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Harald Lesch: Neolithische Revolution | Mensch & Klimawandel (13)

Urknall, Weltall und das Leben39:30 164.353 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 268 Zeilen
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  1. wir kommen zur sogenannten neolithischen revolution die ist schon eine weile her ungefähr 10.000 vor ja vor was vor christus oder vor unserer
  2. zeitrechnung können sie sich selber aus während ich habe jetzt schon einmal ich habe einmal oder oder mehrere male vor unserer zeitrechnung verwendet aber man
  3. könnte auch sagen vor christus denn das ist zumindest in diesem teil der welt er gebe durchaus gängige art die zeit vor diesem jahr von der zeit danach zu
  4. unterscheiden also insofern ist es eigentlich auch eine kulturelle tradition und nicht nur einfach zu sagen vor unserer zeitrechnung wir rechnen ja
  5. mit der zeit so nicht sondern wir haben einen kalender system was sich daran orientieren müssen nach unserem kalender aber ist
  6. eigentlich egal ich weiß ganz anders erzählen die hinweise haben sich verdichtet in den letzten jahrzehnten das also tatsächlich die landwirtschaft
  7. vor etwa 10.000 jahren angefangen hat landwirtschaft bedeutet vor allen dingen einen sich anketten nicht einen flug sondern sich anketten an das land denn
  8. das bedeutet dass man zu bestimmten jahreszeiten vor ort sein muss nämlich dort an dem ort wo man das getreide gesät hat und wo man dann ernten will
  9. das bedeutet dass möglicherweise ein vorgang der bis dahin traditionell begründet war nämlich das wandern das zwischen den verschiedenen gebieten
  10. herumwandern oder auch das immer weiter wandern damit zu ende war die landwirtschaft setzt einen punkt und man darf sich jetzt nicht vorstellen
  11. dass auf einmal alle menschen auf der welt irgendwie landwirte geworden sind sondern es gab ein nebeneinander von agrar kulturen also von kulturen die
  12. landwirtschaft betrieben an die sesshaft waren und von jäger und sammler gesellschaften das heißt da gab es auch noch
  13. durchmischung und es gab an hin und her manchmal ist die landwirtschaft nicht so erfolgreich gewesen haben sie dann doch wieder angefangen zu jagen und zu
  14. sammeln es gab auch ein landwirt wie ohnehin immer noch gejagt haben und auch die jäger fingen manchmal an
  15. ein bisschen kleine landwirtschaft zu betreiben also das war jetzt nicht so das ist so eine ganz klare und deutliche so nach dem motto jetzt ab jetzt machen
  16. wir wären wir alle landwirte sondern das war eine allmähliche entwicklung die eben wenn sie erfolgreich war wurde sie immer mehr und mehr verbessert und wenn
  17. sie nicht erfolgreich war dann hörte man damit auf und wanderte weiter also das nun mal vorab nur zur landwirtschaft gehören eben kulturelle
  18. techniken die man bis dahin noch gar nicht kannte also da gibt es zum beispiel das problem dass man jetzt darauf warten muss dass in der innerhalb
  19. der ablauf ist ablauf der jahreszeiten sich die natur tatsächlich so verhält wie man es gerne hätte und da der große vorteil der
  20. landwirtschaft ist dass der ressourcenverbrauch also praktisch der verbrauch an land der war viel geringer als der landverbrauch den jäger und
  21. sammler hatten eine jäger und sammler kultur brauchen eine riesenmenge an platz um die entsprechenden nahrungsquellen für sich zu nutzen im
  22. vergleich zur landwirtschaft das heißt wir haben eine kompakte fi zierung eine kulturelle kompakt ifi zierung den vorteil hat dass man eben nicht so weit
  23. auseinander ist daran mehr zusammengefügt werden kann mehr zusammen geschlossen ist und daraus sich natürlich auch wieder ein
  24. zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat also vor 10.000 jahren begannen die landwirtschaft mit dem ende der letzten eiszeit interessant na ja eigentlich
  25. kein wunder denn die eiszeit also wenn man sich das mal überlegt gerade in deutschland man sich das immer so anschaut wo die gletscher gewesen sind
  26. und die sich dann so langsam zurückgezogen haben dann kann man sich schon vorstellen dass also in einer zeit in der vielleicht noch kilometer dicke
  27. gletscher im land sind die landwirtschaft nicht so fürchterlich erfolgreich gewesen ist zumal die sommer kühl und trocken und die winter wirklich
  28. knallhart gewesen sind also da war mit landwirtschaft sicherlich nicht so ist auch kein wunder dass die ersten landwirtschaftlichen siedlungen so wie
  29. wir sie heute kennen die sind im vater und ohren dass im so genannten bereich des goldenen des goldes fruchtbaren halbmonds entstanden also in der auf der
  30. karte von kleinasien herunter über den nahen osten bis nach ägypten das sind so die ist so die ecke wo man vermuten muss die neolithische revolution zuallererst
  31. da angefangen hat und warum war das so naja also landwirtschaft auf der einen seite verlangt eine sehr komplexe eine sehr komplexe vision von dem was
  32. passieren muss also die saat muss in den boden die saat muss dort in ruhe gelassen werden muss möglicherweise gegossen werden je nachdem wie trockenes
