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1000 Jahre Geschichte - Früh-, Hoch- und Spätmittelalter
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 522 Zeilen
- [Musik] herzlich willkommen bei geschichtsfenster mein Name ist andre und heute geht es um die unterepochen
- des Mittelalters scheriger Titel aber das Mittelalter ist uns allen Begriff aber was ist Frühmittelalter was ist Hochmittelalter was ist Spätmittelalter
- wie unterscheiden die sich was passiert in der Zeit und vor allen wie sieht diese Zeit überhaupt aus das will ich he mal in einem überblickv zeigen und es
- wird nicht sehr tief gehen also wer jetzt Experte für dieses Gebiet ist da werden ihr nicht viel neues lernen aber ich glaube so als grundsätzliche Idee
- ist es gar nicht schlecht bevor es losgeht natürlich Werbung aber ich habe mir vorgenommen ich mache weniger Außenwerbung ich mache mehr Werbung für
- meine Sachen und deswegen es gibt immer noch die rokoigur großartige Figur findet den Link unten in der Videobeschreibung schaut euch das ganze
- mal an 3D gedruckt hier in Deutschland handbemalt hier nicht in China hergestellt also tolles Projekt und ich würde mich freuen wenn der eine oder
- andere Roko neues zu Hause bekommt wer noch Weihnachtsgeld übrig hat es gibt bei mir auf Amazon ein einen bücherkorb da findet ihr aktuelle historische
- Bücher meine Lieblingsbücher alles was an Büchern interessant ist und ihr wisst ich rate niemanden bei Amazon zu kaufen lieber bei kleinen Läden wenn ihr aber
- unbedingt bei Amazon kaufen wollt dann nehmt wenigstens meinen Link dann kriege ich auch ein bisschen davon ab und natürlich gibt's noch meinen Merch da
- werden jetzt im Januar ein paar neue Motive dazu kommen guck da regelmäßig mal rein das kann ich auch im empfehlen das neue Jahr mit der richtigen Kleidung
- zu beginnen so kurz aber schmerzvoll die Werbung und jetzt gehen wir zum eigentlichen Thema über Periodisierung sind auf der einen Seite sehr sinnvoll
- gerade wenn man sich wissenschaftlich mit Geschichte beschäftigt auf der anderen Seite haben Sie immer Probleme ich habe ja mal ein Video gemacht über
- das Jahr 1500 warum da für mich das Mittelalter aufhört warum es ein guter Punkt ist ich glaube ich habe es ganz brauchbar
- dargelegt aber es gibt immer auch Sachen da sagt man warum ausgerechnet da da ist doch wieso bricht man z.B die Geschichte des Buchdrucks nach 50 Jahren ab und
- sagt das ist der mittelalterliche und danach kommt der neuzeitliche Buchdruck obwohl es da eigentlich viel größere Kontinuitäten gibt also es gibt immer
- Bereiche da passt so eine Periodisierung gut und es gibt andere da muss man sagen das ist schwierig ähm die bindendifferenzierung die wir
- Mittelalter haben mit den drei Teilen Frühmittelalter Hochmittelalter Spätmittelalter die übrigens relativ typisch deutsch sind im englischen
- Sprache macht man es ehähnlich aber in Frankreich oder Italien hat man ganz andere Sachen da gibt z.B das Hochmittelalter das ist aber das
- Frühmittelalter und das was wir Hochmittelalter nennen ist das klassische Mittelalter also eine vollkommen andere Einteilung
- ähm und die Übergänge sind noch schwieriger werden wir nachher sehen wo wir wirklich Probleme haben das zu datieren wir werden aber auch sehen es
- macht durchaus Sinn weil wir auch große Veränderungen haben in der Zeit ähm der Begriff Mittelalter überhaupt diese Periodisierung ist eine Idee des
- Humanismus in derzeit gab Z petraka der mit dem Begriff des mittleren Zeitalters dahergekommen ist die Humanisten haben das Ganze neu bewertet haben sich in
- einer Neuzeit gesehen und die Antike ist ja schon vorbei dazwischen haben sie dieses mittlche Zeitalter gesetzt Ironie der Geschichte ist dass nach unserer
- Wahrnehmung die Humanisten auch größenteils zu Mittelalter gehören wovon sich abgrenzen wollten in den Geschichtswissenschaften
- wird auch unterteilt in die alte Geschichte in die mittelalterliche Geschichte und die neuere Geschichte das ist so seit im 18 Jahrhundert üblich und
- es macht dann wieder Probleme weil ein neuzeithistoriker der z.B mit den Bauernkriegen beschäftigt aber in seinem Studium gar nicht das Mittelalter hatte
- warum ist da 25 Jahre vor seinem Gebiet plötzlich so eine Kren die im Studium nur wenig behandelt hat also da sind wir genau in so Randgebieten wird es ganze
- schwierig m auf der anderen Seite kein Historiker kann alles lernen das ist das nächste Problem der mittelalterliche Mensch hat
- eine ganz andere Vorstellung davon gehabt zum einen sieht er sich immer in der Endzeit das Jüngste Gericht kommt bald da ist nicht mehr viel
- auf der anderen Seite hat er auch schon versucht zu Periodisierung einzuführen und der hat zwei Modelle die er immer wieder genutzt hat das eine ist nach dem
- Buch David david hat eine ein Traum hat eine weißsagung über vier reiche und das wird identifiziert mit dem babylonischen Reich dem persischen Reich dem
- kriechischen Reich und dem Römischen Reich eine andere Idee sind die sechs Weltzeitalter da haben wir das Zeitalter von Adam bis Noah also bis zur sindflut
- von Noah bis Abraham von Abraham bis David von David bis nebokadnezer also das babylonische Exil und von nebokadnezer bis Christi Geburt und dann
- kommt das sechste Zeitalter vom christigeburt bis zum Jüngsten Tag und das sind eben beides vorstellen das ist man immer ganz am Ende und beide
- Vorstellung sagen danach kommt nichts mehr n es kommt kein nächstes Reich da ist aus und es erklärt sich auch das erklärt auch ganz gut warum das
- mittelalterlich Reich sich als Römisches Reich verstanden hat also das Reich es gibt n ein Begriff tatsächlich nur das eine ob Frankenreich oder heiliges
- Römisches Reich später der Anspruch war schon wir sind Römer wir sind das römische Reich weil danach wä nichts mehr dar muss man festhalten erst die
- Humanisten kommen D mit anderen vorstellen dann kommt auch so ein bisschen die Idee ja vielleicht kommt ja doch noch was vielleicht sind wir noch
- nicht in der Endzeit aber man sieht dieses Ring um um um Periodisierung hat man tatsächlich immer und in dem Video will ich jetzt mal vorstellen wie sahen
- diese drei Zeiten überhaupt aus beim Frühmittelalter sind schon beim ersten Problem der Übergang ins Frühmittelalter hinein der Untergang des
- Römischen Reiches da habe ich ja mit histopokles schon ein Film zugemacht da hab wir schon gezeigt wie schwierig das ist und diese Übergangszeit ist unter
- anderem die Völkerwanderung das war früher ein ganz großer Begriff 19 Jahrhundert die Vorstellung das sind homogene Völker rumgewandert und der
- Ansturm der Barbaren hat das römische Reich dann irgendwann untergehen lassen so war das nicht ganz es fängt schon damit an dass diese Völker die da
- gewandert sind gar keine biologische Kategorie war also es ist die Forschung weiß mittlerweile auch durch Untersuchung sehr genau das war
- alles eine relativ heterogene Sache und eigentlich die waren auch nicht so riesig groß das waren keine so unfassbaren Volksmassen W man sich jetzt
- gerne vorstellt die waren auch nicht in der Lage z.B ein Land komplett zu besiedeln überhaupt nicht es waren einfach verbändegruppen oft mit
- mit äh mit mit mit etnien die da vorrangig waren die durch Europa gezogen sind und bei einigen wissen wir bis heute nicht wo
- sie herkommen also bei Slaven ist z ganz groß Problem sind nach nach der völkerungszeit aber da ist unklar WOB war der ein Urheimat weil auch da die
- Frage gestellt werden muss ist das überhaupt ein Volk in dem Sinne oder hat sich das dann anhand von kulturellen Kategorien entwickelt und da
- ist ein großes Problem tasitus der hat ganz viele Namen die wir heute für diese Völker benutzen geprägt und letztlich aus der Außensicht drauf gesetzt
- ähm das römische Reich war schon in einer Zeit der Bürgerkriege Niedergang ist so ein schwieriges Ding natürlich ist nicht mehr die klassische römische
- das klassische römische Imperium auf der Höhe seiner Zeit aber es ist immer noch leistungsfähig und die die Verwaltung ist auch noch da aber wir haben den die
- trinung in weströmisches reich und oströmisches Reich wir haben die Verlagerung der Hauptstadt und diese neuen Gruppen diese diese Gruppen aus
- der Völkerwanderung die werden auch durchaus vom römischen Reich inkludiert also oft als föderaten eingesetzt als Verbündete als Soldaten die dem Reich
- dienen und auch teilweise auf dem Gebiet des Reiches Leben und die passen sich sehr an also die Lebensweise imnmen sehr sehr viel römische Lebensweise auch
- außerhalb der Reichsgrenzen kann man das beobachten dass da eine Vermischung stattfindet die Eliten die römischen Eliten bleiben aber auch in den in
- diesen wchen immer vorhanden z.B die Bischöfe in den bischofsstäten werden von diesen römischen Familien gestellt ähm ich
- auch sehen wir auch z.B so eine Abbildung von so einem föderaten von einem Barbaren man merkt er hat stoppelhaar Bart er hat lange Haare er
- ist kein klassiser Römer er kleidet sich aber wie ein klassiser Römer und das ist so ein typisches Beispiel dafür auch die Grundbesitzer bleiben oft Teil oder sind
- oft Reste der römischen Elite in den Gebieten es gibt sogar senatorisch Familien in Tri haben bisschen 7 jahrhundert eine
- und die Bischofs Sitze überhaupt die Städte in den die Bischöfe sitzen nördlich der alten die bleiben auch in dieser Zeit durchaus vorhanden die haben
- eine Kontinuität auch deren Verwaltung bleibt vorhanden also die römische Verwaltung verschwindet nicht komplett die wird von der Kirsche quasi
- inkorporiert und an diesen Orten findet man die durchaus außerhalb der Städte sieht es ganze ein bisschen anders aus da haben wir größere Umbrüche die neuen
