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Platonische Körper - Schulfilm Mathematik

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Transkriptautomatisch erstellt · 55 Zeilen
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  1. dieser Film beschäftigt sich mit den fünf platonischen Körpern und ihren verblüffenden Eigenschaften vor rund 2400 Jahren lebte
  2. in Griechenland ein Mathematiker und Philosoph namens Platon er war Schüler von Sokrates und später Lehrer von Aristoteles also in der Gesellschaft
  3. vieler bedeutender Gelehrter unterwegs damals war es üblich dass ich Gelehrte mit vielen verschiedenen Dingen Beschäftigten so hat Platon z.B viel
  4. über Politik und das Miteinander von Menschen nachgedacht sich aber auch mit der Mathematik beschäftigt dabei fiel ihm auf dass es
  5. in der Geometrie Körper gibt die sich durch ihre Eigenschaften von anderen Körpern abheben fünf dieser Körper empfand
  6. Platon als besonders faszinierend weshalb er sich mit ihnen näher beschäftigte diese fünf Körper haben es gemeinsam sie verfügen über eine sehr
  7. große Symmetrie einer dieser Körper kommt in unserem Alltag sehr häufig vor der Würfel er besteht aus sechs Quadraten
  8. die jeweils im rechten Winkel aufeinander treffen dieser sogenannte Hexaeder verfügt neben seinen sechs Seitenflächen über zw Kanten und acht
  9. Ecken der Begriff Hexaeder kommt aus dem Griechischen und bedeutet Hexa also se flächner das Besondere an ihm ist dass er durch seine ausschließlich rechten
  10. Winkel sehr symmetrisch ist diese Symmetrie ist auch der Grund warum wir ihn z.B bei Würfelspielen einsetzen denn dadurch dass die sechs
  11. Flächen untereinander völlig gleich sind kommt beim Würfeln jede Augenzahl gleich häufig vor dadurch geht es hier sehr gerecht
  12. zu der nächste Körper ist noch etwas einfacher aufgebaut denn er besteht ausschließlich aus gleichseitigen Dreiecken das sind solche Dreiecke deren
  13. Kanten jeweils genau gleich lang und deren Winkel mit jeweils 60° außerdem genau gleich groß sind wenn man vier dieser gleichseitigen Dreiecke
  14. miteinander verbindet und zu einem Körper zusammenfaltet entsteht ein in der Natur sehr oft vorkommender Körper nämlich das
  15. Tetraeder der Name kommt wie aus dem Griechischen von Tetra 4 weil er er schließlich vier gleiche Seitenflächen hat er ist gleichzeitig der platonische
  16. Körper mit der geringsten Zahl an Seitenflächen ein Tetraeder hat sechs Kanten und vier Ecken und wo kommt er in der Natur so oft vor leider ist das
  17. nicht auf den ersten Blick ersichtlich und trotzdem sind Tetraeder überall Kohlenstoffatome die Grundlage allen Lebens auf der Erde gehen nämlich vier
  18. Bindung ein dabei weisen diese vier Bindungen in die Ecken eines Tetraeders während das Kohlenstoffatom selbst in dessen Mittelpunkt sitzt das kann man
  19. zwar nur mit sehr teuren Mikroskopen überhaupt sehen aber es ist einer der Hauptgründe für die Vielfalt des Lebens weil es die räumliche Struktur von
  20. Kohlenstoffverbindungen und damit die Vielfalt von Proteinen DNA Enzymen und so weiter überhaupt erst ermöglicht aber kommen wir zurück zu
  21. unseren gleich seitig en Dreiecken wenn wir das tetraeda auseinanderfalten und etwas anders wieder zusammensetzen können wir eine quadratische Pyramide
  22. erzeugen der allerdings die Grundfläche fehlt das ist aber nicht so schlimm denn wir nehmen einfach eine zweite Pyramide aus gleichseitigen Dreiecken deren
  23. Grundfläche ebenfalls fehlt und verbinden die beiden miteinander so entsteht der nächste platonische Körper er bekommt wieder einen
  24. griechischen Namen und da aus A gleichseitigen Dreiecken als Seitenflächen besteht und acht auf griechisch ctta heißt nennt man diesen
  25. Körper Oktaeder zusätzlich zu seinen Seitenflächen verfügt er über 12 Kanten und sechs Ecken und auch das Oktaeder
  26. spielt in der Chemie beim Aufbau verschiedener molekülgitter eine wichtige Rolle Kochsalz chemisch Natriumchlorid bildet nämlich z.B
  27. oktaedrische Kristalle da auch das oktaeda ein sehr gerechter Körper ist kommt es auch ab und zu in Würfelspielen vor wenn der Spielwürfel nicht sechs
