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Englische Aussprache: Alle wichtigen Regeln (in 25 Minuten)

Englisch mit Luca24:50 6.452 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 172 Zeilen
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  1. Warum spricht man die Wörter though, through komplett unterschiedlich aus, obwohl sie nahezu gleich geschrieben werden? Das und noch viel mehr wirst du
  2. in diesem Video erfahren, denn in diesem Video schauen wir uns alle Aussprachregeln an, die es im Englischen gibt und das in gerade einmal 25
  3. Minuten. [musik] Legen wir also los. Bevor wir uns die konkreten Aussprachregeln anschauen, eine Sache
  4. kurz vorab. Die englische Sprache hat zwar nur 26 Buchstaben, aber je nach Zählweise bis zu 44 verschiedene Sprachlaute oder Sprachsounds. Das
  5. bedeutet, dass einige Buchstaben oder Buchstabenkombinationen gleich mehrere Sprachsounds repräsentieren und dass sie dementsprechend auf gleich mehrere Arten
  6. und Weisen ausgesprochen werden können. Und hinzu kommt noch ein weiteres Problem. Die englische Rechtschreibung hat sich seit knapp 500 Jahren kaum
  7. verändert. Die Sprache und insbesondere die Aussprache hingegen schon. Es gab also seit knapp 500 Jahren keine Rechtschreibreform mehr und das sorgt
  8. dafür, dass die Aussprache und die Rechtschreibung eines Wortes sich im Englischen teils deutlich voneinander unterscheiden. Das wird insbesondere an
  9. den sogenannten stummen Buchstaben deutlich, die wir uns später noch anschauen werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine
  10. allgemeingültigen Regeln gibt und die Regeln, die es gibt, die schauen wir uns in diesem Video alle an. Und dabei werden wir in vier große Blöcke
  11. unterteilen. Vokale, Vokalkombinationen, sogenannte Dift Thongs, Konsonanten und stumme Buchstaben. Starten wir also direkt mit dem ersten Block und zwar den
  12. Vokalen. Vokale sind Laute, bei denen die Luft frei durchich den Mundraum fließt, ohne dass sie durch irgendetwas blockiert wird, wie z.B. die Zähne oder
  13. die Lippen, wie z.B. bei A, E, I, Oder U. Und das sind auch genau die Buchstaben oder Vokalbuchstaben, die es im Englischen gibt. Das Problem ist nur,
  14. im Englischen gibt es nicht nur fünf Vokalsounds, sondern insgesamt 14, also fast drei pro Buchstaben. Und wenn man die Vokalkombinationen, also die
  15. Diftongs hinzurechnet, sind es sogar noch mehr. Ein einziger Buchstabe kann also völlig unterschiedliche Laute repräsentieren. Besonders deutlich wird
  16. das beim Buchstaben A, denn der kann auf Englisch auf gleich vier verschiedene Arten und Weisen ausgesprochen werden. Er kann ausgesprochen werden, wie in
  17. Cat, Katze. Er kann Ausgesprochen werden wie in K Auto. Er kann E ausgesprochen werden wie in Cake, Kuchen. Und er kann ausgesprochen werden wie in about über.
