher reisen nicht so weit wie wir heute also die mobilität einer bundesrepublik deutschland des jahres 2015 hatte kein mensch in dem im holozän
- also das ist was ganz besonderes an das heißt diese über diese mobilität werden wir uns bei anderer gelegenheit noch einmal die menschen damals waren
- mobil das ganz sicher als sie waren auch unterwegs gerade diego haben wir haben sich immer wieder aufs neue aufgemacht und auch davon gemacht
- aber die anderen sind eben sitzen geblieben das sind die die sesshaften die haben nun im laufe der jahrtausende genau diese kulturellen entwicklungen
- vorgenommen die ganz stark und charakteristisch um nicht zu sagen über wichtig gewesen sind für die eroberung des planeten erde durch den homo sapiens
- und angefangen hat es ja und so haben wir es lernt wie dann wird er in der schule mit einer hochkultur die aber charakteristisches für die hochkulturen
- der frühen zeit und das ist ägypten die siedlungen in der sahara hatten sich in der zeit zuvor immer weiter und weiter aus der wüste zurückgezogen sarah hatte
- eine außerordentliche ungünstige klimatische entwicklung durchgemacht die würde immer trockener trocknen so dass die siedlungsräume immer weiter und
- weiter sich aus der sahara zurückzogen immer weiter immer näher und näher an den fluss den wir als nick cannon herangereicht haben und so praktisch und
- ja schoben sich die siedlungen den nil entlang und bildeten die grundlage für die ägyptische hochkultur die berühmtesten bauten der welt die man so
- kennt sind ja nun das ganze hier die pyramiden von gizeh das ja wohl keine frage aber ich will anhand der ägyptischen kultur gewisse eigenschaften
- einfach mal so vorstellen die für alle anderen hochkulturen auch gelten denn auch alle anderen hochkulturen befanden sich an flüssen und flüsse haben nun mal
- einen großen nachteil es kann passieren dass es immer wieder hochwasser gibt das kann am meer natürlich auch passieren wenn es der
- sturm wird ist aber da ist es chaotisch bei den flüssen kann man nach einer weile dann schon sagen jetzt kommt er wieder
- jetzt wird es wieder weniger jetzt kommt er wieder jetzt wird's wieder weniger und in dem zusammenhang sei gesagt dass im zusammenhang mit den überflutungen
- durch den nil in der ägyptischen gesellschaft eine wissenschaftler kaste entstand die für den pharao den sohn der sonne von großer bedeutung war der
- pharao das ist ja derjenige gewesen der immer abends dafür gesorgt hat dass also es praktisch mit der sonne gereist so hieß es und bringt die sonne am nächsten
- morgen dazu wieder aufzugehen das machte ihn zum mächtigsten mann im reich dass er derjenige war der dafür verantwortlich war dass am morgen die
- sonne immer wieder aufging und um ihn herum lauter berater vor allen dingen war auch solche die den blick in den nachthimmel oben und dabei festzustellen
- dass es höchst interessante regelmäßigkeiten gibt die man sich vielleicht auch zu nutzen machen könnte vor allen dingen wenn es darum ging
- vorherzusagen wann denn der nil wieder zur überflutung neigt dann könnte denn das sein und so hat man also über jahrzehnte über jahrhunderte den himmel
- beobachtet um die vorgänge am himmel die periodisch wiederkehrenden vorgänger nicht takt wieder maschine sondern rhythmisch wiederkehrende vorgänge am
- himmel mit naturerscheinungen auf dem boden in verbindung zu bringen ganz abgesehen davon gab es auch noch die eine oder andere käferart die also
- relativ früh schon mitgeteilt habe da kommt der nähe des cabeus zum beispiel wenn der vom nil weg rannte dann mussten alle ägypter os er kommt
- wieder allerdings ist die vorwarnzeit relativ gering gewesen also die diese käfer haben einfach früh genug bemerkt wenn diese flut werde des nils in den
- boden zum schwingen gebracht hat dann sind die also davon gelaufen aber das nur am rande für die ägyptische gesellschaft war es extrem wichtig dass
- es die möglichkeit gehabt die senil überflutungen vorherzusagen sich damit zu schützen allerdings auf der anderen seite muss man auch sagen überfluten man
- konnte die überflutung die stoppen was man aber gerne gemacht hätte und was man auch gemacht hat war das wasser des nils zu nützen
- also das heißt es möglichst zu speichern wäre schön gewesen wenn das speichern kann denn nach der nähe überflutungen kommen
- wir dann wieder viele monate wo es praktisch in ägypten überhaupt nicht regnet also hätte man das wasser gern gespeichert zumindest aber gerne eine