  33. land ist muss aber dann später auch tatsächlich möglicherweise noch gehätschelt und getätschelt werden wenn es zu wenig regnet gibt es also eine
  34. dürre hat man nichts zu füttern wenn es zu viel regnet kann es bedeuten dass eben der boden davon geschwemmt wird es gibt eine unmenge an risiken die so
  35. der jäger nicht kennt trotzdem gilt im standardfall momentan immer noch ehe die mängel hypothese dass also die landwirtschaft im grunde genommen das
  36. resultat davon ist das doch die jäger dieser zeit ihr gelände ziemlich leer geräumt haben das heißt sie haben die großen die
  37. großen opfer der oder die die tiere die tierwelt dermaßen dezimiert dass sie anfangen mussten von irgendwas anderem zu leben hatte übergang vom
  38. fleischfresser praktisch zum zum kochen von fleisch zum korn also jetzt nicht im sinne von schnaps sondern im sinne von neben getreide und da sind interessante
  39. entwicklungen schon ganz früh zu sehen dass nämlich so und getreide wie emma kennen sie gar nicht mehr wahrscheinlich immer mit nur wenigen körner sich über
  40. mehrere genetische variationen in weizen verwandelt hatte waren vielmehr keiner dran das heißt also die verbesserung der
  41. landwirtschaftlichen instrumente also unter anderem das habe ich eben noch vergessen zu sagen 5500 jahre vor unserer zeitrechnung gab
  42. es den ersten ritt flug also den ersten flug der tatsächlich das land als dem boden so auf reisen konnte dass man danach das getreide entsprechend da
  43. reinbringen kann das also schon ziemlich ziemlich lange her dass also neben diesen instrumenten zur bearbeitung des landes es eben dann auch noch
  44. entwicklungen gab dass die getreidearten die man da versucht hat zu domestizieren immer weiter und weiter entwickelt worden man merkt schon im grunde
  45. genommen war der mensch das holozän so nennt man diese zeit sollte mehr zeit 10.000 vor unserer zeitrechnung die jetzt hier zwischen eiszeit wenn man
  46. so will wie er will auch wieder auf eine eiszeit los merkt man in zeiten des klimawandels vielleicht nicht immer aber angeblich ist es so wir laufen auf eine
  47. zwischen als zeitlos könnte sogar sein dass der mensch diese zwischen eiszeit schon verschoben hat aber da kann ich gleich noch darüber was dazu sagen also
  48. in diesen zeiten der der zwischen eiszeit hat der mensch mit der landwirtschaft ein neues ein neues phänomen entwickelt was es so bis dahin
  49. nicht gegeben hat und zwar sehr erfolgreich und das ging dann weiter ich lese hier 10.000 vor also auch ungefähr dieser
  50. zeit wurden bereits gespannte seile aus pflanzenfasern als säge benutzt was wurde da gesägt natürlich bäume vor allen dingen bäume holz brauchte man
  51. nicht nur für die herstellung von instrumenten also von werkzeugen sondern vor allen dingen auch für häuser das 160 auch versucht zumindestens
  52. häuser zu bauen mindestens aber zählte zu bauen aus denselben und man braucht es natürlich auch als brennstoff gebäuden
  53. wurden einfach verbrannt klar wie sollen denn sonst vorher gemacht haben er kohle hat mir noch keiner
  54. die hatten noch kein öl und kein gas und die hatten noch keine realität nichts gar nichts die hatten einfach nur ihre hände und
  55. das was an material da was dann entsprechend genutzt werden konnte aber im grunde ist es genauso wie heute wir verbessern und verbessern und
  56. verbesseren instrumentarien verbessern unsere art und weise wie wir mit dingen umgehen wir effizient ihren sozusagen und das liegt schon im holozän begründet
  57. der mensch begann im holozän eine geschichte mit 19 gar nichts zu tun hat von max frisch aber man kann sich gut merken der mensch so wie wir ihn kennen
  58. wie dieser ökonomischen art und weise mit der umwelt umzugehen der kommt eben tatsächlich aus dem neolithikum das praktisch nur die die kult der
  59. kulturelle beginn von jeder art von ökonomie leider noch nicht von ökologie wahrscheinlich kann es aber schon damals auch lebewesen gegeben haben in einer
  60. gruppe also menschen in einer gruppe gegeben haben wie gesagt haben sagt mal war dass sie nicht früher mal grüne hatten wir nicht früher mal mehr also
  61. vielleicht gab es auch damals schon menschen die gesagt haben früher war alles besser also früher schon viel früher kann
  62. gewesen sein warum nicht denn die haben sich schon unterhalten die hatten schon möglichkeiten miteinander umzugehen nicht nur in form von
  63. musikinstrumenten gewinnen und 40.000 jahren entstanden sondern auch eben in form von tatsächlich von texten und vor allen dingen in form von verehrung das
  64. ist also götter gegeben hat jemand verehrt hat und von dem man gehofft hat dass sie die bedingungen wieder schaffen die man so gemacht hat also damals
  65. begannen eben auch all die kulte von denen wir schon gehört haben all die kulturellen handlungen die letztlich dazu führen werden eines tages das zum
  66. beispiel in ägypten die pyramiden gebaut werden die mit die verarbeitung von metallen begann 9000 vor christus das muss man überlegen also metalle
