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Warum machen wir Musik? - Die Rolle der Musik für Glauben, Gemeinde und Gesellschaft

glaubendenken25:03 984 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 149 Zeilen
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  1. wenn ich eine Rede halten will dann ist es auch wichtig dass ich verständlich spreche dass die Grammatik stimmt dass die Rhetorik stimmt auch die Tontechnik
  2. und die Lautstärke wie bei so einer Aufnahme hier aber darüber darf ich nicht die wichtigste Frage meiner Rede vergessen nämlich was
  3. will ich eigentlich sagen und wenn es stimmt was viele sagen dass die Musik so etwas ist wie eine Sprache
  4. unseres Herzens dann ist es natürlich wichtig dass wir diese Sprache gut lernen dass wir diese Sprache gut beherrschen dass wir sie behutsam
  5. pflegen aber entscheidend ist am Ende was wir in dieser Sprache eigentlich sagen wollen
  6. warum machen wir eigentlich Musik warum machen wir als Christinnen und christenmusik warum machen wir Musik in unseren
  7. Gemeinden und was ist die Rolle von Musik in unseren persönlichen Leben in unserer Gemeinde in unserem Gemeindeverband
  8. in unserer Kirche oder auch in der Gesellschaft das ist eigentlich unser Ziel wenn wir Musik machen was möchten wir bewegen was möchten wir anstoßen was
  9. möchten wir bewirken wenn wir Musik machen das ist eine zentrale Frage die aber zumindest meine Erfahrung nach in vielen
  10. christlichen Gemeinden relativ selten gestellt wird ich bin ja ab und zu mal unterwegs vor allen Dingen im Bereich Lobpreismusik
  11. anbetungsmusik ich begleite und berate gerne lobpreisteams in Musikteams von Gemeinden wie man den Gottesdienst gestalten kann und welche Rolle da die
  12. Musik spielt und meine Beobachtung wenn ich in solchen Gemeinden bin ist auf die wir landen ganz schnell bei solchen Themen und Fragen wie ob die Musik zu
  13. alt oder zu neues ob die Musik zu laut oder zu leise ist ob die Band oder die Orgel spielen soll welche Lieder wir singen sollen ob man aus einem
  14. Liederbuch singt oder von einer Leinwand singt ob die Musik gut genug klingt wie man Fehler beim Musik machen vermeiden kann
  15. und das sind alles natürlich auch wichtige Fragen ich bin ja Mitglied im Arbeitskreis Musik in gnador Verband und wir haben in
  16. den letzten Jahren im Arbeitskreis eine Arbeitshilfe erarbeitet die ich für sehr hilfreich halte die heißt Musik in der Gemeinschaftsbewegung die kann man auf
  17. der Webseite des Gnade auf Verbandes herunterladen da wird auf all diese Fragen von Experten ihres Faches und ihres Bereiches jeweils sehr gut
  18. eingegangen ich empfehle das zum Lesen entweder online man kann es auch im Druck bestellen aber das was ich jetzt sagen möchte das gilt nicht nur für
  19. nicknador Gemeinschaftsverband sondern für christliche Gemeinden die Musik machen überhaupt denn es geht meines Erachtens ja um all diese Fragen die ich
  20. gerade genannt habe aber wenn ich in eine Gemeinde komme dann versuche ich immer als allererstes einmal diese Frage zu stellen warum machen wir überhaupt
  21. Musik wo wollen wir eigentlich hin mit unserer Musik was ist die Rolle von Musik in unserer Gemeinde in unserer Kirche und
  22. in unserer Gesellschaft vielleicht kann man das mit einem Bild deutlich machen also wenn ich eine Reise mit einem Autounternehmen will dann ist
  23. es natürlich wichtig dass ich mein Auto vorher technisch durchchecke aber alles funktioniert und es ist auch wichtig dass ich Autofahren gelernt habe dass
  24. ich weiß wie meine Auto bedient wie man ein Auto steuert aber das alles nützt mir am Ende wenig wenn ich nicht darüber nachdenke wohin