- bewässerungstechnik entwickelt und größere ländereien mit dem mit dem ja außerordentlich fruchtbar nil schlamm auf der einen seite zu düngen auf der
- anderen seite aber auch mit dem wasser dazu zu bringen dass also mehr und mehr getreide angebaut werden kann denn die bevölkerung am nil wuchs die wuchs nicht
- zu das deshalb weil man die fähigkeit hatte mit dem wasserstand umzugehen deswegen nennt man alle hochkulturen die an den flüssen dieser welt
- sich entwickelt haben hydraulische kulturen ja weil sie gelernt haben mit denen sich veränderten wasserständen umzugehen und zwar rational umzugehen
- möglicherweise sogar politisch das als politisches instrument verwendet haben um sich die macht innerhalb eines apparates zu entwickeln aber da sehen
- sie schon da sind wir schon weit weit weg von jeder art von primitivität denn im grunde genommen habe die strategische überlegungen innerhalb eines politischen
- systems seitdem es diese politischen systeme gibt es nun diktatur und seines königreiche demokratien oder was auch immer er nicht geändert also insofern
- würden wir heute uns wahrscheinlich wenn wir in den alten ägypten zu zuständig werden für irgendwelche verwaltungsarbeiten genauso verhalten
- wie diejenigen die sich heute in unseren verwaltungen tummeln also das war nämlich notwendig in der tat es gab verwaltung im alten ägypten ja wussten
- dass nicht doch es war es gab eine riesige menge an schreibern der schrift war man mächtig und was für eine sie kennen sie alle die hieroglyphen die
- berühmten ägyptischen hieroglyphen mann war in der lage zu zählen war in der lage zu schreiben dann war in der lage zu dokumentieren und jetzt sind wir auf
- der einen seite dabei einen kulturellen sprung zu machen eben war es noch notwendig eben also vor ein paar tausend jahren war es noch
- notwendig dass der meister dem lehrling und die meisterin der lehrlings mädchen mitgeteilt hat was sie weiß oder was er weiß also von mund zu ohr
- propaganda und jetzt auf einmal beginnt eine neue dokumentation von erkenntnis von informationen von know-how also von gewusst wie nämlich in form von
- aufgeschriebenen von listen von geschichten und so weiter da bleibt was übrig selbst wenn der einzelne stirbt bleibt dann doch immer noch übrig was er
- oder sie gewusst hat das ist natürlich eine unglaubliche vergrößerung des wissens bestandes es werden sich bibliotheken finden vor allen dingen
- aber im frühen ägypten finden sich verwaltungen das heißt das land wird verwaltet wobei dann natürlich auffällt wenn der nil
- regelmäßig die ländereien überschwemmt wer stellt eigentlich fest welches land früher wem gehörte nun das führt uns im zu einer ganz neuen art von erkenntnis
- über die welt nämlich zur mathematik im alten ägypten wahrscheinlich schon lange vorher überall da wo wasser ihm zu irgendeiner jahreszeit das land
- überflutet was immer wieder notwendig land neu zu vermessen also wir sind in einer landwirtschaftlich betriebenen oder landwirtschaftlich
- charakterisierten kultur der ägyptischen und der nil überschwemmt regelmäßig die ländereien nun wird entweder dem pharao alles
- gehört haben oder aber der pharao hatte sozusagen nach unten delegiert und das land wurde von anderen bearbeitet kann man sich natürlich beackert im wahrsten
- sinn des wortes es wurde auch geerntet natürlich für den pharao mannes blieb auch vor ort dar also das heißt die bevölkerung muss
- davon irgendwas gelebt haben und wenn dann immer wieder ist diese eigentums problematiken gab dann war natürlich klar irgendjemand muss vermessen das
- heißt die darstellende geometrie also wenn es darum geht flächen zu vermessen ist eine frage der des menschlichen friedens wenn man frieden haben wollte
- in dieser gesellschaft dann musste man in der lage sein solche flächen regelmäßig neu zu vermessen und daher kommt der satz von pythagoras nicht von
- peter nein nicht das ist ja der ist so alt der satz von pythagoras den hat apple die tagung ausrichtet und er kommt viel viel später
- die tagung ist ja viel sprit 500 vor ja aber da ist ja ägypten schon lange ist ja die große geschichte gibt es schon lange vorbei übrigens dass die ägypter
- mathematik beherrscht haben müssen das so klar meine die pyramiden zu bauen die braucht man nicht einfach so nach dem motto auch wir schmeißen wir ein
- paar steine aufeinander sondern dazu war es wirklich nötig nicht nur ebene geometrie zu kennen sondern dreidimensionale geometrie warum