  67. man hat ihnen kleine asien hat mir ein stück geschliffenes kupfer gefunden das ist umso erstaunlicher als das kupfer meistens nicht in reiner form
  68. vorkommt man muss das also irgendwie erstmal aus dem eisenerz rausholen also man muss es aus dem geschmolzenen ärzte erschließen und reines kupfer zu
  69. erzeugen das bedeutet man muss schon eine ganze menge an vorarbeit geleistet haben um das überhaupt dann auch so hinzukriegen dass wir davon ein stück
  70. finden können da muss ich jetzt doch mal was dazu sagen ist ihnen überhaupt klar welche unglaubliche art von wissenschaft
  71. archäologie ist also dass man da was findet zum beispiel so ein stück reines kupfer ein werkzeug ein zu einem werkzeug geschliffenes stück kupfer wie
  72. unwahrscheinlich ist es dass irgendjemand im boden dieses stück kupfer findet von vor zwölf tag vor 11.000 jahren das ding ist 11.000 das
  73. liegt 11.000 jahre im boden und dann findet es jemand wie hoch ist die wahrscheinlichkeit dass jemand es findet nun die wahrscheinlichkeit ist natürlich
  74. umso höher und es wird dann auch immer weniger wunderlich je mehr davon da war also wenn in dem kulturraum ägypten zum beispiel oder wo auch immer in einem
  75. kulturraum bestimmte dinge mehrfach hergestellt worden sind dann ist das finden eines solchen werkstücks kein wunder das bedeutet aber wenn wir ein
  76. solches werkstück finden und wir müssen davon ausgehen dass davon noch viel viel mehr gemacht worden dass wir es mit einer art von ich will
  77. nicht sagen massenproduktion aber doch immerhin serienproduktion zu tun haben die setzt wiederum voraus eine unmenge an erfahrungen also an handwerklichen
  78. erfahrungen um das überhaupt erst machen zu können also wir sehen dann ein kulturen wir sehen ein objekt des 9000 jahre alt ist
  79. und müssen uns aber immer vergegenwärtigen um das zu machen braucht man eine unglaubliche vorarbeit die auch schon wieder dadurch
  80. gekennzeichnet ist dass sie strukturiert ist das also diejenigen die diese uhr arbeiten gemacht haben das know-how also das gewusst wie wie sie mit dem material
  81. umgehen dass sie das fast vollständig an die nächste generation übertragen haben und die wiederum an die nächste generation die wieder die nächste
  82. generation das muss nicht immer klar machen wenn wir 1 1 ein objekt einer bestimmten kultur finden was da in der zeitlichen
  83. tiefe irgendwo versteckt sein muss also das wird uns noch ein paar mal begleiten und da werde ich auch noch ein paar mal darauf hinweisen was bedeutet ist also
  84. jetzt dass wir praktisch schon um 9.000 vor christus ein stück reines kupfer finden tja da muss jemand gewusst haben wir das
  85. macht wie man das kupfer aus dem erz rausholt und das ist nicht einfach muss hohe temperaturen erzeugen wir werden viel viel später sehen dass
  86. zb die erzeugung von hohen temperatur mit hilfe von kohle und koks ist überhaupt erst möglich gemacht hat dass dieser teil mitteleuropas nämlich
  87. deutschland so reich geworden ist eine stahl herstellung mit feuer aus normalem holz für völlig unmöglich gewesen man braucht sehr hohe temperatur um das
  88. zu machen also auch hier muss schon ein ofen möglich gewesen sein in ägypten verwendete man kupfer seit 4000 vor zur erstellung von armbändern
  89. das heißt das war offenbar zu dem zeitpunkt schon längst normal dass man genau gewusst hat wie man das kupfer aus dem erz rausholt und auch wie man das
  90. bearbeitet haben bender nadeln und scheren nickel wird benutzt und es werden natürlich metalle wie gold silber kupfer eisen blei und so weiter sind
  91. dann schon lange bekannt das ist die eine seite metallverarbeitung das führt dann eben zur bronze eisen usw brauchen wir kann man sich leicht
  92. vorstellen dass natürlich dann irgendwann mal festgestellt wird moment mal ich kann das wenig hat das für ihn genannt als ein zu einem werkzeug
  93. geschriebenes stück kupfer wenn man das richtig scharf schleift dann kann aus einem werkzeug natürlich auch zac eine waffe während ist ja klar
  94. das lässt sich nicht verhindern das müssen wir überhaupt an der stelle muss ich das mal sagen wir wissen wenig genau genommen fast gar nichts darüber wie
  95. auseinandersetzungen zu dieser zeit von der wir noch keine schriftlichen berichte haben ausgesehen haben wir müssen allerdings davon ausgehen dass
  96. der mensch das holozän eben auch ein mensch war also so einer wie wir über diesen wunderbaren das grab von nestor ist eher der mensch ist gut die leute
  97. sind schlecht also auch damals waren wahrscheinlich die leute schlecht also wenn es möglich wenn es nötig gewesen ist haben sich zwei städte auf jeden
  98. fall oder zwei gruppen bekämpft ganz klar das wird wahrscheinlich nicht unbedingt an der tagesordnung gewesen seien
  99. aber die vorstellung dass es damals irgendwelche weisen männer und frauen gegeben hat die alle miteinander kooperiert hätten um sich dann gemeinsam
  100. einen lebensraum zu gestalten das wäre eine art von romantik die hier völlig fehl am platz ist im gegenteil die gerade die geschichten danach