  25. ich eigentlich reisen will und was das Ziel meiner Reise ist wenn ich eine Rede halten will dann ist es auch wichtig dass ich verständlich
  26. spreche dass die Grammatik stimmt dass die Rhetorik stimmt auch die Tontechnik und die Lautstärke wie bei so einer Aufnahme hier aber
  27. darüber darf ich nicht die wichtigste Frage meiner Rede vergessen nämlich was will ich eigentlich sagen
  28. und wenn es stimmt was viele sagen dass die Musik so etwas ist wie eine Sprache unseres Herzens dann ist es natürlich wichtig dass wir diese Sprache gut
  29. lernen dass wir diese Sprache gut beherrschen dass wir sie behutsam pflegen aber entscheidend ist am Ende was wir in
  30. dieser Sprache eigentlich sagen wollen und dazu haben wir als Arbeitskreis in am Anfang unseres arbeitspapiers 4 Dimensionen der Musik definiert
  31. die vier Begriffe die wir dafür genommen haben die sind wahrscheinlich in allen gut bekannt sind griechische Begriffe Leitungen
  32. und Diakonie Diakonie also man sagt normalerweise das sind so die Eckpunkte einer guten Gemeindearbeit und wir haben einfach mal versucht das
  33. durchzugbuchstabieren dass das jetzt eigentlich für den Bereich Musik bedeutet und weil ja bekanntlich Bilder besser
  34. hängen bleiben als nur Worte habe ich gedacht ich versuche das mal mit vier Bildern klar zu machen also 4 Gesten für diese vier Dimensionen der Musik die
  35. erste Geste sind die erhobenen Hände und wenn Sie das vielleicht jetzt schauen alleine oder vielleicht sogar in der Gemeinde in einem Gemeindeabend in einem
  36. Musik Workshop an einem Gemeindetag lade ich Sie ein das mal mitzumachen also die erhobenen Hände Leitung
  37. hier anbetende Musik das ist vielleicht so die älteste Rolle die Musik in der Bibel spielt und auch die die in der Bibel am breitesten bezeugt ist nur ein
  38. paar kurze Einblicke in die Bibel die Bibel redet zum Beispiel davon dass schon bei der Schöpfung der Welt alle Morgensterne miteinander sangen als Gott
  39. die Welt erschuf vier und 38,7 kann man das nachlesen das Flüsse und Bäume zum Lob Gottes in die Hände klatschen davon redet Jesaja und auch Website die Bibel
  40. berichtet von 4000 Musikern im Tempel von Jerusalem und an einer Stelle auch von 288 Sängern und sie fügt dann noch hinzu allesamt Meister
  41. die Bibel erzählt davon wie Jesus mit seinen Freunden nach dem letzten Abendmahl Lobpreislieder singt Matthäus 26 Vers 30 30 und im letzten Buch der
  42. Bibel gibt es dann Einblick in den himmlischen Lobpreis zum Beispiel auf Offenbarung 5 Vers 9 und alle an all dem sehen wir anbetung
  43. ist zwar irgendwie ein modernes Passwort und Lobpreis auch aber es ist auf jeden Fall keine moderne Erfindung ist auch keine neue Mode sie ist das Kernanliegen
  44. der Musik schon in der Bibel der griechische Begriff Leitung hier heißt ja nicht Liturgie im Sinne von Gottesdienstordnung und Leitung Bier
  45. heißt auch nicht wenn etwas eine feste Form hat sondern Leitung hier bedeutet eigentlich übersetzt Anbetung
  46. was ist damit gemeint es ist die Musik gemeint die sich nach oben wendet die sich zu Gott ausstreckt mit der wir unser Gebet zu ihm ausdrücken
  47. in alten Kirche war das auch im Gottesdienst die Hauptrichtung der Musik und wenn man in die orthodoxe Tradition schaut und heute in orthodoxe
  48. Gottesdienste geht dann sieht man das immer noch er ist ein alte orthodoxes Sprichwort dass man sagt Gottesdienst hat keine Liturgie Gottesdienst ist
  49. Liturgie heilige Göttliche Liturgie Anbetung verehrendes Gebet staunende Begegnung mit einem real Anwesenden Gott warum aber empfinden wir in unseren
