Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Der Humanismus - Aufbruch aus der Finsternis?

Geschichtsfenster41:02 40.688 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 293 Zeilen
Herunterladen
  1. [Musik] herzlich Willkommen zu geschichtsfenster mein Name ist andre und heute geht es um den Humanismus es ist so ein Begriff der
  2. immer wieder aufkommt weil er heute noch verwendet wird Humanismus da kommt auch so Begriffe hinein wie humanitär human andererseits wird oft mit Renaissance
  3. gleichgesetzt also der Humanismus Mittelalter ist vorbei die Sonne geht auf das Licht wird angeknipst die Renaissance ist da alles wird wieder
  4. besser das hat aber so ein Problem weil in der Zeit passieren mehrere Dinge und Humanismus und Renaissance ist nicht das Gleiche ich habe da gerne den
  5. aschenpudtel Vergleich Mittelalter und Renaissance sind das Töpfchen und das Köpfchen und alles Schlechte kommt ins kröpchen alles Gute
  6. kommt ins töppchen und in dem Fall ist eben das Mittelalter das Schlechte und das ist sehr sehr häufig sehr tief verwurzel und warum das
  7. so tief ver Wurzel ist das schauen wir uns heute mal an und was der Humanismus als Begriff eigentlich wirklich ist eine der großartigsten Erfindungen in dieser
  8. Zeit die man heute als Humanismus bezeichnet ist die Uhr die mechanische Uhr kommt auf geht einmal über Europa wie ein Strohfeuer überall werden
  9. mechanische Uhren hergestellt und heute haben wir es besser wir können solche Uhren am Handgelenk tragen ganz klein ganz nett und ebenfalls mittelalterlich
  10. ist auch die Wahl der Materialien wir haben Naturmaterialien Holz Stein und ähnliches und das gibt es heute wieder Holzkern nämlich bietet genau solche
  11. Uhren an haben auch Schmuck und andere Gegenstände aber es geht immer in Naturmaterial und ich trage seit vier Wochen so eine Uhr bin ich ganz
  12. zufrieden ist eine automatiche Uhr das heißt sie zieht sich auf mit der Handbewegung ich muss sie muss keine Batterien wechseln Sie nicht mit der
  13. Redel aufziehen oder sonst etwas und schaut mal unter dem Video ist ein Link zum einen zum ganzen Angebot aber es gibt auch einen Rabattcode und der ist
  14. besonders weil ihr kriegt ihr kriegt 10% Nachlass und es gehen noch 5% des Umsatzes an das Jane Goodall Institut also ihr tut auch gleich et was Gutes
  15. wir müssen die ganzen Begriffe die wir heute haben immer in dem engeren und im weiteren Sinne sehen weil es gibt immer eine sehr klare Definition und dann
  16. gibt's einen volkstümlichen Gebrauch wie man ihn benutzt und beim Humanismus im engeren Sinne geht es um eine ja geisteshal Haltung eine Denkschule die
  17. sich vor allen Dingen zu früheren Denkschulen wie die wie der Scholastik abgrenzt und die Anfänge da sind wir zwischen 13 30 und 1400 und eine Person
  18. ist da unfassbar wichtig nämlich petraka ein Italiener tatsächlich der Humanismus ist wirklich etwas kann man sagen das fängt in Italien an da ist das
  19. Ganze zu verordnen und petraka setzt sich eben mit dieser Scholastik auseinander übt heftige Polemik daran und schulastig müssen wir hier ein
  20. bisschen definieren denn das ist vielleicht auch nicht so ganz geläufig ist eine im 11 jahrhundert entstandene Methode der Diskussions und
  21. Beweisführung auch da haben wir die enge Definition die schastik berut dabei vor allen auch auf Aristoteles also die alten auutoritäten waren sehr wichtig
  22. und die Philosophie von Aristoteles ist der grundlegend und ein Hauptmittel ist die Deduktion dass man vom allgemeinen auf das Besondere schließen kann und die
  23. logische Beweisführung die Dialektik damit sollen offene Fragen erörtert werden diese werden in einer Art Gespräch auch immer als Fragen
  24. formuliert und dann beantwortet und man geht eben tatsächlich vom allgemeinen wie z. der Frage kann der Fall überhaupt wissenschaftlich untersucht werden ist
  25. das etwas was man untersuchen kann es gibt da z.B die Diskussion die Seele und dann ist die erste Frage kann ich die Seele wissenschaftlich überhaupt
  26. erörtern und dann wird immer weiter wisensdail debattiert bis man irgendwann zu einem Schluss kommt es gibt dann auch so Mittel und Wege um
  27. die die alten Autoritäten zu schützen den man z.B sagt ja diese Aussage der Autorität z.B von Aristoteles bezieht sich auf diesen Fall gar nicht das ist
  28. außerhalb der Reichweite also es gibt da schon spannende Strategien und im weiteren Sinne ist die Sch eine akademische Praxis des Mittelalters eben
  29. mit der sehr starken Fokussierung auf die Autoritäten antikedenker wie Aristoteles oder Kirchenlehrer wie Augustinus werden als Wahrheiten gesehen
  30. und man lernt vor allen Dingen an deren Beispiel man lernt aus deren Schriften es wird wird auch sehr viel Wissen nicht
  31. hinterfragt sondern einfach gelernt es wird hinterfragt eben in der schulaslichen Praxis in der diskussionsfüung aber so
  32. der Lernprozess ist oft sehr vereinheitlich sehr gradlinig und damit hat petraka so seine Probleme er kritisiert z.B dass die Scholastiker
  33. Aristoteles nur aus schlechten Übersetzung kennen und voner gar nicht verstehen können er kritisiert das mittelalterliche Latein mit vielen neuen
  34. Fachbegriffen auch begriffen die sich eingebürgert haben es wir müssen einfach sagen das mittelalterliche latein ist 1000 bis 1500 Jahre vom antiken Latein
  35. entfernt und hat sich als halblebendige Sprache durchaus weiterentwickelt petraka lässt nur rein Latein gelten er ist könn man sagen ein
  36. sprachnörd ein eigenen Sinn findet petraka dagegen im Stil und im Inhalt von zizerus Schriften das klassis Latein spricht ihn an Textkritik wird für ih
