Kurz erklärt: Der Haushaltsplan für 2026 | AFP AFP Deutsch https://www.youtube.com/watch?v=1xpqVzLH5Cw Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Der Haushaltsplan für 2026 und die Finanzplanung bis 2029 sehen Rekordzahlen bei Investitionen und eine weitere Zunahme der Neuverschuldung vor. 0:16 Die Ausgaben des Bundes sollen im kommenden Jahr auf rund 520 Milliarden Euro steigen, nach 500 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Dem stehen 2026 aber 0:26 nur erwartete Einnahmen in Höhe von 430 Milliarden Euro gegenüber. [Musik] Den mit Abstand größten Einzeletat hat 0:37 erneut das Arbeitsministerium mit fast 200 Milliarden Euro. Der größte Teil dieses Eta fließt in die Rentenkassen. Den größten Zuwachs soll es beim 0:47 Verteidigungsministerium geben. Mit rund 82 Milliarden Euro sollen der Bundeswehr rund 15 Milliarden Euro mehr zur Verfügung stehen als im laufenden Jahr. 0:56 Eine ganze Reihe weiterer Ministerien soll ebenfalls mehr Geld zur Verfügung haben. Deutliche Kürzungen dürfte es beim Entwicklungsministerium geben. 1:08 Die Nettokreditaufnahme des Bundes soll im kommenden Jahr auf rund 90 Milliarden Euro steigen. Hinzukommen noch einmal 85 Milliarden Euro für die Sondervermögen 1:18 für die Infrastruktur und die Bundeswehr. Die Regierung rechtfertigt die hohe Schuldenaufnahme mit notwendigen Investitionen. Diese sollen 1:26 sich das zweite Jahr in Folge auf die Rekordsumme von 126 Milliarden Euro belaufen. 1:34 [Musik] Die Zinszahlungen für die Schulden des Bundes dürften stark ansteigen. Im kommenden Jahr werden dafür gut 30 1:42 Milliarden Euro angesetzt. 2029 werden es dann wohl mehr als 60 Milliarden Euro sein. 1:52 Für die Jahre 2027 bis 2029 ergibt sich trotz neuer Schulden eine Finanzierungslücke von rund 170 Milliarden Euro. Sie soll teilweise 2:03 durch Sparmaßnahmen der Ministerien geschlossen werden. Außerdem hofft die Regierung auf mehr Wachstum, dass die Steuereinnahmen erhöhen würde. 2:11 Nachrichtendienst.