  50. evangelischen Kreisen und Gemeinden dann Anbetung so oft als irgendwas modernes das neumodisches so ein Zeitgeist Trend das hat natürlich zum einen etwas mit
  51. der Form zu tun weil Anbetung und sehr oft heute im Gewand von Pop oder Rockmusik begegnet aber das ist meiner Meinung nach gar nicht der Hauptgrund
  52. sondern der Hauptgrund liegt in unserer Geschichte und zwar auch besonders in der Geschichte des Pietismus aber noch davor in der Geschichte der Reformation
  53. was ist in der Reformationszeit passiert die Reformation hat die Verkündigung des Evangeliums ganz neu ins Zentrum des Gottesdienstes gerückt also die
  54. Wortverkündigung wurde jetzt zentral und auch die Kirchenmusik war jetzt vor allen Dingen ein Mittel der Verkündigung also wenn man sich Luthers koräne
  55. anschaut auch die korelle der Folgezeit auch bei Paul Gerhardt dann sind sie mehrheitlich Glaubensverkündigung Trost Zuspruch
  56. Bekenntnis die Anbetung hatte zwar weiterhin so ihren festen Ort im Gottesdienst aber vor allem in den liturgischen Gesenken
  57. also dem Gloria dem Kyrie dem Agnes D aber der neue Impuls im Gottesdienst war jetzt die Musik die nicht nach oben gewendet ist sondern nach außen als
  58. Verkündigung und wenn wir dann weitergehen in den Pietismus hat er diese Akzentverschiebung noch ein bisschen
  59. weiter befördert denn während die Anbetung also diese liturgische Stücke ja weiterhin ihren Ort im Hauptgottesdienst der Kirchengemeinde
  60. hatte hat der Pietismus mit seiner Bibelstunde am Nachmittag ja ein ganz eigenes zunächst ergänzendes Format geschaffen das den Gottesdienst ergänzt
  61. hat und in diesem Bibelstunden stand eben nun die Bibel lesen und Bibel Auslegungen im Mittelpunkt die Lieder waren dazu bestenfalls ein
  62. Rahmenprogramm und deswegen ist es bis heute so dass wir in vielen unseren Gottesdiensten uns
  63. eigentlich an dieses Format anhängen also eine Message mit Rahmenprogramm wir haben ein bisschen auch Elemente aus Fernsehen und Eventkultur mit
  64. hineingenommen also Gottesdienst ist heute ein möglichst buntes Programm aus Wortbeiträgen musikblöcken und dazwischen verbindende Moderation
  65. also der Pietismus hat zum einen diesen Impuls aus der Reformationszeit aufgenommen die Verkündigung nach außen stärker in den Mittelpunkt zu stellen
  66. und der Liturgie eher eine Rahmenfunktion für die Verkündigung einzuräumen und er hat sich dann auch in einem zweiten Schritt aus dem
  67. kirchlichen Gottesdienst mit seiner festen Liturgie mehr und mehr verabschiedet und in eigene Veranstaltungen ausgelagert und da war
  68. dann auch dieser noch bestehende Restbestand von liturgischen Stücken anbetende Musik am Ende ganz verloren gegangen
  69. und wenn wir jetzt in die Neuzeit schauen dann ist diese massive Welle der anbetungsmusik die wir in den letzten Jahrzehnten erleben sowas wie eine
  70. Gegenbewegung gegen diesen Trend also es ist eigentlich gar keine neue Mode sondern eine Wiederentdeckung der altkirchlichen die torischen
  71. Spiritualität natürlich in neue musikalischen Gewand wenn man so will das ironische daran ist jetzt aber dass in manchen Gemeinden der liturgische
  72. Gottesdienst und der anbetungsgottesdienst als völlige Gegensätze gegenüberstehen wo doch eigentlich Liturgie nur das griechische
  73. Wort für Anbetung lässt also wenn wir von der leiturgia Dimension der Musik sprechen dann geht es nicht darum jetzt unbedingt moderne Lobpreislieder zu
  74. pushen oder zu singen sondern es geht um die tiefergehende Grundfrage hat unser Gottesdienst diese Richtung nach oben diese Ausrichtung der Musik auf Gott hin