- Herren also wenn wir z.B die Franken nehmen die nördlich der Alpen große Gebiete bekommen die übernehmen schon sehr sehr viel Macht sind aber wie
- gesagt nicht groß genug es sind nicht genug um z.B den Bauernstand zu ersetzen es gab lange die dass da große Vertreibungen waren wahrscheinlich
- bleiben die Bauern auf ihren Schollen und haben einfach neue Herren und so haben wir eben so eine so eine Mischung auch die chrisanisierung das kann man
- sehr schön sehen vor allenen die Städte waren christanisiert das Land kaum und die christanisierung erfolgt dann auch aus einer ungewohnten Richtung nämlich
- aus Richtung irlandschottland das ist früh christanisiert und iroschottische Mönche ziehen aus Festland und fangen an in der Fläche zu christianisieren bei
- mir in der Region ist z.B Bonifatius der ist jetzt kein iroschotte der ist Engländer aber es kommt aus derselben Richtung quasi der hier Kloster gründet
- Bistümer gründet und sich wirklich die die christanisierung hier vorantreibt das käliche Christentum wie es auch genannt wird ist auch nicht so sehr
- durch Bischöfe organisiert sondern durch Klöster und diese Klöster bringen sie mit aufs Festland und wenn man eine ganz grobe Einteilung machen möchte in die
- drei Teile des Mittelalters dann kann man sie außer als früh hoch und spätmalter auch als Zeitalter der Klöster als Zeitalter der Burgen und als
- Zeitalter der Städte bezeichnen und das frühmittalter ist wirklich ein Zeitalter der Klöster ist auch kulturell ein ganz ganz wichtiger
- Brennpunkt und alleine im 7 jahrhundert Gründen sie ih schottischen Mönche auf dem Festland etwa 300 Klöster also richtig richtig viel wir hab auch eine
- fast zeitgliche Abbildung eines solchen iroschottischen Missionars ist der heilige piraminius
- m und durch diese chrisanisierung wechs dann eben dieses christlich geprägte die christlich geprägte Städte und das Land zusammen und ein ganz einschneidender
- Punkt ist dann die Taufe klotwig im Jahr 499 das ist ein Merowinger König die merwinger sind ein fränkliches Geschlecht und mit diesen
- Merowinger beginnt im Prinzip die Zeit des Frankenreiches also muss Heilige Römische Reich das lässt noch auf sich warten das Frankenreich ist quasi der
- Vorläufer ein neues Großreich ein nachantikes Großreich in Mitteleuropa und später wird es auch gewaltsame Christianisierung geben also Karl der
- Große tut sich daher vor das gibt durchaus aber diese Phase der Christianisierung tatsächlich eher eine friedliche Phase auf diese
- Völkerwanderungszeit mit all ihren Wirren und auch durchaus kriegen wir haben in Italien Z die gotenkriege die in der Vorstellung gern die Goten fallen
- nach Italien ein plündern Rom tatsächlich fallen die Oströmer nach Italien ein und die goen verteidigen Rom also so kompliziert ist diese Geschichte
- ähm nach der Zeit kommt dann eben zur Schoner Konsolidierung es bilden sich Nachfolgestaaten ein davon ist eben der merwinger Staat das das
- das Frankenreich hier haben wir einen Siegelring von schilderich das ist der Vater von klodwig und da kann man auch schon sehen diese Franken die haben eine
- ganze Menge römische Bildsprache als solche solche Ringe finden wir schon vorher in der Kunst übernehmen sie sehr sehr viel und jetzt ist eben auch auf
- die Idee dass der kulturelle Absturz kommt und da werde ich gleich ein paar Bilder zeigen dass das tatsächlich gar nicht so war sonst war ganz viele
- Kontinuitäten haben diese dieses Geschlecht der merwinger beginnt eben mit schilderich der wird als Rex bezeichnet das heißt noch nicht wirklich
- König im Heuen s Meer eine Art herkönig also ein ein ein großer Anführer und der wird z.B in der Uniform eines römischen Offiziers begraben der versteht sich
- quasi als föderat als Teil des römischen Imperiums m klotwig besiegt dann den letzten römischen Herrscher engallien syakrius und gründet eben
- damit endgültig diese me inerreich und mit der lexalika verschriftlicht er dann alte rechtsrituale und schafft damit eine Grundlage eines Gesetzes neben dem
- römischen Recht und das wir das mittelalterlich recht ganz ganz wichtig dass wir noch bis Ende des Mittelalters neben dem römischen Recht existieren
- also der Sachsenspiegel beruft sich auf die lexalika und ist was ganz ähnliches also da sieht man d wirklich dass so eine fränkischrömische mchkultur
- entsteht aber auch der klotwig der jetzt das Reich begründet hat sieht sich immer noch als vasal des Kaisers in Konstantinopel den erkennt er immer noch
- als seinen obersten Herrn an ähm prägt auch das Gesicht des römischen des des Kaisers in Konstantinopel auf seine Münzen und übernimmt auch römische
- Strukturen als die Verwaltung dieses Reiches lehnt sich durchaus an römische Vorgaben an der oströmische Geschichtschreiber agathtias sagt dass
- die Franken sich außer in ihrer Sprache und modischen Besonderheiten kaum von den R Römern unterscheiden würden jetzt ist das Problem wir denken da sehr gerne
- an Römer im Sinne von tog tragenden Männern wir sind im 5 jahrhundert wir oder im se jahrhundert sogar die Römer haben sich auch verändert und
- tatsächlich wenn man sich spät Antike Bilder anschaut ich wirklich so das frühmittalter zu verstehen ohne die späantikel zu kennen ist sehr sehr
- schwierig wir haben ich habe nachher Bilder kann ich das sehr gut zeen da komme ich noch mal drauf zurück die Spätantike Römer sehen nicht mehr aus
- wie Römer für uns die sehen eher aus wie frühmittelalterliche Menschen also von daher passt das schon ganz gut KLE entsteht in Norditalien das
- langobadenreichs auch so einer der nach Folge starten das bzantinisch Reich ist in derzeit beschäftigt mit dem Abwehrkampf gegen die Sassaniden das ist
- quasi das neupersische Reich die werden erst durche Araber später ersetzt aber die haben tatsächlich im Osten genug zu tun
- deswegen können sich im Westen gar nicht so stark arrangieren und dadurch gibt's natürlich ein Machtvakuum das gefüllt wird und so entstehen diesen diese
- nachfolgereiche die arabische Expansion fängt im Frühmittelalter an macht eben den B große Probleme erobert Spanien erreicht Sizilien also Europa ist von
- drei mit dieser Expansion konfrontiert und auch da gibt's natürlich Geschichten ist dann in
- Frankreich bei der Schlacht von ptier der große Abwehrkampf war das waren wahrscheinlich eher Überfälle also ob es da jemals eine große Schlacht gab ist
- eher fragwürdig aber tatsächlich das reich ist an seinen Grenzen durchaus unter Druck und im Frühmittelalter wandern die Slaven nach Osteuropa ein
- die kommen quasi so in der in der Nachfolge der Völkerwanderung in die Gebiete sied siedeln sich da an und wie gesagt auch umstritten ob da ob das
- ein Volk ist oder ob das eine kulturelle Identität ist die dann ausgeweitet wurde aber auch die Slaven sind dann nicht ursprünglich die waren dann in derzeit
- ein stad der gutschöfe mit Sklaven und Lohnarbeitern die wir aus der Spätantike kennen werden jetzt mehr kolonaten eingesetzt das sind Bauern mit Arbeits
- und abgabenverpflichtung also man könnte sie als halbfreie bezeichnen aber die können eben auch eigenständig arbeiten und so die frohenarbeit fängt langsam an
- die Franken betreiben im Gatz zu den Römern starke vierwirtschaft also die Weide Wirtschaft wird sehr wichtig macht auch einen großen Teil der Flächen aus
- und in der Zeit entsteht dann das vikationssystem das habe ich beim Adel mal genauer erklärt die Adligen oder wir reden eigentlich noch gar nicht von
- Adligen die die die freien die Grundbesitzer die betreiben Eigenwirtschaft die haben einen eigenen Hof den sie selbst betreiben mit
- halbfreien Freien oder eben auch unfreien Bauern hier haben wir ein Bild aus dem wunderbaren stuttgalter psalta da komme ich auch noch mal drauf zurück
- da sieht man eben einen äh Bauern in der üblichen Tracht dieser Zeit hinterm Pflug und äh dieses vikationssystem ist halt ein sehr nahe Zusammenarbeit
- zwischen dem grundhrn und den Bauern es gibt eben auch Bauern die außerhalb dieser milikations oder dieser eigenhöfe eingesetzt werden die sind auf der Seite
- unabhängiger es hat aber auch Vorteile nah am Herrn zu sein dann ist man zwar hat man keinen eigenen Hof man lebt im Gutshof quasi ist Teil davon aber das
- natürlich auch die aus denen später treue Diener ausgewählt werden also die Chance in den Stand eines panzerreiters z. aufzusteigen ist viel viel höher wenn
- du ein äh ein ein Arbeiter auf dem eigenhof bist das ist gibt ja wirklich für und
- wieder typisch für die Zeit natürlich auch das Reise Königtum es gibt zwar versuche römische Strukturen zu kopieren aber im Großen
- und Ganzen muss der König immer flexibel und unterwegs sein und hier habe ich eine virtuelle Nachbildung der kaiserpfalls in Frankfurt am Main so sah
- das mal aus und wer s mal dies Hauptbau anschaut das sieht halt nicht groß anders aus als römische Bauten in der Region da hat sich nicht so
- unfassbar viel verändert und ja das ist tatsächlich eine Stadt mit einer kaiserpfalt viel größer ist das nicht aber die kaiserpfalten sind schon
- relativ große Komplexe also jetzt darf man nicht unterschätzen wie groß das ganze ist diese ganze reichstrukturen der Franken
- haben einen großen Nachteil nämlich die Erbfolge und es gibt in der Zeit keine Erbfolge des Erstgeborenen oder sowas sondern alle Söhne kriegen ein Teil
- davon und auch das meh röingerreich wird mehr fach aufgeteilt das schwächt das ganze die gesamte Dynastie der Meringer wirdch
- geschwächt und ihre Hausmeier also ihre Beamten wobei wir auch letztlich wieder römische Ideen haben dass wir solche Beamten überhaupt haben diese
