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Warum machen wir Musik? - Die Rolle der Musik für Glauben, Gemeinde und Gesellschaft
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Transkriptautomatisch erstellt · 149 Zeilen
- wenn ich eine Rede halten will dann ist es auch wichtig dass ich verständlich spreche dass die Grammatik stimmt dass die Rhetorik stimmt auch die Tontechnik
- und die Lautstärke wie bei so einer Aufnahme hier aber darüber darf ich nicht die wichtigste Frage meiner Rede vergessen nämlich was
- will ich eigentlich sagen und wenn es stimmt was viele sagen dass die Musik so etwas ist wie eine Sprache
- unseres Herzens dann ist es natürlich wichtig dass wir diese Sprache gut lernen dass wir diese Sprache gut beherrschen dass wir sie behutsam
- pflegen aber entscheidend ist am Ende was wir in dieser Sprache eigentlich sagen wollen
- warum machen wir eigentlich Musik warum machen wir als Christinnen und christenmusik warum machen wir Musik in unseren
- Gemeinden und was ist die Rolle von Musik in unseren persönlichen Leben in unserer Gemeinde in unserem Gemeindeverband
- in unserer Kirche oder auch in der Gesellschaft das ist eigentlich unser Ziel wenn wir Musik machen was möchten wir bewegen was möchten wir anstoßen was
- möchten wir bewirken wenn wir Musik machen das ist eine zentrale Frage die aber zumindest meine Erfahrung nach in vielen
- christlichen Gemeinden relativ selten gestellt wird ich bin ja ab und zu mal unterwegs vor allen Dingen im Bereich Lobpreismusik
- anbetungsmusik ich begleite und berate gerne lobpreisteams in Musikteams von Gemeinden wie man den Gottesdienst gestalten kann und welche Rolle da die
- Musik spielt und meine Beobachtung wenn ich in solchen Gemeinden bin ist auf die wir landen ganz schnell bei solchen Themen und Fragen wie ob die Musik zu
- alt oder zu neues ob die Musik zu laut oder zu leise ist ob die Band oder die Orgel spielen soll welche Lieder wir singen sollen ob man aus einem
- Liederbuch singt oder von einer Leinwand singt ob die Musik gut genug klingt wie man Fehler beim Musik machen vermeiden kann
- und das sind alles natürlich auch wichtige Fragen ich bin ja Mitglied im Arbeitskreis Musik in gnador Verband und wir haben in
- den letzten Jahren im Arbeitskreis eine Arbeitshilfe erarbeitet die ich für sehr hilfreich halte die heißt Musik in der Gemeinschaftsbewegung die kann man auf
- der Webseite des Gnade auf Verbandes herunterladen da wird auf all diese Fragen von Experten ihres Faches und ihres Bereiches jeweils sehr gut
- eingegangen ich empfehle das zum Lesen entweder online man kann es auch im Druck bestellen aber das was ich jetzt sagen möchte das gilt nicht nur für
- nicknador Gemeinschaftsverband sondern für christliche Gemeinden die Musik machen überhaupt denn es geht meines Erachtens ja um all diese Fragen die ich
- gerade genannt habe aber wenn ich in eine Gemeinde komme dann versuche ich immer als allererstes einmal diese Frage zu stellen warum machen wir überhaupt
- Musik wo wollen wir eigentlich hin mit unserer Musik was ist die Rolle von Musik in unserer Gemeinde in unserer Kirche und
- in unserer Gesellschaft vielleicht kann man das mit einem Bild deutlich machen also wenn ich eine Reise mit einem Autounternehmen will dann ist
- es natürlich wichtig dass ich mein Auto vorher technisch durchchecke aber alles funktioniert und es ist auch wichtig dass ich Autofahren gelernt habe dass
- ich weiß wie meine Auto bedient wie man ein Auto steuert aber das alles nützt mir am Ende wenig wenn ich nicht darüber nachdenke wohin