  101. erklären uns ja dass hier kultur um kultur immer wieder aufs neue versucht hat die vorherrschaft in dem jeweiligen herrschafts raum auch zu finden nun
  102. neben der metallverarbeitung gibt es jetzt nun etwas was ebenfalls zu allergrößtem verwunderung führt nämlich die keramik also keramik verarbeitung
  103. bedeutet ja wiederum dass man praktisch aus der erde etwas macht und es völlig verändert man nimmt also etwas aus dem boden verändert ist durch die zugabe von
  104. wasser oder anderen stoffen braucht und färben und so weiter und schafft damit die möglichkeit gefäße zu brennen man muss sich das mal überlegen was das für
  105. ein was das für ein handwerklicher kunst ist praktisch aus einer bestimmten form von boden mit hilfe von gewissen zutaten eine masse zu machen die dann wenn sie
  106. gebrannt wird töpfe usw darstellt und zwar nicht nur zum praktischen gebrauch sondern auch zum rituellen gebraucht die keramik nutzung
  107. ist aus dem jahr ist aus den jahren um 7000 vor christus bekannt jäger und sammler verwenden verwenden der mensch bereits behältnis aus
  108. flechtwerk und tierhäuten mit der sesshaftigkeit wird es natürlich notwendig zu bevorraten also vorratskammern anzustellen und in den
  109. vorratskammern damit also die die nahrung nicht schlecht wird muss sie möglichst nicht abgeschlossen werden und dazu war es notwendig gefäße ausleben
  110. und wasser zur aufbereitung von flüssigkeiten getreide und so weiter und auch zum garen von speisen so darzustellen und das ist wenn wir unsere
  111. 2000 jahre dazurechnen also auch schon wieder knapp 10.000 jahre alt der mensch ist also seid 10.000 knapp 10.000 jahren in der lage nahrungsmittel zur
  112. vorratshaltung zusammenzustellen und damit wiederum diesem visionären gedanken ich könnte es könnte tage geben wohin nichts zu futtern habe so
  113. abzusichern dass es sich eben die nahrung zur sicherheit mal in einer kammer für schlechte zeiten zusammengestellt
  114. also ja dann gibt es eben noch was ganz anderes und bevor ich dann auf den ganz wichtigen teil komme schrift in der finca kultur die auf dem balkan nach dem
  115. heutigen belgrad beheimatet war wurde seit dem sechsten jahrtausend vor christus ton statuetten für den sakralen gebrauch mit schriftzeichen versehen die
  116. schrift ist da wir haben strukturen die wir im grunde genommen heute eins zu eins in unseren kulturen ebenfalls haben also landwirtschaft metall verarbeitung
  117. keramik verarbeitung alles das haben wir ja wir haben eine gewisse mobilität muss da gewesen sein neben der sesshaftigkeit gibt es nach wie vor gruppen die in der
  118. welt umher reisen nicht so weit wie wir heute also die mobilität einer bundesrepublik deutschland des jahres 2015 hatte kein mensch in dem im holozän
  119. also das ist was ganz besonderes an das heißt diese über diese mobilität werden wir uns bei anderer gelegenheit noch einmal die menschen damals waren
  120. mobil das ganz sicher als sie waren auch unterwegs gerade diego haben wir haben sich immer wieder aufs neue aufgemacht und auch davon gemacht
  121. aber die anderen sind eben sitzen geblieben das sind die die sesshaften die haben nun im laufe der jahrtausende genau diese kulturellen entwicklungen
  122. vorgenommen die ganz stark und charakteristisch um nicht zu sagen über wichtig gewesen sind für die eroberung des planeten erde durch den homo sapiens
  123. und angefangen hat es ja und so haben wir es lernt wie dann wird er in der schule mit einer hochkultur die aber charakteristisches für die hochkulturen
  124. der frühen zeit und das ist ägypten die siedlungen in der sahara hatten sich in der zeit zuvor immer weiter und weiter aus der wüste zurückgezogen sarah hatte
  125. eine außerordentliche ungünstige klimatische entwicklung durchgemacht die würde immer trockener trocknen so dass die siedlungsräume immer weiter und
  126. weiter sich aus der sahara zurückzogen immer weiter immer näher und näher an den fluss den wir als nick cannon herangereicht haben und so praktisch und
  127. ja schoben sich die siedlungen den nil entlang und bildeten die grundlage für die ägyptische hochkultur die berühmtesten bauten der welt die man so
  128. kennt sind ja nun das ganze hier die pyramiden von gizeh das ja wohl keine frage aber ich will anhand der ägyptischen kultur gewisse eigenschaften
  129. einfach mal so vorstellen die für alle anderen hochkulturen auch gelten denn auch alle anderen hochkulturen befanden sich an flüssen und flüsse haben nun mal
  130. einen großen nachteil es kann passieren dass es immer wieder hochwasser gibt das kann am meer natürlich auch passieren wenn es der
  131. sturm wird ist aber da ist es chaotisch bei den flüssen kann man nach einer weile dann schon sagen jetzt kommt er wieder
  132. jetzt wird es wieder weniger jetzt kommt er wieder jetzt wird's wieder weniger und in dem zusammenhang sei gesagt dass im zusammenhang mit den überflutungen
  133. durch den nil in der ägyptischen gesellschaft eine wissenschaftler kaste entstand die für den pharao den sohn der sonne von großer bedeutung war der