- hausmeierer übernehmen die macht erst faktisch und dann mit Pippin dem jüngeren als König auch tatsächlich das Frankenreich und jetzt sind wir bei den
- kolingern dieser Pippin ist der Vorfahr eines gewissen Karls des Großen den haben wir hier wobei dieses Bild zeigt wahrscheinlich
- nicht Karl den Großen sondern ein ein karolinchen Kaiser ich glaube sein sein Sohn oder Enkel ich bin mir gerade nicht ganz
- sicher und mit den koling haben wir eben Karl der Große macht aus dem Frankenreich wirklich ein sehr sehr großes Reich der Obert dazu ist viel auf
- Achse führt viele Kriege und macht ein ein riesiges Reich daraus das ist also als eigenes Reich ganz ohne römischen Bezug wäre schon gewaltig und im Jahr
- 800 wird er dann zum Kaiser gekrünt in Rom damit macht er letztlich den endgültigen Bruch mit Konstantinopel das lässt sich der der Kaiser in
- Konstantinopel eigentlich nicht gefallen er kann aber nicht so unfassbar viel dagegen tun aber jetzt haben wir wieder einen weströmischen Kaiser den Anspruch
- eines weströmischen Kaisers und auch das Reich wird dann wieder durch Erbteilung getrennt es gibt dann drei nachfolgereiche von denen zwei quasi
- überstehen und das westfränklichche Reich wird später mal Frankreich das Oströmische Reich wird später mal das Heilige Römische Reich äh wir später das
- Heilige Römische Reich dann das Heilige Römische Reich deuts Nation und irgendwann wir darus Deutschland das carolinger Reich war
- durchaus durchorganisiert es hat noch nicht es stützt ja nicht so sehr auf Adel es stützt sich auf Amtsträger wie z.B krafen oder auch diverse Richter da
- gibt's ganz verschiedene Ebenen habe ich im Video bei heig röich Reich mal genauer gehabt aber auch da wird wieder versucht römische Verwaltungsstrukturen
- zu kopieren m es der fällt eben und auch diese Verwaltungsstrukturen zerfallen dadurch dass die Inhaber sie erblich machen die
- schaffen ist dass aus diesen Verwaltungsämtern erbliche Ämter werden und das ist dann quasi die Geburtsstunde des
- Adels zu den Quellen die frü das frühmitt wird do gerne als Dark Ages bezeichnet und das ist insofern richtig dass die Quellenlage eher desolat ist
- die Schriftlichkeit ist im Frühmittelalter sehr selten man kann sagen im Großen und G ganzen Können vor allen Kleriker Lesen und Schreiben
- ansonsten geht das wirklich stark verloren die Frage ist in der Antike wie war es auf dem Land äh überhaupt bestellt also man ich würde
- auch nicht davon ausgehen dass jeder der Römer lesen und schreiben konnte wenn er nicht in der Stadt gelebt hat aber natürlich geht diese Schriftlichkeit
- stark zurück wir haben aber Quellen wir haben externe Quellen andere Beschreibung aus anderen Regionen aber wir haben z.B auch Psalter also
- religiöse Bücher die die Psalmen enthalten wir haben Urbare das sind Verwaltungs Listen oder verwaltungsbücher oft aus klösterlichem
- Besitz aber später auch immer mehr aus weltlichen und die schreiben quasi den gesamten Besitz eines eine eine eines grundhrn auf
- inkusive Rechte Pflichten Besonderheiten als diese Urbare sind ganz ganz großartige Quellen Urkunden haben wir auch
- teilweise Bildquellen haben wir tatsächlich im Frühmittelalter erstaunlich viele und bei Bildquellen ist ja immer so das Problem ein bisschen
- dass man das ganze mit der mit der Hochzeit der Römer vergleicht und dann einen Rückgang feststellt wenn wir uns allerdings mal anschauen wenen wir mal
- aus Ravenna ein ein Mosaik im byzantinischen Stil das ist schon nicht mehr das was wir in der römischen Hochzeit haben das ist schon mehr das
- was wir im Mittelalter sehen V all im frühen Hochmittelalter und diese ganze Kunst hat eine neue Funktion sie soll etwas erläutern soll eine Geschichte
- erzählen ganz oft eben auch weil bibliche Geschichten erzählt werden und diese erzählfunktion die sorgt für eine gewisse Simplifizierung und die können
- wir auch in der Buchmalerei z.B sehen da haben wir zwei ganz große Strömung wir haben einmal die merowingische Buchmalerei die hat vor allen Dingen
- konstruierte Initialen die ist weniger frei das Bild ausgerechnet ist vielleicht mal eine Ausnahme weil die sehen mir sehr frei gemalt aus und in
- Irland und Schottland haben wir die insulare Buchmalerei da ist eins der vielleicht das berühmteste Beispiel das Book of KS das wird eher freier
- gestaltet aber das sind so die beiden großen M Traditionen und wer sich mal Ikonen anguckt auch überhaupt die byzantinische
- Kunst die geht eigentlich in ähnliche Richtung macht dann andere Abzweigung aber diese Simplifizierung sehen wir da ganz genauso also das ist
- jetzt nicht so dass man sagen kann da kommt irgendwie der große Untergang und die vergessen alles weil in bzanz die diesen Bruch eben nicht in der Form
- haben sehen wir die genau dieselbe Entwicklung in der Kunst es gibt aber auch andere großartige Bereiche z.B
- Goldschmiedekunst ich bin mal wieder begeistert was so in in frühmittelalterlichen kräbern zum Teil noch gefunden wird oder anderen Quellen
- hier haben wir haben wir eine adlerfiebel ganz wundervoll mit Stein ich glaube es ein Granate in dem Fall verziert also die die da gibt's
- unfassbar schöne Dinge und in der Architektur das ist so der nächste Punkt wir haben eben auf die Idee dieses Niedergangs im frühalter wird gar nichts
- mehr großes gebaut das ist aber nicht so wir haben durchaus Klöster als Großbauten hier haben wir die Eingangshalle des Klosters LGE das ist
- carolingig also im 8 jahrhundert entstanden da ist halt nicht mehr viel da wir wissen war ein sehr sehr großes Kloster wir
- haben kirschenbauten wie hier ist Georg auf der Insel Reichenau da war ich ja im Sommer mit einigen anderen Podcastern und Streamern zu Besuch haben un das
- ganze angeguckt und da sind wir wirklich so eine eine karolinische großkirsche durchaus beeindruckend und wenn wir mal reinschauen gerade da sind
- z. die Fresken noch erhalten das ist also wirglich fresen aus dem aus karoliniser Zeit das hat man nicht an jeder Hausecke und da kann man schon
- sehen doch doch die haben durchaus noch ihre Großbauten gehabt ist nicht so dass die gar nicht mehr gebaut haben und gibt sogar den Begriff hier
- waren wir vor all teilweise mwingiser Zeit dann karolinische Zeit in der karolinischen Zeit haben wir den Begriff der karolinischen renaissssance der wird
- oft hinterfragt weil es zu sehr an der Renaissance dran ist aber wir sehen tatsächlich noch mal den Aufschwung die Hofkapelle also die Verwaltung des der
- karoninen Kaiser schafft es große Köpfe zusammen zu suchen große begabte Verwalter Künstler und ehnliches und das äh strahlt dann aus und haben wir z.B in
- der Buchmalerei ganz wundervolle Werke wie z.B hier den Stuttgarter Psalter da sehen wir eine Darstellung eines Kriegers oder hier der Utrecht Psalter
- der sehr spannend ist weil diese Federzeichnungen sehen unfassbar modern aus also das sieht mehr so aus wie Wilhelm Busch oder ähnliches also im 16
- jahhundt haben wir wieder ganz ähnliche Federzeichnung und diese carolini Renaissance ist tatsächlich was Buchmalerei oder auch
- Skulpturen angeht erstaunlich hochstehend also ist nicht so dass da alles einfach vergessen wurde andere Beispiele haben wir den Pariser psalta
- der auch wieder ein unfassbar modern aussehendes Bild zeigt weil die Renaissance s später daran anschließt ist dass so unsere seegewohnheiten
- irgendwie viel moderner und damit in unserer Vorstellung auch höher stehend als weit Teil der mittelalterlichen Kunst was Mod und Kleidung angeht ich
- habe ja noch versprochen da noch mal ins in die späterantikel zurückzugehen hier haben wir einen Typ die schon aus Monza ähm der ist aus dem vier bis 5
- jahrhundert also das wirklich noch in der Spätantike und wir können hier sehen das ist ein römischer Verwaltung Beamter die ganze Kleidung
- zeigt das auch seine Bewaffnung das ist alles etwas was wir auch im im Frühmittelalter wieder sehen würden dieser an der Schulter geschlossene
- Mantel mit dieser Fiebel Schwert lang langes Schwert relativ langes Schwert in spater Spieß runder Schild er trägt eine Hose was in der
- römischen Kaiserzeit eher verpönt gewesen wäre also da haben wir wirklich so den stand das der der aus der ausgen Spätantike
- und wenn wir dann mal uns Vergleichsbilder aus dem früh Mittelalter angucken habe ich einen heiligen um das Jahr 1000 also 500 Jahre
- später ich finde das ist sehr nah dran also gut er trägt jetzt ein ringpanzer er trägt eine Rüstung aber die ganze Darstellung ist im Vergleich zu der
- Darstellung von Monster wahnsinnig ähnlich der Mantel mit der Fiebel Schild Spieß ja das ist einfach so der Punkt das ist eine wundervolle Klammer weil
- diese Tracht ändert sich nicht groß natürlich gibt's da Varianten ich werde auch gleich noch mal was z zu zu Skandinavien sagen zu den Wikingern aber
- man kann wirklich sagen in diesen 500 Jahren Spätmittelalter tut sich modig erstaunlich wenig Details immer wieder man kann das natürlich auch eingrenzen
- und jemand der sich mit der Zeit auskennt kann natürlich auch wunderbar Veränderungen sehen aber im großen und ganzen auch hier um das Jahr 1000 eine
- Elfenbein Arbeit aus aachchen in der aener domstadtskammer ja das ist nicht groß anders auch die Art der Darstellung verändert sich da nicht also da kann man
- zumindest von einem sprechen aber der Rückgang der ist eigentlich nicht da also wenn man sich die letzten Jahrhunderte Spätantike anguckt da
- passiert gar kein so unfassbarer Rückgang bei panzerreitern so die die whtechnik da haben wir z.B hier aus dem 6 jahrhundert die schalof