- ich eigentlich reisen will und was das Ziel meiner Reise ist wenn ich eine Rede halten will dann ist es auch wichtig dass ich verständlich
- spreche dass die Grammatik stimmt dass die Rhetorik stimmt auch die Tontechnik und die Lautstärke wie bei so einer Aufnahme hier aber
- darüber darf ich nicht die wichtigste Frage meiner Rede vergessen nämlich was will ich eigentlich sagen
- und wenn es stimmt was viele sagen dass die Musik so etwas ist wie eine Sprache unseres Herzens dann ist es natürlich wichtig dass wir diese Sprache gut
- lernen dass wir diese Sprache gut beherrschen dass wir sie behutsam pflegen aber entscheidend ist am Ende was wir in
- dieser Sprache eigentlich sagen wollen und dazu haben wir als Arbeitskreis in am Anfang unseres arbeitspapiers 4 Dimensionen der Musik definiert
- die vier Begriffe die wir dafür genommen haben die sind wahrscheinlich in allen gut bekannt sind griechische Begriffe Leitungen
- und Diakonie Diakonie also man sagt normalerweise das sind so die Eckpunkte einer guten Gemeindearbeit und wir haben einfach mal versucht das
- durchzugbuchstabieren dass das jetzt eigentlich für den Bereich Musik bedeutet und weil ja bekanntlich Bilder besser
- hängen bleiben als nur Worte habe ich gedacht ich versuche das mal mit vier Bildern klar zu machen also 4 Gesten für diese vier Dimensionen der Musik die
- erste Geste sind die erhobenen Hände und wenn Sie das vielleicht jetzt schauen alleine oder vielleicht sogar in der Gemeinde in einem Gemeindeabend in einem
- Musik Workshop an einem Gemeindetag lade ich Sie ein das mal mitzumachen also die erhobenen Hände Leitung
- hier anbetende Musik das ist vielleicht so die älteste Rolle die Musik in der Bibel spielt und auch die die in der Bibel am breitesten bezeugt ist nur ein
- paar kurze Einblicke in die Bibel die Bibel redet zum Beispiel davon dass schon bei der Schöpfung der Welt alle Morgensterne miteinander sangen als Gott
- die Welt erschuf vier und 38,7 kann man das nachlesen das Flüsse und Bäume zum Lob Gottes in die Hände klatschen davon redet Jesaja und auch Website die Bibel
- berichtet von 4000 Musikern im Tempel von Jerusalem und an einer Stelle auch von 288 Sängern und sie fügt dann noch hinzu allesamt Meister
- die Bibel erzählt davon wie Jesus mit seinen Freunden nach dem letzten Abendmahl Lobpreislieder singt Matthäus 26 Vers 30 30 und im letzten Buch der
- Bibel gibt es dann Einblick in den himmlischen Lobpreis zum Beispiel auf Offenbarung 5 Vers 9 und alle an all dem sehen wir anbetung
- ist zwar irgendwie ein modernes Passwort und Lobpreis auch aber es ist auf jeden Fall keine moderne Erfindung ist auch keine neue Mode sie ist das Kernanliegen
- der Musik schon in der Bibel der griechische Begriff Leitung hier heißt ja nicht Liturgie im Sinne von Gottesdienstordnung und Leitung Bier
- heißt auch nicht wenn etwas eine feste Form hat sondern Leitung hier bedeutet eigentlich übersetzt Anbetung
- was ist damit gemeint es ist die Musik gemeint die sich nach oben wendet die sich zu Gott ausstreckt mit der wir unser Gebet zu ihm ausdrücken
- in alten Kirche war das auch im Gottesdienst die Hauptrichtung der Musik und wenn man in die orthodoxe Tradition schaut und heute in orthodoxe
- Gottesdienste geht dann sieht man das immer noch er ist ein alte orthodoxes Sprichwort dass man sagt Gottesdienst hat keine Liturgie Gottesdienst ist
- Liturgie heilige Göttliche Liturgie Anbetung verehrendes Gebet staunende Begegnung mit einem real Anwesenden Gott warum aber empfinden wir in unseren