- und die sind offenbar auch noch ausgerichtet nach einer bestimmten himmels himmels achse das heißt die ägypter waren die erste hochkultur die
- nun über die handwerklichen fähigkeiten hinaus auch noch strukturelle neue kognitive fähigkeiten entwickelt haben die wiederum nicht vielleicht zum
- allgemeinwohl zum allgemeinwissen geworden sind aber doch für eine bestimmte kaste praktisch zum standard know how
- gehörten damit die mathematik es gab menschen die konten lesen schreiben und zählen das können wir heute mehr wir können
- lesen schreiben zählen das heißt die ägypter setzten bereits praktisch den zentralen bestandteil schlicher kognitiver fähigkeiten zusammen und das
- ist jetzt 6000 jahre her daran sind also die ägypter sind sozusagen die der die stehen ganz am beginn davon wenn es darum geht was er
- zu speichern zu heben irgendwie herzuleiten koordiniertes arbeiten war natürlich nicht auch dafür weil die verwaltung notwendig dann sind wir aber
- schon bei einer form von kultur und struktur die man eins zu eins in unsere heutige zeit übersetzen kann im grunde genommen unterscheiden sich
- die hochkulturen von vor vier vor 6000 jahren also wir immer immer aufpassen also die die ägypter waren 4000 vor unserer zeit sind also 6000 jahre alt
- also diese kulturen unterscheiden sich in keinen in keiner weise von unserer heutigen kultur form es gab diese ganzen einzelnen kategorien
- die wir heute kennen nämlich diejenigen die herrschen und regieren diejenigen die das ganze verwalten diejenigen die beherrscht werden und so weiter wenn man
- diese dreiteilung mal vornehmen die war eins ist eins zu eins insofern haben wir uns politisch gar nicht besonders viel weiter entwickeln aus
- abgesehen davon dass heutzutage eben keine herrscher mehr also in mitteleuropa zumindestens keine herrscher mehr für immer diese
- herrschaft übernehmen können und sie auch nicht vererben können sondern dass wir eben demokratien geworden sind das heißt also möglichst viele in der gruppe
- sollen an dem willens und meinungsbildung teilnehmen das ist aber auch alles alles andere ist nach wie vor das gleiche und auch schon die
- ökonomischen randbedingungen ägypten ist bereits eine hochkultur in der gehandelt wird mit anderen kulturen in der umgebung
- das heißt wir sind schon praktisch beim modernen menschen und wir können uns an der ägyptischen kultur sogar anschauen unter welchem druck eine solche
- hochkultur sich entwickeln muss da ist auf der einen seite natürlich der druck der natürlichen bedingungen wenn der nähe mal nicht gekommen ist mit seinen
- fluten dann hatte ägypten zu kämpfen aber wir erinnern uns an die geschichte von joseph und seinen brüdern der josef war
- ja bei dem pharao dann später als berater unterwegs hat mir gesagt wir müssen jetzt speicher bauen weil es werden sie
- dürre jahre kommen nach den sieben fetten also wahrscheinlich würde es auch damals verwalter gegeben haben die geschaut haben dass tatsächlich genügend
- da war für alle aber wenn nicht mehr genügend da war aus welchen gründen auch immer dann war das eine große gefahr was haben die
- ägypter dann gemacht sie haben staudämme gebaut katarakt damals haben zum ersten mal menschen in erheblicher art und weise in ganz natürliche abläufe
- eingegriffen die verschiedenen charakter die verschiedenen dämme die dort gebaut worden sind die dienten vor allen dingen
- dazu den wasserstand zu regulieren und sogleich auch die schifffahrt möglich zu machen in dieser zeit hat zum ersten mal der
- mensch einen nennenswerten abdruck in der erde hinterlassen das kann man heute wunderbar nachsehen hat man lange zeit gedacht bis vor einigen jahren jemand
- was ganz anderes herausgefunden hat da hat immer jemand nämlich nachgeschaut was ist eigentlich zum beginn des holozän so passiert mit der einführung
- der landwirtschaft nicht nur hier in europa also in diesem berühmten fruchtbaren halbmond also es gehört ja eigentlich gar nicht zu europa sondern
- zu vorderasien sondern was es überhaupt in der welt so passiert auch in asien passiert und dabei hat er folgendes herausgefunden
- man kann nachweisen dass die treibhausgase kohlendioxid und methan sich in ihren normalen rhythmen in ihren normalen zyklen bereits vor 8.500 jahren
- entkoppelt haben das heißt während man erwartet hat dass sowohl das kohlendioxid als auch das methan im laufe der nächsten