- ausoa ritza die zeigt eben so ein Panzerreiter vielleicht mit einem lamellenharnig und noch da haben wir dann im Stuttgarter Psalter 200 Jahre
- später in karolinchen Panzerreiter auch da hat sich nicht so unfassbar viel getan bei der Abbildung der karolinchen Panzerreiter ist immer die Frage sahen
- die wirklich so aus oder werden dort ältere Vorlagen verwendet lehnt man es daran an da kann man auch die Frage stellen wenn so Vorlagen verwendet wurde
- sahen die Panzerreiter vielleicht wegen der Vorlagen doch noch so aus aber das ist so ein grundz und Ganzen der das was wir in der Zeit haben also
- Schuppenpanzer ringpanzer hauptsächlich der Spieß als Waffe ganz wichtig Schwert und ein Schild in einigen Regionen ringpanzer sind im
- frühm echt teuer wir haben auch durchaus immer wieder Bericht von Leuten die nur mit Schild und spießkämpfen hier unten am
- Boden kauert eine mit der Ausrüstung haben wir auch relativ häufig und beim Helm sieh man sehr schön ist ein Spangenhelm ist kein einteiliger Helm
- ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt das ist so im großen Ganzen die Technologie im
- Frühmittelalter die Wikinger wir haben ja dann mit dem Überfall auf Lindes Fahne so den Beginn der Raubzüge der Wikinger und Wikinger sind natürlich nur
- die die auf Raubzug gehen wir haben in Skandinavien natürlich ein ganz eigenes Welt mit ganz eigener Tradition und da will ich gar nicht viel zu sagen denn da
- wird's ein eigenes Video auf jeden Fall zu geben auch zum Frühmittelalter die mer winger wird noch mal ein eigenes Video geben aber ich habe ein paar
- Quellen sammeln lassen ich habe Leute gefragt ob sie mir so ein paar übliche Quellen zeigen können D man ich mal ein Bild machen kann wie haben die Wikinger
- sich selbst gesehen und da haben wir z.bel eine Darstellung zum 11 jahrhundert eine fremdsicht wir haben ganz viele Fremdquellen für die Wikinger
- wie man sich dann im Nachhinein so am Ende der Wikinger era vorgestellt hat das sind so die Darstellung und die Quellen die wir auft haben sind z.B so
- ähm ruhensteine hier haben wir ein Beispiel davon und oben sieht man eben überhaupt auf dem linken sieht man z.B eigigen Darstellung von Wikingern ändert
- sich jetzt auch nicht so viel beim wieder Schild Spieß und Helm aber das ist die das ist das was wir eben da finden ein anderer brunenstein ist der
- hier das S wir auch ein Schiff dargestellt ein Reiter mit Schild dargestellt das ist eine ganz wichtige Quellenlage dann Schmuck haben wir
- einiges gibt z eine Darstellung einer Walküre so hat man sich das vorgestellt in der irgendwie deren eigenarstellung der Selbstbild sieht ein bisschen anders
- aus als das was wir in den Medien heutzutage bei Wikingern sehen also gar kein schwarzes Leder gar keine ausrasierten
- seidcuts und ähnliches und ein wunderschönes Beispel ist der osebergteppich natürlich eine Rekonstruktion der wurde in dem
- Schiffsgrab gefunden aber da haben wir auch eine Darstellung wie so wikingerkunst ausgesehen hat und ja auch das ist
- natürlich eine erzählende Kunst die ist sehr stilisiert erinnert fast ein bisschen an Hieroglyphen und weil sie eben auch gar nicht so auf die
- naturalistische Darstellung geht das fehlt im frühen Hochmittelalter fast komplett diese Idee der naturalistischen
- Darstellung jetzt sind wir beim großen Problem wann fangen wir das Hochmittelalter an da gibt's ganz verschiedene Ansätze m eine Möglichkeit
- für unseren deutschen braachraum ist sind die liodolfinger bzw otonen das ist nach den den carolingern die nächste größere Dynastie das beginnt vor allem
- mit OT dem ersten das ist auch keine ganz zeitgöliche Darstellung aber es gibt so ungefähr wieder wie auch da die selbst Darstellung ist sit bei diesem
- Ritter auch schon Verwandschaft zum zum Teppich von Böden werden auch gleich noch mal hören und mit den otonen gibt's auch eine neue Reichsidee es entsteht
- das Heilige Römische Reich und die Idee der translatio imperii die Übertragung des Reiches vom römischen Reich jetzt auf die Kaiser wie gesagt Reichsidee der
- der Weltreich das römische Reich muss vor fortgesetzt werden es hat mit dieser viel reiche Ideen zu tun und man knüpft an die Idee dieses Römischen Reiches
- eben an mit diesem Heiligen Römischen Reich das allerings erst ab dem 12 Jahr oder so genannt wird aber die Idee haben wir es gibt andere es gibt immer wieder
- Quellen die das auch belegen Teil davon ist auch die reichskirsche die bische von te haben weltliche Macht erhalten mit der Zeit auch dur Schenkung und so
- das haben wir europaweit und das Problem gehen unterschiedlich Herrscher unterschiedlich an in Frankreich ist tatsächlich ein größeres Problem der äh
- in dem Fall der der der deutschrömische Kaiser schafft es das Recht auf Einsetzung an sich zu bringen die Investitur da kommt D der berühmte
- Investiturstreit und damit kann er quasi die reichskirsche Gründen er gibt den TEN und Bischöfen auch weltliche Macht die fungieren auch als Reichsfürsten
- haben wir im gesamten heilige Römischen Reich dass wir klerikale Fürsten haben auf der anderen Seite sind sie auch zu besonderer Treue verpflichtet und durch
- die Auswahl der Kandidaten kann er sie auch Steuern und der große Vorteil ist natürlich an solchen geistlichen Herren die sind nicht darauf aus ihre Länder zu
- erblichen Gütern zu machen das ist natürlich das was die weltlichen Adligen alle wollen sie zu ihren ätern Güter machen sie wollen Ihren Lehen erbliche
- Güter machen weil Lehen ist ja einfach erstmal nur geliehenes Land und damit sind diese diese geistlichen fürten durchaus attraktiv für den Kaiser weil
- sie eben diese dieses ansehen nicht haben und damit er bei diesem lehenssystem ganz gut bleiben
- kann betog der Zeit von außen sind gar nicht mehr so die Araber und so die betrogung sind vor allen Dingen auf der einen Seite die Wikinger die wir eben
- hatten die auch sich ins hochmittalter hineinziehen auf der anderen Seite die Ungarn die kommen mal wieder aus dem Osten großes Reitervolk greifen den
- süddeutschen Raum an und deren Angriffe sowohl von Wickinger als auch Ungarn brauchen eine neue artte Verteidigung man kann da nicht mehr mit Festung oder
- sowas Arbeiten man macht ein sehr dezentral System das Rittertum entsteht man nimmt die vor durch das Land von zerstörten Klöstern gibt Adligen die
- können dort Dörfer Gründen können ihr Auskommen bestreiten und sind als Panzerreiter immer abrufbar und dieses syst funktioniert bei der Schlacht auf
- dem Lechfeld werden die Ungarn geschlagen durch ein schnell zusammammeltes Ritter her in der Folge entsteht auch das Königreich Ungarn also
- um das Jahrtausend wird das Königreich Ungarn gegründet und mit diesem neuen System der Ritterschaft dann durchaus auch
- verbreitet wird auch die Verwaltung neu aufgestellt die Verwaltungsämter sind mittlerweile zu erblichen Titeln geworden der Adel wir kennen ist
- entstanden und darunter entsteht jetzt diese Schicht der Ritter die ist noch kein Teil der Adel des Adels sie wird erst später dazu aufsteigen und wir
- kommen eben zu diesen kleinteiligen Verwaltungs betrieben die werden sich auch gleich noch mal ändern haben wir im nächsten Absatz vorher haben wir mit den
- Übergang zu den saaliern im 10 jahrhundert wahrscheinlich den besten Übergang zum Hochmittelalter im deutschsprachigen Bereich dieonen werden
- abgelöst die sia sind die sind die neuen Herrscher ein anderes Datum für Übergang zum Hochmittelalter ist die Schlacht von Hastings die passt natürlich super wenn
- du Engländer bist die Eroberung engls durch durch Mann wärden guter Punkt aber wenige Tage vorher gibt die Schlacht von Stamford Bridge und das ist quasi das
- Ende der Wikinger Ehra da wird ein Wickinger hergeschlagen und das ist so der letzte große Punkt an dem sie als Wikinger aufgetreten sind und das wäre
- auch ein gutes Ende fürs Frühmittelalter also das n im Jahr 1066 so irgendwann zwischen 950 und 1066 ist ein brauchbarer Übergang ins Hochmittelalter
- aber gerade bei uns schwierig zu datieren wie gesagt die Salier sind eine Möglichkeit das vikationssystem das wir vorhin hatten als diese Eigenwirtschaft
- diese eigenhöfe der Grundbesitzer die löst sich langsam auf es gibt den Übergang zum fdalwesen die Bauern Arbeiten halb selbstständig oft unter
- einem Vogt oder einen ähnlichen Beamten der eher aus den Reihen der Bauern ernannt oder gewählt wird ganz unterschiedlich und der Adel zieht sich
- mehr oder minder auf seinen Sitz zurück und wir kommen ich habe vorhin schon gesagt hochmittalter Zeit der Burgen die Adligen der Adel zieht sich zurück auf
- seine Burgen auft holzburgen werden gleich noch die Steinburgen erwähnen aber diese sitzind gar nicht so sehr groß aber der Abstand zu den Bauern der
- steigt langsam weil sie eben weil der Adel eben nicht mehr direkt in die Bewirtschaftungsform einge einbezogen ist der Adel selbst ist dann in ein
- System aus personalbeziehungen eingebunden also es ist wirklich eminent wichtig mit dem jeweiligen Herrscher ob es König Herzog oder sonst was ist
- direkte Verbindung zu haben es ist nicht mehr durch Beamte die S nicht mehr zwischengeschaltet das reisekönigtum ist immer noch enorm wichtig weil die Könige
- Kaiser hochadligen mit ihren Untergebenen in Verbindung sein müssen die Hoftage sind sehr wichtig also es ist wirklich ein eine Zeit in der auch
- Urkunden nicht so wichtig sind wie wie Rituale wie Eide wie versprechen vorzeugen oder soas das ist wirklich der ganz ganz äh zentrale Punkt dieses
- adelsystems es ist auch eine Zeit das Wachstums der Städte im Frühmittelalter werden vor allen Dingen Städte aus der aus dem Römischen Reich weiterbetrieben