  18. Also, du siehst vier verschiedene Aussprachemöglichkeiten für einen einzigen Buchstaben. Übrigens, die Schreibweise, die du hier gerade siehst,
  19. ist das sogenannte internationale phonetische Alphabet oder IPA. Das ist ein Alphabet, das extra dazu kreiert wurde, um die Aussprache eines Wortes
  20. unmissverständlich auszudrücken oder darzustellen. Und es existiert nicht nur für Englisch, sondern ist für alle Sprachen einsetzbar. Denn Englisch ist
  21. bei weitem nicht die einzige Sprache, bei der sich die Aussprache und die Schreibweise eines Wortes unterscheiden. Woher weiß ich nun aber, wie ich welchen
  22. Buchstaben auszusprechen habe? Das hängt vom Kontext ab. Im Englischen liest man nämlich nicht Buchstabe für Buchstabe, sondern man lernt typische Muster. Und
  23. bei den Vokalen kann man dabei unterteilen in kurze Vokale, lange Vokale und Vokalkombinationen. Starten wir erstmal mit den kurzen
  24. Vokalen. Kurze Vokale findet man meist in kurzen [räuspern] einfachen Wörtern. Vor allen Dingen dann, wenn man auf diesem Vokal ein oder mehrere
  25. Konsonanten folgen, wie z.B. in den Wörtern Cat, Katze, Bad, Bett oder Dog, Hund. In diesen Situationen, also bei einfachen kurzen Wörtern, werden die
  26. Buchstaben A, E, I, O und U meist folgendermaßen ausgesprochen. Der Buchstabe A wird ausgesprochen wie ein Cat, also wie ein deutsches nur in kurz.
  27. Cat. Der Buchstabe E wird Ö ausgesprochen wie in Bed, ähnlich wie im deutschen Bed. Der Buchstabe I wird ausgesprochen wie in Sit, ähnlich wie
  28. das kurze I im Deutschen, wie in er ist z.B. Dann hätten wir das O wie in Dog, das wie ein kurzes O im Deutschen ausgesprochen wird, also wie z.B. in
  29. offen. Und zum Schluss hätten wir noch den Buchstaben UAP, z.B. Tasse, der sich ein bisschen von den anderen Buchstaben unterscheidet, da ja etwas anders
  30. ausgesprochen wird als im Deutschen, nämlich eher wie ein kurzes A. Cap. Du siehst in kurzen Wörtern, insbesondere in einsäbigen Wörtern, die auf einen
  31. Konsonanten enden, wird der Vokal darin meist kurz ausgesprochen. Der Buchstabe A wird meist ausgesprochen wie. Der Buchstabe E wird ausgesprochen wie Ö.
  32. Der Buchstabe I wird ausgesprochen wie I. Und das U unterscheidet sich ein bisschen, wird aber auch kurz ausgesprochen, nämlich A. Kommen wir nun
  33. schon zu unserer zweiten Gruppe von Vokalen und zwar lange Vokale. Und auch hier gibt es eine klare Regel und zwar das sogenannte Magic E, also das
  34. magische E. Und zwar gibt es im Englischen einige Wörter, die auf ein stummes Een, wie z.B. Hope, Cape oder Bite. Und bei diesen Wörtern ist es
  35. nicht nur so, dass das E am Schluss stumm ist, sondern dass dieses E auch noch den Vokal davor beeinflusst. Und so kommt es z.B., dass das Wort Bit anders
  36. ausgesprochen wird als das Wort Bit. Und das liegt nicht etwa daran, dass das E am Schluss ausgesprochen wird, sondern dass das E, das I bzw. die Aussprache
  37. des Buchstaben IS verändert. Im Fall, nämlich im Falle von Bit, wird das I wie ein I ausgesprochen, so wie wir es eben gesehen haben bei den kurzen Vokalen.