- jahrhunderte systematisch sich verringert werden sollte das hatte was mit monsun zyklen zu tun und so weiter beobachten wir oder messen wir in den
- atmosphären dieser zeit eingesperrt in eisbohrkernen zum beispiel und in bäumen und man also die luft von damals sehr genau untersuchen kann messen wir
- kohlendioxid und methan mengen die größer sind und das nicht nur an einer stelle sondern systematisch man kann also heute nachweisen dass das auftreten
- der landwirtschaft als menschliches phänomen der ressourcennutzung bereits damals dazu geführt hat dass durch die verbrennung
- von holz sehr viel mehr co2 in die atmosphäre gekommen ist und zum anderen durch sehr ineffizienten reisanbau sumpf gas in die atmosphäre gestiegen ist
- nämlich mit herrn beides noch nicht in einem ausmaß dass man schon sehen kann in den späteren daten dass der kohlendioxid beziehungsweise
- methangehalt nennenswert angestiegen ist aber man sieht dass der einfluss des menschen sich in der natur als kleiner fingerabdruck schon nachweisen lässt
- also schon damals vor rund 10.000 jahren hat der mensch mit seiner neuen tätigkeit ist bis dahin in der natur nicht gegeben hat spuren hinterlassen
- ein sherlock holmes der erdgeschichte oder der menschheitsgeschichte wird diese spuren finden das heißt auch die und die forscher die
- sich genau mit solchen fragen beschäftigen sind praktisch wie sherlock holmes unterwegs und ihre instrumente werden immer feiner so was hätte man so
- eine genaue analyse von luftproben oder von bodenproben aus einer zeit vor 10.000 jahren hätten vor einigen jahren noch gar nicht durchführen können
- das heißt die digitalisierung die verbesserung der messinstrumente die wir ja schon seit jahrzehnten inzwischen wahrnehmen die hat sich auch in der
- wissenschaft natürlich durchgesetzt und wurde die wissenschaften werden immer genauer und genauer nicht zuletzt dank genau der art von naturwissenschaften
- die dann erst vor rund 400 jahren entstandenes nämlich der physik noch mal zurück und schauen uns an was haben wir denn neben den den hydraulischen
- gesellschaft was welche eigenschaften gibt es denn da noch und eine ganz wichtige auf die ich noch gar nicht gekommen bin
- die macht sich vor allen dingen in den beiden hochkulturen im zweistromland an dem heutigen irak und in ägypten bewerben und das ist der kalender die
- kalender die einteilung eines jahres in zwölf monate die einteilung eines monats in 30 tage
- und das immer wieder zu verbinden mit den wiederkehrenden zyklen des mondes und der sonne das hat nach alten ausweitet ist das
- eine der größten erkenntnisse die die menschen jemals gemacht dass die sonne am nächsten morgen wieder aufgeht dass der mond kommt und geht
- dass die sterne kommen und gehen das vermittelt uns ein warmes und angenehmes gefühl von sicherheit dass die natur sich zwar wandelt aber sie
- wandelt in bestimmten kreisen sozusagen ohne dass wir uns darüber gedanken machen müssen dass die welt uns auf den kopf fällt aller den galliern oder sonst
- irgendwelche anderen untergangs katastrophen passieren die uns dann eines tages ins nirvana schicken oder nach walhalla die erkenntnis dass die
- dinge wiederkehren dass wir in einer stabilen periodisch in einer stabilen natur leben mit periodisch wiederkehrenden vorgängen könnte die
- inspiration gewesen sein für eine geistes strömung die viele jahrtausende später nämlich in griechenland zur entwicklung einer wissenschaft führen
- wird die man heute philosophie nennt nämlich die annahme es gäbe eine ordnung in der welt eine ordnung die sich zählen lässt die deswegen quantifizierbar ist
- und die damit für den menschen kontrollierbaren wird das ist das schöne wenn du zählen kannst hast du das gefühl du hast kontrolle über etwas 123 usw
- du kannst es quantifizieren du kannst es nach seinem gusto manipulieren kann das weg den mann festzunehmen das heißt die die zählweise die art und
- weise wie gezählt wurde auch das zu zählen was am himmel passiert das ist eine ganz große geschichte kalender geschichte ist vor allen dingen aber
- damit eben auch zeitgeschichte auf einmal war es möglich mit ganz einfacher zählweise die zeit zu zählen und zwar nicht nur monate und jahre
- sondern manchmal sogar stunden durch das entsprechende unklar das heißt man hat einfach gewartet man hat einen tag in verschiedene zeitzonen
- eingeteilt und hat daraus sogar uhren gemacht wasseruhren sanduhren das heißt nicht nur der raum wurde auf einmal vom menschen kulturell bearbeitet sondern
