Englisch · Klasse 5–6 · aktualisiert
Präsentation auf Englisch: Aufbau und Redemittel
Du lernst, einen kurzen englischen Vortrag klar aufzubauen, frei zu sprechen und Fragen sicher zu beantworten.
0 von 11 Aufgaben gelöst
Kurz gesagt
Eine englische Präsentation hat Introduction, Main part und Conclusion. Du nennst Thema und Ablauf, erklärst deine Kernpunkte mit Übergängen und Beispielen und fasst sie am Ende zusammen. Stichwortkarten und lautes Üben helfen dir, frei zu sprechen.
Eine englische Präsentation besteht aus Introduction, Main part und Conclusion. Du führst dein Publikum mit passenden Redemitteln durch diese Teile. Sprich möglichst frei. Folien und Stichwortkarten helfen dir dabei.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Kläre Thema, Publikum, Ziel, benötigte Informationen und Vortragszeit. Formuliere eine Kernaussage, sammle die wichtigsten Inhalte und notiere deine Quellen. Für einen kurzen Schulvortrag sind drei geordnete Kernpunkte oft übersichtlich. Schreibe auf Karten Stichwörter, Übergänge und schwierige Formulierungen. Probe den Vortrag laut mit Zeitmessung.
Bei Folien kannst du mit Titel und Ablauf beginnen, dann Einleitung, Hauptteil und Schluss zeigen und Quellen angeben. Klare Sprache hilft mehr als unnötig schwierige Wörter. Wenn du dich versprichst, sprich ruhig weiter.
Definition
Englische Präsentation
Ein kurzer Vortrag mit Introduction, Main part und Conclusion: Thema und Ablauf nennen, Kernpunkte erklären und am Ende zusammenfassen.
Merke: Nutze Stichwortkarten und übe laut. Klare, sichere Sätze sind hilfreicher als schwierige Formulierungen, die du nicht erklären kannst.
Teste dich
In der Introduction begrüßt du das Publikum, nennst Thema und Ablauf. Eine Frage, ein Bild oder ein Beispiel kann Interesse wecken. In der Klasse passt „Good morning, everyone.“ Formeller ist „Good morning, ladies and gentlemen.“ Danach kannst du sagen: „Today, I would like to talk about ...“ und „My presentation consists of three parts.“ Wenn Fragen am Ende kommen, kündige das an: „I’ll gladly answer your questions at the end.“
Im Main part erklärst du geordnete Kernpunkte. „Let’s now turn to ...“ beginnt einen neuen Punkt. „In other words ...“ erklärt etwas neu, „In addition ...“ ergänzt, und „On the one hand ... on the other hand ...“ zeigt zwei Seiten. „As I mentioned before ...“ verweist zurück. Für Beispiele passen „To give you an example ...“ und „To illustrate this point ...“. Mit „This leads me to my next point ...“ machst du einen Übergang hörbar.
Beispiel: Du hältst einen Vortrag über längere Öffnungszeiten der Schulbibliothek:
- 1Good morning, everyone. Today, I would like to talk about longer opening hours for our school library.
- 2First, I will explain the current situation. Then, I will discuss advantages. Finally, I will consider a challenge.
- 3I’ll gladly answer your questions at the end.
Beispiel: So kann der Bibliotheksvortrag weitergehen:
- 1Let's now turn to the possible advantages. A longer opening time could give students more time to read or work. To give you an example, they could use the library between two lessons. On the other hand, the school would have to consider who supervises the room. This leads me to my final point.
- 2Die Formulierungen verbinden Behauptung, Beispiel, Gegenargument und Übergang. Das Publikum kann dem Gedankengang dadurch leichter folgen.
Teste dich
Zeige ein Bild oder Diagramm und sage, was das Publikum daran erkennen soll. Beginne etwa mit „This picture shows ...“ oder „If you look at this chart, you can see that ...“. Für eine Tabelle passt „What stands out in this table is ...“. „Slight“, „strong“ und „steady“ bezeichnen kleine, deutliche und stetige Änderungen. Verwende sie nur, wenn die Daten passen.
