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Intervalle bestimmen - So einfach geht's + Kostenloses PDF (Harmonielehre #1)

Musikunterricht online4:26 104.479 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
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  1. Herzlich willkommen zum ersten Video zum Thema Harmonielehre. Heute geht es um Intervalle.
  2. Hierfür werden Notenkenntnisse vorausgesetzt, falls du noch nicht Noten lesen kannst, schaue dir erst das erste Notenvideo an.
  3. Ein Intervall ist der Tonhöhenunterschied zwischen zwei Tönen. Bei der Bestimmung von Intervallen gibt es zwei Phasen.
  4. Zuerst bestimmt man grob um welches Intervall es sich handelt. Hierzu schaut man nur in die Noten und zählt, wie viele Linien und Zwischenräume sich zwischen
  5. den Noten befinden. Liegen die beiden Noten auf derselben Linie oder im selben Zwischenraum, spricht man von
  6. einer Prime. Ist die zweite Note einen Zwischenraum oder eine Linie über oder unter der anderen Note
  7. ist es eine Sekunde. Ist sie eine Linie und einen Zwischenraum entfernt handelt es sich um eine Terz.
  8. Danach kommt die Quarte, die Quinte, die Sexte, die Septime und die Oktave. Die Namen muss man einfach auswendig lernen, Latein Kenntnisse können dabei helfen (Primus
  9. – der Erste, secundus – der Zweite usw.) Nach dieser Grobbestimmung kommt der zweite Schritt.
  10. Alle Intervalle können nämlich auch übermäßig oder vermindert sein.
  11. Zusätzlich gibt es manche Intervalle die groß oder klein sein können. Um dies zu bestimmen schaut man sich am besten die Töne auf einer Klaviatur an.
  12. Hier zählt man dann die Halbtonschritte. Ein Halbtonschritt ist ein Schritt von einer zur nächsten Taste auf dem Klavier, also
  13. zum Beispiel vom C zum Des oder vom E zum F. Vom G zum A wäre zum Beispiel kein Halbtonschritt, weil da eine schwarze Taste zwischen liegt.
  14. Haben wir zum Beispiel bei der Grobbestimmung herausgefunden, dass es sich bei diesem Intervall um eine Terz handelt, müssen wir nun schauen ob es eine kleine oder große Terz ist.
  15. Dazu suchen wir die Töne auf der Klaviatur. Wir erkennen dass es die Töne F und ein A sind.
  16. Nun zählen wir die Halbtonschritte Ges, G, As, A. Wir sehen, dass es vier Halbtonschritte sind, also ist es eine große Terz.
  17. Wären es nur drei Halbtonschritte wäre es eine kleine Terz. Klein oder groß können die Intervalle Sekunde, Terz, Sexte, oder Septime sein.
  18. Ob ein Intervall übermäßig oder vermindert ist (Vorsicht, jedes Intervall kann übermäßig oder vermindert sein) findet man auf dieselbe Art heraus.
  19. Hat man zum Beispiel hier herausgefunden, dass es sich um eine Quinte handelt, sieht man, wenn man aufs Klavier schaut, dass es eine reine Quinte ist, weil zwischen den Tönen
  20. ein Abstand von 7 Halbtöne ist. Bei diesem Beispiel beträgt der Abstand allerdings nur sechs Halbtöne.
  21. Deswegen handelt es sich hier um eine verminderte Quinte. Der größte Fehler bei der Bestimmung von Intervallen ist, wenn man die Grobbestimmung
  22. mit der Feinbestimmung verwechselt und das passiert Vielen. Wichtig ist, dass ihr immer erst die Grobbestimmung macht, da ihr sonst Probleme bekommen könnt.
  23. Wenn ihr nämlich nur Halbtöne zählt, habt ihr keine Chance das Intervall richtig zu bestimmen, weil es für jede Halbtonzahl mehrere Möglichkeiten gibt, wie ihr in dieser Übersicht
  24. seht. Habt ihr also in der Grobbestimmung einmal heraus gefunden um welches grobe Intervall
  25. es sich handelt, kann sich dies auch nicht mehr ändern. Für die Grobbestimmung sind die Vorzeichen übrigens komplett egal, da ist nur wichtig,
  26. wie viele Linien, bzw. Zwischenräume zwischen den Tönen sind.
  27. Die Vorzeichen werden dann bei der Feinbestimmung wichtig. Diese Übersicht findet ihr auch in der Beschreibung wieder.
  28. Wenn ihr diese Tabellen auswendig könnt, seid ihr für die Intervallbestimmung perfekt vorbereitet.
  29. Vielen Dank für’s zuschauen und bis zum nächsten Mal.

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