  38. Und im Falle von Bitte, also mit dem magischen E am Schluss wird es I ausgesprochen wie in Bitte. Und diesen Fall, nämlich, dass das E am Schluss die
  39. Aussprache verändert, gibt es im Englischen häufiger. Schauen wir uns jetzt mal ein paar bedeutungsunterscheidende Minimalpaare
  40. oder Minimal Pairs an. Ein Beispiel wäre z.B. der Unterschied zwischen Cap, Kappe bzw. Mütze und Cape Cup, wie in Cup der guten Hoffnung. Wie du siehst, wird das
  41. A im einen Fall wie ein ausgesprochen wie ein Cap und im anderen Fall wie ein E, wie ein Cape. Und das ist kein Zufall, sondern wird von dem stummen E,
  42. dem magischen E am Schluss angezeigt. Ähnlich ist es z.B. beim Unterschied zwischen Bit und Bite, Hop und Hope und Cut und cute. Wie du siehst, hier
  43. unterscheidet sich die Aussprache ganz schön stark und mit ihr auch die Bedeutung des jeweiligen Wortes. Z.B. gibt es einen deutlichen Unterschied
  44. zwischen cut, schnitt und cute, süß und dementsprechend macht das Ganze im Englischen schon einen großen Unterschied. Sehr gut. Kommen wir nun zu
  45. dem vielleicht charakteristischsten Vokalsound der englischen Sprache und zwar dem sogenannten Sch. Es kommt im Englischen sehr häufig vor
  46. und zwar insbesondere am Anfang und am Ende von Wörtern, wie z.B. in about über oder problem und insbesondere im britischen Englisch
  47. wird es auch oft am Ende von Wörtern verwendet. wo der Amerikaner eher Teacher sagen würde, würde der Engländer eher Teacher sagen, also ohne dass er
  48. und dafür mit choix. Dieser Sprachsound ist für Englisch also sehr charakteristisch, insbesondere in der gebundenen Sprache und er wird wie
  49. bereits erwähnt öprochen. Also ähnlich wie wenn du verdutzt auf irgendwas guckst. Wichtig an dieser Stelle ist vielleicht noch zu erwähnen,
  50. dass das Schir immer nur in unbetonten Silben vorkommt, denn dieser Laut ist sehr kurz, sehr schwach und kommt daher nur in unbetonten Silben vor. Mehr zu
  51. den betonten Silben und Betonungsregeln im Englischen im Allgemeinen findest du hier auf dem I. Sehr gut. Ob du es glaubst oder nicht, das war bereits der
  52. schwierigste Aspekt der englischen Aussprache. Alles andere, also egal ob das th, also das th, das englische R oder das englische V, ist deutlich
  53. einfacher als die Vokalzounds, denn anders als bei den Vokalzounds gibt es hier deutlich klarerere Regeln. Das Schwere an den Vokalen ist, dass du sie
  54. dir über Muster einprägen musst, da es keine so 100% klaren Regeln gibt. Und das hat historische Gründe. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass die englische
  55. Rechtschreibung bereits 500 Jahre alt ist und seitdem gab es etwas, was man als Great Viral Shift bezeichnet, also die große Vokalverschiebung. Das ist ein
  56. Prozess, der in der englischen Sprache stattgefunden hat, bei dem sich die Bedeutung oder die Aussprache verschiedener Vokalzounds verschoben
  57. hat. Und da die englische Rechtschreibung aber immer noch die Vokale von vor 500 Jahren darstellt, können sich hier Aussprache und
  58. Rechtschreibung deutlich unterscheiden. Gut, kommen wir nun zu Block Nummer 2, den Vokalkombinationen oder auch Dift Thongs. Diese entstehen immer dann, wenn
  59. zwei Vokalsounds aneinander gereit werden und einen ganz neuen Klang ergeben. Und im Englischen gibt es davon insgesamt fünf Stück. Das Au, das O, das
  60. A, das I und das O. Starten wir erstmal mit dem einfachsten und zwar dem E. Wie z. Beispiel in Boy, Junge, Voice, Stimme oder neues Geräusch. Diesen Diftong
  61. findest du meist bei Wörtern mit der Buchstabenkombination Oi. Also Oi wird fast immer E ausgesprochen und dasselbe ist auch bei Oy der Fall, wie in Toy
  62. z.B. oder Boy. Auch das wird immer Ey ausgesprochen. Ey klingt ja bereits wie eine Kombination aus den Buchstaben O und I. Und genau da kommt diese
  63. Buchstabenkombination auch häufig vor, wie z.B. in noise, voice oder Choice. Daneben kommt es aber auch in der Buchstabenkombination OY vor, wie z.B.