- auch die zeit selbst die zeit obwohl dir gar nichts ist wo man sagen kann der assistent die zeit aber die zeit fing an zu einem wert zu werden und vor allen
- dingen zu einer zu einer grün müsse mit der man sich wiederum kulturell in einer bestimmten tradition auseinandergesetzt hat dass es im jahr
- zum beispiel zeiten gab in denen nicht am tage gegessen und getrunken werden sollte dass es im jahr zeiten gab rhythmen die sich am himmel wieder
- spielten wo bestimmte götter zu verehren waren und wo bestimmte feste zu feiern waren und so weiter ich meine wir kennen das heute alle für unsere völlig normal
- gucken morgens auf dem kalender wir sind genauso ist heute so und so viele und dem nächstes weihnachten und danach kommt silvester und so weiter und so
- weiter das ist völlig normal aber die entdeckung die entdeckung solcher rhythmen das ist hightech software die entdeckung von
- möglichkeiten wasser zu beherrschen das ist hightech software absolute high tech software dass man in der lage ist dieses know how wie solche herausforderungen
- die ihre ahnen umgebracht haben auf einmal ganz einfach zu händeln sozusagen indem man sie kontrollieren kann indem jemand da ist der eine tür aufmacht das
- wasser rein lässt habe dazu macht woanders das wasser rein lässt diese ganzen ordnungsmaßnahmen die zugleich sich sogar auf papier wiedergefunden
- haben in den gebäuden wiedergefunden haben diese komplett ordnung die menschen damals in ihren kulturen organisiert haben das ist die grundlage
- dafür dass diese hochkulturen so lange existiert haben denn sie hatten ja nicht nur interne probleme manchmal wenn es zu dürrekatastrophen usw erfüllen schwere
- überflutungen haben sie hatten natürlich auch schon erste politische auseinandersetzung das scheint ja zum homo sapiens dazu zu gehören nämlich die
- ausweitung des eigenen machtbereichs auf die machtbereiche andere teilweise allerdings wieder ausgelöst durch klimatische veränderungen also wenn
- irgendwo ein stamm vertrieben wurde weil es da eben ich nicht mehr gerechnet hat oder weiß dort dauer überflutungen gekommen ist dann haben die sich
- tatsächlich ihren weg gesucht nun und was noch da was anderes dazu kommt es dass wir seit dem jahre 4000 vor unserer zeitrechnung sogar schon schiffe haben
- das heißt also die mobilität dieser hochkulturen wurde immer größer und größer aber warum warum konnten die all diese eigenschaften entwickeln keramik
- metall verarbeitung schiffbau usw warum konnten sie das weil teilweise die lebensbedingungen licht nicht immer aber doch teilweise waren die
- lebensbedingungen diesen hochkulturen so gut dass es zu einer enormen arbeitsteilung gekommen ist von vorneherein sesshafte kulturen neigen
- dazu arbeitsteilig sich zu organisieren der eine macht diese anomalien ist das wiederum dazu führte dass die spezialisten besser wurden als der
- durchschnitt es wurden immer bessere und besseren bessere spezialisten entwickelt was dazu führte dass es wieder schulen gab und so weiter aber das war nicht
- alles sondern dadurch wurden immer mehr und mehr der künste entdeckt die man vorher gar nicht hatte also zum beispiel segeln
- wie kann man mit dem wind segeln also jetzt nicht gegen den wind das wird ein bisschen dauern aber kann man mit dem winzigen wie kann
- man schiffe bauen die möglichst viel transportieren was glauben sie denn wie die pyramiden gebaut worden will die steine die da verarbeitet worden sind
- waren so schwer die ägypter müssen geniale schiffsbauer gewesen sein ja ja ja die war nicht nur genial architekten immer noch geniale
- schiffbauer und das ganze wird dann natürlich auch möglich gemacht haben dass irgendwann die ruder schiffe nicht nur auf dem nil gefahren sind sondern
- auf dem was die römer später mare nostrum nennen deswegen eben auch jetzt gerade die italiener in den letzten jahren die flüchtlings rettungsaktion
- mare nostrum genannt haben das ist unser meer und in diesem meer haben die ägypter dann angefangen handelsbeziehungen zu anderen kulturen
- führt eben und damit haben sie eben genau schon einen ersten schritt vorgenommen hin zu einem zu einem vorgang den wir heute unter dem begriff
- globalisierung [Musik]
Zum Nachlesen
Harald LeschHarald Lesch (* 28. Juli 1960 in Gießen) ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher.
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