- evangelischen Kreisen und Gemeinden dann Anbetung so oft als irgendwas modernes das neumodisches so ein Zeitgeist Trend das hat natürlich zum einen etwas mit
- der Form zu tun weil Anbetung und sehr oft heute im Gewand von Pop oder Rockmusik begegnet aber das ist meiner Meinung nach gar nicht der Hauptgrund
- sondern der Hauptgrund liegt in unserer Geschichte und zwar auch besonders in der Geschichte des Pietismus aber noch davor in der Geschichte der Reformation
- was ist in der Reformationszeit passiert die Reformation hat die Verkündigung des Evangeliums ganz neu ins Zentrum des Gottesdienstes gerückt also die
- Wortverkündigung wurde jetzt zentral und auch die Kirchenmusik war jetzt vor allen Dingen ein Mittel der Verkündigung also wenn man sich Luthers koräne
- anschaut auch die korelle der Folgezeit auch bei Paul Gerhardt dann sind sie mehrheitlich Glaubensverkündigung Trost Zuspruch
- Bekenntnis die Anbetung hatte zwar weiterhin so ihren festen Ort im Gottesdienst aber vor allem in den liturgischen Gesenken
- also dem Gloria dem Kyrie dem Agnes D aber der neue Impuls im Gottesdienst war jetzt die Musik die nicht nach oben gewendet ist sondern nach außen als
- Verkündigung und wenn wir dann weitergehen in den Pietismus hat er diese Akzentverschiebung noch ein bisschen
- weiter befördert denn während die Anbetung also diese liturgische Stücke ja weiterhin ihren Ort im Hauptgottesdienst der Kirchengemeinde
- hatte hat der Pietismus mit seiner Bibelstunde am Nachmittag ja ein ganz eigenes zunächst ergänzendes Format geschaffen das den Gottesdienst ergänzt
- hat und in diesem Bibelstunden stand eben nun die Bibel lesen und Bibel Auslegungen im Mittelpunkt die Lieder waren dazu bestenfalls ein
- Rahmenprogramm und deswegen ist es bis heute so dass wir in vielen unseren Gottesdiensten uns
- eigentlich an dieses Format anhängen also eine Message mit Rahmenprogramm wir haben ein bisschen auch Elemente aus Fernsehen und Eventkultur mit
- hineingenommen also Gottesdienst ist heute ein möglichst buntes Programm aus Wortbeiträgen musikblöcken und dazwischen verbindende Moderation
- also der Pietismus hat zum einen diesen Impuls aus der Reformationszeit aufgenommen die Verkündigung nach außen stärker in den Mittelpunkt zu stellen
- und der Liturgie eher eine Rahmenfunktion für die Verkündigung einzuräumen und er hat sich dann auch in einem zweiten Schritt aus dem
- kirchlichen Gottesdienst mit seiner festen Liturgie mehr und mehr verabschiedet und in eigene Veranstaltungen ausgelagert und da war
- dann auch dieser noch bestehende Restbestand von liturgischen Stücken anbetende Musik am Ende ganz verloren gegangen
- und wenn wir jetzt in die Neuzeit schauen dann ist diese massive Welle der anbetungsmusik die wir in den letzten Jahrzehnten erleben sowas wie eine
- Gegenbewegung gegen diesen Trend also es ist eigentlich gar keine neue Mode sondern eine Wiederentdeckung der altkirchlichen die torischen
- Spiritualität natürlich in neue musikalischen Gewand wenn man so will das ironische daran ist jetzt aber dass in manchen Gemeinden der liturgische
- Gottesdienst und der anbetungsgottesdienst als völlige Gegensätze gegenüberstehen wo doch eigentlich Liturgie nur das griechische
- Wort für Anbetung lässt also wenn wir von der leiturgia Dimension der Musik sprechen dann geht es nicht darum jetzt unbedingt moderne Lobpreislieder zu
- pushen oder zu singen sondern es geht um die tiefergehende Grundfrage hat unser Gottesdienst diese Richtung nach oben diese Ausrichtung der Musik auf Gott hin