  37. wichtig er beschäftigt mit den Schriften von Augustinus die er eben neu liest und so hat er ein persönliches Bildungserlebnis er formuliert auch
  38. abermals den Dialog als Grundidee aber jetzt den Dialog zwischen Gelehrten den Dialog mit der Welt den Dialog mit sich selbst gerade in diesem Dialog auch mit
  39. anderen Humanisten mit anderen Gelehrten da sehen wir ganz interessanten Fakt denn in der Zeit wird das du oder in der Zeit kommt das du auf also man nimmt
  40. nicht mehr die ständigen anreden ständig ist man NH die ständigen anregen wie kann ich das ständig von stand nicht von dauernd man mant nicht mehr die
  41. ständigen anreden also ständig von stand nicht von dauernd die man Alter nutzt sondern man spricht sich auf einer persönlichen Ebene als gleichgestellter
  42. an das ist so eine Sache der der der Briefkommunikation in der Zeit und in seinem in petrakas Bildungserlebnis ist ein Punkt ganz wichtig die oft auch als
  43. Ende des Mittelalters und Anfang der Neuzeit gesehen wird nä die nämlich die Besteigung des monvou in der Provence in einem Brief vom 26 April 336 auf Latein
  44. schreibt petraka den höchsten Berg dieser Gegend den man nicht unverdient wenusus den windum brauchsten nennt habe ich am heutigen Tage bestiegen einzig
  45. von der Begierde getrieben diese ungewöhnlichen höhgen Regionen mit eigenen Augen zu
  46. sehen diese Naturerfahrung und diese diese ästhetische Erfahrung al wirklich da hoch geht um dieses Naturerlebnis zu machen das wird als eine neue Zeit
  47. gesehen das wird als eine neue Art die Welt zu sehen ähm gesehen und das kann man der dem Humanismus auch nicht abprechen also die Naturbeobachtung die
  48. Auseinandersetzung mit Natur ist eine andere ausbreitenes Humanismus ist dann der florentinische Staatskanzler salutati
  49. verantwortlich durch systematische Textkritik Diskussion in Gelehrten Zirkel Gründung eines lehrstuhs für Altgriechisch Sammlung von Schriften
  50. seine eigene Bibliothek hat über 800 Werke die ist für Gelehrte zugänglich und vor allening sind dort griechische Stücke und die Förderung von Übersetzung
  51. aus dem kriechen mit all diesen Mitteln schafft er es quasi in der unter den Gebilden Italiens aber auch unter den den Adligen den Fürsten die
  52. Idee des Humanismus zu verbreiten an den Universitäten passiert da noch nicht sehr viel der Humanismus nimmt seinen Weg von den Gelehrten Zirkel in die
  53. Universitäten nicht umgekehrt und seiner ersten Bibliothek folgen dann auch weitere inflorenz die laurentianaer die marzianer in Venedig die vatikaner in
  54. Rom das sind alles so halböffentliche Bibliotheken also da darf nicht jeder rein aber wer irgendwie gelehrt ist oder wer irgendwie zu diesen Kreisen gehört
  55. der hat da Zug wichtig für den Humanismus ist auch ein epochenbewusstsein man sieht sich selbst in einer Krisenzeit also die eigene Zeit
  56. wird als krisenhaft wahrgenommen und der Begriff Mittelalter wird entwickelt nach der Antike kommt prak nenn das tenpr die Dunkelheit das Medium evum also das ist
  57. so sein Begriff da ist Mittelalter zum ersten Mal nachweisbar darus wird später der mittelalterbegriff Entstehen dieses Mittelalter wird zum ersten Mal
  58. formuliert und die antike dagegen gilt als vorbildlich als nacharmenswert das hat das Mittelalter auch die Humanisten sehen es aber unter anderem auch als
  59. übertreffbar man kann zurück zur Antike es ist nicht mehr die Idee dass im Prinzip das ganze abnehmend ist sondern man kann zurück zu dieser großen Zeit
  60. der Antike und dieses Mittelalter dieses dieses dunkle Zeitalter beenden und da haben wir schon das finstere Mittelalter mit dem wir es heute noch zu tun haben
  61. da ist die Idee schon vorhanden und wird seitdem auch so rezipiert also da hat sich noch nicht mehr viel geändert und um das zu erreichen gibt's eben eine
  62. Art Programm es gibt die studia humanitatis die findest bei cizero der redet schon von der humanitas der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch
  63. Sprache und daher ist die Pflege der Sprachkunst entscheidend die Beschäftigung mit der humanitas anderer z. durch lesen bildet
  64. die eigene humanitas und entwickelt den Leser zum sprachlich und moralisch mündigen Menschen also ist ein Bildungskonzept und ZIZ war Tugenden wie
  65. milde und Gerechtigkeit aber Humanität im heutigen Sinne ist d noch nicht gemeint also die die der Humanismus ist oder zumindest der Humanismus dieser
  66. Zeit ist kein Humanismus der von nächsten Liebe ausgeht von Menschlichkeit oder sowas das sind leche Begriffe die noch nicht groß fallen und
  67. wenn wir uns die reelle Umsetzung anschauen ist es auch weit davon entfernt also wir haben auch beim Humanismus so eine bedeutungswende
  68. oderung Veränderung wir bis heute haben aber hier haben wir eben noch genau also diese humanitas ist die im Sinne zizeros meine eigene humanitas ich werde zu
  69. mündigen Menschen die praktischen studia humanittis die umfassen Grammatik Rhetorik Poesie Moralphilosophie in Abgrenzung Z Naturphilosophie und antike
  70. Geschichte mit diesen Studiengängen soll der Mensch sich eben zum humanistischen Wesen bilden Fächer wie Logik Metaphysik
  71. Mathematik Naturwissenschaften Medizin rechts Wissenschaften Theologie und angewandte artesmechaniker gehören nicht dazu die haben wir zu der Zeit zum Teil
  72. an Universitäten das sind so die die die die bekannten Studienrichtung die werden hier ausgeschlossen nicht verworfen die
  73. gelten nicht als schlecht oder sowas aber sie gehören eben nicht zu diesen studia humanittis und dieser Begriff wird auch in
