Englisch · Klasse 8–13 · aktualisiert
Checks and Balances: Bedeutung und Beispiele
Wie begrenzen sich Kongress, Präsident und Supreme Court gegenseitig? Lerne die Kontrollrechte im US-System an konkreten Fällen kennen.
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Kurz gesagt
Checks and balances sind gegenseitige Kontrollrechte der US-Staatsgewalten. Der Präsident kann gegen eine Gesetzesvorlage ein Veto einlegen; der Kongress kann dieses Veto unter bestimmten Bedingungen überstimmen. So soll keine Gewalt unkontrolliert handeln.
Checks and balances sind Regeln und Kontrollrechte, die verhindern sollen, dass eine Person, Gruppe oder staatliche Gewalt zu viel Macht erhält. Im politischen System der USA kontrollieren sich mehrere Verfassungsorgane gegenseitig und müssen zugleich zusammenarbeiten.
Deine Lernziele
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3 Abschnitte
Checks and balances bedeutet auf Deutsch etwa gegenseitige Kontrolle der Verfassungsorgane, Hemmungen und Gegengewichte oder Kontroll- und Einflussrechte. Auch Gewaltenverschränkung beschreibt die Verbindung zwischen getrennten Gewalten. Entscheidend ist die Funktion: Keine Institution soll Macht ohne wirksame Gegenkontrolle ausüben. Außerhalb der Politik kann der Ausdruck Regeln gegen einseitige Macht in einer Organisation bezeichnen.
Definition
Checks and Balances
Der pluralische englische Ausdruck bezeichnet ein System aus gegenseitiger Kontrolle und Machtausgleich. Institutionen erhalten bestimmte Rechte, mit denen sie die Macht anderer Institutionen begrenzen können.
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Im US-amerikanischen System sind drei Bereiche besonders wichtig: Die Legislative beschließt Gesetze. Auf Bundesebene ist das der Congress, also der Kongress. Die Exekutive führt staatliche Aufgaben aus. Zu ihr gehört der President, also der Präsident. Die Judikative spricht Recht und prüft Rechtsfragen. An ihrer Spitze steht der Supreme Court, das Oberste Gericht. Der Kongress besteht aus zwei unterschiedlich zusammengesetzten Kammern: dem Senate und dem House of Representatives. Ein Gesetz muss beide Kammern passieren. Dadurch entsteht bereits innerhalb der Legislative eine zusätzliche Kontrolle.
Merke: Separation of powers beschreibt die Aufteilung staatlicher Macht. Checks and balances beschreibt die Kontroll- und Einflussrechte zwischen den aufgeteilten Gewalten.
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Die Gewalten besitzen verschiedene Kontrollmittel. Der Präsident kann gegen eine vom Kongress beschlossene Gesetzesvorlage ein Veto einlegen. Der Supreme Court kann Gesetze oder Direktiven des Präsidenten für verfassungswidrig erklären. Der Kongress kann im vorgesehenen Verfahren eine Amtsenthebung betreiben. Außerdem müssen Senate und House of Representatives beide an der Gesetzgebung mitwirken. Diese Mittel bilden keine automatische Abfolge.
Gewaltenteilung trennt die Zuständigkeiten. Checks and balances erlauben den Institutionen, einander zu begrenzen. Dafür bleiben sie einerseits unabhängig und müssen andererseits zusammenarbeiten. Die englische Formulierung „separate institutions sharing power“ fasst das zusammen.
In einer erfundenen Situation legt der Präsident gegen eine Gesetzesvorlage des Kongresses ein Veto ein. In einer anderen Frage prüft der Supreme Court eine Direktive des Präsidenten. Beim Veto kontrolliert die Exekutive die Legislative; bei der Verfassungsprüfung kontrolliert die Judikative die Exekutive. Beide Eingriffe begrenzen Macht. Auf Englisch kannst du schreiben: „Checks and balances prevent one branch of government from gaining too much power because the branches can limit and control one another.“ Das Verb steht wegen des Plurals in „checks and balances prevent“, nicht in „checks and balances prevents“.
Beispiel
- 1Der Kongress beschließt eine Gesetzesvorlage. Der Präsident hält sie für falsch und legt ein Veto ein.
- 2Der entscheidende Gedanke lautet nicht: „Der Präsident gehört zur Legislative.“ Vielmehr greift die Exekutive mit einem verfassungsmäßigen Kontrollrecht in den Gesetzgebungsprozess ein. So kann der Kongress seine Macht nicht völlig ohne Gegenwirkung ausüben.
Beispiel: So gehst du vor
- 1Beim Veto kontrolliert der Präsident als Teil der Exekutive eine Entscheidung des Kongresses als Legislative.
- 2Bei der Verfassungsprüfung kontrolliert der Supreme Court als Teil der Judikative eine Direktive des Präsidenten als Teil der Exekutive.
- 3Beide Vorgänge begrenzen die Macht eines Organs durch ein Kontrollrecht eines anderen Organs.
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Alles auf einen Blick
Checks and Balances
Ziel
zu viel Macht verhindern
Staatsgewalten
Legislative, Exekutive und Judikative
Institutionen
Kongress, Präsident und Supreme Court
Kontrollmittel
Veto, Verfassungsprüfung und Amtsenthebung
Kontrolle im Kongress
Zustimmung beider Kammern
Grundidee
Trennung, gegenseitige Kontrolle und Zusammenarbeit
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Eine Gerichtsentscheidung zuordnen
- 1Der Präsident erlässt eine Direktive.
- 2Der Supreme Court prüft, ob die Direktive mit der Verfassung vereinbar ist.
- 3Erklärt das Gericht sie für verfassungswidrig, begrenzt es die Handlung des Präsidenten.
- 4Hier kontrolliert die Judikative die Exekutive.
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Fehler in Zeile 3Hier prüft ein Gericht eine Handlung des Präsidenten. Richtig ist: „Damit kontrolliert die Judikative die Exekutive.“
Lückentext
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Bei der wird staatliche Macht auf verschiedene Gewalten verteilt. Durch erhalten diese Gewalten gegenseitige Kontrollrechte. Ein Veto des Präsidenten richtet sich gegen eine Vorlage des .
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