  64. in Boy oder Toy. Also diese beiden Buchstabenkombinationen Oi und Oy werden immer O ausgesprochen. Ein klein wenig schwerer ist da schon
  65. unsere nächste Buchstabenkombination und zwar wie z.B. in house, now oder about. Es kommt meist in der Buchstabenkombination O vor oder in OU.
  66. Und es wird ausgesprochen wie die Kombination aus einem A und einem U im Deutschen. Au, wie in Haus im Deutschen z.B. Also, wenn du ein OU oder ein O im
  67. Englischen hast, wird das mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch ausgesprochen. Es gibt allerdings Ausnahmen und das bringt uns direkt zu
  68. unserem nächsten Diftong und zwar Oh, das ist von der Aussprache her der vielleicht schwerste Dftong, da der einzige ist, den wir im Deutschen so
  69. nicht haben. Oh, wie in throw z.B. oder no schon beim This Thong wird auch dieser oft durch die Buchstabenkombination O repräsentiert,
  70. wie z.B. in throw werfen und to know wissen. Daneben wird aber auch oft einfach nur von einem einfachen Ohr repräsentiert, wie in Home, zu Hause
  71. oder to go, gehen. Du siehst, hier gibt es keine so klare Zuordnung wie bei E z.B. Und noch komplizierter wird es bei den verbliebenen beiden Diftongs und
  72. zwar den Diftongs I und A. Aussprachemäßig sind die gar nicht so schwer, denn im Deutschen gibt es diese Diftongs ja auch. Anders als die anderen
  73. Diftons kommen diese beiden Diftons aber in viel mehr Variationen vor, also in viel mehr verschiedenen Schreibweisen. A kommt z.B. häufig in den
  74. Buchstabenkombinationen Ay, wie in May oder Day 4, aber auch in AI wie z.B. Rain und auch ab und zu als einzelnes A, wenn dahinter ein Magic E, also ein
  75. magisches E steht, wie ein Cake z.B. Falls du dich jetzt noch mal fragst, was das magische E war, dann geh einfach noch mal ein paar Minuten zurück. Also A
  76. wie in Day. Rain oder Cake. Und zum Schluss hätten wir dann noch den Diffong bzw. die Vokalkombination I. Ähnlich wie das E I deutschen. Im Englischen kommt
  77. das z.B. als Y am Ende eines Wortes vor, wie in my oder to fly, aber z.B. auch in der Kombination ig, was meist ausgesprochen wird. Das I wird hier also
  78. wie ein I ausgesprochen und auch immer dann, wenn das I in der Mitte eines Wortes steht, das auf ein magisches E, ein Magic I endet, wie z.B. Spiel Time
  79. oder Shine. Du siehst, im Englischen gibt es insgesamt fünf Dongs und diese können teils in sehr unterschiedlichen Buchstabenkombinationen vorkommen.