  74. Abgrenzung zu den bekannten septemartes liberales verwendet also sieben freien Künste die so im gesamten Mittelalter wichtig sind die sich im Prinzip
  75. überschneiden also paar davon gehören zu den Studie humanitattis die werden auch abgegrenzt das ist auch eine äh Denkform die im Prinzip verworfen
  76. wird und durch diese Studie humanittis soll dann ein geistadel geformt werden der sich zum schwertadel gesellt und diesen ebenso mit Gelehrten aber auch
  77. mit städlichchen Kaufleuten verbindet also quasi ein scharnierbildde zwischen dem Adel den können sie nicht wirklich verwerfen selbst wenn man davon ausgehen
  78. kann dass der eine oder andere lehrte mit dem nichts anfangen konnte er ist Realität und ist der Geldgeber für Gelehrte also mit dem muss man sich
  79. irgendwie arrangieren und demementprechend ist ja in diesem Weltbild natürlich tief verankert aber dieser geistadel der soll dem zur Seite
  80. gestellt werden und ihm quasi helfen also wir haben beim Humanismus wie im 14 und 15 Jahr entsteht vor allen Dingen ein
  81. Bildungsideal und dies Bildungsideal das drückt sich sehr deutlich aus in einem Satz von Erasmus von Rotterdam at Fontes zurück zu den Quellen es wird immer mal
  82. wieder aufgegriffen aber die Humanisten versuchen vor allen Dingen an die an die Texte heranzugehen die Texte sind aberbei auch mehr als das
  83. reingeschriebene Wort es wird auch das was nicht nur Text ist betrachtet als die Umstände sowohl die entstehungsgeschicht Schriftstücks als
  84. auch des Autors und ganz wichtig ist dabei auch die das Text kritische arbeiten und buchwesen ist da ein riesenpkt der Humanist ist
  85. ein Philologe er sucht Text das Streben ist die Literatur möglich komplett zu erkennenzulernen also man ist nicht klar dass die antiken Schriften unvollständig
  86. sind und auf Basis bekannter Lektüre werden Suchlisten erstellt von von verschollenen Texten also wenn antiken Texten andere Texte erwähnt werden ab
  87. auf die Suchliste mit der Zeit werden werden zu diesen Suchlisten auch Altgriechisch und hebäisch Teil des humanistischen Kanon also Latein damit
  88. fängt es an ein möglich sauberes antikes latein altkrie ist der nächste Schritt und wird sehr sehr sehr wichtig es gibt berühmten Mythos dass durch die
  89. erobachung von Byzanz ganz viele griechische Gelehrte nach Europa von nach Italien gekommen sein und somit den Humanismus s die Renaissance angefeuert
  90. manchmal sogar ausgelöst hätten das stimmt so nicht denn es gibt schon vor der Ankunft der Flüchtlinge jede Menge neuentdeckte rriechische
  91. Schrift also selbst so ein Papst Nikolaus der V forscht bei seinen Dienstreisen oder auf dem Konzil von Konstanz gibt's den pslichen Sekretär
  92. pogio der nach Handschriften fahren es entsteht ein regelrechte Hand und natürlich nicht nur mit der Handschrift selbst sondern mit Kopien davon in
  93. Florenz gibt z. den Buchhändler bestici der über 50 Kopisten beschäftigt die ihm diese Dinge kopieren und an entsprechende Kunden
  94. weiterleiten diese diese Philologie die sorgt auch dafür dass z.B neue Handschriften entstehen also die die Schriften die bisher verwendet werden
  95. die reichen nicht mehr und als eine Schrift entsteht die humanistische Minuskel eine relativ einfach zu schreiben und gut zu lesende Schrift die
  96. Prinzip aus Kleinbuchstaben besteht es entstehen Handschriften wie die humanistische kursive die schnell als zusammenhängende Schrift geschrieben
  97. werden kann also das ist deutlich schneller als Einzelbuchstaben und dann entsteht daraus die Druckschrift der Antiqua und
  98. wenn wir uns die mal angucken die können wir perfekt lesen weil unsere heutige Schrift ist letztlich auch eine Antiqua es gibt also die Aufspaltung im
  99. deutschsprachen Gebiet wird weiter eine Fraktur geschrieben im nichtdeutschsprachigen Gebiet schreibt man eine Antiqua also auch der Buchdruck
  100. änder da nicht sehr befeuert das im Gegenteil noch und ab dann haben wir eine Schrift die wir problemlos lesen könnten wenn die Rechtschreibung eine
  101. andere wäre aber mit diesen neuen Schriften wird natürlich Wissens Austausch befördert man schreibt viel viel mehr auch der der
  102. Dialog zwischen den Gelehrten wird immer wichtiger also es gehen massenhaft Briefe hin und her das haben wir schon gesehen bei so Figuren wie Hartmann
  103. Schädel zu dem ich ein Video gemacht habe ist auch ein Humanist der hat unfassbar viel Korrespondenz betrieben und das sind
  104. alles Dinge die brauchen ein Mittel nämlich solche Schriften und das äh kann sich deutlich vom Mittelalter absetzen in der halt vor allen kopiert
  105. wurde und in der eine langsame Schrift nicht das Problem war der kupist hat Zeit jetzt im für den Humanisten die sehr sehr viel eben in den austusch mit
  106. anderen treten muss das Ganze schneller gehen dann kommt der Buchdruck und beim Buchdruck ist so die Frage der der wird gerne so als es ist ja so eine Frage der
  107. Geschichte es werden Erfindung werden immer als große Leistung hingestellt dass die Frage ist der Buchdruck so eine überraschende Erfindung oder ist er
  108. notwendig weil der Humanismus und alles drumhum die Nachfrage einfach erzeugt hat also wir haben den Punkt des Abschriften von verschollen Schriften
  109. wahnsinnig populär sind die versucht man in großer Menge zu machen Papier verbreitet sich dadurch auch Papier als relativ neuer Schreibstoff in Europa
  110. wird wichtig und dann kommen diverse Drucktechniken und eben no der Buchdruck und ich behaupte mal hätte Gutenberg nicht erfunden h relativ bald danach