- also Städte wie Trier Mainz Xanten Augsburg römische Gründung die als bischafssitze weitergeführt werden jetzt werden neue Städte gegründet die Städte
- wachsen auch langsam sind noch nicht in der Eigenverwaltung das werden wir später sehen
- m als Beispiel dafür habe ich z. ein romanisches Haus aus Trier also das ist ein romanisches Stadthaus und ich habe ja ein Video über Trier gemacht wie das
- im hochm aussah hat noch nicht viel mit den Städten zu tun wie wir uns es vorstellen also noch nicht diese diese Einheit einer Stadt sondern es ist mehr
- oder minder auch da wieder Adelssitze mit kleinen Dörfern darum aber davon sehr viele auf einem Fleck das ist jetzt relativ zentral das sind wir schon im
- Machtbereich des Bischofs also das wird wird sicherlich irgendein ministerialer des Bischofs oder soas bewohnt haben aber da sieht man auch es unterscheidet
- sich gar nicht groß von einem Bergfrieden einer Burg weil auch hier ist der Eingang nach oben um gesetzt aber man sieht eben es ist sieht nicht
- so aus wie wir uns mittelalterliche Stadthäuser vorstellen mit den Städten und auch der der Vernetzung Europas steigt auch der
- Fernhandel Handel insgesamt F ist da ein wichtiger Punkt aber auch die arbeitszeilung wächst also auch z.B Städte lassen sich von Dörfern ernähren
- da entsteht ein Markt es ist nicht nur mit die Abgabe an eigenen Herren sondern tritt richtigen Geschäfte ein Rohstoffe werden
- massenhaft gehandelt neue handelsräume werden erschlossen denkt an die Hans die den Ostseeraum erschließt das ist natürlich etwas
- Kaufleute ursprünglich aus Westfalen wollen Handeln Gründen neue Städte an der Ostsee die später als Handel handelstätte etablieren
- m und durch diese großen Handel sind Städte überhaupt lebensfähig jetzt ist überhaupt ein eine Möglichkeit da in großen Mengen an Getreide z.B zu kommen
- dadurch steigen auch die Getreidepreise was wieder dazu führt dass sich der äh die Bewirtschaftung von solchen Höfen lohnt also es ist für einen adligen
- lohnend Landwirtschaft zu betreiben weil eben die Getreidepreise der Zeit sehr äh brauchbar sind die soziale Mobilität steigt einmal die Abwanderung in die
- Städte aber auch generell ähm als Kleriker wird man nicht in den nächsten Kloster unterrichtet man geht Rei teilweise weiter kriegt seine Ausbildung
- an an den ersten Universitäten die sich gründen und überhaupt die drei ständelehre die wir zu haben die passt nicht mehr hundertprozentig ist ein
- späteres Bild ist ein Spätmittelalter ich habe sonst immer versucht aus dem richtigen Zeitalter die Bilder zu haben hier wird eben die drei Stände der erste
- stand die Betenden der zweite stand die kämpfenden hier die schützenden und der dritte Stand die Arbeitenden und Handwerker kann man da noch reinbekommen
- das sind die Arbeitenden aber die städtischen Eliten Kaufleute Ministerialen Dienstleute Beamte die passen da
- eigentlich gar nicht mehr rein und so dies System wird sehr sehr lange weitergeführt diese oder diese Idee der Stände aber spätestens auf dem
- Hochmittelalter kann man das schon in Frage stellen in den Städten gibt's auch das Ringen um Teilhabe weil erstmal sind das
- Städte die entweder ein Bischof gehören oder dem König dann gibt's einen Verwalter ein schuldheit oder sowas der die Macht
- inne hat aber das reicht natürlich den städtlichchen Eliten nicht die wollen mehr es kommt zu Gründung von schwurgemeinschaften die man man
- schließt sich zusammen später werden aus zünmfte und Gilden hervorgehen und dieses Ringen um Teilhaber haben wir tatsächlich in vielen Städten in den
- bischofstten ist der König da sehr viel großzüer da gibt ja sehr frührechte in seinen eigenen Städten ist er da knausriger da dauert teilweise bisschen
- spät Mittelalter bis die Bevölkerung an der Regierung beteiligt wird bis wir diese Stadtrepubliken bekommen in den Räte und
- Bürgermeister das Sagen haben aber das ist so im hochm sieht man dieses Ring schon sehr sehr deutlich mit diesem ganzen Handel den hohen Getreidepreisen
- so geht natürlich auch ein Bevölkerungsanstieg einher wir haben gesamten hochmittel einen wirklich wirklich starken Anstieg der Bevölkerung
- Mitteleuropa das wird bisschen spä hinein andauern in Frankreich sieht ein ganz klein bisschen anders aus da haben wir
- die Dynastie der kpetinger das ist so die Herrscher des fest frränklichen Reiches ursprünglich gewesen und die müssen sehr lange darum ringen aus
- Frankreich ein homogenes quasi staatsgebilder zu machen es gibt mächtige hochadlige es gibt die weltliche Gewalt der klüster und Orden
- die im Reich eben mit der reichskirschenidee in Bahnen gelenkt wird in Frankreich gelingt das nicht ganz so und zu allem Überfluss heiratet
- dann lean von Aquitanien die ist erstm im französischen König verheiratet lässt sich scheiden und heiratet dann den König von England und damit
- fällt das fast die Hälfte Frankreichs an die plantation als ursprülich Plantagen also auch natürlich normanischer Ursprung oder französischer Ursprung
- und für den französischen König erstmal eine Katastrophe werden auch große Konflikte draus entstehen aber im Hochmittelalter sieht man wirklich
- diesen Versuch halbwegs äh ein Staatsgebilde zusammenz beekommen wird auch erst 1226 Erbmonarchie also im im heiligen röis Reich haben wir eigentlich
- nie Erbmonarchie bis die Habsburgers am Ende des Mittelalters zu einer quasi Erbmonarchie machen in Frankreich haben wir sie aber auch erst im spät
- Mittelalter im Hochmittelalter immer noch eine Wahlmonarchie die karpeinger schaffen es da im Prinzip die ganze Zeit an der Macht zu bleiben aber Sie müssen
- eben sich mit Adligen arrangieren damit das bleibt in England nach der oberung durch die Normann wird sehr sehr viel verändert der Adel wird einmal fast
- komplett ersetzt es wird sehr viel französisch gesprochen im Adel also diese elichche Identität entsteht erst später im Konflikt mit der Franzosen und
- durch solche strukturellen Veränderung auch so versuche eine eine Verwaltungsstruktur aufzubauen doomsday book und Steuersystemen wird England
- tatsächlich für die Zeit ein relativ moderner Staat Staat im mittelaltermer ein sehr komplizierter Begriff aber es halt völlig andere Ausgangslage als die
- sehr zerteilten reiche in anderen Teilen Europas in der Zeit gibt's auch die ostbesiedlung das ist unter den onen
- erst oft gewaltsam später werben dann slawische her Grundherren Siedler an sehr sehr aktiv also um das Land zu besiedeln und auch Teile des heutigen
- Ostdeutschlands Sachsen SachsenAnhalt sind Gebiete die zu der Zeit überhaupt erst besiedelt werden in der überhaupt erst
- zum Teil auch zum ersten Mal Besiedlung stattfindet und dadurch haben auch zu slabisch im slabisch deutsche mischregion ganz viel also das
- ist im hochm entsteht da tatsächlich ganz ganz große großflächig neue Herzogtümer neue
- Grafschaften Städte werden gegründet ein ganz einschneidender Punkt ist hochmalter sind natürlich die Kreuzzüge aus dem Aufruf den die byzantina im
- Kampf gegen die ungläub unterstützen wird eine riesige Bewegung jerusalem ist das Ziel all dieser Bemühungen also Ban geht's dann gar nicht mehr hier sehen
- wir Kaiser Barbarossa im Ornat eines Kreuzritters also auch der geht auf Kreuzzug erfasst quasi ganz Europa die Kreuzfahrerstaaten entstehen 200 Jahre
- lang haben wir christliche reiche in der lewante Ritterorden entstehen Templer joanita Deutschorden werden auch sehr sehr mächtig wir haben im El eben das
- Königreich Jerusalem das Fürstentum Antiochia die krafschaft Edessa die ist sehr weit nördlich hier in der heutigen Türkei und die kraftschaft Tripoli im
- Libanon m überstehen auch Hochmittelalter werden dann also die letzten Teile fallen erst im Spätmittelalter bizanz singt in der
- Zeit quasi zu einer territorial macht ab sie sind immer noch mehr oder minder das Schild Europas also auch die Osmanen werden später ihre Mühe haben an
- Konstantinopel vorbeizukommen aber sie haben längst nicht mehr die Macht die S vorher mal hatten auch die Kreuzzüge schaden ihnen sehr und mit diesen
- Kreuzzügen entsteht eine neue Idee der Ritterlichkeit die Idee des mi des mies D oder des mies Christian entsteht hier haben wir den Ritter der
- begkleitet von den sieben Tugenden die ein Engel ihm bringt gegen die sieben Todsünden ankämpft und damit entsteht eben eine ritterliche Kultur ich habe
- gesagt das Hochmittelalter ist das Zeitalter der Burgen während die Klöster im Frühmittelalter das Zentrum der Kultur waren sind es jetzt die Höfe an
- den Burgen also auf dezentrale Höfe das können kfenhöfe sein oder ähnliches und dort strömen Künstler hin auch Musiker wir haben dann in der Zeit die
- von Südfrankreich aus okzitanien kommt den Minnegesang die trobadure erscheinen miner als Idee kommt auf und diese Hofkultur ist tatsächlich das was im
- Hochmittelalter sehr sehr wichtig ist in der Kirche beginnt mit Leo de eine neue Phase der beginnt eine kirchlich Reform die den Papst endgültig
- zum Zentrum der Kirche macht und die römische Kurie zur leitenden Behörde der Kirche also das ist wirklich so wird alles auf Rom ausgerichtet
- ähm der Papst tritt in der Zeit auch in Konflikt mit Kaisern und Königen das haben wir ja später auch mit dem mit dem deutsch-römischen Kaiser ganz stark und
- eine Entwicklung die direkt daraus folgt ist das morgenländische schissma 144 also durchaus am Beginn des Hochmittelalters teilt sich die Kirche
- in die orthodoxe Ostkirche und die katholische Westkirche ähm es kommen dann eben auch im Konflikt mit den Herrschern durch den Papst zum
- zu dass sie im Investiturstreit da gibt's berühmten Gang nach kanossa Kaiser Heinrich muss Einlenken weil es eben um diese Einsetzung der Bischöfe