  80. Aussprache lernen ist hierbei also weniger Buchstabe für Buchstabe vorzugehen, sondern Mustererkennung. Du siehst, DiFDongs haben keine festen
  81. Schreibweisen, aber sie haben typische Buchstabenfilien. Man kann sie daher nicht perfekt vorhersagen, aber sehr oft erkennen. Merke dir also, welche
  82. Buchstabenkombinationen auf welche Arten und Weisen ausgesprochen werden und dann kann nichts schiefgehen. Deutlich leichter ist aber glücklicherweise
  83. unsere nächste Gruppe und zwar die Konsonanten. Konsanten sind Laute, bei denen die Luft im Mund irgendwo gebremst wird, z.B. durch die Zähne, die Lippen
  84. oder die Zunge. Glücklicherweise sind die Konsonanten im Englischen deutlich leichter als die Vokale. Im Englischen gibt es insgesamt 24 Konsonantensounds,
  85. die von 21 Buchstaben repräsentiert werden. Es gibt also deutlich weniger Doppelbelegungen als bei den Vokalen. Dementsprechend kann man in den meisten
  86. Fällen einen Buchstaben auch genau einem Sprachsound zuordnen. Und es kommt noch besser, denn die meisten dieser Sprachsounds sind genau gleich wie im
  87. Deutschen. Z.B. das B, das T, das P. oder z.B. auch das schwierig sind für uns Deutsche lediglich sieben verschiedene Buchstaben und davon ist
  88. eine auch eher eine Buchstabenkombination und zwar der Buchstabe C, das englische V und das englische W, der Buchstabe G und der
  89. Buchstabe J und die beiden wahrscheinlich schwierigsten Sounds, das englische R und das TH, die Buchstabenkombination th. Auf die werden
  90. wir gleich noch alle näher eingehen. Alle anderen Konsonanten, also die verbliebenen 14 Konsonanten Sounds sind im Englischen genau gleich wie im
  91. Deutschen. Gehen wir daher mal diese sieben Laute bzw. diese sieben Buchstaben gemeinsam durch. Und wir starten mit dem englischen C. Der
  92. Buchstabe C kann im Englischen auf zwei Arten und Weisen ausgesprochen werden und zwar K wie ein Cat und wie ein City. Und wann was von beiden der Fall ist,
  93. dafür gibt es ziemlich klare Regeln. folgt auf das C ein E, ein I oder ein Y, wie z.B. in Center, Zentrum, City, Stadt oder Cycle Fahren. Im Sinne von
  94. Fahrradfahren wird das C in diesen Wörtern wie ein S ausgesprochen und ansonsten in allen anderen Fällen immer K, wie z.B. in Cat, Katze, Cold, Kalt
  95. oder Classs Klasse. Also, du siehst, die Aussprache des Buchstabens C hängt hier jeweils immer von dem Buchstaben ab, der nach dem C kommt. Ist diese ein E? ein I
  96. oder ein Y spricht man es S aus und ansonsten immer K. Weiter geht es mit unseren nächsten beiden Buchstaben und zwar dem englischen W und dem englischen
  97. V. Diese beiden Buchstaben sind für uns Deutsche da so schwer, da das V ähnlich wie ein deutsches W ausgesprochen wird, aber das W hingegen einen ganz anderen
  98. Sprachsound hat, also einen, den wir im Deutschen so gar nicht haben. Starten wir erstmal mit dem V. Das englische V wird ähnlich wie ein deutsches W
  99. ausgesprochen, allerdings mit mehr Vibrationen, wie z.B. in very visit. oder Love, also relativ ähnlich wie z.B. das W in Wolfgang. Um es zu bilden,
  100. gehst du einfach mit deiner Unterlippe an die Unterkante deiner Zähne und bläst Luft durch wie in very, visit oder Love. Schwerer ist da schon das W, denn anders
  101. als das deutsche WD englische W komplett ohne die Zähne gebildet. Also deine Lippen und deine Zähne berühren sich hierbei nicht. Es wird W ausgesprochen,
  102. wie z.B. in Water, Wine oder World. Du siehst, dieser Laut wird trotzdem von deinen Lippen gebildet, allerdings ohne dass man dabei mit den Lippen die Zähne
  103. berührt. Du kannst den Unterschied ja gerne mal ausprobieren. Wie in very oder Wie in World. Im Fall gehst du mit deinen Lippen an die Zähne,
  104. very und im anderen Fall berühren sich die Lippen und die Zähne nicht, wie in Wine oder World z.B. Und das kann an der einen oder anderen Stelle auch