  134. pharao das ist ja derjenige gewesen der immer abends dafür gesorgt hat dass also es praktisch mit der sonne gereist so hieß es und bringt die sonne am nächsten
  135. morgen dazu wieder aufzugehen das machte ihn zum mächtigsten mann im reich dass er derjenige war der dafür verantwortlich war dass am morgen die
  136. sonne immer wieder aufging und um ihn herum lauter berater vor allen dingen war auch solche die den blick in den nachthimmel oben und dabei festzustellen
  137. dass es höchst interessante regelmäßigkeiten gibt die man sich vielleicht auch zu nutzen machen könnte vor allen dingen wenn es darum ging
  138. vorherzusagen wann denn der nil wieder zur überflutung neigt dann könnte denn das sein und so hat man also über jahrzehnte über jahrhunderte den himmel
  139. beobachtet um die vorgänge am himmel die periodisch wiederkehrenden vorgänger nicht takt wieder maschine sondern rhythmisch wiederkehrende vorgänge am
  140. himmel mit naturerscheinungen auf dem boden in verbindung zu bringen ganz abgesehen davon gab es auch noch die eine oder andere käferart die also
  141. relativ früh schon mitgeteilt habe da kommt der nähe des cabeus zum beispiel wenn der vom nil weg rannte dann mussten alle ägypter os er kommt
  142. wieder allerdings ist die vorwarnzeit relativ gering gewesen also die diese käfer haben einfach früh genug bemerkt wenn diese flut werde des nils in den
  143. boden zum schwingen gebracht hat dann sind die also davon gelaufen aber das nur am rande für die ägyptische gesellschaft war es extrem wichtig dass
  144. es die möglichkeit gehabt die senil überflutungen vorherzusagen sich damit zu schützen allerdings auf der anderen seite muss man auch sagen überfluten man
  145. konnte die überflutung die stoppen was man aber gerne gemacht hätte und was man auch gemacht hat war das wasser des nils zu nützen
  146. also das heißt es möglichst zu speichern wäre schön gewesen wenn das speichern kann denn nach der nähe überflutungen kommen
  147. wir dann wieder viele monate wo es praktisch in ägypten überhaupt nicht regnet also hätte man das wasser gern gespeichert zumindest aber gerne eine
  148. bewässerungstechnik entwickelt und größere ländereien mit dem mit dem ja außerordentlich fruchtbar nil schlamm auf der einen seite zu düngen auf der
  149. anderen seite aber auch mit dem wasser dazu zu bringen dass also mehr und mehr getreide angebaut werden kann denn die bevölkerung am nil wuchs die wuchs nicht
  150. zu das deshalb weil man die fähigkeit hatte mit dem wasserstand umzugehen deswegen nennt man alle hochkulturen die an den flüssen dieser welt
  151. sich entwickelt haben hydraulische kulturen ja weil sie gelernt haben mit denen sich veränderten wasserständen umzugehen und zwar rational umzugehen
  152. möglicherweise sogar politisch das als politisches instrument verwendet haben um sich die macht innerhalb eines apparates zu entwickeln aber da sehen
  153. sie schon da sind wir schon weit weit weg von jeder art von primitivität denn im grunde genommen habe die strategische überlegungen innerhalb eines politischen
  154. systems seitdem es diese politischen systeme gibt es nun diktatur und seines königreiche demokratien oder was auch immer er nicht geändert also insofern
  155. würden wir heute uns wahrscheinlich wenn wir in den alten ägypten zu zuständig werden für irgendwelche verwaltungsarbeiten genauso verhalten
  156. wie diejenigen die sich heute in unseren verwaltungen tummeln also das war nämlich notwendig in der tat es gab verwaltung im alten ägypten ja wussten
  157. dass nicht doch es war es gab eine riesige menge an schreibern der schrift war man mächtig und was für eine sie kennen sie alle die hieroglyphen die
  158. berühmten ägyptischen hieroglyphen mann war in der lage zu zählen war in der lage zu schreiben dann war in der lage zu dokumentieren und jetzt sind wir auf
  159. der einen seite dabei einen kulturellen sprung zu machen eben war es noch notwendig eben also vor ein paar tausend jahren war es noch
  160. notwendig dass der meister dem lehrling und die meisterin der lehrlings mädchen mitgeteilt hat was sie weiß oder was er weiß also von mund zu ohr
  161. propaganda und jetzt auf einmal beginnt eine neue dokumentation von erkenntnis von informationen von know-how also von gewusst wie nämlich in form von
  162. aufgeschriebenen von listen von geschichten und so weiter da bleibt was übrig selbst wenn der einzelne stirbt bleibt dann doch immer noch übrig was er
  163. oder sie gewusst hat das ist natürlich eine unglaubliche vergrößerung des wissens bestandes es werden sich bibliotheken finden vor allen dingen
  164. aber im frühen ägypten finden sich verwaltungen das heißt das land wird verwaltet wobei dann natürlich auffällt wenn der nil
  165. regelmäßig die ländereien überschwemmt wer stellt eigentlich fest welches land früher wem gehörte nun das führt uns im zu einer ganz neuen art von erkenntnis
  166. über die welt nämlich zur mathematik im alten ägypten wahrscheinlich schon lange vorher überall da wo wasser ihm zu irgendeiner jahreszeit das land
