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Kurz erklärt: Der Haushaltsplan für 2026 | AFP

AFP Deutsch2:21 4.352 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Der Haushaltsplan für 2026 und die Finanzplanung bis 2029 sehen Rekordzahlen bei Investitionen und eine weitere Zunahme der Neuverschuldung vor.
  2. Die Ausgaben des Bundes sollen im kommenden Jahr auf rund 520 Milliarden Euro steigen, nach 500 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Dem stehen 2026 aber
  3. nur erwartete Einnahmen in Höhe von 430 Milliarden Euro gegenüber. [Musik] Den mit Abstand größten Einzeletat hat
  4. erneut das Arbeitsministerium mit fast 200 Milliarden Euro. Der größte Teil dieses Eta fließt in die Rentenkassen. Den größten Zuwachs soll es beim
  5. Verteidigungsministerium geben. Mit rund 82 Milliarden Euro sollen der Bundeswehr rund 15 Milliarden Euro mehr zur Verfügung stehen als im laufenden Jahr.
  6. Eine ganze Reihe weiterer Ministerien soll ebenfalls mehr Geld zur Verfügung haben. Deutliche Kürzungen dürfte es beim Entwicklungsministerium geben.
  7. Die Nettokreditaufnahme des Bundes soll im kommenden Jahr auf rund 90 Milliarden Euro steigen. Hinzukommen noch einmal 85 Milliarden Euro für die Sondervermögen
  8. für die Infrastruktur und die Bundeswehr. Die Regierung rechtfertigt die hohe Schuldenaufnahme mit notwendigen Investitionen. Diese sollen
  9. sich das zweite Jahr in Folge auf die Rekordsumme von 126 Milliarden Euro belaufen.
  10. [Musik] Die Zinszahlungen für die Schulden des Bundes dürften stark ansteigen. Im kommenden Jahr werden dafür gut 30
  11. Milliarden Euro angesetzt. 2029 werden es dann wohl mehr als 60 Milliarden Euro sein.
  12. Für die Jahre 2027 bis 2029 ergibt sich trotz neuer Schulden eine Finanzierungslücke von rund 170 Milliarden Euro. Sie soll teilweise
  13. durch Sparmaßnahmen der Ministerien geschlossen werden. Außerdem hofft die Regierung auf mehr Wachstum, dass die Steuereinnahmen erhöhen würde.
  14. Nachrichtendienst.

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