  105. bedeutungsunterscheidend sein. Schau dir z.B. mal die folgenden Minimal Pairs an und zwar Westwesten versus West Weste und wet nass versus
  106. wet Tierarzt. Du siehst also die Aussprache kann hier einen großen Unterschied machen. Sehr gut. Machen wir nun schon weiter mit unseren nächsten
  107. beiden Lauten und zwar dem englischen G und dem englischen J. Diese beiden Laute sind nicht unbedingt schwer in der Hinsicht, wann man sie wie ausspricht,
  108. sondern wie man sie ausspricht, denn viele Deutsche haben hier Probleme, dass diesen Sprachsound im Deutschen nicht gibt. Und zwar J. Das kommt im Deutschen
  109. nämlich nur in englischen Fremdwörtern vor, wie Jeans oder Job z.B. Versuche dafür einfach ein D zu bilden und ein Sch Vibration. Also J, die Kombination
  110. wäre also J wie in Job oder Jeans. Und genauso wird im Englischen immer der Buchstabe J ausgesprochen und zumindest teilweise der Buchstabe G. Gehen wir
  111. also mal auf das G noch etwas genauer ein. Das G kann auf Englisch auf zwei Arten und Weisen ausgesprochen werden, nämlich G wie in to go und J wie in
  112. Giant. Und die Unterscheidung, wann man welche Variante verwendet, könnte dir dabei bekannt vorkommen. Und zwar verwendet man das J immer dann, wenn
  113. nach dem G ein E, ein I oder ein Y folgt, wie z.B. in Giant, gigantisch, General, allgemein oder general und Energy, Energie. Falls das hingegen
  114. nicht der Fall ist und nach dem G kein E, kein I und auch kein Y folgt, sprichst du es hingegen G aus, wie z.B. in to go, gehen, green, grün oder good.
  115. Gut. Du siehst, in den meisten Fällen wird das G ausgesprochen, also wie im Deutschen, außer wenn nach dem G ein E, ein I oder ein Y folgt, dann sprichst du
  116. es J aus, wie den Buchstaben J in Jeans oder Job. Super. Bleiben uns nur noch zwei verschiedene Sprachsounds und dann haben wir es auch schon geschafft. Und
  117. diese beiden Sprachsounds sind vermutlich die beiden, mit denen die meisten Deutschen Probleme haben und zwar das TH und das englische R. Starten
  118. wir mit dem R. Das ist einerseits gar nicht so schwer, da es immer gleich ausgesprochen wird, aber andererseits wiederum doch nicht so einfach, da die
  119. Aussprache sich vom deutschen R deutlich unterscheidet. Um es zu bilden, bildest du zunächst ein deutsches R, wanderst dann mit deiner Zunge leicht nach
  120. hinten, rundest deine Lippen und pass auf, dass deine Zunge nichts berührt. Und schon erhältst du R, das englische R. Also noch mal, du nimmst das deutsche
  121. R, wanderst mit der Zunge nach hinten, rundest deine Lippen und guckst, dass deine Zunge nichts berührt. Also weder deinen Gaumen noch deine Zähne und du
  122. erhältst. Deine Zunge schwebt also quasi in deinem Mund und wenn du das ein paar mal wiederholt hast, ist das englische R gar nicht mehr so schwer. Und das können
  123. wir jetzt gleich auch anhand von ein paar Buchstaben üben. Z.B. der Farbe rot, auf englisch red, dem Wort richtig, auf englisch right und der
  124. amerikanischen Aussprache des Wortes Auto car. Also, du siehst, anders als beim deutschen er sind die Lippen dabei eher gerundet. R
  125. und ebenfalls anders als beim deutschen R schwebt die Zunge quasi in der Luft. Wenn du das ein paar mal wiederholt hast, dann ist auch das englische gar
  126. nicht mehr so schwer. Und wie bereits erwähnt, ist das gute im englischen, dass es immer gleich ausgesprochen wird. Üben wir das mal gemeinsam. Im folgenden
  127. gebe ich dir nun neun Wörter auf Englisch und deine Aufgabe ist es, sie korrekt auszusprechen. Und dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem R. Wenn
  128. du magst, kannst du das Video kurz pausieren, um etwas mehr Zeit zu bekommen und ansonsten gibt es jetzt gleich die Lösung.