Folien stützen deinen Vortrag. Nutze gut sichtbare Bilder und wenige Stichpunkte. Drei bis vier Stichpunkte pro Folie können als Orientierung dienen; Inhalt und Situation entscheiden über die Gestaltung.
Beispiel
- 1If you look at this chart, you can see the results of our class survey. What stands out is the difference between the first and the second option.
- 2Der erste Satz erklärt, was dargestellt wird. Der zweite lenkt die Aufmerksamkeit auf einen auffälligen Vergleich, ohne jede Zahl vorzulesen.
Merke: Benenne bei einer Grafik zuerst, was sie zeigt. Erkläre danach, welcher Befund für dein Thema wichtig ist.
Teste dich
Lege vor dem Vortrag fest, ob du Zwischenfragen zulässt oder Fragen am Ende beantwortest. Für Zwischenfragen passt „Please feel free to ask questions.“ Für eine Fragerunde am Ende passt „There will be time for questions at the end.“ Eine Frage, deren Antwort später folgt, kannst du gezielt verschieben: „I’ll come back to this question in the next part.“ Wenn du sie nicht verstanden hast, bitte um Wiederholung. Bei einem technischen Problem benenne es ruhig und bitte um Hilfe. Ein Projektor heißt „projector“, das Publikum „audience“, das Thema meist „topic“. „Must not“ bedeutet nicht dürfen; „do not have to“ bedeutet nicht müssen.
Die Conclusion fasst die Kernaussagen knapp zusammen. Sie kann ein begründetes Fazit, einen Ausblick, eine Empfehlung oder einen Appell enthalten. Beginne dort kein neues Hauptargument. Beende höflich und ermögliche je nach Situation Fragen: „Thank you for your attention. Does anyone have any questions?“ Prüfe beim Proben Reihenfolge, Beispiele, Lesbarkeit, Tempo, Blickkontakt und Zeit.
Beispiel: Der Bibliotheksvortrag kann so enden:
- 1In conclusion, longer opening hours could give students more time to read and work. However, the school would also have to organize supervision. All in all, the idea is worth considering. Thank you for your attention. Does anyone have any questions?
- 2Der Schluss greift die beiden Seiten des Hauptteils wieder auf, formuliert ein vorsichtiges Fazit und öffnet die Fragerunde. Er führt kein neues Hauptargument ein.
Teste dich
Alles auf einen Blick
Präsentation
Vorbereitung
Thema, Publikum und Ziel klären; Stichwörter notieren und mit Zeitmessung üben
Introduction
begrüßen, Thema nennen und Ablauf ankündigen; Interesse mit Frage, Bild oder Beispiel wecken
Main part
Kernpunkte logisch ordnen; Übergänge, Beispiele und Medien erklären
Conclusion
Kernaussagen ohne neue Hauptargumente zusammenfassen; danken und Fragen ermöglichen
Vortrag
deutlich, möglichst frei und zum Publikum gewandt sprechen; auf Fragen und Probleme ruhig reagieren
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Einen kurzen Bibliotheksvortrag planen
- 1Thema: längere Öffnungszeiten der Schulbibliothek. Ziel: Vorteile und eine Schwierigkeit erklären.
- 2Good morning, everyone. Today, I would like to talk about longer opening hours for our school library.
- 3First, I will explain the current situation. Then, I will give one advantage and one challenge.
- 4In conclusion, the idea could help students, but the school would need supervision. Thank you for your attention.
Fehler finden
Den Einstieg ordnen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 4Dank und Fragen sind Abschlussformeln, keine Gliederung. Richtig ist zum Beispiel: „First, I will explain the current situation. Then, I will discuss advantages.“
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
Eine Präsentation beginnt mit der . Mit leitest du ein Beispiel ein. kündigt einen Übergang an. Der letzte Teil heißt Conclusion.
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback