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Umweltfaktoren und Ökologische Nischen - Ökologie 3
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 48 Zeilen
- so liebe Kinder warum findet keiner Nemo weil er sich in einer ökologischen Nische versteckt hat und darum geht es
- jetzt wir haben ja schon von den abiotischen und biotischen Umweltfaktoren in einem Ökosystem gehört
- für verschiedene Arten können die einzelnen Faktoren ganz unterschiedlich wichtig sein z.B kann ein Kamel ziemlich
- lange in der heißen Wüste rumrennen ohne etwas zu trinken und zu futtern wenn es genug gab ein Pferd was ja na ja grob so
- ähnlich wirkt würde in derselben Zeit dagegen recht sicher drauf gehen denn vor allem einigermaßen häufige
- Wasserstellen aber auch etwas niedrigere Temperaturen und öfter mal was zu fressen am Wegesrand sind für Pferde
- wichtig dagegen für Kamele nicht so man kann jetzt in Experimenten für alle möglichen Umweltfaktoren einzeln
- durchchecken wie wichtig sie für eine bestimmte Art sind dann trägt man die Stärke eines umweltfaktors also z.B wie
- viel und wie häufig es Wasser gibt gegen die Reaktion der Lebewesen auf also seine Aktivität Wachstumsrate und damit
- sowas wie den Gesundheitszustand daraus ergeben sich in Diagramm sogenannte toleranzkurven
- die haben ein Minimum unter dem das Lebewesen sterben würde ein Maximum über dem das Lebewesen sterben würde und ein
- Optimum an dem es dem Lebewesen am besten gehen würde den gesamten Bereich unter der Kurve zwischen Minimum und
- maximum nennt man Toleranzbereich denn in diesem Bereich könnte das Lebewesen überleben für eine Art kann man daran
- ihre ökologische Toleranz erkennen also was für Umweltbedingungen sie noch ertragen kann und anderserum ihre
- ökologische Potenz also wie und wo sie ihre Umwelt am besten für sich nutzen kann ein etwas engerer Bereich unter dem
- Optimum wird Vorzugs oder präferenzbereich genannt weil es den Lebewesen unter diesen Bedingungen am
- besten gehen würde Lebewesen die sich fortbewegen können würden normalerweise immer nach einem Lebensraum mit diesen
- Bedingungen suchen Arten mit engem Toleranzbereich also welche die nich abkönnen außer ganz bestimmten
- Bedingungen nennt man stenopotente Arten das kommt aus dem Griechischen von stenos was eng heißt achten mit einem
- weiten Toleranzbereich die sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen können nennt man euripotente Arten das
- kommt aus dem Griechischen von euris was weit bedeutet jede Art hat also bezogen auf die verschiedenen Umwelt Faktoren
- verschiedene genetisch bedingte ökologische Potenzen und Toleranzen insgesamt ergeben sich daraus Recht
- bestimmte Umweltbedingungen unter denen eine Art leben kann und wie es seine Umwelt nutzt das nennt man dann die
- ökologische Nische dieser Art je spezifischer diese Nische ist desto weniger Konkurrenz hat die Art desto
- besser also für sie weil sie so nicht so leicht von anderen Arten verdrängt werden kann es gibt nämlich Arten die
- zwar prinzipiell eine große ökologische Toleranz für viele Umweltfaktoren hätten sich aber trotzdem leicht von anderen
- Arten irgendwo in die Ecke und aus ihrem eigentlichen vorzugsbereich herausdräen lassen nehmen wir jetzt mal das Pferd
- das will Gras zum Fressen Freifläche zum rumlaufen und ein paar Bäume für Schatten Licht aber nicht zu krasse
- Sonne also ein paar Wolken Wasser zum Trinken es kommt wohl so zwischen 0 bis 30° Celsus halbwegs klar und dann will
- es ein paar Artgenossen weil es sicher vermehren will und am liebsten in Gruppen rumgaloppiert jedes Ökosystem
- hat nun sogenannte ökologische Planstellen denn es müssen ja alle Aufgaben in dem System erfüllt werden
- damit es funktioniert damit also die materiekreisläufe laufen und der Energiefluss in dem System stimmt es
- müssen stellen da sein für alle Produzenten primärkonsumenten sekundärkonsumenten Endkonsumenten und
- Destruenten und selbst bei denen gibt es jeweils noch feine Unterschiede denn es soll ja nicht zu viel Konkurrenz
- entstehen die Beschreibung für eine pferdeplanstelle könnte vielleicht so aussehen Planstelle an Freiraum
- Liebenden größeren Grasfresser ruhig mit vielen Kumpels der das gemäßig Liem mag und sich gut als wolzfutter machen würde
- fressen Wölfe echt Pferde na egal wir tun jetzt mal so fürs Beispiel wenn sich unser Pferd jetzt tatsächlich an dieser
- Planstelle ansiedeln würde dann würde man von ein nischung sprechen in der Realität verändern Arten durch
- Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt aber auch selber das Ökosystem und es gab nie in diesem Sinne eine freie Stelle mit
- genauen Rahmenbedingungen viele Habitate so nennt man besiedelte also in Anspruch genommene Planstellen haben sich wohl
- auch erst durch Evolution und Wechselwirkungen mit der Umwelt ergeben sie waren nicht einfach so von Anfang an
- da im weiteren Sinne bezeichnet eine ökologische Nische dann also alle artspezifischen Beziehungen zwischen ihr
- und ihrer Umwelt der Nemo hat sogar eine ganz spezielle Nische gefunden und zwar lebt der ganz eng mit der Seeanemone
- zusammen das ist schon eine Symbiose sie beschützt ihn mit ihren giftigen Nesselzellen vor fressweinden denn er
- selber ist immun dagegen und er fächelt ihr frisches Wasser mit frischem Sauerstoff zu und schwimmt durch ihre
- Arme um sie sozusagen zu kämmen und zu entwirren wenn ihr jetzt mehr zur umweltanpassung von Arten wissen wollt
- dann guckt doch mal beim evolutionsvideo von uns rein ansonsten erholt euch gut und schaut eine Runde findet Nemo Daumen
- hoch nicht vergessen wenn es euch gefallen hat ciao und bis zum nächsten ökologieevo
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