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Bezugskalkulation einfach erklärt mit Beispiel | Angebotsvergleich & Bezugspreis berechnen | Excel
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 21 Zeilen
- Die Bezugspreisalkulation ist wie folgt aufgebaut. Man startet immer mit dem Grundpreis, dem sogenannten
- Listeneinkaufspreis. Okay, nun ist das so, dass uns der Lieferant beim Bezug von mehr als 500 Stück einen Rabatt gewährt und zwar in Höhe von 10 %. Diese
- 135 000 würden wir bezahlen, wenn wir das Zahlungsziel von 30 Tagen ausnutzen würden, also keins Konto ziehen würden. Deshalb heißt dieser Preis
- Zieleinkaufspreis und Ziel wegen Zahlungsziel. Wenn wir jedoch innerhalb von 10 Tagen bezahlen, können wir den Einkaufspreis zusätzlich reduzieren und
- zwar um weitere 2%. Das ist ja die Idee des Kontos, uns zu einer früheren Zahlung zu bewegen. Früher war das der Preis, den man bezahlen würde, wenn man
- sofort Bar bezahlt hätte, also direkt Cash. Mittlerweile gibt es natürlich kaum Barzahlung und auch die Frist für die Zahlung und das Kontoabzug ist in
- der Regel auf mehrere Tage ausgedehnt. Die Bezeichnung von früher ist dennoch geblieben. Man nennt diesen Preis Bareinkaufspreis.
- Okay, jetzt liegen die Tischplatten beim Lieferanten und müssen noch auf unsere Kosten zu uns transportiert werden. Und diese zusätzlichen Kosten sind für uns
- natürlich auch entscheidungsrelevant, weil die unmittelbar mit dem Bezug, mit dem Einkauf der Tischplatten zusammenhängen. Diese zusätzlichen
- Kosten für den Bezug der Ware werden als Bezugskosten bezeichnet. Neben Fracht gehören dazu auch z.B. Kosten für die Verpackung, Transportversicherung, Zoll
- und so weiter und so fort. Wenn man diese noch hinzurechnet, bekommt man letztendlich für den Angebotsvergleich entscheidenden Preis, nämlich den
- Bezugspreis bzw. Einstandspreis. Ich würde an dieser Stelle beide Begriffe lernen, da beide Begriffe synonym verwendet werden. Wenn man diesen Preis
- noch durch die Stückzahl teilt, dann bekommt man auch den Preis für eine Einheit hier für eine Tischplatte, also 136,30 €.
- Idealerweise macht für euch die Reihenfolge Sinn und ihr braucht keine Eselsbrücken, um euch die Reihenfolge und die Fachbegriffe zu merken. Meine
- Erfahrung nach tun sich aber am Anfang vieles schwer damit, sich gerade die ersten drei Preisbegriffe in der richtigen Reihenfolge zu merken. Deshalb
- an dieser Stelle eine kleine Merkstütze und zwar lautet sie Landeszentralbank. Also zuerst kommt der Listenpreis, dann der Zielpreis, dann
- der Barpreis. Er steht vor S im Alphabet, also erst Rabatt abziehen und dann Konto. So könnt ihr euch mit einem Begriff direkt die
- Reihenfolge merken. Okay, den Bezugspreis aus dem zweiten Angebot würde ich euch bitten, selbst zu
- ermitteln. Wenn wir genauso vorgehen wie beim Angebot 1, bekommen wir einen Bezugspreis von 135800 € raus. Da wir hier keine
- Bezugskosten hatten, ist der Bezugspreis mit dem Bareinkaufspreis identisch. Okay, so viel zur Bezugspreisalkulation. Ich wünsche euch
- noch viel Spaß beim Lernen und bis dann.
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