Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Englische Zeiten: simple past und past progressive/continuous

schoolseasy3:29 350.001 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 23 Zeilen
Herunterladen
  1. Lernt man Englisch in der Schule, dann lernt man zunächst die Gegenwartszeiten. Aber was für die deutsche Sprache gilt, gilt auch für andere Sprachen: Vergangenes muss man
  2. in einer anderen Zeit ausdrücken. In diesem Video geht es deshalb um die beiden past tenses. Ganz allgemein gilt, dass man simple-Zeiten in Aussagesätzen ohne Hilfsverb bildet, dafür
  3. bei Fragen und Verneinungen eine Form von to do braucht. progressive-Zeiten, die man auch continuous-Zeiten nennen kann, werden dagegen mit einer Form von to be gebildet
  4. und benötigen das Anhängsel ing am Verb. Für das simple past benötigt man die 2. Form des Verbs. Bei regelmäßigen Verben
  5. muss man einfach nur ed an den Infinitiv anhängen und schon hat man die 2. Form. Allerdings sollte man die unregelmäßigen Verben kennen, denn diese werden meist nicht mit einem ed
  6. ausgestattet. Bei Fragen oder Verneinungen muss man die Vergangenheitsform von to do als Hilfsverb einsetzen.
  7. „I lived in Germany.“ To live ist ein regelmäßiges Verb, darum wird ein d angehängt. Hat ein Infinitiv bereits ein e als letzten Buchstaben, wird nicht noch ein weiteres e
  8. zugefügt. Auf das d kann man allerdings nicht verzichten. „I did not/didn’t live in Germany.“ Did ist das Hilfsverb und gibt bereits die Zeitform an. Darum wird das eigentliche
  9. Verb anschließend im Infinitiv verwendet. Das gilt auch für Fragesätze: „Did I live in Germany?“ Hier benötigt man ebenfalls eine Form von to do und da dies in der 2.
  10. Verbform ein did ist, muss das eigentliche Verb im Anschluss wieder im Infinitiv stehen. Das simple past verwendet man bei vergangenen Handlungen, die wiederkehren oder einmalig
  11. sind, oder die aufeinander folgen. „I came home, checked the mail and went to bed.“ Das past progressive benötigt immer ein Hilfsverb in Form von to be. Da es sich ebenfalls um
  12. eine Vergangenheitsform handelt, nutzt man was oder were und zusätzlich das Verb in der ing-Form. Ob man was oder were benutzt stellt manchen Lerner vor eine Herausforderung,
  13. dabei ist das ganz einfach. I und he, she und it benötigen was und alle anderen Personen werden mit were gebildet.
  14. Das Besondere am past progressive ist, dass es diese Zeitform im Deutschen nicht gibt. Wir übersetzen sie deshalb mit der einfachen Vergangenheit. „You were playing hockey.“
  15. Du spieltest Hockey. Were ist das notwendige Hilfsverb und playing die ing-Form des Verbs. „You were not/weren’t playing hockey“ ist die Verneinung. Wie fast immer bei Verneinungen
  16. gilt, dass man sie zwar abkürzen kann, dass das aber nicht immer gerne gesehen wird. Hat man kein Fragewort wie who oder why, so muss das was oder das were an den Anfang des Fragesatzes.
  17. „Were you playing Hockey?“ wäre damit der korrekte Fragesatz im past progressive. Diese Verlaufsform der Vergangenheit benutzt man ebenfalls bei Handlungen, die vergangen
  18. sind. Jedoch handelt es sich dabei um andauernde Handlungen, also Handlungen, die eine gewisse Zeit in Anspruch genommen haben. Außerdem verwendet man das past progressive bei mehreren
  19. Handlungen, die gleichzeitig ablaufen. Innerhalb eines Satzes können übrigens beide Vergangenheitsformen vorkommen. Dies ist der
  20. Fall, wenn eine Handlung von einer anderen unterbrochen wird. „I was doing my homework, when my friend called.“ Während die Hausaufgaben gemacht werden, klingelt das Telefon. In solch
  21. einem Fall benutzt man für die Handlung, die unterbrochen wird, das past progressive und für die Handlung, die für die Unterbrechung sorgt, das simple past.
  22. Im Grunde unterscheiden sich die past tenses nicht sehr von den present tenses. Sie benötigen zwar andere Formen, aber gebildet werden sie nahezu gleich. Der größte Unterschied liegt
  23. darin, dass sie nunmal die Vergangenheit beschreiben. Wer hätte das gedacht?

Zum Nachlesen