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Englische Zeiten: simple present und present progressive/continuous

schoolseasy4:09 454.370 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 27 Zeilen
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  1. Fremdsprachen beginnen dann kompliziert zu werden, wenn man unterschiedliche Zeiten lernt. Denn plötzlich haben Verben andere Formen und Sätze werden anders gebildet. Im Englischen
  2. ist die Bildung in der Regel ziemlich einfach, man kommt aber gerne durcheinander, wann man welche Zeit nimmt. In diesem Video findet ihr deshalb die zwei Gegenwartszeiten und
  3. erfahrt, wie sie gebildet werden und wann man welche verwendet. Zu den zwei Zeiten, die man im Englischen für die Gegenwart nutzt gehören das simple
  4. present und das present progressive, was gerne auch present continuous genannt wird. Grundsätzlich gilt, dass alle „simple-Zeiten“ im Aussagesatz kein Hilfverb benötigen, sondern
  5. eine ganz spezielle Form des Verbs nutzen, und dass alle „progressive-Zeiten“ ein ing an das Verb anhängen. Mit dieser Faustregel fällt einem die Bildung unterschiedlicher
  6. Zeiten schnell viel leichter. Das simple present ist die Zeit, mit der man anfängt. Sie benötigt nur den Infinitiv
  7. und manchmal ein Hilfsverb. Die einzige Besonderheit ist, dass bei der dritten Person singular, also bei he, she und it, an das Verb ein s angehängt wird. Das kann man sich mit dem
  8. gängigen Sprichwort „He, she, it, ’s’ muss mit“ gut merken. Das Hilfsverb to do benötigt man bei Fragen und Verneinungen. „I live in Germany.“ Das ist ein Aussagesatz,
  9. das live ist dabei das Verb im Infinitiv. Wer nicht in Deutschland lebt, kann den Satz verneinen, indem er das to do zur Hilfe nimmt: „I do not/don’t live in Germany.“ Ob
  10. man do not oder don’t schreibt, spielt keine Rolle. Don’t ist nur eine Abkürzung, die man in der gesprochenen Sprache am häufigsten hört. In Prüfungen werden solche Abkürzungen
  11. aber oft nicht gerne gesehen. Möchte man nun wissen, ob jemand in Deutschland lebt, benötigt man ebenfalls das Hilfsverb: „Do I live in Germany?“ In allen drei Fällen
  12. bleibt das Verb genau gleich, nämlich live. Das to do ist nur wichtig, wenn man verneinen oder fragen möchte. Das ist im Grunde so, wie im Deutschen ein „nicht“. „Ich lebe
  13. nicht in Deutschland“ würden wir sagen. Im Englischen braucht man dann aber eben noch ein Hilfsverb, denn „I live not in Germany“ sagt man dort einfach nicht.
  14. Das simple present verwendet man immer, wenn es sich um allgemeine Handlungen dreht, die immer wieder passieren, aber auch bei Anweisungen. Erzählt ihr davon, wie euer Tagesablauf an
  15. einem normalen Schultag ist, dann verwendet ihr das simple present, denn es handelt sich nicht nur um eine Aufzählung von Handlungen, sondern auch um etwas, das regelmäßig passiert.
  16. Beim present progressive oder auch present continuous verändert sich das Verb und zusätzlich benötigt ihr eine Form von to be. Diese Form von to be sorgt dafür, dass ihr kein zusätzliches
  17. Hilfsverb benötigt, wenn ihr fragt oder verneint. Während ihr an den Infinitiv einfach nur ein ing anhängt, müsst ihr das to be auf das Subjekt anpassen. Also auf den Teil des
  18. Satzes, auf den sich das Verb bezieht. Bei I wäre das „am“ bei you „are“ und bei he, she und it „is“. „You are playing hockey.“ An das play
  19. wurde ein ing gehängt und vorne dran steht die passende Form von to be. Bei manchen Verben könnt ihr das ing übrigens nicht einfach dranhängen, sondern müsst den Wortstamm
  20. verändern. Bei to move fällt zum Beispiel das „e“ weg und man schreibt moving. Hier gibt es eine Reihe an Wörtern, bei denen sich die Schreibweise ein klitzekleines bisschen
  21. ändert. Die solltet ihr einfach beim Vokabellernen mitlernen. Wollt ihr den Satz verneinen, könnt ihr nun das to be als Hilfsverb für die Verneinung
  22. nutzen und sagen: „You are not/aren’t playing hockey.“ Auch hier seht ihr wieder die Abkürzung aren’t, die ebenfalls im gesprochenen Englisch häufig vorkommt.
  23. „Are you playing hockey?“ wäre die passende Frage und wieder benötigt man Dank des to be kein weiteres Hilfsverb. Das present progressive oder present countinuous
  24. drückt ebenfalls Handlungen in der Gegenwart aus. Man verwendet es aber, wenn eine Handlung genau in diesem Moment geschieht oder andauert oder nur vorübergehend stattfindet. Und wenn
  25. es euch stört, dass etwas immer wieder passiert, dann verwendet ihr auch diese Zeit. „My teacher is always coming late.“
  26. Diese beiden Zeiten nutzt man also, wenn man in der Gegenwartsform sprechen möchte. Die Bildung ist relativ einfach und die Verwendung unterscheidet sich ebenfalls recht deutlich.
  27. Mit ein bisschen Übung kriegt man das also schnell hin und wird zum Zeiten-Meister. Jedenfalls bei den Gegenwartszeiten.

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