  111. jemand anders gemacht also das wäre das ist einfach so die zeitwahrei für diese Erfindung sie wird gebraucht und auf der einen Seite bedingt eben der Humanismus
  112. die Erfindung des Buchdrucks auf der anderen Seite beschleunigt der Buchdruck den Humanismus man kann sehr sehr viel schneller Abschriften
  113. erzeugen und vor allem kann man sie besser auf Fehler kontrollieren also bei handabschriften schleichen sie schnell Fehler rein solche Fehler zu finden ist
  114. ein der Aufgaben der Humanisten wenn die alte Texte haben vergleichen Sie sie äh wenn wir gleich beim Thema quellenkritiken noch sehen und ein Druck
  115. der einmal korrigiert ist ist relativ zuverlässig gerade ihrfes Buchdrucks und die Verbreitung zeigt aber eben dass der Humanismus nicht nur eine lokale
  116. italienische Entwicklung ist da davon geht er aus es kann man aber auch andere Dinge hinein aber er ist eigentlich in ganz Europa eine Geistesentwicklung und
  117. hat allein dadurch mit der Renaissance nur bedingt etwas zu tun in der Beschäftigung mit antiken Schriften und deren Übersetzung werden
  118. dann die Handschriften wie ich schon gesagt habe über den Text hinaus betrachtet der Verfasser seine anderen Texte werden betrachtet die zeitlichen
  119. Umstände die geschichtlichen Umstände Stil es steht Textkritik und dazu werden Hilfswerke wie sprach und sachlexika geschrieben es werden Wörterbücher
  120. äh erstellt und eben wie Erasmus von Rotterdam sagt Art fonttis zu den
  121. Quellen und wenn man uns wenn man sich das eben anschaut so eine diese neuen Übersetzung sehr kritisch äh angegangen werden dass man eben auch schon bei wenn
  122. man zu übersetzenen Text hat nicht nur eine Vorlage nimmt sondern mehrere Quellen mit miteinander vergleicht dann wird auch klar dass z.B so etwas wie
  123. Luthers Bibelübersetzung gar keine so große Einzelleistung ist also ist eine großarigge Einzelleistung aber sie ist eher zeittypisch also schon wenige Jahre
  124. vor Luther hat Erasmus von Rotterdam das Neue Testament aus dem Griechischen übersetzt eben nicht die ganze Bibel nur das Neue Testament aber es ist
  125. tatsächlich so letzt sich so die Methodik der Zeit also ich ich ich will gut Übersetzung herstellen ich will diese Übersetzung
  126. so gut machen dass sie gleichwertig sind dass sie nicht eine ein Ersatz sind und dazu muss ich immer eine kritische Übersetzung machen ich muss gucken dass
  127. ich alte Fehler in den Texten ausmerze also es werden auch alte Übersetzungen korrigiert in in großer Menge und Erasmus von ratam versucht z.B mehrere
  128. Vorlagen zu bekommen für seine Übersetzung eine Seite am Ende fehlt ihm da macht er eine Rückübersetzung aus der Vulgata
  129. ähm die Kirche ist lustigerweise dazu eigentlich sind großer Teil der humanistenbewegung Teil der Kirsche also wir haben mit Pius zum ziten auch einen
  130. deutlichen Vertreter der Humanisten auf dem Papst Thron auf dem anderen auf der anderen Seite gerade so etwas wie Versuch der Bibelübersetzung die Vulgata
  131. die Übersetzung ins Lateinische die gilt als korrekt die gilt als authentisch und wenn eine andere Übersetzung dem widerspricht dann ist man in Problem mit
  132. der katholischen Lehrmeinung und das sieht man eben auch daran werden wir bei später bei Luther haben die Katholiken bleiben lieber bei der Vulgata
  133. die Protestanten übernehmen natürlich begierig die Übersetzung von Luther und das ist auch immer dies ja die Kirsche wollte ja die Menschen dumm halten
  134. nehmen sie mit der lateinischen Version sind nein das Problem ist so eine Übersetzung ist gar nicht so einfach und wir haben vorlutter schon ich glaube 17
  135. deutsche Bibelübersetzungen alleine in gedruckter Form und etliche mehr in schriftlicher Form aber die sind halt alle eher schlecht also richtig schlecht
  136. und die meinen der Kirche S eben es müsste eine eine wirklich gute authentische Übersetzung sein und das gibt es nicht das wurde diese Fähigkeit
  137. wurde leen abgesprochen das ist so grundsätzliche Idee dann haben wir eben den Begriff Humanismus und
  138. Renaissance das wird eigentlich immer zusammengeworfen auch wenn man heute mal googelt Wikipedia Humanismus da wird dann vom renaissancehumismus geschrieben
  139. in Abgrenzung zu späteren humanistischen Ideen da gibt's auch noch neoh humananismus es gibt bis heute es gibt jetzt aktuell eine humanistische Partei
  140. die sich auf Humanismus bezieht und von all diesen Dingen abzugrenzen reden wir vim renaissancehumismus und ich sage das ist zu kurz gefasst und Beispiel dafür
  141. gebe ich an der Kunst denn die Kunst wird immer sehr K alle Renaissance das Wort wird geprägt von Giorgio wasari 1550 als Rinas cimento die Wiedergeburt
  142. die der ab 1250 ansetzt wenn wir uns mal in die Zeit anschauen da haben wir halt so nennen wir es internationale Gotik also es ist tatsächlich Fachbegriff wir
  143. haben so in relativ europaweit eine ähnliche Form der Darstellung hier wird es schon so langsam aufgebrochen wir sehen schon so erste Anflüge von
  144. Perspektive noch keine Zentralperspektive noch nicht mathematisch korrekt aber sie ist schon da die Figuren sind ein wenig
  145. lebendiger aber hier sind wir eben um 1300 das ist wirklich die Zeit in der wir sagen können da haben wir diese Ende der internationalen Gotik und dann
  146. passiert in nächsten 100 Jahren gar nicht so viel also wir sind noch sehr sehr weit von dem was wir in der Malerei später haben um
  147. 13:28 haben wir hier aus dem palazo publico inen eins der ersten fressen die keine biblise szähne zeigen sondern wir sehen ja in conotiere in einem aktuellen