  75. haben wir in unserem Gottesdienst Lieder die Gott staunend verehren und dann ist es egal ob sie alt oder neu sind oder singen wir eben vor allen Dingen über
  76. Gott und über unseren Glauben also die Frage gibt es in unseren Gottesdiensten Raum und Zeit für diese Ausrichtung nach oben für die Leitung hier Musik
  77. ist eben nicht nur das Vorprogramm oder das Rahmenprogramm zur Predigt Liturgie ist auch nicht das Fremdwort für das Abarbeiten eines
  78. minutenplans oder eines Programms sondern Liturgie ist das Wesen von Gottesdienst nämlich Anbetung Gottes und musik ist die Sprache die uns dabei
  79. hilft dieses Wesen auszudrücken Musik kann uns mitnehmen in diese Bewegung des Herzens nach oben vielleicht können wir noch einmal diese
  80. Geste der erhobenen Hände zusammen machen Leitung hier die anbetende Musik aber jetzt gibt es eben auch diese zweite Dimension und die ist auch
  81. wichtig es geht nicht nur darum dass das Pendel in die andere Richtung schwingt und die Anbetung anbetungsmusik jetzt heute wieder alle anderen Dimensionen
  82. der Musik verdrängt oder ersetzt auch das ist ja etwas was heute in den Gemeinden manchmal passiert da gibt es plötzlich nur noch anbetungsmusik auch
  83. an Stellen wo sie eigentlich gar nicht hingehört und deshalb ist es auch wichtig dass wir diese anderen drei Dimensionen der Musik
  84. im Blick behalten und da wo sie vielleicht bei uns in Vergessenheit geraten dass wir sie stärken und auch neu entdecken zum Beispiel die zweite
  85. Dimension die nennen wir martyria die verkündigende Musik auch hier gibt es eine Geste nämlich die zum Sprachrohr geformten Hände
  86. martyria die verkündigende Musik also Musik kann tatsächlich auch ein Sprachrohr sein mit dem wir das Evangelium in die Welt hinein vermitteln
  87. ich habe das ja eben schon beschrieben das war der musikalische Schwerpunkt der Reformationszeit aber er findet sich eben auch schon in der Bibel also es
  88. gibt in der Bibel zum Beispiel erzählende Loblieder 2 Mose 15 Psalm 103 in denen Gott gepriesen wird aber nicht eben in der Form des Gebets sondern zu
  89. den Menschen hin die das hören sollen und hier empfehle ich den Gemeinden immer so eine kleine aber wichtige Wahrnehmungsübung nämlich dass man sich
  90. lieber mal ganz bewusst unter dem Aspekt anhört und anschaut wie unterscheide ich eigentlich Anbetungslieder von verkündigungslieder die Antwort ist
  91. nicht am Musikstil auch nicht an der Farbe des Gesangbuchs auch nicht eine Jahreszahl der Entstehung nein es gibt ein kleines aber
  92. tut sicheres Signal wie man das erkennen kann ganz einfach wenn in dem Lied Gott mit Duo angesprochen wird dann ist es vermutlich ein anbetungslied weil es zu
  93. Gott betet egal ob es in dem Psalmen steht im roten Gesangbuch oder auf YouTube und wenn in dem Lied von Gott mit dem
  94. Wörtchen er die Rede ist dann ist es vermutlich kein anbetungslied weil es sich gar nicht an Gott richtet sondern an die Menschen die uns zu hören und
  95. dann ist es auch egal auch wenn es von Albert frei oder der outbreakband kommt das ist ein Lied der Verkündigung und es ist wichtig dass wir das zu
  96. unterscheiden lernen denn nur dann fangen wir wirklich an uns auch wirklich Gedanken zu machen bei der Liederauswahl warum wir eigentlich ein ganz spezielles
  97. Lied an dieser Stelle des Gottesdienstes singen also möchten wir dieses Lied singen um uns Gott zuzuwenden oder möchten wir singen um uns andere
  98. Menschen zuzuwenden beides ist ja wichtig aber genauso wichtig ist es auch tatsächlich zu unterscheiden und bewusst
  99. ist eine oder das andere zu tun wo kommt also martyria Musik in unseren Gemeinden vor ich habe ja schon gesagt dass eine besondere Stärke des Pietismus