- ein M 7 Streit gab und letztlich führt dann dieses dies Investiturstreit auch zum Sturz der Salia also Heinrich kann sich von demem Ruf Verlust durch die den
- Streit mit dem Papst und durch seine Exkommunikation auch nicht mehr erholen das ganze wird ersetzt durch die Staufer das die nächste große Dynastie die dann
- auch wieder im Streit mit dem Papst untergehen quasi da gibt's zum einen wieder den Streit wer ist höher gestellt der Papst oder der Kaiser und vor allem
- gibt's Streit um die Länderein in Italien also die beiden Gruppen haben ständig ihren Ärger der Papst greift dann auch in die Politik im Heiligen
- Römischen Reich an unterstützt die Feinde in dem Fall oft die welelfen die gegen den gegen die Staufer Arbeiten gibt gegen Kaiser Absetzung und das ist
- dann auch quasi so langsam das Ende des Hochmittelalters weil darauf folgt das Inter reggnung und ist ein großartiger Beginn des Spätmittelalters
- kirchlich gibt's auch jede Menge Reformbewegungen gerade dass die Kirche so viel Macht ausübt mögen nicht alle es gibt einmal klösterliche Reformbewegung
- die Z die zenser die neue Art Kloster einführen aber auch z. die Katarer die als ketzerich bewegen gelten dann gibt's auch die albingenser Kreuzzüge von 129
- bis 1229 die führen dazu das okzitanien der heutige Süden Frankreichs ins französische Reich eingegliedert wird große Kämpfe es entsteht langsam die
- Inquisition als gegen nahme und das ist dann so auch da kirchenrechtlich langsam der Beginn des Hochmittelalters des Spätmittelalters in der Zeit entstehen
- auch Universitäten da wird werden Fächer wie Theologie Rechtswissenschaften Medizin gelehrt die ersten sind balonna Parma Salerno da ist eine wichtige
- medizinische Schule Oxford wird sehr früh gegründet Paris und das sind auch Kaderschmieden für den Clerus also gerade Paris ist dafür quasi gegründet
- worden dass der cleros als seine theologischen Fähigkeiten verbessert und auch durchaus das ist auch durchaus dem Kampf gegen solche ketzerbewegungen wie
- eben die Katarer oder auch die Waldenser geschuldet dass man eben versucht auch in der theologischen Diskussion den was entgegensetzen zu können also das ist
- durchus Reaktion der Kirche auf Einflüsse von außen auch beim Hochmittelalter gucken wir mal auf die Kunst so unfassbar viel ändert sich der
- erstmal nicht hier wir z die welfenchronik das sieht immer noch sehr stilisiert aus das zeigt wieder Kaiser Barbarossa
- die entsteht zchen 1179 und 1191 also im 12 Jahrhundert rel am Ende des hochmittalters um 1250 entsteht der ingeborgsalter da sieht man
- durchaus eine Verbesserung die Figuren sind naturalistisch gezeichnet aber wir haben immer noch diese sehr sehr schematiche Darstellung immer noch so
- goldene Hintergründe wir haben keine Landschaftsdarstellung sowas das finden wir hochmittelalterlichen Kunst einfach kaum es kommt aber auch vermehrt zu
- weltlicher nicht kirchlicher Kunst z.B Fresken in Burgen hier haben wir Beispiel der Kampf der Mäuse gegen die Katzen so als als Belagerung dargestellt
- ist ein sehr beliebtes Motiv habe ich auch südol schon schöne fressen zugesehen aber solche Kunst kommt halt eben auch auf in der Architektur
- passiert sehr sehr viel denn wir haben ja die die späömische Architektur gehabt im im Frühmittelalter ist dann die Romanik entstanden und im
- Hochmittelalter haben wir den Übergang von der Romanik in die auf die Gotik die Romanik macht noch einige großwerke also mal der Dom von Speier ist Beginn des
- Hochmittelalter das gebaut worden eine eine wirkliche riesige Hallenkirche also wer sagt im im Hochmittelalter gab es keine großen Bauten sollte ich mal ein
- paar von den romanischen Kathedralen anschauen oder auch Pisa das wird gerne mal der Renaissance zugeschrieben also man findet hier ein paar gotische
- Verzierung aber im großen und ganzen ist das was wir hier sehen romanisch also der Dom sowieso der schiefe Turm von Pisa ist auch Romanis das ist auch so
- ein großbauwerk der Zeit das sind im 11 und 12 Jahrhundert als noch relativ früh und die Gotik kommt dann eben von Frankreich aus so die Kathedrale von
- schadr ist dann schönes Beispiel im 12 Jahrhundert gebaut im späten 12 Jahrhundert da haben wir so die Gotik die um sich greift nach oben strebend
- Spitzbögen eine neue Art von Architektur die relativ schnell um sich greift in Frankreich wie gesagt im 12 Jahrhundert bei uns dauert noch ein ganz klein
- bisschen länger die erste Kirsche die im deutschsprachigen Raum auch als gotische Kirsche geplant gebaut wird ist knappe 100 Jahre später in Marburg die
- elisabetenkirsche aber auch diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten und tatsächlich fürs Hochmittelalter ganz ganz
- entscheidend in der Mode Waffen und Rüstung hier habe ich noch mal ein Bild vom Teppich von bayu oder Tapete von bayu hat man letztens im Video bei
- Schlacht von Hastings das ist so der stand am Anfang des Hochmittelalters wir haben ringpanzer Wunder nicht die darstellen die ist hier sehr KDE ist
- halt gestickt und so riesig sind die Figuren auch teilweise nicht ähm die beide ungeschützt da sind wir wieder Wadenwickel die haben wir auch im
- Frühmittelalter sehr gerne der Helm hat sich zu Nasalhelm weiterentwickelt manchmal als Spangenhelm manchmal einteilig das
- Schild hat sich vom Rundschild zum tropfenschild entwickelt aber im Grunde ist da auch nicht so unfassbar viel passiert erstmal und im Hochmittelalter
- wird die rüung sich verändern aber es wird das Zeitalter des ringpanzers bleiben
- ein modises Accessoire nämlich die Hose macht im Hochmittelalter Pause die gibt's gar nicht so wirklich die haben im Frühmittelalter als komplette
- geschlossene Hose im spätmittalter kommt sie zurück im Hochmittelalter werden getrennte Hosen getragen solche Beinlinge werden als ein paar Hosen
- bezeichnet da deswegen sagen wir heute noch im Plural Hosen oder ein paar Hosen oder ein Paar Jeans wenn wir ein Teil meinen und darüber ein langer Kittel und
- diese lange Kleidung ist das entscheidende in der Zeit hier haben wir so die übliche Tracht eines Adligen oder überhaupt jedes der nicht direkt auf dem
- Feld arbeitet wir haben gesehen der Feldarbeiter schürzt das ganze auch seine Kleidung ist eher lang und ganz wichtig dieser Mantel der Mantel ist
- immer noch entscheidend wird aber nicht mehr seitlich mit der Fiebel geschlossen er wird hier mit einer tassel gehalten und das lustige dieser Mantel so wie er
- geschnitten ist würde nach hinten rutschen und den Träger wgen wenn er nicht mit einer Hand diese tassel von seinem Hals weghält und das so die
- typische Haltung in der Zeit eines Adligen weil er ist ja adlig er hat ja eine Hand frei er arbeiten ja nicht er kann sich das leisten das ist so ein
- Statussymbol der Zeit einen tasselmantel zu tragen was man hier sieht dieses Muster auf der Innenseite das ist steht für eine ffütterung wahrscheinlich Fee
- oder so ein edelfell also aus aus einzelnen Teil Tafeln zusammengesetzt das haben wir ganz ganz häufig dass man äh Sachen
- in mit Fels mit mit mit F verprämt auf der rechten Seite steht auch ein ander anderer Adliger mit Handschuhen in der Hand auch dessen syko seine überkleidung
- ist mit Fell gefüttert also diese lange Mode ist ganz typisch für das Hochmittelalter und ich hatte auch schon Fälle dass Kinder von Grab mal gestanden
- haben mit einem Mann einer Frau aus dem hochm und sie gar nicht sagen konnten wer ist der Mann wer ist die Frau weil der Mann mit zarten locken unbärtig in
- einem bodenlangen Kleid das haben sie nicht als Mann erkannt und das tatsälich da müssen wir uns auch von modernen männlichkeitsbildern entfernen wenn wir
- über Hochmittelalter die ritterdarstellung sprechen die haben ein ganz anderes Bild von Männlichkeit als wir das haben
- tatsächlich bei der Rüstung ich habe hier noch mal einen befreundeten Darsteller Daniel
- siberin das Bild mag ich sehr das zeige ich auch sehr gerne weil das ist im Prinzip das was wir auf dem Teppich von Bay gesehen haben in real dargestellt
- ist ein ganz klein bisschen später hat schon die ersten Veränderung aber so haben wir im frühen Hochmittelalter können wir uns Ritter vorstellen auch
- die ersten Kreuzfahrer sagen genauso aus hab wir ganz ganz oft auf Bildern und am Ende des Hochmittelalters sieht ein Ritter
- dann so aus mittlerweile der kettenhandschuh ist mit dem ringpan zusammengewachsen die Beine werden von einer kettenhose geschützt hier ist die
- Kettenhaube abgesetzt und dazu kommt dann noch der der berühmte topfilm und das ist eigentlich die Entwicklung des das das Hochmittelalters im spätenalter
- wir diese Entwicklung unfassbarer Sand da wird sich in kürzer Zeit ganz ganz viel tun im Hochmittelalter ist da tatsächlich in Einzelheiten teilen was
- passiert aber nicht so unfassbar was Neues ist natürlich der Überwurf der Wappenrock Waffenrock wie immer es nennen möchte der wahrscheinlich durchus
- mit den mit den Kreuzzügen zu tun hatte als Schutz der verbreitet sich allgemein aber auch da die Vorstellung dass der jetzt irgendwie Wappen verziert ist das
- wir auch schon wieder im Spätmittelalter tatsächlich Wappen auf der auf dem Wappenrock haben wir im Hochmittelalter kaum weil auch Wappen überhaupt erst am
- Ende des hochms aufkommen und eine richtige ralig sich auch erst im 13 jahrhundt wirklich durchsetzt also wir haben im 12 Jahr fängt das ganze an aber
- dass wir wirklich so Wappen haben wie wir uns das später of vorstellen ist im Hochmittelalter eher noch eine
- Ausnahme im spätalter das kann ich ein bisschen kürzer fassen weil ihr kennt das spätalter aus meinen Videos ich habe schon ganz ganz viel zu spät mit