  148. Zeitgeschehen das ist was neues da wird eben ein bisschen von diesem von dieser von diesen religiösen Bildern Abstand genommen und um 1423 also wir
  149. sind jetzt schon im 15 Jahrhundert Zeit die eigentlich jeder schon als Renaissance bezeichnen würde da haben wir zum ersten Mal eine brauchbare
  150. Zentralperspektive das n mit das erste Bild liegt in hängt in Berlin im im im bodenmuseum glaube ich m aber ansonsten ist es halt auch noch
  151. relativ steif und das ist so typisch für die italienische Malerei der Zeit also man darf nicht denken dass die gerade auf dem auf der Spitze der europäischen
  152. Malerei stehen tun sie noch nicht aber wir sehen schon so langsam die Ideen die wir so als typische renaissanceideen haben also sowas wie
  153. Zentralperspektive wegt von rein religiösen Gemälden und ähnlichem und jetzt sind wir 1490 also relativ spät wir haben wir wirklich ein
  154. typisches Gemälde der Renaissance oder der Hochrenaissance es ist perspektivisch sehr gut es ist die Farben kommen un ein bisschen fahl vor
  155. und die Figuren stehen weit voneinander entfernt und sind auch relativ emotionslos das ist so sage ich mal ein typisches Bild der Renaissance vor
  156. Leonard da Vinci oder Michelangelo die werden es ganz normal ein bisschen revolutionieren aber man kann jetzt nicht sagen dass in dieser Zeit gerade
  157. also in in der hochgelobten Renaissance würde ich jetzt nicht sagen dass das die besten Bilder dieser Zeit sind die kommen aus einer anderen Region da haben
  158. wir nämlich in Frankreich oder sagen wir Nordfrankreich in Flandern und den Niederlanden haben wir eine andere Bewegung hab wir mit Jean pusell haben
  159. wir relativ frühes Bild das sind wir 1328 das ist sehr ähnlich von der Lebendigkeit was eben gesehen haben also man kann sagen die haben mal auf dem
  160. selben Level gewirkt h haben wir auch ungefähr dieselbe Art von Perspektive sie versuchen es aber schaffen es nicht ganz und dann kommen die geprüder von
  161. Limburg so um 1400 relativ plötzlich um die Ecke haben wir ein von einem Buch das gerade erst wieder de deckt wurde es ist noch verschollen das sehen wir aber
  162. in der Skizze besonders gut wie da der Versuch der Perspektive gemacht wird wie detailliert das ganze ist und berühmt sindige brühder von Limburg natürlich
  163. mit dem Stundenbuch des stückberie das ist so ihr großes Meisterwerk da sehen wir naturalistische Bilder auch relativ lebendige Bilder und ungefähr zurelben
  164. Zeit kommt dann ein großer Name nämlich Robert Campin wird auch als Meister von flemmal bezeichnen mittlerweile ist man sich relativ einigt dass derselbe ist
  165. und der kommt mit solchen Bildern um die Ecke also relativ gute Natur Beobachtung relativ schlechte Perspektive das hat ihn nie groß interessiert ist auch
  166. typisch für die niederländischen Maler seiner Zeit oder fläischen Maler seiner Zeit ist die Perspektive nie perfekt ist aber wir kommen langsam ins Alltagsleben
  167. also ist zwar noch ein religiöses Bild wir sind aber sehr den Versuch den Alltag zu zeigen und dann kommt mit Jan von Eik mit dem Genter Altar die nächste
  168. große Stufe eine völlige Revolution in der Farbigkeit mal Anbruch der Ölmalerei auch wenn man die nackten Figuren
  169. anschaut Adam und Eva das ist gerade ein schöner Vergleich mit den Akten der Renaissance die sind die zeigen einen möglichst
  170. perfekten mathematisch gebildeten Körper ist im Vorschaubild diese Videos sieht man diesen Menschen von Leonard da Vinci und hier haben wir im Gegenteil eher
  171. eine Beobachtung realer Personen also es ist nicht durchgerechnet es ist an realen Personen bei der Frau weiß nicht so hundertprozentig das ist diese
  172. typische gebärfreudige Becken des Mittelalters aber beim Mann sehen wir ein relativ realistischen Körperbau und die Farbigkeit des genteraltars die ist
  173. völlig unerreicht zu der Zeit und das ist ebeno diese Naturbeobachtung die dem Humanismus immer als eigen zugesprochen wir die ihm auch zu eigen ist die haben
  174. wir anderswo aber ganz genauso die haben wir auch schon in der Spätgotik die finden wir auch z.B in den in in in Prag am Übergang vom 14 15 Jahrhundert in der
  175. bei den Pachern als Baumeister und Künstler finden wir ganz ähnliche Dinge also diese diese naturbeobachtenung die ist generell in der Zeit das ist
  176. wirklich so eine Idee der Zeit die die auch außerhalb des Humanismus schon angewendet wird die vom Mittelalter zu trennen würde ich für falsch halten weil
  177. das ist eben auch dem Mittelalter grundsätzlich zu eigen aber im späten Alter bildet sich immer mehr heraus man will die Realität immer
  178. wirklichkeitsgetreuer abbilden dann finden wir auch Tiere und Pflanzen in Bildern möglichst realistisch abgebildet und das ist eben so ein grundsätlich
  179. Ding das wird immer dem Humanismus und vor allem der renaissancezugeprochen mit Renaissance hat es jetzt nur bedingt was zu tun Humanismus ist eine seiner
  180. Grundideen aber es gibt sie immer auch auus halb und das wird oft übersehen also diese Malerei der der Niederländer nimmt der Humanismus aber begeistert auf
  181. Jan von Eik gilt in Italien als Fürst der Maler als ganz ganz großes Genie und es lehnt sie nicht ab also das was geor Bari später macht habe ich ih
  182. wundervolles Beispiel übrigens für das können wir gar nicht nachvollziehen oder können wir gar nicht wirklich sehen und Jan V eig macht
  183. eben noch weit mehr als nur den Gent Altar also seine Farbigkeit seine Lebendigkeit wird eigentlich der Zeit immer besser die