  100. darin liegt vielleicht ja vor allem aufgrund der Geschichte des missionarischen gemeindeaufbaust des neupierismus dass
  101. man sagt Musik soll doch hauptsächlich das Evangelium verkündigen aber es gibt auch die Chormusik die auch dazu diente dass man Menschen etwas
  102. mitteilt es gibt die Jugendchöre die Liedermacher die viele Geschichten erzählen es gibt auch die Kultur der missionarischen Rockkonzerte all diese
  103. Musikformen Leben vor allen Dingen von der verkündigende Musik diese Musik möchte Menschen erreichen sie möchte Botschaft verbreiten
  104. aber es gibt auch zum Beispiel den Aspekt der prophetischen Gesellschaftskritik zum Beispiel den Protestlieder
  105. und das letzte last but not least Botschaft wird ja nicht nur da vermittelt wo man mit Worten singt also auch Instrumentalmusik von
  106. streichquartet bis zu Musik von posaunenbruch drum and base Musik vermittelt eine Botschaft auch ohne Worte welche Botschaft ist das
  107. sich spiegelt etwas wieder von der Schönheit des Schöpfers sie kann Emotionen wecken sie kann Trost ausstrahlen sie kann Hoffnung
  108. ausstrahlen einfach nur durch ihren Klang deswegen lade ich noch mal ein dass wir zusammen diese Geste machen
  109. martyria verkündigende Musik die dritte Dimension von Musik die ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte ist
  110. kontonia verbindende Musik und je nachdem ob sie das jetzt alleine schauen oder in einer Gruppe wäre die
  111. Geste fassen sie sich gegenseitig an den Händen links oder rechts wenn niemand da ist machen Sie so kolonia verbindende Musik
  112. diese Dimension erleben wir zum Beispiel ganz elementar wenn man so am Lage vor Lagerfeuer zusammensitzt und gemeinsam singt wenn man auf der Bierbank
  113. schunkelt beim Gemeindefest wenn man im Stadion ist und die Fans singen da ist es ja ehrlich gesagt oft eigentlich egal was man singt sondern es geht um das
  114. gemeinsame Singen als Erlebnis der gemeinsame Rhythmus bringt uns zusammen das Klatschen ist etwas das verbindet und auch das ist eine wichtige Dimension
  115. der Musik eine Dimension die wir auch im Gottesdienst bewusst entdecken sollten aber eben nicht nur im Gottesdienst sondern auch am Rande unsere kleine
  116. Veranstaltung vielleicht beim Dorffest wo wir mit dabei sind wir sollten für diese Art von Musik bewusst Freiräume schaffen
  117. wir lesen zum Beispiel in zweite Chronik 5 dass der erste Gottesdienst der im Tempel von Jerusalem gefeiert wurde und da waren tausende von Menschen zusammen
  118. und dann heißt es als er Gesang er Scholl und die Instrumente spielen da war es als ob eine Stimme den Herrn loben würde eine Stimme Musik bringt
  119. Menschen zusammen wo findet das statt in unseren Gemeinden in dem Arbeitspapier hier für den Gnade auch verwandt regen wir an diese
  120. Dimension zum Beispiel durch das Präludium am Anfang des Gottesdienstes ganz bewusst zu gestalten oder vielleicht auch mal durch meditative
  121. Musik nach der Predigt so bewusst einen Raum zu schaffen in dem die Gemeinde sich sammeln kann gemeinsam noch mal über das Gehörte nach singen kann
  122. Gemeinschaft stiften geschieht aber wie gesagt auch am Lagerfeuer vielleicht beim auf der Gemeinde Freizeit aber auch beim einem Flashmob den man als Gemeinde
  123. im Einkaufszentrum veranstalten könnte mit einem Chor mit einem Orchester da überall zählt nicht nur das was man spielt oder was man singt sondern eben
  124. auch dass man es zusammen tut und deswegen machen wir noch einmal diese Geste der Gemeinschaft verbindende Musik