- allichen Themen gemacht deswegen müssen wir uns jetzt ja nicht unfassbar ähm aufhalten ich habe schon gesagt im deutschsprachigen Raum ist das Inter
- regnung ein guter Übergang zum Spätmittelalter es gibt eine große Krise es gibt die ja königslose Zeit ist es gar nicht gibt eigentlich mehr Könige
- als wir brauchen die sind aber können sich aber nicht durchsetzen sie können keine Macht entfalten das wird auch in der Zeit wirklich als
- Krise wargenommen in die Staufer sind gestürzt eben durch den Konflikt mit dem Papst und ihren Gegner und mit der Neuwahl des
- Königs in dem Fall Rudolf von Habsburg bildet sich auch das wahlkolleg der Kurfürsten aus wir haben wir sie sitzen drei geistliche für weltliche Kurfürsten
- entscheiden inzwischen wer der nächste König wird und das wird auch mehr mit der festgesetzt später kommt da noch zur Goldenen Bulle die quasi eine Art
- Verfassung darstellt und das ganze genau schriftlich festlegt aber im Reich hat sich jetzt dieses wahlkönigtum sehr klar
- herausgebildet in der Zeit gibt's einen langsam Aufstieg der Landesfürsten die Herzöge margrafen pfalsgraf die können ihre Länder konsolidieren die können
- quasi fast unabhängig vom König regieren gleichzeitig bildet sich mit den Habsburger und Luxemburg Dynastien aus die um die Macht streiten und am Ende
- werden es die Habsburger sein die am Ende des spätalters eine Art Erbmonarchie einführen können und ab dem spätalter sind quasi alle Kaiser mit ein
- Ausnahme Habsburger da passiert nicht mehr so wahnsinnig viel die V auf Österreich konzentriert sind auch die werden den Landesfürsten gar
- nicht so viel reinsprechen können sie gar nicht wird dann in der frühen Neuzeit zu großen Konflikten führen und wir haben auch am Anfang des späten
- Alters so wie wir es beim Hochmittelalter schon hatten wieder ein Einfall wir haben die Mongolen Einfall 1241 kommen die Mongolen ins heutige
- Polen und Ungarn Ungarn wird massiv verwüstet und es ist mehrer Glück dass sie wieder abziehen habe ich vor kurzem video im im Gast zugemacht könnt ihr mal
- reinschauen wenn ich die Mongolen Einfälle interessieren aber das auch wieder ein Schock der so durch Europa geht in Europa selbst entstehen derzeit
- relativ klar abgrenzbare reiche Frankreich schafft es wirklich sich zu konsolidieren die Macht auf den König zu konzentrieren in Ungarn wird nach der
- vermüung durch die Mongolen eine ne Neubesiedlung angefangen auch da werden wieder mitteleuropäische und westeuropäische Siedler dazuerufen und
- mit dem Tod des letzten karpetingers Karl VI in Frankreich beginnt der Hundertjährige Krieg 1328 stirbt er und es gibt ein großen Streit
- darum wer ist der Erbe da wird um die Erbfolge nach salichem recht diskutiert beide erheben Ansprüche und es kommt eben zu einem über 100 Jahre an
- dauernden Konflikt der immer mal wieder aufkocht ist nicht so 100 Jahre Dauerkrieg hätten so darf man sich das nicht vorstellen und in diesem
- 100jährigen Krieg entwickelt England auch eine eigenständige Identität als Engländer die englische Sprache wird wichtiger wird auch im Adel deutlich
- verbreitet und man ist jetzt nicht mehr ein Normanne man ist nicht mehr ein Nachfahre französischer Eroberer man ist jetzt Engländer wie mächtig der
- französische König wird kann man an mehreren Beispielen sehen also er legt sich offen mit dem Papst an es gibt ab 1378 das abendländliche Schisma der
- papstresidierten Avignon wo natürlich auch unter den den Einfluss des französischen Königs kommt mit der zerschlagen des Templerordens kann er
- noch einmal kann der französische König noch einmal zeigen dass er durchaus den Papst Paroli bieten kann also das ist tatsächlich im 14 J ist die Macht der
- französischen Könige durchaus hoch in der kirchlich gibt's D mit dem auf der Battle Orden noch eine große Veränderung die Franziskaner die Dominikaner tauchen
- auf konzentrieren sich vor allen Dingen auf die Städte die gehen weniger wie die alten Mönsche in weltabgelegene Kloster die gehen in die Städte wo die Gläubigen
- sind agieren da auch sehr sehr aktiv und die Städte selber haben jetzt ihren großen Auftritt ich habe schon gesagt die das Frühmittelalter ist das
- Zeitalter der Köster das Hochmittelalter ist das der Burgen das spätmittalter ist das der Städte die kommen in Eigenverwaltung reagieren regieren sich
- selbst bilden sehr mächtige Städtebünde die Hanse im Norden der schwäbische stätdtebund im Süden da gibt's mehrere Beispiele sind politisch aktiv die
- Naturalwirtschaft wird fast komplett durch die Geldwirtschaft ersetzt dass die Städt natürlich umso wichtiger macht und viele Städte sind damit auf dem
- Höhepunkt ihrer Macht die können Politik betreiben können Kriege führen können Fedde führen im Verbund sind sie sehr sehr stark und mächtig auch der Kaiser
- ist immer wieder auf die Städte angewiesen mit dieser verstätterung geht auch ein Bildungsaufstieg einher auch die ST nicht nur der Clerus braucht
- Gelehrte auch die Städte brauchen Gelehrte sie brauchen Juristen sie brauchen Leute die der Buchhaltung erfahren sind und das führt dann auch zu
- einem deutlichen Aufschwung der Universitäten im deutschsprachigen Raum Anfang angefangen mit Prag werden überhaupt erst Universitäten
- gegründet kleiner als man sich heute gerne vorstellt als die Vorlesungen sind deutlich kleiner aber da rekrutieren eben dann auch die Städte die ihre neuen
- Eliten und dann kommt auch als die Ausbildung ist durchaus wichtig die Herkunft ist dann gar nicht mehr so der das hauptding der Aufstieges wer als gut
- ausgebild Jurist in der Stadt geht kann durchus hoffen damit aufzusteigen m es gibt Ausbildungsstandards mit so Titeln wie Lizenziat Magister Doktor
- haben wir Studiengänge mit einem Abschluss die auch durchaus anerkannt sind inen Städten gibt eine deutlich größere
- literazität die Leute haben mehr mit Schriftlichkeit zu tun Bücher verbreiten sich noch handkopiert es gibt ganze kopistenwerkstätten die Bücher
- ähm vervielfältigen und damit ist auch der Erfindung des Buchdrucks quasi das Fundament gegeben das Kunsthandwerk plüt massiv aus auf es gibt einen viel
- schnelleren technischen Fortschritt neue Ideen werden adaptiert z.B Schießpulver an der Rüst an der entwück Rüstung werden wir gleich sehen können wie
- rasant das zum zum Teil ist kann en tauchen im im Kriegswesen auf also das verbreitet auch wirklich unfassbar schnell die vorstellen dann da
- irgendwie Angst vor neuen Erfindung hatten oder die Kirche ist gar unterdrückt ist völliger Quatsch was funktioniert was passt wird sehr schnell
- aufgenommen die Seefahrt macht große Fortschritte also Europa ist am Ende des Mittelalters was die seüchtigkeit Schiffe angeht ganz ganz weit vorne und
- auch in der Fertigung gibt's so protoindustrielle Entwicklung es werden Werkstätten eingerichtet Hammerwerke ähm es gibt zentralere Gewinnung von
- Rohstoffen die Arbeitsteilung kommt also auch so verlagswissen wirklich kleinteilig Arbeit aufteilt zchen verschiedenen Werkstätten das was wir
- später im manufakturwesen an einem Ort haben macht das spätmittalter noch dezentral aber es wird längst nicht mehr so dass der Handwerker seine Sachen alle
- selbst macht oder auch der Schmied sein Eisen irgendwie selbst gewinnen müss was wir im Frühmittelalter zum Teil haben das haben wir im spätenalter überhaupt
- Militär ist der Zeit der Infanterie die Ritter entwickeln sich auch weiter sie müssen natürlich mitkommen aber mit verschiedenen
- Schlachten hier haben wir die Schlacht von kort 3 132 in der ein Herr von fußknechten ein Ritter her besiegen kann benockburnn 13 144 haben wir das Ganze
- sehr sehr ähnlich die schweizerkriege sind so die Zeit der Schweizer Infanterie bei sach 1386 wird das her der Habsburger
- deutlich geschlagen wobei die auch schon abgesessen gekämpft haben das sehen wir sehr gut dass die Ritter sich sehr schnell daran anpassen und eben diese
- neue Taktik aufnehmen also die Zeit der großen Reiter Kämpfe ist vorbei auch die Ritterschaft muss ich dem anpassen und mit dem 14 Jahrhundert kommt dann auch
- noch das Zeitalter großer Katastrophen also da haben wir wirklich die große Hungersnot von 1315 bis 1317 das Magdalenen Hochwasser 1342 der Schwarze
- Tod 1348 der hundtjährige Krieg der wo stattgefunden hat ist auch mal über von Konflikten erfüllt und das große
- Bevölkerungswachstum das hochmittalters spricht ab es verkehrt sich ins Gegenteil wir haben einen starken Bevölkerungsrückgang katastrophal
- natürlich aber für die Überlebenden gar nicht so schlecht denn der Wohlstand steigt die übrigeblliieben können sich das teilen was da ist also der der das
- Land wird unter wird teilweise neur aufgeteilt und natürlich führt das zu einer Veränderung des Ertrags denn es wird Land aufgegeben weil es nicht mehr
- bestellbar ist aber der schlechteste Teil der beste Teil wird weiter bearbeitet und so ersteht und so erhöht sich quasi der Ertrag pro Hektar wird
- auch auf die Getreidepreise auswirken die sinken aber im Großen und Ganzen entsteht nach der Pest im 14 frühen 15 durchaus eine Zeit des Wohlstands die
- von den Zeitgenossen natürlich als katastrophale Zeit angesehen wird weil man sieht es ja vor eigene Augen ist immer die Frage was passiert und wie
- wird es bewertet in der Bewertung ist es tatsächlich eher negativ am Ende des Mittelalters entsteht da auch der Humanismus eine neue
- Denkrichtung auf den Menschen ausgerichtet es wird gerne mit der renaisssance zusammengeworfen sollte man aber trennen weil es zeitlich nicht sich
- komplett deckt damit fängt auch eine neue Art von Literatur an das alltägliche wen niedergeschrieben es werden Dinge aufgeschrieben die vorher