  184. also die Simulation von Stoffen wen hier die Glasfenster anschaut wenn man sich die die die die die das Fell anschaut die Textilien das ist
  185. einfach absolut großartig und das ist eben genau diese Wiedergabe der Wirklichkeit die wir da beobachten können aber wir haben auch neue Genres
  186. wir haben hier ein der ersten Portraits er in der Zeit fangen neue Bildthemen an nicht mehr nur kleiner kleinformatiker fürs Haus geeignet und das schwappt dann
  187. rüber nach Italien also das sind Sachen die werden aufgenommen aber sich von einem Hans Memling portraätieren zu lassen war für Italiener wichtig also er
  188. hat die Hälfte seiner Portraits sind italienische Händler die in prügge gewesen sind und sich von ihm haben malen
  189. lassen wie gesagt mit Leonard da Vinci oder Michelangelo ändert sich da sehr sehr viel denn da Vinci hat dann eben sowas die dameen mit Hermelin das ist
  190. ein ganz ganz großartiges Gemälde auch da sehr gute Wiedergabe der der der Stofflichkeit aber das muss eben auch überhaupt
  191. erstmal ankommen und ein wunderschönes Beispiel für die Deutung des Ganzen haben wir dann mit einem Werk von Michelangelo die versuchen des Antonius
  192. und darüber schreibt besagt der bisar also bisar ist genau der dem wir die beiden Begriffe Renaissance als positiv und Gothik als negativ alles was nicht
  193. italienisch ist alles davor alles nördlich ist für in die Gothik von den Barbaren barbarische Kunst mag er nicht und genau der schreibt über dieses Bild
  194. Michelangelo zeig rechnete die Darstellung mit der Feder nach einer Art wie man sie vorher nicht gesehen hatte und malte sie auch mit Farben aus zu
  195. diesem Zwecke kaufte er um einige seltsame Formen von Teufeln besser zu treffen Fische mit eigenartigen farbigen Schuppen dabei zeigt i ein so
  196. bedeutsames können dass es sich nam und Achtung erwarb das ist hier ungefähr 1487 jetzt haben wir dieses Bild das ein
  197. gewisser Martin Schongauer in Kolmer 1470 bis 1475 gezeichnet hat also genau die verfilmte Gotik die so gar nicht mag und da sieht man wie diese gegenseitige
  198. befuchung tatsächlich ist also wir haben den Humanismus der von Italien aus über Europa verbreitet aber die Idee dass da etwas Neues alles andere
  199. wegschwemmt und von außen nichts kommt die ist halt falsch und da mussen wir versuchen mit umzugehen und dieser Norden der benutzt der der der hat nicht
  200. die Renaissance der hat weder in der Kunst noch in der Architektur noch sonst irgendwo die Renaissance der hat seine eigene Stil der hat sein der hat die
  201. Spätgotik und der hat auch eine denkchulen und da ist in der heutigen Forschung auch noch so eine Lücke also der Humanismus und die Renaissance die
  202. sind so sehr bedeckend und es wird übersehen ist da aus anderen Ecken auch noch eigene ähm Ideen kommen man sagt auch gerne zu den Flächen mal so Norn
  203. Renaissance nördliche Renaissance passt aber auch nicht weil wir haben ja noch ein zeitliches Problem der Humanismus ist so 1330 bis 1400 entsteht er die
  204. Kunst kommt aber deutlich später also wenn wir uns die die die Zeitlichkeit ist ganz an ganzen anschauen dann beginnt die Renaissance in der Malerei
  205. überhaupt erst im ersten ne in der ersten Hälfte des 1550 jahrhunderts aber mehr in Richtung Mitte also um 1400 fängt da
  206. schon an aber wirklich die großen Werke habe gerade gesagt die die ganz großen Werke in der der Zeitpunkt neben die Renaissance die die spätg od auch die
  207. nördlichen Maler überrunden kann das sind wir am Ende des Jahrhunderts aber in der Kunst können wir erst relativ später D von reden noch
  208. krasser ist es mit der Architektur man hat auf zu die Idee dass ab dem J ganze Italien von der Renaissance als Baustil geprägt wird und das ist nicht der Fall
  209. der wird überhaupt erst in Mitte des 15hundts greifbar und erst um 1500 gibt's dann die Hochrenaissance in der Architektur und dann haben wir den
  210. Baustiel wir heute gern von Augen haben ein Beispiel ist ja z.B der Palazzo caprini aus Rom der wird um 508 gebaut da haben wir dann erst diese typische
  211. renaissancefasade sehr auf die Antike geht sehr gleichmäßig ist während z.B der Dom in der immer so als typische Renaissance gemacht hat der noch ganz
  212. viele Eigenheiten der der Gotik also da ist noch ganz viel was mittelalterlich ist und selbst in den 1470ern wird in Italien noch viel gotis gebaut also wenn
  213. ihr mal in die in die Toscana Fahrt so Sienna oder Florenz ihr werde jede Menge Gotik sehen und gar nicht so unfassbar viel Renaissance das sind Städte in
  214. denen später viel gebaut wurde Rom z.B hat sehr viel mehr renaessance weil da eben neuer neuer Baum ein neuer baubom kam und so aber wir haben wirklich
  215. Problem dass wir erst Humanismus haben dann mit 75 bis fast 100 Jahren später den Kunststil der Renaissance und dann noch mal 50 Jahre später wirklich den
  216. bausel der renessance das sind Sachen die nicht gleichzeitig passieren die brauchen und deswegen das macht es noch schwerer renessance und Humanismus als
  217. Gleichzeitigkeit zu begreifen es ist aus derselben Denkrichtung heraus ganz klar aber muss da eben sehen der Humanismus und die Renaissance sind zwei
  218. unterschiedliche Dinge und die Spätgotik ist genauso humanistisch geprägt wie die Renaissance auch wenn Sie einen anderen Ausdruck dafür findet die beiden zu
  219. unterscheiden ist relativ einfach weil die Renaissance als kunstziel geht vor allen auf die Antike zurück während die Spätgotik die Gotik weiterentwickelt
  220. also es gibt so diesen berühmten Spruch von panowski wenn ich ein Abbildung sehe auf der Zeus in Gestalt eines Stiers die Europa entführt und ich sehe auf diesem
  221. Bild auf dem stierrücken eine burgundische Edeldame mit langem Henin dann bin ich in der Spätgotik sehe ich ich auf dem Rücken des stirs eine
  222. griechische Göttin dann bin ich in der Renaissance also das ist wirklich der große Unterschied dass die Renaissance diese Versuch hat die antike wieder zu
  223. beleben und verbessert wieder zu beleben und die spätgik das nicht tut sehen wir auch in in Druckwerken als z. der schädlichchen Weltchronik wenn da die
  224. Vergangenheit dargestellt wird wird sie in die jetz Zeit übernommen und es wird nicht versucht die Vergangenheit darzustellen aber das ist so wirklich im
  225. Nordeuropa bis knapp 1500 ist die sogar darüber hinaus ist die Spätgotik federführend und in Italien wir später als man denkt aber irgendwann die
  226. Renaissance entscheiden bis dann die Renaissance auch nach Europa oder nach nach Nordeuropa schwabt und wir dann hier auch Veränderung haben z.B das
  227. erste also ersten Schösser die man hier z die albreechtsburg ist typisch Renaissance das S noch gotische Teile zu erkennen aber dass hier ein neuer
  228. bauspel kommt das Schloss als abgrenzen zu Burg das ist zum Teil der Renaissance geschuldet auch wenn wir wenn ihr mal in der Burg shht und seht so ein schönen
  229. sechs oder achteckigen Treppenturm das ein Anbau Renaissance al kommen tatsächlich neue Ideen jetzt eben die Frage wie sieht's aus mit diesem
  230. Aufbruch ist der Humanismus ein Aufbruch in eine bessere Zeit dem Selbstverständnis nach ja denn das ist ja genau der das was man will man will
  231. einen gebildeten Menschen schaffen der seine eigigen humanis ausgebildet hat der umfassend gebildet ist und das soll die Welt verbessern tut es aber nicht
  232. weil gerade dieser Humanismus ist einfach eine der Zeit in der die adlen ihre Macht wieder konsolidieren es ist nicht mehr das zersplitterte Europa
  233. des Mittelalters in der jeder kleine Herr sein eigenes Ding macht also diese diese Kleinteiligkeit diese Dezentralisierung die wird immer weniger
  234. stattdessen habe ich wieder mächtige Adlige die ihre Länder unter sich haben und auch sehr direkt kontrollieren also der Niederadel wird
  235. ein bisschen entmachtet und die Kriege verändern sich völlig also gerade Italien die in in frühen 16 Jahrhundert große Kriege große Auseinandersetzung
  236. Söldnerheere äh riesige armeentreffen aufeinander die Schlacht von Pia z.B mit den Landsknechten und den reiläufern und da
  237. wird nichts besser es wird die Kriege werden brutaler [Musik] ähm die Bauern werden ärmer also es geht
  238. denen deutlich schlechter weil ihre Rechte immer beschnitten werden wir werden in der Zeit z.B in Deutschland die Bauernkriege erleben die lszt sich
  239. auch nicht gut ausgehen und wir haben tatsächlich im 16 und 17 Jahrhundert eine deutliche Verschlechterung der Lebensbedingung der Bauern es wird
  240. tatsächlich in keiner Weise besser und da muss man sagen der Humanismus ist mit seinem mehr oder minder gescheitert das werden wir aber später auch sehen also
  241. wir haben ja dann später auch noch so Dinge man auch unbedingt trennen muss wie Rationalismus Aufklärung und so Aufklärung auch die Zeit die alles
  242. besser machen soll es die moderne fällt aber auch zu wir sind heute moralisch durchaus oder wir haben uns so viel Gedanken über Moral gemacht wir haben da
  243. tolle Ideen in der Realität kommen sie halt nicht an also das ist damals genauso wie heute aber man darf eben den Humanismus nicht mit Humanität
  244. vergleichen also das ist die Zeit in der die Hexenverfolgung anfangen ja also der ISM die die Ideen werden auch durchaus zweckentfremdet also genau die Zeiten
  245. der Aberglaube stärker wird nicht schwächer wird und der Aberglaube zu massiven Verfolgung führt also da kann man einfach sagen der Humanismus wird
  246. sein Anspruch nicht gerecht warum wir das allerdings heute noch so sehen ist halt eben der Punkt des Geschichte gerne als die Geschichte der großen Männer der
  247. großen Taten und der großen Werke gesehen wird das klingt toll wenn da einzelne wie z. petraka ankommen und sagen ja der Humanismus da ist er das
  248. Mittelalter ist vorbei und jetzt fangen wir an und mit der Renaissance Humanismus werden fast nur große Werke ähm verbunden man
  249. kann wirklich so die Autoren hintereinander abzählen und so und im Mittelalter wird es gerne verwehrt das hat genauso große Werke jede Menge wer
  250. diesen Kanal guckt sieht viele davon aber die werden einfach weniger rezipiert die werden in der Wahrnehmung kommen sie nicht an und auch in selbst
  251. in Schulbüchern kommen sie nicht an da gibt's absurde Dinge wie das die Renaissance irgendwie durchgehend als Strahlen schön dargestellt wird mit
  252. Bildern aus dem Mittelalter wähend das Mittelalter als hässlich und zurückgeblieben dargestellt wird mit holzschüen aus der Renaissance das habe
  253. ich genauso schon erlebt und damit haben wir einfach ein diese Begriffe die alle später geprägt wordden auch der Begriff Humanismus ist in der Form später
  254. geprägt worden mm werden da relativ unkritisch angewendet die werden benutzt um den Begriff zu
  255. zu die werden benutzt um da das Ende des Mittelalters zu postulieren aber es kann ich machen ich kann sagen dass das Mittelalter im mit petraka aufhört ich
  256. kann sagen dass es mit seiner bergbesteibung endet aber was mache ich mit allem was danach passiert ist das dann kein Mittelalter und warum ist es