  125. und zum Schluss noch die vierte Dimension Diakonie dienende Musik die Geste dafür sind die zur Welt hin geöffnetem Hände
  126. können das einmal zusammen machen Diakonie dienende Musik Musik ist ja nicht nur eine christliche sondern eine allgemein menschliche
  127. lebenshäuserung und deshalb können wir mit Musik und durch Musik auch den Menschen um uns herum dienen und das ist dann auch ganz gleich ob sie Christen
  128. sind oder nicht und auch das ist wichtig ist auch ganz gleich ob unsere Musik christlich ist oder nicht ob sie christliche Inhalte
  129. vermittelt oder nicht wir nennen hier in unserem Arbeitsbereich so in unserem Arbeitspapier so Bereiche wie musikalische Früherziehung
  130. oder eine Musikschularbeit die von einer Gemeinde angeboten wird da geht es ganz konkret darum dass wir Menschen Kinder oder auch Erwachsene in ihrer
  131. Persönlichkeit stärken dass wir ihre Begabungen fördern aber es kann auch sein dass wir zum Beispiel gemeinsam Konzertaufführungen
  132. veranstalten und damit Menschen dienen das kann ein Dienst am Menschen sein weil wir Ihnen damit Gutes tun weil wir Schönheit in ihr Leben bringen
  133. Musik ist auch eine Sprache die interkulturelle Grenzen überwinden kann die sogar sprachliche Barrieren überwinden hilft und daher ist eine
  134. wichtige Sprache für die Begegnung zwischen Religionen und auch für das Miteinander unterschiedlicher Religionen und Kulturen da kann Musik ein ganz ganz
  135. wichtiger Brückenbauer sein weil wir Musik eben auch ohne Worte gut verstehen und gemeinsam machen können
  136. ich möchte Sie einladen und wir möchten sie auch als Arbeitskreis Musik im Gnade auch verbannt einladen ganz gezielt gemeinsam darüber nachzudenken welche
  137. Rolle Musik im Dienst für andere Menschen auch außerhalb der Gemeinde haben kann und wie man so Musik auch außerhalb der Gemeinde Mauern zum
  138. Klingen bringen kann das waren also jetzt die vier Dimensionen der Musik in Gemeinde Kirche und Gesellschaft und jetzt ist es ja so
  139. dass viele Gemeinden so ihre eigenen Traditionen und Prägungen haben und das in der einen Gemeinde vielleicht die eine Dimension sehr stark ist und in der
  140. anderen Gemeinde die andere Dimension da gibt es eine Gemeinde in der es viele missionarische Konzerte gibt und Aufführungen für andere Menschen und
  141. dann gibt es vielleicht die Gemeinde wo es ganz viel Lobpreis in Anbetung gibt und in anderen Gemeinden vielleicht ganz viel Musikpädagogik und das ist ja an
  142. sich auch eine Stärke aber meine Einladung auch unserer Einladung als Arbeitskreis Musik wäre dass wir uns bewusster nach ausstrecken
  143. dass wir alle vier Dimensionen der Musik in unserer Gemeinde und auch in unserer Gesellschaft zum Klingen bekommen dass wir uns nicht nur auf eine Sache
  144. konzentrieren sondern dass wir bewusst auch fragen wo haben wir vielleicht Lücken oder blinde Flecken was sind die Bereiche von Musik die wir uns
  145. vielleicht vom Leibe halten weil wir sie für zu alt oder zu neu halten und dass wir versuchen bewusst diese blinden Flecken auch zu überwinden und darüber
  146. hinaus zu arbeiten und zum Abschluss lade ich Sie noch mal ein vielleicht alle vier Dimensionen noch einmal auszudrücken und einzuüben
  147. mit den Gesten die ich vorgeschlagen habe Leitung gear die anbetende Musik
  148. und Diakonie die dienende Musik falls euch das gefallen hat dann schlage ich vor dass ihr diese Video verlinkt
  149. vielleicht irgendwo weiter gibt den Link weiter schaltet oder auch in andere Videos hier auf dem Kanal Glauben denken hineinschaut vielen Dank fürs zuschauen

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