  129. Na, bist du soweit? Die korrekte Aussprache der neuen Wörter, die wir hier gerade sehen, lautet wie folgt und zwar red, right, car, rest, around, row.
  130. Raspberry, Raccoon und Star. Wenn du magst, kannst du diese Wörter auch ruhig noch häufiger durchgehen, denn sie helfen dir mit der Zeit, die Aussprache
  131. von diesem Buchstaben zu meistern. Super. Bleibt also nur noch die Buchstabenkombination, die wahrscheinlich die meisten Leute bei der
  132. Aussprache verwirrt. Und zwar das th, das th. Das th steht im Englischen gleich für zwei Laute und beide davon haben wir im Deutschen nicht. Einen
  133. stimmlosen Laut und einen stimmhaften Laut. Und die Bildung der beiden Laute ist relativ ähnlich. Bringe dafür die Zunge zwischen deine Zähne und puste
  134. Luft von hinten. Du kannst dir dabei auch vorstellen, du wärst eine Schlange und diese einfach imitieren. Und schon hast du die korrekte
  135. Aussprache des stimmlosen TH Sounds. Um nun den zweiten Sound zu bekommen, musst du einfach nur Vibration reinbringen. Außerdem wird also
  136. und wenn du das einmal verstanden hast und erfolgreich zwei, dreimal wiederholt hast, ist auch das TH kein Problem mehr. stellt sich nur noch die Frage, wann
  137. spricht man das th aus und wann? Und dafür gibt es eine grobe Faustregel. Ist das jeweilige Wort ein Funktionswort, wie z.B. this, that, these, those oder
  138. the, spricht man es the aus und es ist hingegen ein Inhaltswort, also z.B. ein Nomen oder ein Verb, wie z.B. to think, theory oder health verwendest du die
  139. stimmlose Variante. Üben wir das mal gemeinsam. Im folgenden gebe ich dir nun wieder neun Wörter auf Englisch und deine Aufgabe ist es, sie korrekt
  140. auszusprechen. Und der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem TH der Buchstabenkombination th. Wenn du magst, kannst du das Video an dieser Stelle
  141. wieder pausieren, um etwas mehr Zeit zu bekommen und ansonsten gibt es jetzt gleich die Lösung.
  142. Na, bist du soweit? Die korrekte Aussprache der neuen Wörter lautet wie folgt und zwar think three,
  143. this than that, mother, mouth, health und brother. Wie du siehst, haben wir fünf Varianten mit
  144. dem, also dem stimmlosen TH und vier Varianten mit dem, also dem stimmhaften TH. Wie bereits erwähnt, ist das einzige, was diese beiden Sounds
  145. unterscheidet, die Vibration, also versus übe das Ganze ruhig, wenn du magst, mal vor dem Spiegel und dann ist auch das TH
  146. in kürzester Zeit kein Problem mehr für dich. Sehr gut. Und das bringt uns auch schon zu unserem vierten und letzten Abschnitt zu den Ausspracheregeln im
  147. Englischen und zwar stille Buchstaben. Stille Buchstaben sind ein typisches Phänomen der englischen Sprache und zwar sind das Buchstaben, die zwar
  148. geschrieben werden, aber nicht ausgesprochen werden. Und auch das hat wieder sprachhistorische Gründe. Wie bereits erwähnt, ist die englische
  149. Rechtschreibung bereits über 500 Jahre alt und da sich die Sprache seitdem aber weiterentwickelt hat, gibt es den einen oder anderen Buchstaben, der zwar noch
  150. drin ist, aber nicht mehr ausgesprochen wird. Und dabei kann man insgesamt fünf häufige Gruppen ausmachen. Zu allererst wäre dabei die Buchstabenkombination KN
  151. am Anfang eines Wortes, wie z.B. in to know, wissen, knife, Messer oder nie, Knie. Bei diesen Wörtern ist, wie du siehst, das K stumm. Vor dem KN wird
