Umweltfaktoren und Ökologische Nischen - Ökologie 3 Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=3rv1OKP1cvg Transkript (automatisch erstellt) 0:00 so liebe Kinder warum findet keiner Nemo weil er sich in einer ökologischen Nische versteckt hat und darum geht es 0:11 jetzt wir haben ja schon von den abiotischen und biotischen Umweltfaktoren in einem Ökosystem gehört 0:18 für verschiedene Arten können die einzelnen Faktoren ganz unterschiedlich wichtig sein z.B kann ein Kamel ziemlich 0:25 lange in der heißen Wüste rumrennen ohne etwas zu trinken und zu futtern wenn es genug gab ein Pferd was ja na ja grob so 0:33 ähnlich wirkt würde in derselben Zeit dagegen recht sicher drauf gehen denn vor allem einigermaßen häufige 0:39 Wasserstellen aber auch etwas niedrigere Temperaturen und öfter mal was zu fressen am Wegesrand sind für Pferde 0:45 wichtig dagegen für Kamele nicht so man kann jetzt in Experimenten für alle möglichen Umweltfaktoren einzeln 0:52 durchchecken wie wichtig sie für eine bestimmte Art sind dann trägt man die Stärke eines umweltfaktors also z.B wie 0:59 viel und wie häufig es Wasser gibt gegen die Reaktion der Lebewesen auf also seine Aktivität Wachstumsrate und damit 1:06 sowas wie den Gesundheitszustand daraus ergeben sich in Diagramm sogenannte toleranzkurven 1:13 die haben ein Minimum unter dem das Lebewesen sterben würde ein Maximum über dem das Lebewesen sterben würde und ein 1:20 Optimum an dem es dem Lebewesen am besten gehen würde den gesamten Bereich unter der Kurve zwischen Minimum und 1:27 maximum nennt man Toleranzbereich denn in diesem Bereich könnte das Lebewesen überleben für eine Art kann man daran 1:34 ihre ökologische Toleranz erkennen also was für Umweltbedingungen sie noch ertragen kann und anderserum ihre 1:41 ökologische Potenz also wie und wo sie ihre Umwelt am besten für sich nutzen kann ein etwas engerer Bereich unter dem 1:49 Optimum wird Vorzugs oder präferenzbereich genannt weil es den Lebewesen unter diesen Bedingungen am 1:55 besten gehen würde Lebewesen die sich fortbewegen können würden normalerweise immer nach einem Lebensraum mit diesen 2:02 Bedingungen suchen Arten mit engem Toleranzbereich also welche die nich abkönnen außer ganz bestimmten 2:08 Bedingungen nennt man stenopotente Arten das kommt aus dem Griechischen von stenos was eng heißt achten mit einem 2:16 weiten Toleranzbereich die sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen können nennt man euripotente Arten das 2:22 kommt aus dem Griechischen von euris was weit bedeutet jede Art hat also bezogen auf die verschiedenen Umwelt Faktoren 2:30 verschiedene genetisch bedingte ökologische Potenzen und Toleranzen insgesamt ergeben sich daraus Recht 2:37 bestimmte Umweltbedingungen unter denen eine Art leben kann und wie es seine Umwelt nutzt das nennt man dann die 2:44 ökologische Nische dieser Art je spezifischer diese Nische ist desto weniger Konkurrenz hat die Art desto 2:50 besser also für sie weil sie so nicht so leicht von anderen Arten verdrängt werden kann es gibt nämlich Arten die 2:56 zwar prinzipiell eine große ökologische Toleranz für viele Umweltfaktoren hätten sich aber trotzdem leicht von anderen 3:03 Arten irgendwo in die Ecke und aus ihrem eigentlichen vorzugsbereich herausdräen lassen nehmen wir jetzt mal das Pferd 3:09 das will Gras zum Fressen Freifläche zum rumlaufen und ein paar Bäume für Schatten Licht aber nicht zu krasse 3:16 Sonne also ein paar Wolken Wasser zum Trinken es kommt wohl so zwischen 0 bis 30° Celsus halbwegs klar und dann will 3:22 es ein paar Artgenossen weil es sicher vermehren will und am liebsten in Gruppen rumgaloppiert jedes Ökosystem 3:28 hat nun sogenannte ökologische Planstellen denn es müssen ja alle Aufgaben in dem System erfüllt werden 3:34 damit es funktioniert damit also die materiekreisläufe laufen und der Energiefluss in dem System stimmt es 3:42 müssen stellen da sein für alle Produzenten primärkonsumenten sekundärkonsumenten Endkonsumenten und 3:49 Destruenten und selbst bei denen gibt es jeweils noch feine Unterschiede denn es soll ja nicht zu viel Konkurrenz 3:57 entstehen die Beschreibung für eine pferdeplanstelle könnte vielleicht so aussehen Planstelle an Freiraum 4:04 Liebenden größeren Grasfresser ruhig mit vielen Kumpels der das gemäßig Liem mag und sich gut als wolzfutter machen würde 4:10 fressen Wölfe echt Pferde na egal wir tun jetzt mal so fürs Beispiel wenn sich unser Pferd jetzt tatsächlich an dieser 4:17 Planstelle ansiedeln würde dann würde man von ein nischung sprechen in der Realität verändern Arten durch 4:25 Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt aber auch selber das Ökosystem und es gab nie in diesem Sinne eine freie Stelle mit 4:32 genauen Rahmenbedingungen viele Habitate so nennt man besiedelte also in Anspruch genommene Planstellen haben sich wohl 4:40 auch erst durch Evolution und Wechselwirkungen mit der Umwelt ergeben sie waren nicht einfach so von Anfang an 4:46 da im weiteren Sinne bezeichnet eine ökologische Nische dann also alle artspezifischen Beziehungen zwischen ihr 4:53 und ihrer Umwelt der Nemo hat sogar eine ganz spezielle Nische gefunden und zwar lebt der ganz eng mit der Seeanemone 5:00 zusammen das ist schon eine Symbiose sie beschützt ihn mit ihren giftigen Nesselzellen vor fressweinden denn er 5:07 selber ist immun dagegen und er fächelt ihr frisches Wasser mit frischem Sauerstoff zu und schwimmt durch ihre 5:12 Arme um sie sozusagen zu kämmen und zu entwirren wenn ihr jetzt mehr zur umweltanpassung von Arten wissen wollt 5:18 dann guckt doch mal beim evolutionsvideo von uns rein ansonsten erholt euch gut und schaut eine Runde findet Nemo Daumen 5:24 hoch nicht vergessen wenn es euch gefallen hat ciao und bis zum nächsten ökologieevo