- haben wir in unserem Gottesdienst Lieder die Gott staunend verehren und dann ist es egal ob sie alt oder neu sind oder singen wir eben vor allen Dingen über
- Gott und über unseren Glauben also die Frage gibt es in unseren Gottesdiensten Raum und Zeit für diese Ausrichtung nach oben für die Leitung hier Musik
- ist eben nicht nur das Vorprogramm oder das Rahmenprogramm zur Predigt Liturgie ist auch nicht das Fremdwort für das Abarbeiten eines
- minutenplans oder eines Programms sondern Liturgie ist das Wesen von Gottesdienst nämlich Anbetung Gottes und musik ist die Sprache die uns dabei
- hilft dieses Wesen auszudrücken Musik kann uns mitnehmen in diese Bewegung des Herzens nach oben vielleicht können wir noch einmal diese
- Geste der erhobenen Hände zusammen machen Leitung hier die anbetende Musik aber jetzt gibt es eben auch diese zweite Dimension und die ist auch
- wichtig es geht nicht nur darum dass das Pendel in die andere Richtung schwingt und die Anbetung anbetungsmusik jetzt heute wieder alle anderen Dimensionen
- der Musik verdrängt oder ersetzt auch das ist ja etwas was heute in den Gemeinden manchmal passiert da gibt es plötzlich nur noch anbetungsmusik auch
- an Stellen wo sie eigentlich gar nicht hingehört und deshalb ist es auch wichtig dass wir diese anderen drei Dimensionen der Musik
- im Blick behalten und da wo sie vielleicht bei uns in Vergessenheit geraten dass wir sie stärken und auch neu entdecken zum Beispiel die zweite
- Dimension die nennen wir martyria die verkündigende Musik auch hier gibt es eine Geste nämlich die zum Sprachrohr geformten Hände
- martyria die verkündigende Musik also Musik kann tatsächlich auch ein Sprachrohr sein mit dem wir das Evangelium in die Welt hinein vermitteln
- ich habe das ja eben schon beschrieben das war der musikalische Schwerpunkt der Reformationszeit aber er findet sich eben auch schon in der Bibel also es
- gibt in der Bibel zum Beispiel erzählende Loblieder 2 Mose 15 Psalm 103 in denen Gott gepriesen wird aber nicht eben in der Form des Gebets sondern zu
- den Menschen hin die das hören sollen und hier empfehle ich den Gemeinden immer so eine kleine aber wichtige Wahrnehmungsübung nämlich dass man sich
- lieber mal ganz bewusst unter dem Aspekt anhört und anschaut wie unterscheide ich eigentlich Anbetungslieder von verkündigungslieder die Antwort ist
- nicht am Musikstil auch nicht an der Farbe des Gesangbuchs auch nicht eine Jahreszahl der Entstehung nein es gibt ein kleines aber
- tut sicheres Signal wie man das erkennen kann ganz einfach wenn in dem Lied Gott mit Duo angesprochen wird dann ist es vermutlich ein anbetungslied weil es zu
- Gott betet egal ob es in dem Psalmen steht im roten Gesangbuch oder auf YouTube und wenn in dem Lied von Gott mit dem
- Wörtchen er die Rede ist dann ist es vermutlich kein anbetungslied weil es sich gar nicht an Gott richtet sondern an die Menschen die uns zu hören und
- dann ist es auch egal auch wenn es von Albert frei oder der outbreakband kommt das ist ein Lied der Verkündigung und es ist wichtig dass wir das zu
- unterscheiden lernen denn nur dann fangen wir wirklich an uns auch wirklich Gedanken zu machen bei der Liederauswahl warum wir eigentlich ein ganz spezielles
- Lied an dieser Stelle des Gottesdienstes singen also möchten wir dieses Lied singen um uns Gott zuzuwenden oder möchten wir singen um uns andere
- Menschen zuzuwenden beides ist ja wichtig aber genauso wichtig ist es auch tatsächlich zu unterscheiden und bewusst
- ist eine oder das andere zu tun wo kommt also martyria Musik in unseren Gemeinden vor ich habe ja schon gesagt dass eine besondere Stärke des Pietismus
- darin liegt vielleicht ja vor allem aufgrund der Geschichte des missionarischen gemeindeaufbaust des neupierismus dass
- man sagt Musik soll doch hauptsächlich das Evangelium verkündigen aber es gibt auch die Chormusik die auch dazu diente dass man Menschen etwas
- mitteilt es gibt die Jugendchöre die Liedermacher die viele Geschichten erzählen es gibt auch die Kultur der missionarischen Rockkonzerte all diese
- Musikformen Leben vor allen Dingen von der verkündigende Musik diese Musik möchte Menschen erreichen sie möchte Botschaft verbreiten
- aber es gibt auch zum Beispiel den Aspekt der prophetischen Gesellschaftskritik zum Beispiel den Protestlieder
- und das letzte last but not least Botschaft wird ja nicht nur da vermittelt wo man mit Worten singt also auch Instrumentalmusik von
- streichquartet bis zu Musik von posaunenbruch drum and base Musik vermittelt eine Botschaft auch ohne Worte welche Botschaft ist das
- sich spiegelt etwas wieder von der Schönheit des Schöpfers sie kann Emotionen wecken sie kann Trost ausstrahlen sie kann Hoffnung
- ausstrahlen einfach nur durch ihren Klang deswegen lade ich noch mal ein dass wir zusammen diese Geste machen
- martyria verkündigende Musik die dritte Dimension von Musik die ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte ist
- kontonia verbindende Musik und je nachdem ob sie das jetzt alleine schauen oder in einer Gruppe wäre die
- Geste fassen sie sich gegenseitig an den Händen links oder rechts wenn niemand da ist machen Sie so kolonia verbindende Musik
- diese Dimension erleben wir zum Beispiel ganz elementar wenn man so am Lage vor Lagerfeuer zusammensitzt und gemeinsam singt wenn man auf der Bierbank
- schunkelt beim Gemeindefest wenn man im Stadion ist und die Fans singen da ist es ja ehrlich gesagt oft eigentlich egal was man singt sondern es geht um das
- gemeinsame Singen als Erlebnis der gemeinsame Rhythmus bringt uns zusammen das Klatschen ist etwas das verbindet und auch das ist eine wichtige Dimension
- der Musik eine Dimension die wir auch im Gottesdienst bewusst entdecken sollten aber eben nicht nur im Gottesdienst sondern auch am Rande unsere kleine
- Veranstaltung vielleicht beim Dorffest wo wir mit dabei sind wir sollten für diese Art von Musik bewusst Freiräume schaffen
- wir lesen zum Beispiel in zweite Chronik 5 dass der erste Gottesdienst der im Tempel von Jerusalem gefeiert wurde und da waren tausende von Menschen zusammen
- und dann heißt es als er Gesang er Scholl und die Instrumente spielen da war es als ob eine Stimme den Herrn loben würde eine Stimme Musik bringt
- Menschen zusammen wo findet das statt in unseren Gemeinden in dem Arbeitspapier hier für den Gnade auch verwandt regen wir an diese
- Dimension zum Beispiel durch das Präludium am Anfang des Gottesdienstes ganz bewusst zu gestalten oder vielleicht auch mal durch meditative
- Musik nach der Predigt so bewusst einen Raum zu schaffen in dem die Gemeinde sich sammeln kann gemeinsam noch mal über das Gehörte nach singen kann
- Gemeinschaft stiften geschieht aber wie gesagt auch am Lagerfeuer vielleicht beim auf der Gemeinde Freizeit aber auch beim einem Flashmob den man als Gemeinde
- im Einkaufszentrum veranstalten könnte mit einem Chor mit einem Orchester da überall zählt nicht nur das was man spielt oder was man singt sondern eben
- auch dass man es zusammen tut und deswegen machen wir noch einmal diese Geste der Gemeinschaft verbindende Musik