  152. also nur das N ausgesprochen. Und das liegt daran, da dieses Wort früher tatsächlich mal mit K ausgesprochen wurde, aber sich das Ganze mit der Zeit
  153. geändert hat. Wenn du also ein KN am Anfang eines Wortes siehst, kannst du das K bei der Aussprache weglassen. Andersherum ist es bei unserer nächsten
  154. Buchstabenkombination und zwar dem MB am Ende eines Wortes. Immer dann, wenn du die Buchstabenkombination MB am Ende eines Wortes hast, wie z.B. in lam, lam,
  155. thum, daen oder com, kam, ist das B dabei stumm oder wird nur noch leicht gehaucht? Du siehst also bei der Buchstabenkombination MB am Ende eines
  156. Wortes wird das B entweder gar nicht ausgesprochen oder fast nicht ausgesprochen. Machen wir weiter mit dem nächsten stillen Buchstaben im
  157. Englischen und zwar dem T in der Mitte eines Wortes. Und zwar wird ein T, das in der Mitte eines Wortes steht und von mindestens einem anderen Konsonanten
  158. begleitet wird, im Englischen sehr oft nicht ausgesprochen, wie z.B. in Castle, Burg oder Schloss, to listen, zuhören oder offen, oft. Du siehst, bei all
  159. diesen Wörtern ist das T stumm, denn es verschwindet quasi zwischen den anderen Konsonanten. Und relativ ähnlich ist es auch bei unserem nächsten stillen
  160. Buchstaben, dem stillen L. Es ist insbesondere am Ende eines Wortes oft stumm und zwar immer dann, wenn dahinter noch ein anderer Konsonant steht, wie
  161. z.B. ein D wie would, ein F wie ein half oder ein K wie ein Talk. Du siehst, in all diesen Fällen ist zwar ein L da, aber es wird nicht ausgesprochen. Und
  162. auch das hat wieder sprachhistorische Gründe, denn früher wurde dieses L tatsächlich mal ausgesprochen. Sehr gut, bleibt nur noch einziger Buchstabe und
  163. dann haben wir wirklich alle Aussprachregeln im Englischen kennengelernt und zwar das stille H am Anfang eines Wortes. Im Englischen ist
  164. es nämlich in vielen Wörtern so, insbesondere denen, die aus dem Französischen kommen, dass das H am Anfang eines Wortes nicht ausgesprochen
  165. wird, wie z.B. den Hour Stunde, Honor Ehre oder Air Erbe. Du siehst, in allen drei Wörtern ist das H am Anfang stumm. Wenn du also ein H am Anfang eines
  166. Wortes im Englischen findest, kann es durchaus sein, dass es nicht ausgesprochen werden muss. Sehr gut. Damit kennst du nun alle Aussprachregeln
  167. im Englischen. Du weißt über die Vokale Bescheid, über Vokalkombinationen Bescheid, über die Konsonanten Bescheid und auch über die stillen Buchstaben. Du
  168. weißt nun nicht nur, dass es deutlich mehr Sprachsounds als Buchstaben im Englischen gibt, sondern auch wie man die einzelnen Sprachsounds ausspricht
  169. und dass Aussprache und Rechtschreibung im Englischen nicht unbedingt immer dasselbe sind. Falls ihr das Video weitergeholfen hat, dann lasst doch
  170. gerne einen Daumen nach oben da, denn das hilft mir und meinem Kanal weiter zu wachsen. Und falls ich neben der Aussprache von Wörtern auch noch ihre
  171. Betonung interessiert, dann schau dir unbedingt dieses Video als nächstes an, denn darin zeige ich dir in gerade einmal 9 Minuten alle Betonungsregeln,
  172. die es im Englischen gibt. Dir vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal. de Luca.

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