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Physik · Klasse 6–7 · aktualisiert

Permanentmagnetismus einfach erklärt

Erkunde die Pole, Magnetisierung und das Feld eines Magneten, der ohne Strom wirkt.

0 von 9 Aufgaben gelöst

Permanentmagnetismus einfach erklärt

Kurz gesagt

Ein Permanentmagnet bleibt ohne angeschlossenen Strom magnetisch. Er hat einen Nordpol und einen Südpol. Gleichnamige Pole stoßen sich ab; ungleichnamige ziehen sich an. Auch nach dem Teilen hat jedes Stück beide Pole.

Ein Permanentmagnet bleibt ohne elektrischen Strom magnetisch. Er besitzt einen Nordpol und einen Südpol. Sein Magnetfeld wirkt auch ohne Berührung. Er kann Stoffe wie Eisen, Nickel und Kobalt anziehen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

An den Enden eines Stabmagneten bleiben besonders viele Eisennägel hängen. Dort ist die Anziehung am stärksten. Diese Bereiche heißen magnetische Pole. Rot und Grün kennzeichnen manchmal Pole. Die Farbe bestimmt aber nicht, welcher Pol vorliegt.

Nordpol und Nordpol stoßen sich ab. Südpol und Südpol stoßen sich ab. Nordpol und Südpol ziehen sich an. Bei einem frei drehbaren Stabmagneten weicht der Nordpol einem angenäherten Nordpol aus. Ein angenäherter Südpol zieht ihn an.

Definition

Magnetpole

Jeder Permanentmagnet besitzt einen Nordpol und einen Südpol. Die Pole sind keine positiven oder negativen elektrischen Ladungen.

Merke: Gleichartige Pole stoßen sich ab. Ungleichartige Pole ziehen sich an. Mit größerem Abstand wird die beobachtbare Kraftwirkung schwächer.

Beispiel

  1. 1Zwei unbeschriftete Stabmagnete haben jeweils ein rotes Ende. Du näherst diese Enden einander.
  2. 2Die roten Enden stoßen sich ab. Du weißt nun: Sie sind gleichnamige Pole.
  3. 3Ohne Vergleich mit einem bekannten Nordpol weißt du noch nicht, ob beide Nord- oder beide Südpole sind.

Teste dich

LeichtDu kennst den Nordpol eines Magneten. Wie findest du den Nordpol eines zweiten?

Alles auf einen Blick

Permanentmagnetismus

  • Pole

    Nordpol und Südpol

  • Polkräfte

    Anziehung oder Abstoßung

  • Magnetfeld

    Darstellung durch geschlossene Feldlinien

  • Ferromagnetische Stoffe

    Eisen, Nickel und Kobalt

  • Magnetisierung

    Ausrichtung innerer magnetischer Bereiche

  • Teilung

    neue Magnete mit jeweils zwei Polen

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Welcher der beiden Stäbe ist der Magnet?

  1. 1Zwei gleich geformte Stäbe liegen bereit: einer ist ein Magnet, der andere ein zunächst unmagnetischer Eisenstab.
  2. 2Du hältst Ende A an die Mitte von B. Die Anziehung ist schwach.
  3. 3Die schwache äußere Polwirkung an B-Mitte spricht dafür, dass B der Magnet ist.
  4. 4Tausche A und B. Eine stärkere Anziehung stützt die Vermutung.

Fehler finden

Was entsteht beim Teilen? In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Außerhalb eines Stabmagneten verlaufen Feldlinien vom zum . Feldlinien sind und schneiden sich nicht.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Permanentmagnetismus

LeichtWas beschreibt einen Permanentmagneten?
MittelWie verläuft eine gedachte Feldlinie am Stabmagneten?
SchwerWarum wird ein Eisenstück neben einem Magneten selbst magnetisch?

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