- nie niedergeschrieben wurde über die wir keine Quellen haben ähm in der Kriegstechnik werden Taktiken und und Ausrüstung aufgeschrieben es werden äh
- es gibt es gibt hausratsgedichte in ins Innere von Häusern beschrieben wird also alles so banales noch sein Ken könnte wird irgendwo aufgeschrieben und damit
- entsteht auch der Drang nach mehr Literatur wie gesagt der Buchdruck äh bahnt sich an und jetzt ist irendwi die der Druck da die Leute wollen Bücher die
- Leute wollen Literatur und dann kommt äh Johannes GZ vielleicht genannten gutenwerk um die Ecke mit dem Buchdruck und das löst eine unfassbare
- Medienrevolution aus Papier als neuer Schreibstoff ist da ein Faktor der auch in der Kunst erschlagen wird ähm es B die Grundlage für die Verwendung
- arabischer Zahlen in der Mathematik verändert sich ganz ganz viel also mit diesem Humanismus wird dieser sowieso große Dynamik des späers noch mal
- angefeuert im Vergleich zu den anderen Zeiten wenn wir uns die Architektur anschauen wir sind jetzt in der Zeit der hoch und
- spätgtik ist entstehen ganz großartige Gebäude hier die son Chapelle in Paris die Königskapelle quasi mit die die besteht quasi nur noch aus Säulen und
- Fenstern das der ganze das ganze Dach scheint zu schweben das ist so eine große Neuerung aber auch in der profanenarchitektur hier haben wir das
- strahlsunder Rathaus mit einer back ein gotigen Fasade auch da wird unfassbar äh viel Neues ausprobiert also die spätgo meiner bescheiden Meinung nach
- gibt's nichts Schöneres in Architektur als spätgoik alles danach kann ich damit nicht mehr messen aber das ist nur meine völlig unvoreingenommene Meinung das
- muss niemand teilen die Buchmalerei fängt erstmal quasi hochmittelalterlich an hier haben wir die dusapokalypse um 1270 äh das ist
- immer noch so diese erzählende Art von vorne im 15 Jund sieht das Ganze dann schon deutlich anders aus Naturbeobachtung ist in der Buchmalerei
- angekommen eine Art von Perspektive ist schon zu erkennen also man versucht schon dem ganzen Tiefe zu geben der Hintergrund ist keine
- goldene Fläche mehr sondern ist jetzt ein naturalistisch dargestellter Himmel oder Landschaften im Hintergrund und das wir im frühen 15 jahhundert im späten 15
- J haben wir dann solche Werke in den in den in den Büchern die sie fast mit Tafelmalerei messen können und Tafelmalerei ist auch so ein Stichwort
- das ist auch eine große Neuerung wir haben alre natürlich im gesamten Mittelalter mit Jan von Eik und der Ölmalerei bekommt die Kunst eine völlig
- neue Dimension eine völlig neue Form des Naturalismus der strahlenden Farben und das auf alteren reicht den Leuten nicht mehr man will privatere Stücke haben es
- gibt kleinformatigere Bilder ja wieder Jan von Eik unfassbar was da an Textur und Plastizität entstand ist in relativ kurzer Zeit aber mit Künstler wie Hans
- Memling haben wir den so wie so ein Portrait ein kleinteiliges Bild für den privaten Gebrauch hat nichts mehr mit der Kirche zu tun die Kunst kommt quasi
- aus dem sakralen Raum in den privaten Raum das ist so wirklich ein ganz wichtiger das ist auch Teil des Humanismus eben das ganze sich auf den
- Menschen bezieht und mit dem Papier entstehen auch völlig neue Kunstrichtungen z.B s wie Zeichnungen Holzschnitte oder auch der Kupferstich
- ja eine ganz kleine aber sehr hochwertige Darstellung einer Verkündigung und das natürlich eine Kunstform der ein viel viel mehr Leute
- kommt als vorher ein Tafelgemälde und auch in der Mode und auch in der rüstungsmode passiert wahnsinnig viel also hier haben wir von um 1300 aus der
- weltkrone des Rudolf von EMS eine Darstellung das sieht noch halbwegs ähnlich aus wie im Hochmittelalter die Leute tragen noch bodenlange Gewänder
- wir haben auch noch pelzgefütterte Mäntel da hat sich nicht so unfassbar viel
- getan das Ganze entwickelt sich in verschiedene Richtungen in der höbchenmode gibt es die huppelande das ganze wird noch weiter wird mit zadeln
- verziert das haben wir hier auch wieder aus einem auf dem Bild aus Frankreich aus dem schundenbuch stückberie Männer wie Frauen tragen diese weiten Roben als
- Höfe Mode so viel Stoff wie irgendmöglich sehr sehr prächtig in
- der profanen Mode kommt dagegen etwas zurück nämlich die Hose und die wird ans Wams gesetzt wir haben jetzt wieder eine geschlossene Hose die zusammen mit dem
- Wams diesem dieser Unterjacke quasi eine Einheit bildet wird fast wie ein Overall getragen und wir sehen hier auch diese schmale tailleille das die spätg die
- liebt die besten tailleille die Männermode ist komplett darauf ausgerichtet so eine tailille zu zeigen und das würden wir im Normalfall nicht
- sehen das ist unterwäche im Alltag haben wir eher sowas hier haben wir alle Varianten wir haben hier den den den Adligen der abgebildet ist in einer
- wieder in einem weiten Gewand in einer Schaube in dem Fall während seine Söhne die aktuelle Mode zeigen die Mode ist kurz geworden diese lange Gewand wandert
- l langsam übers kie nach oben die die Hose wird wieder sichtbar das Hemd wird teilweise sichtbar und das ist die Silhouette des
- Spätmittelalters bei Frauen das Kleid entsteht in der Form wie wir es heute eigentlich noch kennen so Ansätze des decoltees sind zu erkennen Ausschnitten
- Ärmeln da haben wir z.B ein kleines Mädchen mit einer Schaube das können auch Frauen tragen aber hier sind wir im Prinzip weit weit weg von der Mode die
- wir im Hochmittelalter hatten wo auch Teil gar keine Rolle gespielt haben wo auch auf nicht gegürtet wurde auch bei den Frauen nicht und das ist eigentlich
- wenn wir uns die Mode sagen wir Biss ins 19 Jahrhundert von Frauen angucken ändert sich nicht so unfassbar viel das Kleid ist in der Form
- entstanden in der Rüstung haben wir ein riesige Entwicklung wir fangen an Anfang des späalters immer noch mit dem Ritter mit topfelm und ringpanzer dazu der
- Schild aber das reicht schon sehr bald nicht mehr aus und das ganze wird dann verstärkt z.B hier haben wir den Mauritius aus bururg der einen
- plattenrock hat der von innen mit Stahlplatten belegt ist das ist so eine Verstärkung des ringpanzers gegen neue Waffen Armbrust ist da zu nennen später
- auch Feuerwaffen die relativ früh dazu kommen im 14 jhundt entsteht daraus so eine Rüstung auch das ist ein plattenrock oder ein Länner in dem
- Fall mit Metallplatten innen besetzt die Rüstung die Kettenrüstung wir da verstärkt am Bein trägt schon ein komplettes beinzeug aus Stahlröhren also
- wir sind hier auf palbenweg zum späteren Plattenpanzer und etwas mehr als 100 Jahre nach diesem Bild sind wir dann beim vollständigen gotischen han nicht
- angekommen das Entwicklung die so ungefähr 200 bis 150 Jahre äh dauert also wenn man sich anguckt was in der Zeit davor passiert ist in den fast 1000
- Jahren davor ist da relativ wenig passiert jetzt passiert auf einmal sehr sehr viel weil sich eben äh die techn Entwicklung rasant ist und überhaupt die
- Möglichkeit solche Platten herzustellen dafür braucht man Hammerwerke dafür braucht man Spezialisten das konnte ein Schmied im hochmittalter gar nicht
- schaffen der konnte einteilige Helme irgendwann machen das war das höchste der Gefühle aber wirklich sowas wäre gar nicht machbar gewesen deswegen haben wir
- es in der Zeit auch einfach nicht wenn wenn wir plattenteile haben wie Schub oder Lamellen dann sind die viel viel kleinteiliger aber hier haben wir eben
- eine große Änderung man sieht ja auch z.B die Schnabelschuhe an der Rüstung das wird dann auch in der zivilen Mode fortgesetzt also die Mode im spät Alter
- hat einfach viel viel kürzere Intervalle also haben wir teilweise im 15 J alle 20 Jahre eine neue Mode hinterher gerannt wird also das ist
- auch ziemlich modern ja das war so ein Überblick über drei Teile des Mittelalters ich habe versucht so die wichtigsten Punkte zusammen zu finden
- damit wer sich interessiert einfach mal kurz hier reingucken kann und sich schnell informieren kann das wie gesagt als ist als
- übersichtsvideo gedacht ich habe versucht so bisschen zu zeigen wie sehen die Leute überhaupt aus wie stark ist auch das Frühmittelalter noch an spät
- antike römische Vorbilder angelehnt und es wird zu vielen von diesen Themen eigene Videos geben ich plane im nächsten Jahr ein Video fürs
- kontinentale Frühmittelalter also so Frankenreich eins für die Wikinger für Skandinavien ich will was machen übers Hochmittelalter weil das haben wir jetzt
- gekratzt aber das Hochmittelalter ist un tatsächlich viel Fremder in vielen Dingen als man denkt man hat so oft die Vorstellung ja der Ritter im
- Hochmittelalter ich weiß ja wies so ein Ritter aussieht wenn man dann die Quellen anguckt den man oh so sahen die gar nicht aus ist relativ schreg da
- werde ich ein Video machen zum späten da habe ich glaube schon sehr viele Videos gemacht aber die anderen Teile die werden so ein bisschen mehr
- Aufmerksamkeit ich hoffe es hat euch gefallen ihr konntet mit dieser Art des Videos was anfangen schreibt in die Kommentare wenn ihr fragen habt wenn
- euch Dinge besonders interessieren wenn ihr Anmerkungen habt ich bin hab gerade für dieses Video wieder ein Teilen geficht wo ich nur oberflächig Ahnung
- habe aber es gut ich bin auch oberflächig geblieben es könnte funktioniert haben wenn ich irgendwoöig falsch liege schreibt mir dazu und wenn
- ihr das seht ist ziemlich sicher schon 2025 dann wün ich euch ein wundervolles Jahr ich seh gut angekommen und möge das jah ein bisschen ruhiger werden als die
- letzten Jahre macht gut und bleib gesund
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