  167. überflutet was immer wieder notwendig land neu zu vermessen also wir sind in einer landwirtschaftlich betriebenen oder landwirtschaftlich
  168. charakterisierten kultur der ägyptischen und der nil überschwemmt regelmäßig die ländereien nun wird entweder dem pharao alles
  169. gehört haben oder aber der pharao hatte sozusagen nach unten delegiert und das land wurde von anderen bearbeitet kann man sich natürlich beackert im wahrsten
  170. sinn des wortes es wurde auch geerntet natürlich für den pharao mannes blieb auch vor ort dar also das heißt die bevölkerung muss
  171. davon irgendwas gelebt haben und wenn dann immer wieder ist diese eigentums problematiken gab dann war natürlich klar irgendjemand muss vermessen das
  172. heißt die darstellende geometrie also wenn es darum geht flächen zu vermessen ist eine frage der des menschlichen friedens wenn man frieden haben wollte
  173. in dieser gesellschaft dann musste man in der lage sein solche flächen regelmäßig neu zu vermessen und daher kommt der satz von pythagoras nicht von
  174. peter nein nicht das ist ja der ist so alt der satz von pythagoras den hat apple die tagung ausrichtet und er kommt viel viel später
  175. die tagung ist ja viel sprit 500 vor ja aber da ist ja ägypten schon lange ist ja die große geschichte gibt es schon lange vorbei übrigens dass die ägypter
  176. mathematik beherrscht haben müssen das so klar meine die pyramiden zu bauen die braucht man nicht einfach so nach dem motto auch wir schmeißen wir ein
  177. paar steine aufeinander sondern dazu war es wirklich nötig nicht nur ebene geometrie zu kennen sondern dreidimensionale geometrie warum
  178. und die sind offenbar auch noch ausgerichtet nach einer bestimmten himmels himmels achse das heißt die ägypter waren die erste hochkultur die
  179. nun über die handwerklichen fähigkeiten hinaus auch noch strukturelle neue kognitive fähigkeiten entwickelt haben die wiederum nicht vielleicht zum
  180. allgemeinwohl zum allgemeinwissen geworden sind aber doch für eine bestimmte kaste praktisch zum standard know how
  181. gehörten damit die mathematik es gab menschen die konten lesen schreiben und zählen das können wir heute mehr wir können
  182. lesen schreiben zählen das heißt die ägypter setzten bereits praktisch den zentralen bestandteil schlicher kognitiver fähigkeiten zusammen und das
  183. ist jetzt 6000 jahre her daran sind also die ägypter sind sozusagen die der die stehen ganz am beginn davon wenn es darum geht was er
  184. zu speichern zu heben irgendwie herzuleiten koordiniertes arbeiten war natürlich nicht auch dafür weil die verwaltung notwendig dann sind wir aber
  185. schon bei einer form von kultur und struktur die man eins zu eins in unsere heutige zeit übersetzen kann im grunde genommen unterscheiden sich
  186. die hochkulturen von vor vier vor 6000 jahren also wir immer immer aufpassen also die die ägypter waren 4000 vor unserer zeit sind also 6000 jahre alt
  187. also diese kulturen unterscheiden sich in keinen in keiner weise von unserer heutigen kultur form es gab diese ganzen einzelnen kategorien
  188. die wir heute kennen nämlich diejenigen die herrschen und regieren diejenigen die das ganze verwalten diejenigen die beherrscht werden und so weiter wenn man
  189. diese dreiteilung mal vornehmen die war eins ist eins zu eins insofern haben wir uns politisch gar nicht besonders viel weiter entwickeln aus
  190. abgesehen davon dass heutzutage eben keine herrscher mehr also in mitteleuropa zumindestens keine herrscher mehr für immer diese
  191. herrschaft übernehmen können und sie auch nicht vererben können sondern dass wir eben demokratien geworden sind das heißt also möglichst viele in der gruppe
  192. sollen an dem willens und meinungsbildung teilnehmen das ist aber auch alles alles andere ist nach wie vor das gleiche und auch schon die
  193. ökonomischen randbedingungen ägypten ist bereits eine hochkultur in der gehandelt wird mit anderen kulturen in der umgebung
  194. das heißt wir sind schon praktisch beim modernen menschen und wir können uns an der ägyptischen kultur sogar anschauen unter welchem druck eine solche
  195. hochkultur sich entwickeln muss da ist auf der einen seite natürlich der druck der natürlichen bedingungen wenn der nähe mal nicht gekommen ist mit seinen
  196. fluten dann hatte ägypten zu kämpfen aber wir erinnern uns an die geschichte von joseph und seinen brüdern der josef war
  197. ja bei dem pharao dann später als berater unterwegs hat mir gesagt wir müssen jetzt speicher bauen weil es werden sie
  198. dürre jahre kommen nach den sieben fetten also wahrscheinlich würde es auch damals verwalter gegeben haben die geschaut haben dass tatsächlich genügend
  199. da war für alle aber wenn nicht mehr genügend da war aus welchen gründen auch immer dann war das eine große gefahr was haben die
  200. ägypter dann gemacht sie haben staudämme gebaut katarakt damals haben zum ersten mal menschen in erheblicher art und weise in ganz natürliche abläufe
