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Umweltfaktoren und Ökologische Nischen - Ökologie 3

Biologie - simpleclub5:29 844.424 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 48 Zeilen
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  1. so liebe Kinder warum findet keiner Nemo weil er sich in einer ökologischen Nische versteckt hat und darum geht es
  2. jetzt wir haben ja schon von den abiotischen und biotischen Umweltfaktoren in einem Ökosystem gehört
  3. für verschiedene Arten können die einzelnen Faktoren ganz unterschiedlich wichtig sein z.B kann ein Kamel ziemlich
  4. lange in der heißen Wüste rumrennen ohne etwas zu trinken und zu futtern wenn es genug gab ein Pferd was ja na ja grob so
  5. ähnlich wirkt würde in derselben Zeit dagegen recht sicher drauf gehen denn vor allem einigermaßen häufige
  6. Wasserstellen aber auch etwas niedrigere Temperaturen und öfter mal was zu fressen am Wegesrand sind für Pferde
  7. wichtig dagegen für Kamele nicht so man kann jetzt in Experimenten für alle möglichen Umweltfaktoren einzeln
  8. durchchecken wie wichtig sie für eine bestimmte Art sind dann trägt man die Stärke eines umweltfaktors also z.B wie
  9. viel und wie häufig es Wasser gibt gegen die Reaktion der Lebewesen auf also seine Aktivität Wachstumsrate und damit
  10. sowas wie den Gesundheitszustand daraus ergeben sich in Diagramm sogenannte toleranzkurven
  11. die haben ein Minimum unter dem das Lebewesen sterben würde ein Maximum über dem das Lebewesen sterben würde und ein
  12. Optimum an dem es dem Lebewesen am besten gehen würde den gesamten Bereich unter der Kurve zwischen Minimum und
  13. maximum nennt man Toleranzbereich denn in diesem Bereich könnte das Lebewesen überleben für eine Art kann man daran
  14. ihre ökologische Toleranz erkennen also was für Umweltbedingungen sie noch ertragen kann und anderserum ihre
  15. ökologische Potenz also wie und wo sie ihre Umwelt am besten für sich nutzen kann ein etwas engerer Bereich unter dem
  16. Optimum wird Vorzugs oder präferenzbereich genannt weil es den Lebewesen unter diesen Bedingungen am
  17. besten gehen würde Lebewesen die sich fortbewegen können würden normalerweise immer nach einem Lebensraum mit diesen
  18. Bedingungen suchen Arten mit engem Toleranzbereich also welche die nich abkönnen außer ganz bestimmten
  19. Bedingungen nennt man stenopotente Arten das kommt aus dem Griechischen von stenos was eng heißt achten mit einem
  20. weiten Toleranzbereich die sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen können nennt man euripotente Arten das
  21. kommt aus dem Griechischen von euris was weit bedeutet jede Art hat also bezogen auf die verschiedenen Umwelt Faktoren
  22. verschiedene genetisch bedingte ökologische Potenzen und Toleranzen insgesamt ergeben sich daraus Recht
  23. bestimmte Umweltbedingungen unter denen eine Art leben kann und wie es seine Umwelt nutzt das nennt man dann die
  24. ökologische Nische dieser Art je spezifischer diese Nische ist desto weniger Konkurrenz hat die Art desto
  25. besser also für sie weil sie so nicht so leicht von anderen Arten verdrängt werden kann es gibt nämlich Arten die
  26. zwar prinzipiell eine große ökologische Toleranz für viele Umweltfaktoren hätten sich aber trotzdem leicht von anderen
  27. Arten irgendwo in die Ecke und aus ihrem eigentlichen vorzugsbereich herausdräen lassen nehmen wir jetzt mal das Pferd
  28. das will Gras zum Fressen Freifläche zum rumlaufen und ein paar Bäume für Schatten Licht aber nicht zu krasse
  29. Sonne also ein paar Wolken Wasser zum Trinken es kommt wohl so zwischen 0 bis 30° Celsus halbwegs klar und dann will
  30. es ein paar Artgenossen weil es sicher vermehren will und am liebsten in Gruppen rumgaloppiert jedes Ökosystem
  31. hat nun sogenannte ökologische Planstellen denn es müssen ja alle Aufgaben in dem System erfüllt werden
  32. damit es funktioniert damit also die materiekreisläufe laufen und der Energiefluss in dem System stimmt es
  33. müssen stellen da sein für alle Produzenten primärkonsumenten sekundärkonsumenten Endkonsumenten und
  34. Destruenten und selbst bei denen gibt es jeweils noch feine Unterschiede denn es soll ja nicht zu viel Konkurrenz
  35. entstehen die Beschreibung für eine pferdeplanstelle könnte vielleicht so aussehen Planstelle an Freiraum
  36. Liebenden größeren Grasfresser ruhig mit vielen Kumpels der das gemäßig Liem mag und sich gut als wolzfutter machen würde
  37. fressen Wölfe echt Pferde na egal wir tun jetzt mal so fürs Beispiel wenn sich unser Pferd jetzt tatsächlich an dieser
  38. Planstelle ansiedeln würde dann würde man von ein nischung sprechen in der Realität verändern Arten durch
  39. Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt aber auch selber das Ökosystem und es gab nie in diesem Sinne eine freie Stelle mit
  40. genauen Rahmenbedingungen viele Habitate so nennt man besiedelte also in Anspruch genommene Planstellen haben sich wohl
  41. auch erst durch Evolution und Wechselwirkungen mit der Umwelt ergeben sie waren nicht einfach so von Anfang an
  42. da im weiteren Sinne bezeichnet eine ökologische Nische dann also alle artspezifischen Beziehungen zwischen ihr
  43. und ihrer Umwelt der Nemo hat sogar eine ganz spezielle Nische gefunden und zwar lebt der ganz eng mit der Seeanemone
  44. zusammen das ist schon eine Symbiose sie beschützt ihn mit ihren giftigen Nesselzellen vor fressweinden denn er
  45. selber ist immun dagegen und er fächelt ihr frisches Wasser mit frischem Sauerstoff zu und schwimmt durch ihre
  46. Arme um sie sozusagen zu kämmen und zu entwirren wenn ihr jetzt mehr zur umweltanpassung von Arten wissen wollt
  47. dann guckt doch mal beim evolutionsvideo von uns rein ansonsten erholt euch gut und schaut eine Runde findet Nemo Daumen
  48. hoch nicht vergessen wenn es euch gefallen hat ciao und bis zum nächsten ökologieevo

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