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Physik · Klasse 5–6 · aktualisiert

Aggregatzustände: Teilchenmodell und Übergänge

Fest, flüssig, gasförmig: Du erkennst die Zustände an Form und Volumen und lernst ihre Übergänge kennen.

0 von 13 Aufgaben gelöst

Aggregatzustände: Teilchenmodell und Übergänge

Kurz gesagt

Die drei klassischen Aggregatzustände sind fest, flüssig und gasförmig. Ein Feststoff behält Form und Volumen, eine Flüssigkeit nur ihr Volumen; ein Gas füllt den verfügbaren Raum. Schmelzen, Verdampfen und weitere Übergänge ändern den Zustand, aber nicht den Stoff.

Ein Stoff kann fest, flüssig oder gasförmig sein. Welcher Aggregatzustand vorliegt, hängt vor allem von der Temperatur und vom Druck ab. Bei einem Zustandswechsel bleibt es derselbe Stoff: Eis, flüssiges Wasser und Wasserdampf bestehen weiterhin aus Wasserteilchen. Auf dieser Seite lernst du die drei Zustände und ihre Übergänge kennen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Du kannst die Zustände an Form und Volumen unterscheiden. Volumen bedeutet: wie viel Raum eine Stoffportion einnimmt. Ein Liter flüssiges Wasser nimmt in einer Flasche eine andere Form an als in einer Schüssel. Seine Stoffmenge und sein Volumen ändern sich beim Umfüllen unter gleichen Bedingungen nicht.

Ein Gas besitzt weder eine eigene Form noch ein festes Volumen. Es verteilt sich im verfügbaren Raum und lässt sich stärker zusammendrücken als eine Flüssigkeit oder ein Feststoff.

Definition

Aggregatzustand

Der Aggregatzustand ist die physikalische Erscheinungsform eines Stoffes. Die drei klassischen Aggregatzustände heißen fest, flüssig und gasförmig.

AggregatzustandFormVolumenBeispiel Wasser
festeigene, feste Formbestimmtes VolumenEiswürfel
flüssignimmt die Gefäßform anbestimmtes VolumenWasser im Glas
gasförmigfüllt den verfügbaren Raumkein bestimmtes VolumenWasserdampf

Teste dich

LeichtWelche Beschreibung passt zu einer Flüssigkeit?
MittelWasser wird aus einem hohen Glas in eine flache Schale gegossen. Was ändert sich?

Alles auf einen Blick

Aggregatzustände

  • Fest

    eigene Form und bestimmtes Volumen

  • Flüssig

    Gefäßform und bestimmtes Volumen

  • Gasförmig

    füllt den verfügbaren Raum

  • Teilchenbild

    Bewegung, Anordnung und Abstände ändern sich

  • Übergänge

    Schmelzen, Erstarren, Verdampfen, Kondensieren, Sublimieren und Resublimieren

  • Druck

    beeinflusst die Siedetemperatur

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Ein gefrorenes Tuch im Winter

  1. 1Ein draußen hängendes Tuch ist bei Frost zunächst mit festem Wasser durchsetzt.
  2. 2Später wird es trockener, obwohl das Eis nicht geschmolzen ist.
  3. 3Festes Wasser geht direkt in gasförmiges Wasser über: Das heißt Sublimieren.
  4. 4Die Wasserteilchen bleiben Wasserteilchen; sie entfernen sich voneinander und verteilen sich in der Luft.

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Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Der Übergang von fest zu flüssig heißt . Flüssig zu fest heißt . Von flüssig zu gasförmig gelangt ein Stoff durch . Der umgekehrte Übergang heißt Kondensieren. Fest zu gasförmig heißt Sublimieren. Gasförmig zu fest heißt Resublimieren.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Aggregatzustände

LeichtWelcher Übergang führt direkt vom gasförmigen in den festen Zustand?
MittelEin Stoff besitzt ein bestimmtes Volumen, nimmt aber die Form seines Behälters an. In welchem Zustand ist er?
SchwerEin Teilchenbild zeigt in einem geschlossenen Gefäß nach dem Verdampfen größere Teilchen statt größerer Abstände. Wie verbesserst du das Modell?

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