  201. eingegriffen die verschiedenen charakter die verschiedenen dämme die dort gebaut worden sind die dienten vor allen dingen
  202. dazu den wasserstand zu regulieren und sogleich auch die schifffahrt möglich zu machen in dieser zeit hat zum ersten mal der
  203. mensch einen nennenswerten abdruck in der erde hinterlassen das kann man heute wunderbar nachsehen hat man lange zeit gedacht bis vor einigen jahren jemand
  204. was ganz anderes herausgefunden hat da hat immer jemand nämlich nachgeschaut was ist eigentlich zum beginn des holozän so passiert mit der einführung
  205. der landwirtschaft nicht nur hier in europa also in diesem berühmten fruchtbaren halbmond also es gehört ja eigentlich gar nicht zu europa sondern
  206. zu vorderasien sondern was es überhaupt in der welt so passiert auch in asien passiert und dabei hat er folgendes herausgefunden
  207. man kann nachweisen dass die treibhausgase kohlendioxid und methan sich in ihren normalen rhythmen in ihren normalen zyklen bereits vor 8.500 jahren
  208. entkoppelt haben das heißt während man erwartet hat dass sowohl das kohlendioxid als auch das methan im laufe der nächsten
  209. jahrhunderte systematisch sich verringert werden sollte das hatte was mit monsun zyklen zu tun und so weiter beobachten wir oder messen wir in den
  210. atmosphären dieser zeit eingesperrt in eisbohrkernen zum beispiel und in bäumen und man also die luft von damals sehr genau untersuchen kann messen wir
  211. kohlendioxid und methan mengen die größer sind und das nicht nur an einer stelle sondern systematisch man kann also heute nachweisen dass das auftreten
  212. der landwirtschaft als menschliches phänomen der ressourcennutzung bereits damals dazu geführt hat dass durch die verbrennung
  213. von holz sehr viel mehr co2 in die atmosphäre gekommen ist und zum anderen durch sehr ineffizienten reisanbau sumpf gas in die atmosphäre gestiegen ist
  214. nämlich mit herrn beides noch nicht in einem ausmaß dass man schon sehen kann in den späteren daten dass der kohlendioxid beziehungsweise
  215. methangehalt nennenswert angestiegen ist aber man sieht dass der einfluss des menschen sich in der natur als kleiner fingerabdruck schon nachweisen lässt
  216. also schon damals vor rund 10.000 jahren hat der mensch mit seiner neuen tätigkeit ist bis dahin in der natur nicht gegeben hat spuren hinterlassen
  217. ein sherlock holmes der erdgeschichte oder der menschheitsgeschichte wird diese spuren finden das heißt auch die und die forscher die
  218. sich genau mit solchen fragen beschäftigen sind praktisch wie sherlock holmes unterwegs und ihre instrumente werden immer feiner so was hätte man so
  219. eine genaue analyse von luftproben oder von bodenproben aus einer zeit vor 10.000 jahren hätten vor einigen jahren noch gar nicht durchführen können
  220. das heißt die digitalisierung die verbesserung der messinstrumente die wir ja schon seit jahrzehnten inzwischen wahrnehmen die hat sich auch in der
  221. wissenschaft natürlich durchgesetzt und wurde die wissenschaften werden immer genauer und genauer nicht zuletzt dank genau der art von naturwissenschaften
  222. die dann erst vor rund 400 jahren entstandenes nämlich der physik noch mal zurück und schauen uns an was haben wir denn neben den den hydraulischen
  223. gesellschaft was welche eigenschaften gibt es denn da noch und eine ganz wichtige auf die ich noch gar nicht gekommen bin
  224. die macht sich vor allen dingen in den beiden hochkulturen im zweistromland an dem heutigen irak und in ägypten bewerben und das ist der kalender die
  225. kalender die einteilung eines jahres in zwölf monate die einteilung eines monats in 30 tage
  226. und das immer wieder zu verbinden mit den wiederkehrenden zyklen des mondes und der sonne das hat nach alten ausweitet ist das
  227. eine der größten erkenntnisse die die menschen jemals gemacht dass die sonne am nächsten morgen wieder aufgeht dass der mond kommt und geht
  228. dass die sterne kommen und gehen das vermittelt uns ein warmes und angenehmes gefühl von sicherheit dass die natur sich zwar wandelt aber sie
  229. wandelt in bestimmten kreisen sozusagen ohne dass wir uns darüber gedanken machen müssen dass die welt uns auf den kopf fällt aller den galliern oder sonst
  230. irgendwelche anderen untergangs katastrophen passieren die uns dann eines tages ins nirvana schicken oder nach walhalla die erkenntnis dass die
  231. dinge wiederkehren dass wir in einer stabilen periodisch in einer stabilen natur leben mit periodisch wiederkehrenden vorgängen könnte die
  232. inspiration gewesen sein für eine geistes strömung die viele jahrtausende später nämlich in griechenland zur entwicklung einer wissenschaft führen
  233. wird die man heute philosophie nennt nämlich die annahme es gäbe eine ordnung in der welt eine ordnung die sich zählen lässt die deswegen quantifizierbar ist
  234. und die damit für den menschen kontrollierbaren wird das ist das schöne wenn du zählen kannst hast du das gefühl du hast kontrolle über etwas 123 usw
  235. du kannst es quantifizieren du kannst es nach seinem gusto manipulieren kann das weg den mann festzunehmen das heißt die die zählweise die art und
  236. weise wie gezählt wurde auch das zu zählen was am himmel passiert das ist eine ganz große geschichte kalender geschichte ist vor allen dingen aber
  237. damit eben auch zeitgeschichte auf einmal war es möglich mit ganz einfacher zählweise die zeit zu zählen und zwar nicht nur monate und jahre
  238. sondern manchmal sogar stunden durch das entsprechende unklar das heißt man hat einfach gewartet man hat einen tag in verschiedene zeitzonen
  239. eingeteilt und hat daraus sogar uhren gemacht wasseruhren sanduhren das heißt nicht nur der raum wurde auf einmal vom menschen kulturell bearbeitet sondern
  240. auch die zeit selbst die zeit obwohl dir gar nichts ist wo man sagen kann der assistent die zeit aber die zeit fing an zu einem wert zu werden und vor allen
  241. dingen zu einer zu einer grün müsse mit der man sich wiederum kulturell in einer bestimmten tradition auseinandergesetzt hat dass es im jahr
  242. zum beispiel zeiten gab in denen nicht am tage gegessen und getrunken werden sollte dass es im jahr zeiten gab rhythmen die sich am himmel wieder
  243. spielten wo bestimmte götter zu verehren waren und wo bestimmte feste zu feiern waren und so weiter ich meine wir kennen das heute alle für unsere völlig normal
  244. gucken morgens auf dem kalender wir sind genauso ist heute so und so viele und dem nächstes weihnachten und danach kommt silvester und so weiter und so
  245. weiter das ist völlig normal aber die entdeckung die entdeckung solcher rhythmen das ist hightech software die entdeckung von
  246. möglichkeiten wasser zu beherrschen das ist hightech software absolute high tech software dass man in der lage ist dieses know how wie solche herausforderungen
  247. die ihre ahnen umgebracht haben auf einmal ganz einfach zu händeln sozusagen indem man sie kontrollieren kann indem jemand da ist der eine tür aufmacht das
  248. wasser rein lässt habe dazu macht woanders das wasser rein lässt diese ganzen ordnungsmaßnahmen die zugleich sich sogar auf papier wiedergefunden
  249. haben in den gebäuden wiedergefunden haben diese komplett ordnung die menschen damals in ihren kulturen organisiert haben das ist die grundlage
  250. dafür dass diese hochkulturen so lange existiert haben denn sie hatten ja nicht nur interne probleme manchmal wenn es zu dürrekatastrophen usw erfüllen schwere
  251. überflutungen haben sie hatten natürlich auch schon erste politische auseinandersetzung das scheint ja zum homo sapiens dazu zu gehören nämlich die
  252. ausweitung des eigenen machtbereichs auf die machtbereiche andere teilweise allerdings wieder ausgelöst durch klimatische veränderungen also wenn
  253. irgendwo ein stamm vertrieben wurde weil es da eben ich nicht mehr gerechnet hat oder weiß dort dauer überflutungen gekommen ist dann haben die sich
  254. tatsächlich ihren weg gesucht nun und was noch da was anderes dazu kommt es dass wir seit dem jahre 4000 vor unserer zeitrechnung sogar schon schiffe haben
  255. das heißt also die mobilität dieser hochkulturen wurde immer größer und größer aber warum warum konnten die all diese eigenschaften entwickeln keramik
  256. metall verarbeitung schiffbau usw warum konnten sie das weil teilweise die lebensbedingungen licht nicht immer aber doch teilweise waren die
  257. lebensbedingungen diesen hochkulturen so gut dass es zu einer enormen arbeitsteilung gekommen ist von vorneherein sesshafte kulturen neigen
  258. dazu arbeitsteilig sich zu organisieren der eine macht diese anomalien ist das wiederum dazu führte dass die spezialisten besser wurden als der
  259. durchschnitt es wurden immer bessere und besseren bessere spezialisten entwickelt was dazu führte dass es wieder schulen gab und so weiter aber das war nicht
  260. alles sondern dadurch wurden immer mehr und mehr der künste entdeckt die man vorher gar nicht hatte also zum beispiel segeln
  261. wie kann man mit dem wind segeln also jetzt nicht gegen den wind das wird ein bisschen dauern aber kann man mit dem winzigen wie kann
  262. man schiffe bauen die möglichst viel transportieren was glauben sie denn wie die pyramiden gebaut worden will die steine die da verarbeitet worden sind
  263. waren so schwer die ägypter müssen geniale schiffsbauer gewesen sein ja ja ja die war nicht nur genial architekten immer noch geniale
  264. schiffbauer und das ganze wird dann natürlich auch möglich gemacht haben dass irgendwann die ruder schiffe nicht nur auf dem nil gefahren sind sondern
  265. auf dem was die römer später mare nostrum nennen deswegen eben auch jetzt gerade die italiener in den letzten jahren die flüchtlings rettungsaktion
  266. mare nostrum genannt haben das ist unser meer und in diesem meer haben die ägypter dann angefangen handelsbeziehungen zu anderen kulturen
  267. führt eben und damit haben sie eben genau schon einen ersten schritt vorgenommen hin zu einem zu einem vorgang den wir heute unter dem begriff
  268. globalisierung [Musik]

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