Englisch · Klasse 5–6 · aktualisiert
Simple Present: Bildung, Fragen und Verneinung
Lerne, wie du Gewohnheiten und allgemeine Aussagen bildest und bei he, she, it die richtige Verbform wählst.
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Kurz gesagt
Das Simple Present beschreibt Gewohnheiten, Wiederholungen, allgemeine Tatsachen und dauerhafte Zustände. Du verwendest meist die Grundform; bei he, she und it kommt in Aussagen eine Endung hinzu: „She reads every evening.“
Das Simple Present brauchst du vor allem für Gewohnheiten, regelmäßige Handlungen, allgemeine Tatsachen und dauerhafte Zustände. Meist verwendest du die Grundform des Verbs. Nur bei he, she, it musst du in positiven Aussagen auf eine besondere Endung achten.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Du verwendest das Simple Present für Gewohnheiten und Wiederholungen: „I go to school every day.“ Es passt auch für allgemeine Tatsachen: „Bears sleep during winter.“ Feste Zeiten und Abläufe stehen ebenfalls im Simple Present: „The train leaves at six o'clock.“ Dauerhafte Zustände, Gedanken und Gefühle beschreibst du so: „I like you.“ Auch Abfolgen kannst du damit erzählen: „After school, I go home and eat lunch.“
„Always“, „usually“, „often“, „sometimes“, „rarely“, „never“ und „every day“ können auf diese Form hinweisen. Auch „on Saturdays“ und „in spring“ passen oft. Prüfe aber immer die Bedeutung des Satzes.
Definition
Simple Present
Das Simple Present ist die einfache englische Gegenwartsform. Es beschreibt vor allem Gewohnheiten, wiederholte Handlungen, allgemeine Tatsachen, feste Abläufe und dauerhafte Zustände.
Merke: Signalwörter sind Hinweise, aber keine automatische Lösung. Frage zuerst: Ist die Handlung regelmäßig, dauerhaft oder allgemein gültig?
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Bei I, you, we, they steht die Grundform: „I play football.“ „You read books.“ „We go home.“ „They drink coffee.“ Bei he, she, it bekommt ein gewöhnliches Verb in positiven Aussagen meist -s: „He plays football.“ „She reads books.“ „It works.“
Nicht jede Form erhält einfach „-s“. Die Tabelle zeigt „-es“ nach bestimmten Endungen, den Wechsel von Konsonant + „y“ zu „-ies“, das unveränderte „y“ nach einem Vokal und „have → has“. Auch „do“ hat die besondere Form „does“.
Merke: Bei he, she, it erhält ein gewöhnliches Verb in positiven Aussagen meist -s. Prüfe die besonderen Endungen in der Tabelle.
Beispiel: Du möchtest sagen: „Mia liest jeden Abend.“
- 1„Mia“ kannst du durch „she“ ersetzen.
- 2Bei „she“ braucht das Verb in einer positiven Aussage eine Endung.
- 3Aus „read“ wird „reads“.
- 4Ergebnis: „Mia reads every evening.“
| Ende oder Form des Verbs | Regel | Beispiel |
|---|---|---|
| gewöhnliche Form | -s anhängen | work → works |
| ch, o, s, sh, x, z | -es anhängen | wish → wishes |
| Konsonant + „y“ | „y“ durch -ies ersetzen | carry → carries |
| Vokal + „y“ | „y“ bleibt, -s anhängen | play → plays |
| have | besondere Form | have → has |
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Für Verneinungen verwendest du „do not“ oder „does not“; die Kurzformen heißen „don't“ und „doesn't“. Bei „I“, „you“, „we“ und „they“ folgt auf „don't“ die Grundform: „They don't speak English.“ Bei „he“, „she“ und „it“ steht „doesn't“ plus Grundform: „He doesn't like cats.“
Für Fragen stellst du „do“ oder „does“ vor das Subjekt. Danach folgt wieder die Grundform: „Do you like maths?“ „Do they speak English?“ „Does she play the guitar?“ „Does he read books?“ Bei „does“ steckt die Kennzeichnung für die dritte Person schon im Hilfsverb.
Merke: Nach does und doesn't steht das Hauptverb immer in der Grundform. Das Kennzeichen für he, she oder it steckt bereits in „does“.
Beispiel: Aus der Aussage „She reads books.“ wird eine Frage:
- 1Das Subjekt „she“ verlangt das Hilfsverb „does“.
- 2„Does“ steht am Satzanfang.
- 3Das Hauptverb kehrt zur Grundform „read“ zurück.
- 4Ergebnis: „Does she read books?“
- 5Die Verneinung lautet: „She doesn't read books.“
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Das Verb be bildet Fragen und Verneinungen ohne „do“ oder „does“. In einer Frage stellst du „am“, „are“ oder „is“ vor das Subjekt; für die Verneinung folgt „not“. Die Tabelle zeigt die Formen.
Nach Modalverben wie „can“, „may“, „must“, „should“ und „could“ bleibt das folgende Verb in der Grundform ohne zusätzliches „-s“: „She works“, aber „She can work.“ „He goes“, aber „He should go.“ „It works“, aber „It could work.“
Eine Gewohnheit steht im Simple Present: „She plays football on Fridays.“ Ein Vorgang im Sprechmoment steht im Present Progressive: „She is playing football now.“ Auch „I walk to school every day“ und „I am walking to school now“ zeigen diesen Unterschied. Zeitwörter helfen, doch die Bedeutung entscheidet.
| Person | Aussage | Verneinung | Frage |
|---|---|---|---|
| I | I am late. | I am not late. | Am I late? |
| you/we/they | They are here. | They are not here. | Are they here? |
| he/she/it | She is here. | She is not here. | Is she here? |
Merke: Bei be verwendest du „am, are“ oder „is“. Nach einem Modalverb steht die Grundform ohne zusätzliches „-s“.
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Alles auf einen Blick
Simple Present
Verwendung
regelmäßig, allgemein oder dauerhaft
Aussage
Grundform; bei he, she, it meist -s
Verneinung
don't oder doesn't plus Grundform
Frage
do oder does plus Subjekt und Grundform
Sonderfälle
be sowie Modalverben
Abgrenzung
Gewohnheit statt Handlung gerade jetzt
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Eine regelmäßige Tätigkeit beschreiben
- 1Aufgabe: Ein Schüler gießt jeden Morgen eine Pflanze.
- 2„Every morning“ zeigt eine Gewohnheit: Simple Present.
- 3„A pupil“ entspricht „he“; aus „water“ wird „waters“.
- 4Ergebnis: „A pupil waters a plant every morning.“
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Fehler in Zeile 2Nach „doesn't“ steht die Grundform: „She doesn't play chess on Fridays.“
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
He for a new bike. She her bag. Tom football. Mia has a dog.
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback