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Intervalle bestimmen - So einfach geht's + Kostenloses PDF (Harmonielehre #1)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
- Herzlich willkommen zum ersten Video zum Thema Harmonielehre. Heute geht es um Intervalle.
- Hierfür werden Notenkenntnisse vorausgesetzt, falls du noch nicht Noten lesen kannst, schaue dir erst das erste Notenvideo an.
- Ein Intervall ist der Tonhöhenunterschied zwischen zwei Tönen. Bei der Bestimmung von Intervallen gibt es zwei Phasen.
- Zuerst bestimmt man grob um welches Intervall es sich handelt. Hierzu schaut man nur in die Noten und zählt, wie viele Linien und Zwischenräume sich zwischen
- den Noten befinden. Liegen die beiden Noten auf derselben Linie oder im selben Zwischenraum, spricht man von
- einer Prime. Ist die zweite Note einen Zwischenraum oder eine Linie über oder unter der anderen Note
- ist es eine Sekunde. Ist sie eine Linie und einen Zwischenraum entfernt handelt es sich um eine Terz.
- Danach kommt die Quarte, die Quinte, die Sexte, die Septime und die Oktave. Die Namen muss man einfach auswendig lernen, Latein Kenntnisse können dabei helfen (Primus
- – der Erste, secundus – der Zweite usw.) Nach dieser Grobbestimmung kommt der zweite Schritt.
- Alle Intervalle können nämlich auch übermäßig oder vermindert sein.
- Zusätzlich gibt es manche Intervalle die groß oder klein sein können. Um dies zu bestimmen schaut man sich am besten die Töne auf einer Klaviatur an.
- Hier zählt man dann die Halbtonschritte. Ein Halbtonschritt ist ein Schritt von einer zur nächsten Taste auf dem Klavier, also
- zum Beispiel vom C zum Des oder vom E zum F. Vom G zum A wäre zum Beispiel kein Halbtonschritt, weil da eine schwarze Taste zwischen liegt.
- Haben wir zum Beispiel bei der Grobbestimmung herausgefunden, dass es sich bei diesem Intervall um eine Terz handelt, müssen wir nun schauen ob es eine kleine oder große Terz ist.
- Dazu suchen wir die Töne auf der Klaviatur. Wir erkennen dass es die Töne F und ein A sind.
- Nun zählen wir die Halbtonschritte Ges, G, As, A. Wir sehen, dass es vier Halbtonschritte sind, also ist es eine große Terz.
- Wären es nur drei Halbtonschritte wäre es eine kleine Terz. Klein oder groß können die Intervalle Sekunde, Terz, Sexte, oder Septime sein.
- Ob ein Intervall übermäßig oder vermindert ist (Vorsicht, jedes Intervall kann übermäßig oder vermindert sein) findet man auf dieselbe Art heraus.
- Hat man zum Beispiel hier herausgefunden, dass es sich um eine Quinte handelt, sieht man, wenn man aufs Klavier schaut, dass es eine reine Quinte ist, weil zwischen den Tönen
- ein Abstand von 7 Halbtöne ist. Bei diesem Beispiel beträgt der Abstand allerdings nur sechs Halbtöne.
- Deswegen handelt es sich hier um eine verminderte Quinte. Der größte Fehler bei der Bestimmung von Intervallen ist, wenn man die Grobbestimmung
- mit der Feinbestimmung verwechselt und das passiert Vielen. Wichtig ist, dass ihr immer erst die Grobbestimmung macht, da ihr sonst Probleme bekommen könnt.
- Wenn ihr nämlich nur Halbtöne zählt, habt ihr keine Chance das Intervall richtig zu bestimmen, weil es für jede Halbtonzahl mehrere Möglichkeiten gibt, wie ihr in dieser Übersicht
- seht. Habt ihr also in der Grobbestimmung einmal heraus gefunden um welches grobe Intervall
- es sich handelt, kann sich dies auch nicht mehr ändern. Für die Grobbestimmung sind die Vorzeichen übrigens komplett egal, da ist nur wichtig,
- wie viele Linien, bzw. Zwischenräume zwischen den Tönen sind.
- Die Vorzeichen werden dann bei der Feinbestimmung wichtig. Diese Übersicht findet ihr auch in der Beschreibung wieder.
- Wenn ihr diese Tabellen auswendig könnt, seid ihr für die Intervallbestimmung perfekt vorbereitet.
- Vielen Dank für’s zuschauen und bis zum nächsten Mal.
Zum Nachlesen
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