- und zum Schluss noch die vierte Dimension Diakonie dienende Musik die Geste dafür sind die zur Welt hin geöffnetem Hände
- können das einmal zusammen machen Diakonie dienende Musik Musik ist ja nicht nur eine christliche sondern eine allgemein menschliche
- lebenshäuserung und deshalb können wir mit Musik und durch Musik auch den Menschen um uns herum dienen und das ist dann auch ganz gleich ob sie Christen
- sind oder nicht und auch das ist wichtig ist auch ganz gleich ob unsere Musik christlich ist oder nicht ob sie christliche Inhalte
- vermittelt oder nicht wir nennen hier in unserem Arbeitsbereich so in unserem Arbeitspapier so Bereiche wie musikalische Früherziehung
- oder eine Musikschularbeit die von einer Gemeinde angeboten wird da geht es ganz konkret darum dass wir Menschen Kinder oder auch Erwachsene in ihrer
- Persönlichkeit stärken dass wir ihre Begabungen fördern aber es kann auch sein dass wir zum Beispiel gemeinsam Konzertaufführungen
- veranstalten und damit Menschen dienen das kann ein Dienst am Menschen sein weil wir Ihnen damit Gutes tun weil wir Schönheit in ihr Leben bringen
- Musik ist auch eine Sprache die interkulturelle Grenzen überwinden kann die sogar sprachliche Barrieren überwinden hilft und daher ist eine
- wichtige Sprache für die Begegnung zwischen Religionen und auch für das Miteinander unterschiedlicher Religionen und Kulturen da kann Musik ein ganz ganz
- wichtiger Brückenbauer sein weil wir Musik eben auch ohne Worte gut verstehen und gemeinsam machen können
- ich möchte Sie einladen und wir möchten sie auch als Arbeitskreis Musik im Gnade auch verbannt einladen ganz gezielt gemeinsam darüber nachzudenken welche
- Rolle Musik im Dienst für andere Menschen auch außerhalb der Gemeinde haben kann und wie man so Musik auch außerhalb der Gemeinde Mauern zum
- Klingen bringen kann das waren also jetzt die vier Dimensionen der Musik in Gemeinde Kirche und Gesellschaft und jetzt ist es ja so
- dass viele Gemeinden so ihre eigenen Traditionen und Prägungen haben und das in der einen Gemeinde vielleicht die eine Dimension sehr stark ist und in der
- anderen Gemeinde die andere Dimension da gibt es eine Gemeinde in der es viele missionarische Konzerte gibt und Aufführungen für andere Menschen und
- dann gibt es vielleicht die Gemeinde wo es ganz viel Lobpreis in Anbetung gibt und in anderen Gemeinden vielleicht ganz viel Musikpädagogik und das ist ja an
- sich auch eine Stärke aber meine Einladung auch unserer Einladung als Arbeitskreis Musik wäre dass wir uns bewusster nach ausstrecken
- dass wir alle vier Dimensionen der Musik in unserer Gemeinde und auch in unserer Gesellschaft zum Klingen bekommen dass wir uns nicht nur auf eine Sache
- konzentrieren sondern dass wir bewusst auch fragen wo haben wir vielleicht Lücken oder blinde Flecken was sind die Bereiche von Musik die wir uns
- vielleicht vom Leibe halten weil wir sie für zu alt oder zu neu halten und dass wir versuchen bewusst diese blinden Flecken auch zu überwinden und darüber
- hinaus zu arbeiten und zum Abschluss lade ich Sie noch mal ein vielleicht alle vier Dimensionen noch einmal auszudrücken und einzuüben
- mit den Gesten die ich vorgeschlagen habe Leitung gear die anbetende Musik
- und Diakonie die dienende Musik falls euch das gefallen hat dann schlage ich vor dass ihr diese Video verlinkt
- vielleicht irgendwo weiter gibt den Link weiter schaltet oder auch in andere Videos hier auf dem Kanal Glauben denken hineinschaut vielen Dank fürs zuschauen
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