  28. sondern acht Flächen haben soll auch diese kommen dann jeweils mit derselben Wahrscheinlichkeit vor der nächste platonische Körper ist deutlich
  29. schwieriger zu basteln aber sogar noch faszinierender wir beginnen wieder mit ein paar gleichseitigen Dreiecken die wir miteinander verbinden diesmal nehmen
  30. wir doch nicht drei oder vier sondern fünf davon und bauen aus ihnen so etwas wie ein Zelt nämlich eine fünfseitige Pyramide das ganze machen wir zweimal so
  31. ähnlich ging das ja mit dem Oktaeder auch schon hier machen wir jedoch noch etwas anderes wir fügen nämlich noch mehr gleichseitige Dreiecke hinzu
  32. insgesamt benutzen wir 20 gleichseitige Dreiecke schließen die Lücke zwischen den beiden Pyramiden und bauen so den nächsten Platon Körper zusammen da wir
  33. uns ja schon daran gewöhnt haben dass diese Formen griechisch benannt werden ist es auch keine Überraschung dass dieser zzigfächner auch wieder einen
  34. griechischen Namen bekommt er heißt ikosaeda bei so einem Gebilde fällt gleich die Ähnlichkeit zu einer Kugel ins Auge weil er so unheimlich
  35. symmetrisch ist und tatsächlich bildet der ikosaeda die Grundform einer nicht ganz unwichtigen Kugel wenn man seine spitzen ein bisschen abschleift sieht er
  36. einem Fußball zum Verwechseln ähnlich und tatsächlich Fußbälle haben die Form von Ikosaeder Stümpfen im Gegensatz zum normalen Ikosaeder bestehen diese nicht
  37. aus gleichseitigen Dreiecken sondern aus fünf und sechse Ecken die man aus Leder zusammennähen kann platonische Körper scheinen es also
  38. ganz schön insicht zu haben Würfelspiele Fußbälle Kristalle Lebensformen da steckt ja einiges drin aber Moment mal diese Figur kennen wir
  39. ja noch gar nicht da hat sich ja noch ein weiterer Körper dazu gemogelt was ist denn das für ein merkwürdiger Spielwürfel gerade hatten wir aus fünf
  40. und sechs Ecken einen Körper gebastelt der ursprünglich aus gleichseitigen Dreiecken bestand aber dieser hier besteht ja nur
  41. aus fünf Ecken wie geht denn das der Anfang ist wieder recht einfach wir bauen aus sechs dieser Fünfecke eine Art diese hat jedoch keinen geraden Rand
  42. sondern sieht schon wieder irgendwie symmetrisch aus wenn wir nun noch eine zweite solche Schale hinzunehmen und sie verkehrt herum auf die erste setzen
  43. haben wir den fünften und damit letzten platonischen Körper erstellt den dodekeda 2 x 6 ist 12 und dodeka ist wie wir schon vermutet haben der griechische
  44. Begriff dafür unser zwöllächner ist also wieder so enorm symmetrisch dass alle seine zwlf Flächen beim Würfelspiel gleich
  45. häufig vorkommen er ist allerdings nicht rund genug um damit Fußball spielen zu können jedoch sieht seine netzabwicklung einfach schön aus denn sie gleicht zwei
  46. nebeneinander liegenden Blumen und das ist doch auch was aber sehen wir uns die fünf doch noch einmal genauer an wir hatten das
  47. Tetraeder mit seinen vier Flächen das Hexaeder mit sech das Oktaeder mit a das Dodekaeder mit 12 und schließlich das Ikosaeder mit 20 Flächen nicht nur dass
  48. diese Figuren alle sehr symmetrisch und hübsch aussehen sie können auch noch etwas anderes sehr
  49. faszinierendes wenn man die Mittelpunkte ihrer Seitenflächen jeweils miteinander verbindet so bilden die entstehenden Verbindungen wieder kleinere platonische
  50. Körper beim Tetraeder entsteht innen drin ein weiterer kleiner Tetraeder beim hexaederwürfel verbinden sich die
  51. Mittelpunkte der Seitenflächen zu einem Oktaeder umgekehrt verbinden sich die Mittelpunkte der Seitenflächen eines Oktaeders wieder zu einem
  52. Hexaeder noch faszinierender aber leider nicht mehr ganz so gut erkennbar ist dieses Phänomen bei dodekeder und ikosaeda verbindet man die Mittelpunkte
  53. der Seitenflächen eines dieser Körper miteinander so bilden die Linien den jeweils anderen Körper dieses Phänomen nennt man
  54. Dualität der alte Platon war von diesen Eigenschaften so fasziniert dass er sogar glaubte die Götter hätten die gesamte Natur und das Weltall
  55. ausschließlich aus diesen Körpern zusammengebaut

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