  257. kein Mittelalter ich finde diese Grenze Mittelalter um 1500 ganz gut weil da sehr viele Dinge sich tatsächlich verändern diese Veränderung kann ich im
  258. 14 Jahrhundert aber noch gar nicht so genau sehen also da haben wir eine große Krisenzeit da haben wir die Pest da haben wir Hungersnot und ähnliches aber
  259. im gesellschaftlichen ändert sich erstmal gar nicht so viel das dauert noch mal 150 Jahre bis da wirklich die großen Änderungen sind deswegen
  260. würde ich eher zu dieser Trennung tendieren aber mit dem Begriff habe ich natürlich so eine Übergangszeit und dann habe ich auch diese Idee des der
  261. Renaissance dass alles jetzt besser geworden ist und ich kann das finstere Mittelalter das konstruierte finstere Mittelalter mit seinen treckigen Straßen
  262. seinen ungebildeten Menschen und seiner seinen seinen seiner alles verfolgende Kirsche die kann ich nehmen als Begriff und dann kommt danach etwas wodurch es
  263. besser wird und was mir erklärt warum auf einmal das Mittelalter mit alsin negativen Seiten aufgehört hat und jetzt der Schritt in die Moderne kommt das ist
  264. so ein narrativ das ist einfach deswegen wird immer wieder verwendet ist aber nicht sehr klug weil auch gerade so das Thema die allmächtige Kirsche die wird
  265. nicht weniger allmächtig im Humanismus im Gegenteil das Papsttum kommt wieder zu neuer Stärke und genau diese Humanisten Päpste die all diese
  266. moralischen Dinge kennen die P der zweite z.B der wird besonders anfangen seine eigene Verwandtschaft zu protegieren der wird besonders anfangen
  267. Klientelpolitik für sich und die Seinen zu machen und die Borgia sind kein sind kein Auswuchs des Papsttums der irgendwie dann mit der renance endet
  268. nein nein das ist das das ist System immanent die kommen dahin weil wir in der Zeit des Humanismus Leben und das darf man nicht vergessen
  269. also dies dieses diese Idee dass dann das Licht angeht und alles besser wird die funktioniert nicht es werden großartige Dinge gemacht ja also gerade
  270. diese es es entsteht im Prinzip und unter anderem es gibt auch andere Wurzeln die moderne wissenschaftliche Methode man fängt an quellenkritisch zu
  271. arbeiten das ist ein ganz ganz ganz wichtiger Schritt in der Wissenschaftlichkeit die macht auch große Fortschritte aber nicht so große
  272. wie man gerne denkt es ist auch so gerne ja in der Renaissance fangen sie an Leichen zu zizieren um etwas über den Menschen zu erfahren das haben sie
  273. vorher auch schon gemacht und machen Sie auch außerhalb des der Renaissance es ist zwar grundsätzlich humanistisch im Gedanken es wurde aber auch vorher und
  274. anderswo gemacht also dieses narrativ funktioniert so nicht Humanismus ist ein tolles Ding aber vor allem diese enge Definition dass der Humanismus eben eine
  275. Denkschule ist der mit Hilfe der studia humanitas den Menschen bilden soll nach dem dem dem Bild von zizero dass man seine eigene humanitas ausbildet diese
  276. verengte Punkt an dem sollte man bleiben und der Begriff wird sehr sehr weit ausgeführt er wird sehr sehr vergrößert alles was gut ist ist auf einmal
  277. Humanismus aber das funktioniert so eben und der Humanismus hat auch zu seiner eigen Zeit schon Kritiker und gerade der Rationalismus bezieht sich in vielen
  278. Punkten wieder auf die Scholastik der verwirft wieder Teil des Humanismus also ist nicht so dass da eine eine eine fortwährende Entwicklung
  279. von der Scholastik Weg ist s tatsächlich gibt daagegenstimmen die sich immer wieder abwechseln ablösen bis wir irgendwann durch Rationalismus
  280. Aufklärung und in die Moderne andere Denkschulen haben also der Humanismus ist ein ganz großer Schritt aber ist nicht der Aufbruch der Finsternis das
  281. funktioniert so nicht und er ist auch nicht so wie es e so in dieser traditionellen geschichtsidee ist ein ein Ding das plötzlich aufflackert und
  282. sich dann verbreitet nee es sind mehrere Einflüsse petraka z.B ganz wichtiger Einfluss und auch durchaus der der das ganze losgetreten hat aber auch das ist
  283. ein Zwerg der auf der Schultern von auf den Schultern von Riesen steht und ist nicht die herausragende Gestalt auch an ganzen anderen Humanisten sondern da
  284. sind Vorarbeiten lange lange vorher entstanden ja ich hoffe ich habe mich durch dieses Thema es ist es ist eigentlich ein Albtraum eigentlich muss
  285. braucht man ein halbes Philosophie Studio um da durchzusteigen ich ich hoffe ich habe euch halbwegs eine Vorstellung geben können was der
  286. Humanismus ist was er nicht ist wo die Probleme liegen würde mich interessieren was ihr dazu sagt sagt euch der Begriff überhaupt was was habt ihr was seht ihr
  287. anders ich habe auch ein paar eigene Annahmen reingenommen weil ich da tatsächlich einige landläufige traditionelle Aussagen nicht
  288. teile das ist ganz wichtig dass man sowas diskutiert wo habe ich mich eurer Meinung nach geirrt also das ein Thema wo ich mich leicht strauchen gerate das
  289. ist überhaupt keine Frage wenn ich wenn ihr mich korrigieren müsst tut das bitte da unten in den Kommentaren diskutiert mir mit mir und ich hoffe trotzdem es
  290. hat sich ein bisschen es hat ein bisschen genuttzt um ein bisschen durchzusteigen durch das Thema ich habe noch ein älteres Video über den
  291. Vergleich Gothic Renaissance da mache ich das was ich Malerei gemacht habe und so ein bisschen ausführlicher da trösel ich auch so ein bisschen auf was
  292. eigentlich gar keine renessance son eigentlich noch gutig ist den könnt ihr finden den habe ich noch verlinkt undssten würde ich mich freuen euch
  293. nächste Woche wieder zu seehen bis DAH macht's gut und bleibt gesund

Zum Nachlesen